Gleich in welcher Hinsicht? Je nach Maßstab kann man dann auch BotW, KCD(2) und viele andere Open World RPGs in einen Topf werfen.
Die alte RPG-Formel ist nun mal:
- Questgeber treffen
- Quest erledigen
- Belohnung abholen
Ob man da in BotW die dämlichen Krogs sucht (und sich über die ständig kaputten Waffen ärgert), in KCD2 ein paar Banditen/Wilderer/... umnietet, einem der Horizon-Teile irgendwelche ähnliche Aufgaben erledigt oder in Ghost of Tsushima das 100. Mongolenlager befreit ... die Formel ist immer sehr ähnlich (in gewissem Sinne: gleich).
In AC:Shadows entspricht die Open World vom Aufbau her der realen Welt. Die Grafik ist sehr schick und die Welt ist (im Gegensatz zur fast gesamten Konkurrenz) mit sehr viel Leben gefüllt. Was sich wiederholende Aufgaben angeht, siehe oben.
Auch Elden Ring wird nach einer gewissen Zeit extrem lahm (auch wegen der begrenzten Auswahl an Gegnern). Yippieh, wieder ein Rätselturm...noch ein wandelndes Mausoleum...
Selbst Baldurs Gate 3 (was ich sonst aber eher nicht als einen vergleichbaren Konkurrenten sehen würde) hatte bei mir irgendwann den Wunsch geweckt, dass es endlich zu Ende sein sollte.
Woran merke ich das in Shadows? Weil ich unbedingt ein besonders hübsches Optik-Gedöns haben muss? Das hat auf den Spielverlauf und das "Feeling" doch null Einfluss.