Farbechter Monitor 1000 EUR

SaxnPaule

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Hallo Community,

ich bin beruflich auf der Suche nach einem farbechten 23/24" Monitor.
Als Budget habe ich maximal 1000 EUR zur Verfuegung.

Wenn ich das richtig sehe kommen hier nur die Modell von Eizo in Frage oder?

Ich habe mir auch den Testbericht zum U2412M von Dell angeschaut, der aber beim Thema Farbechtheit nicht so glaenzend abgeschnitten hat.

16:10 waere schoen.

Spricht etwas gegen den Eizo Foris: http://geizhals.de/444651 oder gibt es bessere / guenstigere Alternativen?
 
Zuletzt bearbeitet:
der traum ginge hier richtung: http://geizhals.de/460383

minimal besser als der von dir angegebene
http://geizhals.de/649638
was um die 800€ mein tip wäre


man muss es für sich abschätzen, wenn du die farbechtheit wirklich brauchst und schonn 1000€ ausgeben willst, dann dürfte der Color Graphic auch drin sein, ach was sage ich - dann is der pflicht,

daunter machst du jedoch mit den beiden andern von Eizo auch nichts falsch

1 x Dell UltraSharp U2412M schwarz, 24"
1 x Eizo FlexScan EV2335W-BK schwarz, 23"
1 x Eizo Foris FS2332-BK, 23"
1 x HP ZR2440w, 24"
1 x NEC MultiSync PA231W schwarz, 23" (60002928)
wären alles gute / sehr gute monitore
 
Ich hab den http://geizhals.de/354417 hier.

Deckt laut mehrerer Testberichte den kompletten Adobe Farbraum ab und kostet einiges weniger als 1000 EUR. Vielleicht ist das eine Alternative für dich.
 
glaube nicht, das der 100% Adobe RGB wiedergibt

den besten den ich kenne hat 98% Adobe RGB
 
Danke fuer die bisherigen Antworten.

Ich habe gerade den Testbericht zu dem CG243W auf Prad ueberflogen und dort ist mir der geringe Kontrast von 700:1 aufgefallen. Ist das nicht beim Arbeiten in hellen Raeumen von Nachteil?

Die auf dem Monitor erstellten Grafiken sind NICHT fuer den Druck vorgesehen sondern hauptsaechlich fuer den Web Einsatz. Einsatzgebiet ist Web Development und nicht Grafikdesign. Evtl. relativiert das die Sache etwas.
 
was genau verstehst du unter "Farbechtheit" und für was genau willst du es benutzen?
Nur für websiten zu präsentieren oder Filme abzuspielen brauchst du wirklich kein 1000Euro teuren monitor.
wenn du von der Druckbranche kommst ist der eizo ein guter wurf. es gibt aber auch günstige farbkalibrations-tools (zwischen 100-400euro), die aus einem mittelmässigen monitor ein nahezu 1:1 farbkorrigierten monitor zaubern können.
z.b. diesen da http://neuerdings.com/2012/02/03/datacolor-spyder-4-im-test-22-farbe-bekennen/
www.chip.de/artikel/Workshop-Monitor-und-Drucker-kalibrieren-4_32416734.html
 
Ich würde den CG223W-BK + Colorimeter DTP-94 nehmen. Hat zwar 22" passt aber in dein Budget.
Damit hast du eine verlässliche Farbdarstellung.
 
Wenn Du Monitore für den Professionellen Einsatz suchst, dann kommen von NEC nur die SpectraView Modell in Frage.

zum Beispiel NEC SpectraView Reference 241

Bitte daran denken, das ein Monitor immer per Colorimeter eingemessen werden muss!
 
Zuletzt bearbeitet:
Masamune2 schrieb:
Ich hab den http://geizhals.de/354417 hier.

