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Durch viele Kopier-, Verschieb-, und Lösch-Aktionen fragmentierst du verbleibende Daten und neuere. Die Leistung des Datenträgers lässt nach. Über regelmäßiges defragmentieren, bekommst du die Daten aber wieder effizient aneinander gereiht auf die Festplatte.
Mit dem Lösch-Befehlt werden Daten nicht gelöscht, sondern nur nicht mehr angezeigt und zum Überschreiben freigegeben. Da hilft auch kein formatieren. Wenn du Daten tatsächlich gelöscht haben willst gibt es spezielle Tools (bspw. Eraser) zum Überschreiben.
Ändern oder abstellen kann man nichts davon, da es einfach technische Begebenheiten sind.
häufig ist mir das auf einer USB HD und auch auf einem Stick (NTFS bzw. FAT 32).
Beim Stick (16GB) war es bestimmt über 1 GB - HD's von einstelligen GB's bis kleine zweistellig.
Aufgefallen ist das beim ablöschen des Sticks (möglicher / tatsächlicher) Speicherplatz.
Bei identischen HD's - jeweils die die gleichen Daten (Dateianzahl und Datenmenge gleich) - eine HD weniger freier Speicherplatz.
Formatieren und wieder Aufspielen der Daten zeitintensiv und leicht risikobehaftet - sofern wichtige Daten .
@CPat
das weiß ich auch das die Daten nicht richtig gelöscht werden, nicht mal beim formatieren, nur Partitionstabelle wird geordnet (grob umschrieben) oder?
werde mal defragen, mal sehen ob das das nächste mal hilft...
das mit den usb stick ist mir auch schon aufgefallen .. ironischer weise wurde es nach 2maligen formatieren immer etwas mehr (bzw weniger speicherplatz)
der witz war, als ich diesen an einem anderen pc formatierte war er wieder "normal"
Lass dir auch verstecke Dateien anzeigen und schau mal was wirklich drauf ist. Das Programm Treesize ist recht hilfreich. Im übrigen ist NTFS für USB Stick sowieso die falsche Wahl, das Journaling von NTFS ist dort unnötig und treibt nur etwas das Wear leveling an, Rechteverwaltung braucht auf einem Stick auch keiner, dann nimmt man lieber gleich FAT32 oder exFAT für Daten größer als 4GB.
Ein sicheres Löschen von Daten auf SSD und Flash-Laufwerken(Memory Sticks) ist nicht möglich, weil der Benutzer keinen Einfluss darauf hat, wo und wie die Daten auf den Flash-Chips abgelegt werden. Diese Funktion der Speichergeräte nennt sich WEARLEAVING und soll die Flashchips, welche ja nur eine beschränkte Anzahl von Schreibvorgängen vertragen, schonen und gleichmäßig auslasten.
Formatieren bringt damit überhaupt nichts, die Datenreste bleiben.
@Headb@nger71:
Es ist bei normalen (Magnetischen) Datenträgern tatsächlich so, dass beim Formatieren nur im Inhaltsverzeichnis des Datenträgers der Eintrag geändert wird. Die Daten werden quasi zum Überschreiben freigegeben, sind aber nach wie vor physikalisch vorhanden.
Darauf bauen auch die meisten Wiederherstellungstoolz auf, indem sie diese Dateien wieder sichtbar machen.
Also für normale HDDs helfen sogenannten "ERASER" Programme, bei denen der gesamten HDD Inhalt überschrieben wird, Byte für Byte.
Danach sind die Daten normal auch physikalisch nicht mehr vorhanden.
Bei SSDs respektive Memorysticks gilt das eben nicht (Siehe den Link am Anfang meines Postings).
Ergänzung ()
@hayden: Und was machst Du mit Daten, welche die maximale FAT 32 Größe überschreiten?
Sie beträgt 1,667 GB pro File. Bei mir beispielsweise treten so große Files häufig beim Mitschneiden von TV Sendungen auf. Die können durchaus schonmal 6-10 GB groß sein.
Fat geht dann nicht..
Ja aber leider die einzige sichere Möglichkeit. Oder Du hast Dateien, die die Größe der HDD ausfüllen.
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass einmal überschriebene Datein zwar noch sichtbar sind (mit Name und Datum) aber auf die Daten kaum noch zugegriffen werden kann, höchstens bei einigen Textdokumenten über den Quelltext eines Editors.
Letztendlich muss es ja jeder selber wissen. Viele ext. HDD kranken auch noch an der langsamen Schnittstelle (USB 2.0), was die Sache meistens auch zu einer wahren Geduldsaufgabe macht...
Bei den heutigen Datendichten auf den einzelnen Plattern der HDDs ist allerdings schon einfaches Überschreiben ausreichend. Restmagnetisierung gibt es auf Grund der engen Spuren und des Perpendicular Recordings kaum noch.
Früher wurde empfohlen, 7 mal zu überschreiben.