Festplatte defekt? SMART Warnung

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Wir haben hier in der Firma einen kleinen Server für Skripte stehen, der schon seit vielen Jahren ohne Probleme läuft. Seit dem letzten Einschalten kommt im Bios jedoch die Meldung, die Festplatte sei defekt und müsse ausgetauscht werden.

Ein kompletter Sektorentest ergab aber, dass die Platte völlig in Ordnung ist und sonst konnten wir auch keine Probleme feststellen.

Muss die Platte nun wirklich neu?
 

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> Seit dem letzten Einschalten kommt im Bios jedoch die Meldung, die Festplatte sei defekt und müsse ausgetauscht werden.

Er kreidet halt die Betriebsstunden an, völlig zurecht meiner Meinung nach. Muss aber nicht heißen, dass die Festplatte ausgetauscht werden muss, sondern sollte nur damit gerechnet werden, dass die Festplatte evtl. ausfallen könnte.
 
Bis auf die enorme Laufzeit der Festplatte von etwa 12 Jahren kann ich ebenso wenig einen Defekt erkennen.
 
ich denke mal das vom hersteller gespeicherte wert für max laufzeit überschritten wurde und der jetzt rum schreit

muss aber kein grund sein für ein austausch
 
Offensichtlich stört sich das Programm daran, dass die Platte 105000 Stunden gelaufen ist und warnt, dass so eine alte Platte ausfallgefährdet ist.

105000 Stunden = 4375 Tage = circa 12 jahre !!!

Austausch muss nicht sein, aber gut sichern würde ich die Daten schon.
 
vielleicht ist das eine smart meldung von quantum um den nutzer daraufhinzuweisen, dass die platte knapp 12 jahre in betrieb ist? :)
 
die Platte ist noch gut nur die 100,000 Stunden Laufzeit die Warnung kann man aber vergessen

wenn nur alle Platten so lange halten würden :lol:
 
Wau ich komme auf knapp 11-12 Jahre.

Das ist mal ne alte HDD.

Wo liegt jetzt das Problem diese gegen eine 50 Euro HDD auszutauschen damit die alte Ihre Rente noch erleben kann?
 
Achso, es wird die Laufzeit als kritisch gesehen.
Die Platte wurde Anfang 2000 gekauft für um die 700 Mark.
Das Problem bei einer neuen Platte ist, dass es eine IDE Platte sein muss. Und dort gibt es auch nur noch gebrauchte.
Ich werde die Platte einfach drinlassen, ein Backup wird sowieso jede Woche gemacht.

Danke für die schnellen Antworten
 
Ich hab noch nie eine HDD gesehen, welche einen SMART Fehler aufgrund der Laufzeit auslöst - wobei ich auch noch nie eine HDD gesehen habe, die seit 12 Jahren quasi ununterbrochen läuft. Ich denke mal, dass Quantum hier einfach 100.000 Stunden als maximale Laufzeit einprogrammiert hat - wohl noch nicht einmal der Hesteller hätte gedacht, dass eine HDD wirklich so lange durchhält.
 
Also, bei Geizhals sind noch IDE-Platten gelistet und lieferbar.

Das ist schon ein Wunder, dass die Platte tatsächlich noch läuft.
 
Die Fireball ist eine Server-HDD und keine Consumer-HDD - solche bekommt man heute wohl höchstens noch gebraucht. Ich würde hier nur die BIOS-Meldung abstellen, eine neue HDD kann, muss aber nicht länger halten wie diese hier.

EDIT: Wurde der Server täglich neu gestartet? Die Anzahl der Einschaltvorgänge würde dafür sprechen.
 
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Moins!

Wie wäre es mit ner IDE SSD? Mit 50€ ist man für 32GB dabei, und gibts ja wiegesagt auch mit IDE Anschluss. Wobei ich das gute alte Quantum Schätzchen einfach weiter laufen lassen würde bis zum bitteren Ende... :D

Wobei die Fireball doch meines Wissens einfach die Enthusiasten Platte war (wie heute bsp. die WD Black oder die Seagate Barracuda XT), während die Bigfoot halt als grosser und langsamer Datenspeicher dienen sollte. Vor 10-15 Jahren hätte man nämlich eher SCSI Platten für Server eingesetzt und keine IDE Platte.
 
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Ja firma mal anschreiben , vielleicht rücken sie eine raus und nehmen diese
um damit Werbung zu machen wie langlebig doch deren Produkte sind ;)

12 Jahre Laufzeit ist echt ein happen..
 
Wenn sie doch mal ersetzt werden muss. Es gibt kleine Adapter von IDE nach SATA die den Anschluss von SATA Platten am IDE Port ermöglichen: https://www.computerbase.de/preisvergleich/425177
Sind natürlich recht langsam. Alternativ geht natürlich immer der Einbau eines SATA Kontrollers den es mit PCI oder PCIx Schnittstelle gibt.
 
Keksonator schrieb:
Wobei die Fireball doch meines Wissens einfach die Enthusiasten Platte war (wie heute bsp. die WD Black oder die Seagate Barracuda XT), während die Bigfoot halt als grosser und langsamer Datenspeicher dienen sollte.
Stimmt auch, die HDD war scheinbar nicht einmal speziell für 24/7 Betrieb ausgelegt.
 
ByteFax schrieb:
Ja firma mal anschreiben , vielleicht rücken sie eine raus und nehmen diese
um damit Werbung zu machen wie langlebig doch deren Produkte sind
Wen, Quantum? Die Firma gibt es schon lange mehr. Quantum wurde seinerzeit von Maxtor aufgekauft und Maxtor wurde dann von Seagate übernommen.
 
Also die Platte ist in Ordnung! Kann da nix schlechtes erkennen an den Werten außer naja die Betriebsstunden :D Echt übel, wusste garnicht das eine Platte solang halten kann.. ich würd sie weiterlaufen lassen.
 
erstaunlich ist, das die platte soviele start/stops überlebt hat

die (gewöhnliche normale) hdd bei uns im fileserver hat ~30k stunden auf dem buckel, bei gerade mal 15 start/stops
 
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