Deckt laut mehrerer Testberichte den kompletten Adobe Farbraum ab und kostet einiges weniger als 1000 EUR. Vielleicht ist das eine Alternative für dich.
Habe den auch und kann ihn nur empfehlen, das beste Stück Monitor was ich je hatte

acty schrieb:
glaube nicht, das der 100% Adobe RGB wiedergibt

den besten den ich kenne hat 98% Adobe RGB
http://www.prad.de/new/monitore/test/2008/test-hp-lp2475w-teil9.html
"AdobeRGB: 100 % Abdeckung" getestet, nicht nur als Hersteller Angabe...

Wenn es dir extrem wichtig ist MUß dann allerdings noch ein Kolorimeter dazu wie chrigu schon verlinkt hat.
 
holy ...
okay wieder was gelernt :)
 
Die Frage ist halt auch, was ist Farbecht?

RGB oder doch eher CMYK? Für Druckereien dürfte z. B. letzteres wichtiger sein.
 
Wie bereits geschrieben ist der Einsatz fuer Webgrafiken gedacht. Daher spielt CMYK eigentlich keine Rolle.
 
Ich möchte hier noch etwas in den Raum werfen, dass nicht direkt was mit dem Monitorkauf zu tun hat, aber mir als Grafiker im Gamedesign schon zu denken gegeben hat:

Was bringt ein kalibrierter, teurer Monitor und Farbechtheit, wenn 95% aller Nutzer einen unkalibrierten Monitor mit 80% Farbraumabdeckung im Modus "Foto", "Vibrant" oder "Movie" vor sich stehen haben? Es is vollkommen Wurst, wie Farbecht dein Monitor ist, wenn die anderen das sowieso komplett anders sehen. Wenn du auf deinem Monitor im hinterletzten Weiß (245 oder sowas) noch ne Hellgraue Schrift setzt, sehen die anderen unter Umständen nur ne hellblaue Fläche, weil die gebräuchlichen Consumer Bildschirme das garnicht oder ungenau darstellen, und es is den meisten au Wurst, wie der Bildschirm eingestellt ist, hauptsache sieht hübsch aus, und da scheiden sich die Geister. Einzig die, die selbst so einen "Grafiker" - Monitor haben, können annährend das sehen, was du siehst.

Von daher würde ich sagen, tut es auch ein Monitor weit unter der 1000€ Marke, denn es wird im Web einfach null Unterschied machen, ob du jetzt 100%, 98% oder 96% Farbraumabdeckung hast, weil die meisten anderen haben das ganz sicher nicht, ganz zu schweigen von einem kalibrierten Monitor.

Klar hat man als Grafiker nen anspruch auf möglichst echte Farben, schöne Gradiationsleistung etc, aber jeder Autofahrer will auch nen Ferrari, obwohl man nur zwischen zwei Dörfern pendelt, aber da tuts doch auch ein BMW und dann lieber noch ein Motorrad, oder? :D
 
supastar schrieb:
Die Frage ist halt auch, was ist Farbecht?
Was ich mich auch immer Frage, ist ob ein Rot von einem Programm dasselbe Rot auf verschiedenen Grafikkarten anspricht?
Zumindest bei der alten AMD 5xxxer Serie gabs noch erhebliche Farbunterschiede zu den Nvidia Pendants.
Wer schaut eigentlich bei den Grafikkarten danach, ob die auch die farbecht wiedergeben?

Und dann natürlich die Frage mit dem Display Port, welcher ja einen größeren Farbraum übertragen kann. Wo sage ich der Grafikkarte, dass sie das auch tun soll? Ist ja nicht so, dass der Monitor allein für die Darstellung zuständig ist.

Fazit kann eigentlich nur sein, ohne Colorimeter kann man kein optimales Bild haben.

