Festplatte hängt für ca. 30 sekunden

Das sollte auch keine Anschuldigung werden, klang aber leider so.
Die Festplatte in einen anderen PC zu hängen ist kein so großes Problem, aber zu überprüfen ob sie wirklich nicht abstürzt könnte schwierig werden, da ich die bluescreens nicht replizieren kann. Ich werd das mal ausprobieren.
 
@Madnex: Nun, die Bilder habe ich mir schon angeschaut, und nach einigen hundert reparierten (oder zumindest erfolgreich ausgelesenen) Festplatten traue ich mir auch halbwegs treffende Ferndiagnosen zu. Wobei es natürlich immer auf den Einzelfall ankommt. Und Mit dem Holzweg hast Du auf jeden Fall recht - in unserem Garten hat der Wirbelsturm am Pfingstmontag 32 Kiefern umgemäht...

Der Wert für die Hochlaufzeit (spin-up-time) wird aus dem Durchschnitt der letzten paar Starts gebildet, kann sich also auch wieder verbessern. Gerade erst hatte ich eine WD20EADS mit diesem Problem.

Die neue Platte sieht ganz gut aus, die CRC-Fehler können auch aus den Vorleben stammen. Sind nicht dramatisch.

[Edit 27.6.:]
Die Platte selbst ist i.O. War fälschlicherweise von einem Maximalwert von 253 (anstatt 200) ausgegangen. Meine WD10EADS sehen ähnlich aus - current 184, worst 162 in meinem Bürorechner. Also Entwarnung.
 
Zuletzt bearbeitet: (ergänzt, Fehler beseitigt.)
Welche meinst du mit "neue" Festplatte, die auf dem ersten Screenshot oder sie auf dem zweiten ?
Die Festplatte auf dem zweiten Screenshot ist die ältere von beiden, die habe ich schon länger und sie ist auch schon ein etwas älteres Modell.
Das hätte ich vielleicht dazuschreiben sollen.
 
@TK
Es war von mir ja nicht böse gemeint. Ich habe mich nur gewundert.

Allerdings sehe ich im ersten Screenshot weder beim Current noch beim Worst Wert, dass irgendwann ein Problem bezüglich der Anlaufzeit vorlag. Der Worst Wert wird sich wohl kaum verbessern.
 
Hallo Madnex,

die aktuelle Beschleunigungszeit ist ok, aber der "Worst" Wert mit 158 muß ja irgendwo hergekommen sein. Da kann eigentlich nur ein Kontaktfehler die Ursache gewesen sein, und diesen gilt es auszumerzen. Selbst wenn es nicht hilft - schaden kann es keineswegs, da mal nachzuschauen.

So, jetzt gehe ich zum Bäcker, und dann mit der Familie in den Garten. Schönes Wochenende!

Thomas

[Edit 27.6.:] Quatsch geschrieben, s.o.
Oder hat jemand heimlich die Bilder vertauscht?
 
Zuletzt bearbeitet:
@TK
Aber gerade dieser Wert schwankt doch nach meiner Erfahrung immer. Von daher sehe ich kein Grund zur Besorgnis, nur weil der Worst Wert bei 158 ist (bei einem Threshold von 21).

/Edit2
Gedanken würde ich mir eher bei der alten JD machen, dessen aktuelle Beschleunigungszeit bei (zum Zeitpunkt des Screenshots) 105 und der "Worst"-Wert sogar nur bei 87 liegt. Das ist schon eher bedenklich.

/Edit
_TK_ schrieb:
die aktuelle Beschleunigungszeit ist ok
Wobei eine Anlaufzeit von 3,1 Sekunden schon sehr, sehr gut ist. Normalerweise liegt die so bei 5 Sekunden.

Vielleicht liegt da der Hund begraben. Was bewirkt eine schnellere Anlaufzeit als normal wäre? Eventuell Überspannung? Vielleicht liegt es doch am Netzteil.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Madnex: Richtig, war von mir falsch interpretiert. Bei der Beschleunigungszeit ist die Unterschreitung des Wertes zu beachten.

Allerdings finde ich, wie in meinem Post auch erwähnt, die UDMA CRC Error Werte wesentlich problematischer. Hier sollte kein Fehler-Wert zu finden sein.

