Fritbox oder Fritzrepeater als Accesspoint ?

YomDom

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Guten Morgen,

da mein Wlan Signal mit der Connect Box unter Abbrüchen leidet und auch mehrere Täusche nichts bewirkt haben bin ich gewillt mir eine Fritzbox als reinen Accesspoint zuzulegen. Da mir die 5€mtl. zur Miete von Unitymedia aber zu teuer sind tendiere ich zum Kauf.

Meine Frage:

Genügt ein Fritzrepeater, den ich als Accesspoint konfiguriere oder ist eine richtige Box sinnvoller, weil sie mehr Einstellungsoptionen bietet o.ä. ?

Viele Grüße

YomDom
 
Wenn du einen AP haben willst, kauf doch einfach einen AP.
Ein ubnt AP AC LITE und du hast sorgenfreies WLAN.

Bei den Fritzboxen ist halt doof, dass man sich beim Kauf schon auf DSL oder Kabel festlegen muss und wenn man dann doch mal wechselt kann man sie nicht optimal weiter benutzen.
 
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Wenn du einen Accesspoint möchtest, dann kauf einen Accesspoint und keinen Repeater oder Router, der sich als AP konfigurieren läßt.
 
Stimmt: Nichts gegen AVM - die Produkte sind im Privatbereich für die meisten Anwender mehr als ausreichend, vor allem hast du da alles, was man im Schnitt so braucht, in einem Gerät. Aber für eine explizite WLAN-Lösung würde ich auch zum AP greifen. Vor allem stellt Ubiquiti jedes AVM Gerät bei WLAN in den Schatten. Die Geräte sehen auch noch "schön" aus. Nix gegen AVM allgemein - für die meisten Privathaushalte als Alles-in-einem-Gerät absolut ok.
 
Fritz kam aus dem Grund auf, als dass ich mit dem Handling, der Bedienung und den Funktionen immer sehr zufrieden war (habe meinen Eltern 2 oder 3 Geräte eingerichtet). Hier bestünde dann ggf. die Option zukünftig mehr Funktionen in Betrieb zu nehmen, wenn sich Providermäßig etwas ändert. An die Entscheidung Kabel/DSL habe ich dabei zugegebenermaßen gar nicht gedacht.

Gibt es außer dem Ubiqiti Lite noch andere empfehlenswerte Geräte ?
 
Ist eigentlich egal, entscheidend ist der Preis und der WLAN Standard. Wenn man eine FB4040 nimmt, hat man einen Portswitch gleich mit drin für den Preis eines Repeaters. Die 4040 kostet bei Amazon etwa 80€ der 1750e 62€ und der 1750e ist etwas besser. Also Repeater als AP anschließen.
Gut die FB4040 hat ja auch noch usb-Ports. Dein Kabelrouter lässt ja den Anschluss einer Festplatte als NAS nicht zu. Stellt sich die Frage ob man das braucht.
 
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Ein FritzRepeater, der via LAN-Kabel am Netzwerk hängt, ist ein Access Point. Ich glaube AVM gibt dem Kind wie so oft einen eigenen Namen und das schimpft sich dann "LAN-Brücke" oder so... Wenn du dich also mit AVM auskennst und sicher fühlst, kannst du auch einen 1750E von AVM nehmen und diesen wie erwähnt als LAN-Brücke einrichten.

Hast du jedoch keine Fritzbox und musst sowieso einen AP kaufen, ist es fraglich ob man dann noch ins AVM-Regal greifen sollte. In Zusammenarbeit mit einer Fritzbox kann man sicherlich noch vom AVM-(Pseudo)-Mesh profitieren, aber ein standalone FritzRepeater als AP - sorry, LAN-Brücke - ist einem Ubiquiti in so ziemlich jeder Kategorie unterlegen - bis auf den Preis (~65 vs ~80€). Da würde ich aber die 15€ investieren, den Fritz!Kram links liegen lassen und zum UAP AC Lite greifen.

Wie dem auch sei, deine eigentliche Frage lautete ja so:

YomDom schrieb:
Genügt ein Fritzrepeater, den ich als Accesspoint konfiguriere oder ist eine richtige Box sinnvoller, weil sie mehr Einstellungsoptionen bietet o.ä. ?
Die Antwort lautet prinzipiell:
Ja, ein FritzRepeater als AP (LAN-Brücke) würde genügen.