@duskstalker
Du magst zwar Recht haben, aber ist es eine gefährliche Einstellung so zu denken, denn das einzige Ergebnis daraus ist eine Verschlechterung der Qualität. Wenn ich mir so manche Spiele ansehe, wo es dunkel düster und schwarz zugeht, haben viele Leute den Bildschirm auf maximaler Helligkeit und sehen leuchtend grau, statt schwarz. Wenn du die Leute nun (richtig) fragst, kommt schon als Antwort, ja das sieht Mist aus, aber ich will ja auch was sehen. Hier ist halt mal Aufklärungsarbeit nötig, auch um ein Bewußtsein zu erschaffen, dass die Leute den Schrott den Media Markt und Co verkauft nicht mehr haben wollen.
Heutzutage wo selbst Frauen, die Technik nur mit der Kneifzange anfassen, auf eBay und Facebook regelmäßig surfen, hat ein hochwertiger Monitor immer mehr seinen Grund. So ein Teil wirft man ja auch nicht weg, wenn man in zwei Jahren neue Wegwerf Hardware kauft. So ein Monitor hält schon locker seine 6 Jahre und mehr. Gerade an etwas zu sparen, was man regelmäßig nutzt macht einfach gar keinen Sinn.
Dein Beispiel mit dem Ferrari ist hier auch komplett falsch, denn es sitzen einfach zu viele Leute im Corsa und denken der Ferrari kann auch nur seine 120kmh fahren und der einzige Unterschied ist das er teurer ist. Den Leuten zu erklären, dass wir aber alle auf einer Autobahn sind und dass der Ferrari nunmal hier deutlich seine Vorzüge spielen lässt ist das Problem.
 
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duskstalker schrieb:
Was bringt ein kalibrierter, teurer Monitor und Farbechtheit, wenn 95% aller Nutzer einen unkalibrierten Monitor mit 80% Farbraumabdeckung im Modus "Foto", "Vibrant" oder "Movie" vor sich stehen haben?
das endergebnis ist schlicht besser
richtig + falsch ist besser als falsch + falsch (bezogen auf quellmaterial und dessen wiedergabe)
 
Was bringt ein kalibrierter, teurer Monitor und Farbechtheit, wenn 95% aller Nutzer einen unkalibrierten Monitor mit 80% Farbraumabdeckung im Modus "Foto", "Vibrant" oder "Movie" vor sich stehen haben? Es is vollkommen Wurst, wie Farbecht dein Monitor ist, wenn die anderen

...und an welcher "Norm" der Farbdarstellung willst dich dann als Quelle eines Bildes ausrichten?
An der schlechtesten die irgend einer eventuell auf seinem Tisch stehen haben könnte?
Allein diese Fragen dürfte doch schon klar machen, welchen halbgaren Unsinn du hier verbreitest.

Wenn ich ein Bild an einem leistungsfähigen und eingemessenen Monitor 1A bearbeite und in dieser Qualität ins Internet stelle ist es mir schnurz piep wenn Hänschen Klein das an seinem 08/15 Taschengeld Monitor nicht in der Pracht sieht, wie er könnte. -Ist sein Problem, und kann nie meins werden.
 
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Was hat eine minimale Farbabweichung mit Qualitätsunterschied zu tun? Willst du den Leuten mit günstigeren Monitoren vorwerfen, sie machen minderwertigere Arbeit als Grafiker mit nem 10000€ Gerät vor der Nase? Allein schon ob draußen die Sonne scheint oder man im Energiesparlampenlicht im Keller sitzt macht die Nuance an Farbunterschied aus, die du erkaufen willst (Mischlicht vs neutrale Farbtemperatur). Ich bin bei weitem kein Fan von billig Bildschirmen, aber es muss für rein digitale Arbeit, die bei jedem anders ankommt, kein Bildschirm sein, der bis auf die letzte Nuance perfekt kalibriert ist, weil es sonst auch keiner ist.

Ich will hier keinem n 80€ tn panel mit 2 bit farben aufquatschen. mich würde aber mal interessieren wo z.b. ein 180 0 0 rot qualitativ besser ist, als ein 183 2 1 rot?