@Milson

Ich hab nämlich zu vergleichszwecken die zweite Festplatte rangehangen (siehe Bild) und sie mit CrystalDiskInfo ausgelesen. Und es werden bei ihr genauso UltraDMA CRC Fehler angezeigt.

Hast du bei den beiden Platten das gleiche Datenkabel und/oder den gleichen SATA-Port benutzt?
 
simpel1970 schrieb:
Allerdings finde ich, wie in meinem Post auch erwähnt, die UDMA CRC Error Werte wesentlich problematischer. Hier sollte kein Fehler-Wert zu finden sein.
Das Problem beim UDMA CRC Error Count ist, dass man nicht weiß wann die Fehler passiert sind, da der Zähler nicht zurückgesetzt wird. Wichtig ist jetzt nur, dass man diesen Wert beobachtet ob er weiter ansteigt.

Milson hat ja geschrieben, dass er die Kabel bereits mehrfach ausgetauscht und auch die Ports gewechselt hat.
 
Also die bei der zweiten Festplatte (screenshot2) hab ich einen anderen Port und ein anderes Kabel benutzt, sie hingen gleichzeitig dran.
Um herauszufinden ob da Überspannung anliegt würde ich das Multimeter mal renhängen, aber zwischen welchen von den 5 Kontaten muss ich wieviel Spannung messen ?
 
Und was ist wenn die Festplatte weiterhin abstürzt obwohl der Wert sich nicht ändert (was bei mir der Fall ist) ? Das ist es ja was ich vermeiden möchte...
Kann sich etwas an der Stabilität der Platte ändern wenn ich den DMA-Modus im BIOS umstelle ? Auf Multi-DMA etc. ?
 
Wenn sich der Wert nicht erhöht, dann sind das alte Fehler, die vermutlich vor dem Kabelwechsel aufgetreten sind. Beobachte es aber weiterhin.

Wie ist der Controller im Bios eingestellt? IDE oder AHCI?
Hast du bei den aktuellen Chipsatztreibern sowohl den Southbridge als auch den AHCI Treiber installiert?
 
Eingestellt hab ich auf AHCI, zum Zeitpunkt des ersten Absturzes war es aber noch IDE.
Ich hab erst gestern die AHCI- und Southbridge-Treiber vom AMD runtergeladen und aktualisiert.
 
Mit der Umstellung auf AHCI ist es nicht besser geworden, aber die Abstürze sind mit dem neuen Treiber ein wenig seltener geworden.
 
Ja, die Abstüze werden noch von Bluescreens begleitet. Meistens wird der Code 0x000000F4 angezeigt. Hatte aber auch schon 0x00000018 und 0x0000007e, aber bis jetzt nur einmal jeder.
Allerdings führt nicht jeder "Strauchler" der Festplatte zu einem Absturz, in vllt. 20% der Fälle springt sie nach mehrmaligem Anlaufen wieder an und der Betrieb geht bis zum nächsten Abstuz normal weiter.
Auf den SATA-Contoller bin ich gekommen, nachdem bei einem der bluescreens die Fehlermeldung "ata.sys" stand, bei google ließ sich aber dazu nichts eindeutiges finden.
 
@Milson
Ich glaube mittlerweile, dass es am Netzteil liegt. Kannst du mal die Spannungswerte mit einem Monitoring-Tool (z.B. HWMonitor) auslesen? Oder sogar mal ein anderes Netzteil einbauen? Wie sieht's mit der Beschleunigungszeit der HDD aus? Schwankt die stark? Bitte beobachten (stelle Crystal Disk Info für zukünftige Screenshots bitte von Hex auf Dec um; das vereinfacht das Interpretieren ungemein).

Der zweite mögliche Kandidat ist für mich das Mainboard.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab mal 2 Screenshots angefertigt, einen mit HWMonitor und einen aus dem BIOS, und mir fällt auf, dass die Spannung der 12 Volt Schiene recht niedrig ist.
Das könnte für die Abstürze sprechen, da ich den screenshot im BIOS angefertigt habe nachdem der Rechner schon beim Hochfahren immer abgestürzt ist. Und die Spannung im BIOS ist ja noch niedriger als die unter Windows.
 

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