Jein, ein WLAN-Router als AP - egal ob AVM, TP-Link, Asus o.ä. - bietet sich meistens dann an, wenn man auch gleich einen kleinen Switch benötigt. Die Software-Einstellungen eines WLAN-Routers werden im AP-Betrieb weitestgehend abgeschaltet, entweder direkt durch die Wahl des Betriebsmodus (Asus schaltet dann zB so ziemlich alles nicht-AP-bezogene Feature ab) oder manuell, weil sich die Funktion sonst mit dem Internetrouter beißen würde (zB DHCP-Server) bzw. generell bereits vom Internetrouter übernommen wurde (beispielsweise VPN).

Da du aber explizit von einem "reinen Access Point" sprichst, kann man allerdings den zweiten Teil der Frage dennoch mit "nein" beantworten.
 
YomDom schrieb:
mir eine Fritzbox als reinen Accesspoint zuzulegen. Da mir die 5€mtl. zur Miete von Unitymedia aber zu teuer sind tendiere ich zum Kauf.
Die Miete ist aber anstatt der Connectbox. Diese musst du zurückschicken.
Die Miete bringt dich also nicht weiter.

Ich würde einen soliden TP Link Router mit AC WLAN nehmen und diesen als AccessPoint konfigurieren. Zum Beispiel einen Archer C50 oder C60
 
h00bi schrieb:
Die Miete ist aber anstatt der Connectbox. Diese musst du zurückschicken.
Die Miete bringt dich also nicht weitee

Weiterbringen in dem Sinn, als dass die fritzbox besser funktioniert als die Connectbox.. da ich aber die connectbox kostenfrei bekomme müsste ich dennoch 5€ mehr mtl zahlen was bei ca 120€ Kaufpreis einer Miete von 2 Jahren entspricht. Kauf lohnt also.

Wo ist der Unterschied zwischen der ubiqiti ap lite und beispielsweise einem Archer c60 ?
Merkbar für den Normalverbraucher ?
 
Ubiquiti ist eine controllergestütztes WLAN. Das macht vorallem dann Sinn wenn man ein großes, homogenes WLAN mit Roaming/Client Handover zwischen mehreren Accesspoints und weiteren spielereien will.
Wenn dir von der abzudeckenden Fläche ein Gerät reicht tuts auch der Archer.

EDIT: Zudem ist der Archer ein Router, du kannst die Connectbox ggf. in den Bridge Mode schalten und den Archer als Router einsetzen. Das verbessert die Latenz teilweise deutlich, siehe hier:
https://www.unitymediaforum.de/viewtopic.php?f=53&t=38477&start=150#p440175
 
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Wie ich schon sagte:

Einen WLAN-Router als AP setzt man in der Regel dann ein, wenn man sonst einen einzelnen AP und davor noch einen Switch hinsetzen würde, weil man mehr LAN-Ports braucht - oder wenn man noch einen WLAN-Router rumliegen hatte bzw. günstig besorgen kann.

Ansonsten bietet der UAP AC Lite natürlich deutlich mehr fortgeschrittene Funktionen wie zB VLANs. Inwiefern das bei dir zum Tragen kommt, sei mal dahingestellt. Grundsätzlich geht ein AP von Ubiquiti eher in Richtung semiprofessionelles Equipment, während ein Archer reine Consumer-Ware ist. Das ist nicht abfällig gemeint, sondern ist nur eine klare Abgrenzung. Wenn du keinerlei fortgeschrittene Dinge wie die erwähnten VLANs einsetzt oder einsetzen willst - das setzt dann noch weitere VLAN-fähige Infrastruktur (zB Switch) voraus - bringt dir der UAP sogesehen nicht viel Mehrwert, abgesehen von potentiell stabilerem WLAN, weil semiprofessionell und so.

Für Otto Normal reicht ein Archer wie von @h00bi vorgeschlagen prinzipiell aus. Insbesondere dann, wenn sowieso nur ein AP im Netzwerk benötigt wird, um alles abzudecken, bleiben die größten Vorteile eines semiprofessionellen WLAN-Setups wie mit Unifi APs von Ubiquiti weitestgehend ungenutzt.
 