Die Qualität, die du beschreibst, liegt allein darin, dass die Farbe "relativ" gesehen (sie "existiert" ja nicht, sondern ist nur ein digitales signal), genau die ist, die der Grafiker meint zu sehen. Angenommen der Grafiker will auf einer Fläche ein ganz bestimmtes Weinrot darstellen (zb. 150 30 30 auf einem perfekten Monitor) und er erreicht die Farbe an seinem Monitor mit 152 28 28, aber der Rezipient sieht eigentlich die Farbe 166 18 42, wo ist da die relation? Bei einem kommt halt das rot ein bisschen kräftiger an, bei dem anderen gehts ein bisschen mehr ins violett, das ist zwar schade, weil es nicht das ist, was der Grafiker eigentlich zeigen will, aber verhindern kann man das nicht mit dem teuersten Gerät der Welt, weil es immer Abweichungen gibt.

Vielleicht passen die Farben der High-End Monitore so schlecht auf die Consumergeräte, dass die Farben von einem Mittelpreisigen Modell viel näher an den Farben der Anwender liegen? Die beste "Originaltreue" in Relation zu dem was der Grafiker sieht, erreicht man damit, dass man genau die Geräte zum erstellen nutzt, die auch zum "Abspielen" genutzt werden. Dazu kommt noch, dass man ja nicht nur mit dem PC im Internet ist, sondern mit Tables, Smartphones, Laptops etc.pp und von den Dingern interpretiert jedes die Farbe anders.

Nehmen wir an es geht um Farbe X, von der ein mittelguter Monitor 5% abweicht, also weicht nach deiner Sicht der Consumerbildschirm 5%+8%=13% ab - das stimmt nicht, der Bildschirm kann in alle Richtungen abweichen, auch ins Minus oder auch garnicht.

Und jetzt machen wir mal was ganz verrücktes - bei dem ganzen Pixelpeeping vergisst man immer wieder das schwächste Glied in der Kette: Den Menschen. Wir hören und riechen alle etwas unterschiedlich, ich werfe jetzt einfach mal in den Raum, dass wir auch alle die Farben immer ein bisschen anders sehen. Ich habe z.b. vom rechten aufs linke auge einen leichten Unterschied zwischen rot/grün. Welches Auge sieht jetzt richtig? Ich habe mich damit abgefunden, dass die "Mitte" aus beidem meine Farbrealität ist. Und jetzt? Bin ich zu 2% sRBG Farbrauminkompatibel?
 
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Du siehst das wirklich etwas zu einfach.
Sagen wir mal als Beispiel du sollst als Designer für die Telekom etwas entwerfen, die werden dir haarklein den Rosa Ton vorschreiben unabhängig davon, ob das auf diesem oder jenem Monitor abweichend aussieht. Der Standard ist dann eben dein entworfenes Produkt und nicht die abweichende Darstellung woanders.
Ebenso in der Realität mit Lacken, wo es für RAL Farben Schablonen gibt und Industrie Unternehmen auf ihre RAL Farbe bestehen, kannst du auch nicht ankommen und sagen, in meiner Spritzkabine sieht die Farbe unter der Beleuchtung eben so aus, wie ein anderer RAL Ton. Sowas kann sogar eine Konventionalstrafe nach sich ziehen.
Bei deinem Beispiel mit dem 180 0 0 Rot sei auch gesagt, dass das eben der Standard ist. Natürlich sieht der Rot Ton unter 3000K Licht eben anders aus, als unter 6500K Licht. Es bleibt aber bei dem Standard, das es eben nicht 180 0 0 ist und nicht irgendwas nach Belieben.
 
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Und was spricht dagen, das angenommen duskstalker an seinem angenommen einfachen TFT dieses 180 0 0 Rot in seiner Designsoftware einstellen kann. Der "billige" TFT wird die Definition der Farbe nicht verhindern, duskstalker kann das Ergebnis nur nicht orginalgetreu betrachten, wie tausend andere im Web auch.

So einfach ist das. ;)
 
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