News FIFA 18 & FIFA 19: EA hält an Beuteboxen in Belgien fest und wird verklagt

AbstaubBaer

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#1
Electronic Arts weigert sich, Beuteboxen in Belgien aus FIFA 18 und FIFA 19 zu entfernen. Das Unternehmen möchte nicht ohne Weiteres auf Gewinne aus dem lukrativen Ultimate-Team-Spielmodus verzichten. Die Glücksspiel-Kommission des Landes wird den Fall nun den Strafverfolgungsbehörden übergeben und vor Gericht bringen.

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#4
Da kann man nun nur hoffen, dass die Gerichte entsprechende Verkaufsverbote verhängen.
 

Axxid

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#5
Bis das geklärt ist, sollte der Titel auch nicht verkauft werden dürfen.
 

ScorpAeon

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#6
Das geschieht EA recht. Hoffentlich wird auch direkt mit der harten Hand gearbeitet und nicht so dass sich die Strafe locker bezahlen lässt und in Kauf genommen werden kann weil die Gewinne aus den Verkäufen der Boxen sowieso bedeutend höher sind.

Bin gespannt wie das weitergeht, aber hier sieht man wieder diese "Giftigkeit" von EA wie sie ihre Boxen durchdrücken wollen, um jeden Preis. Selbst wenn Gesetze geschaffen sind und die Konkurrenz bereits selbst eingeknickt ist.
 
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#7
Bis zur Klärung müsste eine einstweilige Verfügung mit totalem Verkaufsstop durchgesetzt werden. Dann würde sich EA die Konfrontation vielleicht überlegen. Alles was EA schadet ist gut für die Welt. Ich hoffe die bekommen eine richtig dicke Strafe.
 
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#9
Dann hoffe ich doch mal, dass man sich vor belgischen Gericht nicht einigen kann, die Sache an europäische Gerichte geht und EA dann eine saftig Strafe für die Missachtung der belgischen Gesetze bekommt und ein europaweites Verkaufsverbot oben dauf.

@ActivSchorle Das mag von den Umsätzen und Gewinnen her stimmen, aber wenn EA da den nächsten Shitstorm lostritt, kann das für EA auch mächtig nach hinten losgehen. Star Wars Battlefront 2 lässt grüßen.
 
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#10
Schön wie ihr eure Meinungen schreibt, macht euch schonmal bereit das der Artikel in 2-3 Jahren nochmal hochgeholt wird. Eher wird wahrscheinlich gar nichts passieren.
 

7hyrael

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#11
Ach ich wünsche mir so sehr dass einfach mal 25% vom Jahresumsatz eingesackt werden und die leitenden Verantwortlichen einige Jahre gesiebte Luft atmen dürfen...
Im Endeffekt handelt es sich um Illegales Glücksspiel im sehr großen Stil, den Unterschied zu einer unregulierten Online-Poker-Plattform sehe ich kaum. Einzig dass die Nutzer quasi immer die Verlierer sind :freak:

In vielerlei hinsicht wäre es für die Spielerschaft wohl das beste, wenn EA zugrunde geht, die Entwicklungsstudios selbstständig weiter machen oder von brauchbaren Publishern übernommen werden.
 
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#12
Jetzt bitte durchsetzen, FIFA Verkaufsstopp und die Server abschalten.
Und dann bitte das ganze auf EU-Ebene noch mal.
 

DavidMay

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#13
So rein aus Umsatzperspektive ist es ja verständlich, dass man es auf eine gerichtliche Feststellung anlegt. Wenn durch die Mikrotransaktionen so viel Geld verdient wird, kann man seinen Aktionären ja wohl kaum erklären, dass man hier einfach "einknickt" .

Besonders taktvoll und moralisch integer geht EA natürlich wie immer nicht vor. Der "ruinierte Ruf" scheint dem Umsatz und dem Gewinn wohl noch nicht (genug) zu schaden.
 

bl!nk

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#14
Wird enden wie bei Intel und Microsoft.

Die Gerichte beschäftigen sich jahrelang schön auf Kosten der Steuerzahler, während sich EA weiter eine goldene Nase verdient und die Strafe am Ende maximal ein Drittel der Einnahmen im Zeitraum des Verfahrens beträgt.

Kennt man doch alles schon, wie wunderbar der Rechtsstaat bei sowas funktioniert. Wenn jemand da allerdings andere Erkenntnisse hat, darf er mir die gerne mitteilen. Wäre schön, wenn es nicht so wäre.

Naja, seit Mass Effect 2 habe ich kein Spiel von EA mehr gespielt und habe mich trotzdem ganz gut ablenken können, also wird einfach weiter boykottiert. :p
 
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#15
Ich frage mich was so ein Anwalt bei einem Schreiben verdient, das wird ja schließlich am Streitwert/Umsatz oder so fest gemacht..
 

LeWhopper

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#16
Definitiv wieder typisch Electronic Arts. Die werden das so lange rauszögern wie möglich.
Bis dann mal ein Urteil fest steht haben die schon genug mit den Lootboxen verdient um die "Strafe" aus dem Handgelenk zu bezahlen.
Solange die Gerichtsverhandlungen laufen müsste ein sofortiger Verkaufsstop vom Spiel und Lootboxen eingeführt werden. Dann würde EA hinne machen.
 

Mirk0

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#17
Mein letztes EA Spiel stammt noch aus den 90er. :evillol:

Bin aber trotzdem gespannt, was dabei herauskommt.
 
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#19
Naja, ob jetzt Belgien es verbietet oder nicht, kann EA egal sein, da das Land sehr unbedeutend ist und EA wohl nur mit den Achseln zucken wird.
Na na, der gute Herr Junker hat ein gewichtiges Wort in der EU-Komission - wenn der ein europaweites Verbot anstrengt dann wirds eng für EA. Die sollten da besser mal kooperieren bevor Beschlüsse getroffen werden die weitaus fataler sein werden als eine Einigung.
 
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#20
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