Flathub/Flatpak Vorteile/Nachteile?

Alexander2 schrieb:
ich weiß grad nicht wie es sich bei Snaps verhält.
Kannst du unter dem Standardnamen aus dem Terminal heraus starten.
Ist ja auch sinnvoll, denn die Wahrscheinlichkeit, dass du ein-und dasselbe Programm als Systemdatei und als snap installierst, geht ja gegen Null.
 
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garfield121 schrieb:
Bei der Installation von Flatpaks wird automatisch ein Eintrag im Menü eingerichtet,
ja na klar, das wird überall passieren. aber isntallier mal kate und da wird dann ja ein eintrag im startmenü erstellt.. und dann mach das terminal auf und tippe kate ein um das da zu starten und staune :-)
 
aber können somit nicht 2 verschiedene Versionen eines Progs installiert werden?
sudo apt install gimp
flatpak install gimp
und welches springt dann jeweils an?
 
so kamm man natürlich beide installieren. jedes der Systeme packt die erstmal in ihre eigenen Unterordner, da gibt es garkein Problem.
im terminal aufrufen kann man auch beide seperat wie wir herausgefunden haben, bei flatpak halt mit flatpak run org.soundso.kram
bei system direkt per gimp
im Startmenü wird nur eines von beiden vermutlich auftauchen, denn man darf wohl annehmen, das das der selbe Name der Verknüpfung benutzt wird. Es sei denn die Entwickler hätten damit gerechnet.

Und snap kannst du auch noch installieren da gibts dann noch mehr ungewissheiten :-)

Und dann hol dir noch gimp per distrobox und exportiere die Programmverknüpfung :D

Mirlo schrieb:
und welches springt dann jeweils an?
Im Starmenü kannst du bei der Verknüpfung ja nachsehen worauf die verweist... dann weißt du es.
 
@Mirlo Schaff dir Nix an! Da kannst du ALLE Versionen eines Programmes installieren. 5000xgimp oder so... was weiß ich wieviele Versionen da unterwegs sind :D (Nix verwaltet das alles wat anders)
 
Der entscheidende Vorteil von Flatpaks ist soweit ich das sehe noch garnicht genannt worden: Es gibt Sandboxing und Rechtemanagement. Ich kann meinem Audioplayer Lesezugriff auf Audiodateien und das Internet geben, sonst nichts. Insbesondere bei nicht quelloffener Software ist das der Grund, warum ich Flatpaks auch systemquellen vorziehe.
 
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NemesisFS schrieb:
Es gibt Sandboxing und Rechtemanagement.
Augenwischerei!

Flatpaks sind Container, die theoretisch in einer "Sandbox", d.h. isoliert und ohne Zugriffsmöglichkeiten auf Systemressourcen wie den Audiostack, das Filesystem usw. laufen könnten.

Nur könnte man dann nicht viel mit ihnen anfangen. Ein Audioplayer in einer Flatpak-"Sandbox" ohne Zugriff auf pulseaudio wäre ja total witzlos. LACT als flatpak wäre ohne Zugriff auf die Grafikkarte genauso witzlos.

Deswegen kommen die meisten Flatpaks mit umfangreichen Rechten, die ihnen Zugriff auf Teile des umgebenden Systems erlauben. Nur laufen sie dann eben nicht in einer Sandbox.

Und das flatpak-Rechtemanagement via flatseal trägt genau diesem Umstand Rechnung: Dass sie in der Regel mit mehr Rechten kommen, als sie idealerweise haben sollten.
 
Mir selbst ist diese Containerisierung an der stelle auch mehr Hindernis. also der abschottende teil davon. Das abschotten ist auch nicht der Grund warum ich Flatpak benutze.
 