Als goldenen Mittelweg bring ich mal einen Telekom Speed Home WiFi AP ins Spiel: https://geizhals.de/telekom-speed-home-wifi-solo-40798484-a1903764.html
Der bietet zum Preis eines AVM 1750e anstatt 3x3 MIMO, 4x4 MU-MIMO im 5GHz WLAN und einen zusätzlichen LAN Anschluss. Konfiguration ist ähnlich einfach wie bei AVM.
Sollten die fortgeschrittenen Merkmale eines UAP-AC und im speziellen POE nicht benötigt werden, meiner Meinung nach einer der besten APs unter 100€.
 
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h00bi schrieb:
Ubiquiti ist eine controllergestütztes WLAN. Das macht vorallem dann Sinn wenn man ein großes, homogenes WLAN mit Roaming/Client Handover zwischen mehreren Accesspoints und weiteren spielereien will.
Wenn dir von der abzudeckenden Fläche ein Gerät reicht tuts auch der Archer.

EDIT: Zudem ist der Archer ein Router, du kannst die Connectbox ggf. in den Bridge Mode schalten und den Archer als Router einsetzen. Das verbessert die Latenz teilweise deutlich, siehe hier:
https://www.unitymediaforum.de/viewtopic.php?f=53&t=38477&start=150#p440175
Ich denke dann würde mir der Archer bzw. eine Alternative von tp link - zb der c6 weil Gigabit Ethernet - reichen.
Habe gerade mal in meine connect Box Einstellungen geschaut: Bridge Funktion nicht verfügbar, obwohl Ich das Gerät erst gestern erhalten habe ... UM oh du meine nemesis ...

Würde die Konstellation auch ohne Bridge Mode funktionieren ?
 
Den Bridge Mode aktivierst Du meines Wissens nach nicht im Router sondern online im Kundencenter.
 
Das wäre bei VF. Bei Unitymedia ist's im Router, du brauchst aber die neuste Firmware und Dual Stack, siehe verlinkten Thread.
Geht auch ohne Bridge Mode, dann den Archer eben nur als Accesspoint nutzen.
 
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Okay. Da ich die Firmware ja glaube ich manuell nicht updaten kann:

Kann ich, wenn ich einen AP nutze, auch dessen Ethernet Anschlüsse nutzen ?

Habe jetzt nämlich ein neues Problem mit kabelgebundenen Netz entdeckt, bei dem ich mich erörtere ob es am neuen Gerät oder an anno liegt
 
Hi,

evtl. vorhandene Firmwareupdates werden in der Regel nachts automatisch von UM eingespielt. Einfach die ConnectBox "am Netz" lassen. Die LAN Ports des Archers kannst du für weitere LAN Geräte nutzen. Beachte, dass Dual Stack in neueren UM Verträgen nur noch mit gebuchter Power Upload oder Komfort Telefonie geschalten wird. Ansonsten läuft der Anschluss auf DSlite.
 
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Tom_123 schrieb:
Beachte, dass Dual Stack in neueren UM Verträgen nur noch mit gebuchter Power Upload oder Komfort Telefonie geschalten wird. Ansonsten läuft der Anschluss auf DSlite.

Das heißt für die weniger bewandertem unter uns ? :D
 
Hi,

einfach erklärt, bedeutet dies, dass dein Anschluss/Heimnetzwerk über das Internet nicht per IPv4, sondern nur über IPv6 erreichbar ist. Die IPv4 Anbindung an das Internet wird über AFTR Gateways abgewickelt. Du teilst dir also die IPv4 Adresse auf dem AFTR Gateway mit anderen Kunden, was teilweise Probleme verursachen kann (keine Portweiterleitungen über IPv4, vermehrte Captcha Abfragen, aufgrund zu vielen Abfragen der selben IPv4 Adresse,...)

Ansonsten hier noch eine einfache und gute Erklärung: https://www.dasheimnetzwerk.de/Lexikon/Netzwerkkonzepte/Eintrag_DSLite.html
 
Habe ich verstanden, aber wie krieg ich raus wie das bei mir läuft ?
*edit: ist es relevant, dass bei manchen Geräten (zb Archer c6) mehr als 300mbit mur über das 5ghz band erreicht werden ? Auf dem 2.4er band sind mur 300mbit möglich. Wenn ich jetzt einen neuen Vertrag über sagen wir 400 MBit abschließe - kommen die dann an oder drosselt mich das Gerät auf die Hardware seitig maximal mögliche Leistung ?
 
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