Ich habe mich für Flatpak entschieden, weil ich dann immer die neueste Version der Progs installiert habe. Denn das ist mir wichtig. Weil mich immer genervt hatte nur ältere Versionen per apt zu bekommen. Wenns dann Fehler gab oder etwas nicht wie gewünscht ging, dann hieß es beim Hilfegesuch immer: ist in der neuesten Version behoben. Da biste geleimt. Oder wenn ich die neuesten Features benötigte ... gibts in der alten Version noch nicht. Wieder geleimt. So macht Linux keinen Spaß. *.deb gibts zwar von einigen, aber auch nicht von allen. Da sehe ich über die sonstigen Unannehmlichkeiten bei Flatpak weg, weil die ohne viel unangenehmer sein können.
Alexander2 schrieb:
so kamm man natürlich beide installieren. jedes der Systeme packt die erstmal in ihre eigenen Unterordner, da gibt es garkein Problem.
Interessant. In Windows verwende ich fast nur Portable Versionen von Programmen, weil ich dann mehrere Versionen eines Programms oder ein Programm für verschiedene Zwecke mehrmals installieren kann. Das kann nützlich und praktisch sein, bzw. ist es für mich.
 
Mirlo schrieb:
Denn das ist mir wichtig. Weil mich immer genervt hatte nur ältere Versionen per apt zu bekommen.
Dann hast du m.E. die falsche Distro für deine Bedürfnisse ausgewählt.
Du solltest nen Rolling Release wie Arch und Derivate, Fedora oder Tumbleweed nehmen.
 
Alter_Falter schrieb:
Du solltest nen Rolling Release wie Arch und Derivate, Fedora oder Tumbleweed nehmen.
Ich bin kein so ein Linux-Nerd, der Treiber nachinstalliert und OS repariert. Ich bin nur Anwender. Ehemals Lubuntu, zuletzt Ubuntu und nun LMDE: Installieren und läuft. Probleme: Pech gehabt. Ich kenne das zu genüge von vor 15-20 Jahren mit dem Herumgefrickel auf der command line. Das war für mich immer reinste Zeitverschwendung und Kopfschmerzen. Hatte mir mal mit nur einem Befehl das gesamte OS zerschossen, weil ein . fehlte.
 
Das hat alles nichts mit einer Rolling Release Distro zu tun. Außer reines Arch vielleicht sind viele RR-Distros nicht weniger komfortabel als LMDE, haben aber ne andere Philosophie bei der Paketauswahl.
Wenn du aktuelle Softwareversionen brauchst/willst ist LMDE halt einfach das Arbeitspferd, dass du nun versuchst mit Flatpak zum Springen zu bewegen.
 
Alter_Falter schrieb:
Rolling Release wie Arch und Derivate, Fedora oder Tumbleweed
Fedora ist aber nicht rollend, sondern hat ein halbjährliches Major-Release. Neue Kernel und Mesa kommen auch zwischendurch rein. Neue Versionen der Desktopumgebungen aber nicht.
 
ich denke, das ist eine gute Kombination: eine solide LTS-Basis (bei mir meistens Linux Mint oder LMDE) plus einzelne Programme als Flatpak (oder AppImage).
 
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garfield121 schrieb:
eine solide LTS-Basis
Sehe ich das richtig, dass LMDE ausschließlich LTS anbietet?

Danke für den Hint. Gibt es in LMDE eine Einstellung wie in Ubuntu, nur LTS zu upgraden?

Soweit ich mich erinnern kann, hatte ich nur kurze Zeit in den Anfängen meiner Linux-Zeit kein LTS benutzt.
 
Die Linux-Mint-Debian-Edition folgt natürlich dem Debian-Rhythmus und nicht Ubuntu und hängt damit in den meisten Fällen noch weiter hinterher als Ubuntu.
 
Mirlo schrieb:
Sehe ich das richtig, dass LMDE ausschließlich LTS anbietet?
Ja. Mint nennt das "LTS", bei Debian heißt das "Stable", und wenn es nach ca. 2 Jahren ein neues Debian Stable gibt, wechselt das Betreuer-Team des alten Stable-Releases und übergibt es an das LTS-Team.

Mirlo schrieb:
Gibt es in LMDE eine Einstellung wie in Ubuntu, nur LTS zu upgraden?
Vermutlich nicht, denn die Debian-Basis von LMDE wird ja (nach dem oben gesagten) selbst zum LTS, sobald eine neue Debian-Stable-Version herauskommt.

Bei Debian gibt es keine Interim-Releases wie bei Ubuntu.
 
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