News Fritz!OS 6.84: AVM bestätigt Probleme im Kabelnetz von Vodafone

Jan

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#1

-=oWn4g3=-

Lt. Junior Grade
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#3
Meine bei Vodafone im Vertrag dazugemietete 6490 ist "zum Glück" auf Version 6.65 unterwegs. Gegen ein Update auf eine neue funktionierende Version hätte ich da aber sicher nichts.
 
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#4
Und ist bekannt, ob auch die Fritzbox 6590 (das ist nämlich eigentlich die "aktuelle" Kabel-Box!!) davon betroffen ist?

Die Aussage von Vodafone war natürlich zu erwarten. Jedoch ist es immerhin zweifelhaft, ob die ausgiebige Püfung neuer FritzOS-Versionen im eigenen Netz der Hauptgrund für den gewünschten Routerzwang ist. Immerhin gibt es da noch so einige andere Unterschiede zwischen Kaufboxen und den von Vodafone herausgegebenen Mietboxen. So etwa die DVB-C-Funktionalität und die Tatsache, daß Kaufboxen an jedem Anschluß nutzbar sind, während die Mietboxen (und meines Wissens auch die bei Vodafone gekauften) an den Vertrag gebunden sind, und auch mit anderen Zugangsdaten nicht an anderen Anschlüssen laufen.


Ps. Hab gerade in meiner 6590 das Update angestoßen, und bekomme tatsächlich die 6.85 angeboten. Unter "Neue Funktionen" an erster Position ist zu lesen:

"ab 6.85: Interoperabilität der IPv6-Aushandlung für spezielle Anschlüsse (Vodafone/KDG) wieder hergestellt"

Man roll das Update also aus, und die 6590 war/ist wohl auch betroffen. Wobei ich keine Probleme hatte. Hab allerdings auch einen Dual-Stack-Anschluß mit IPv6 und 4

Das ist übrigens auch so ein Vorteil einer originalen Box: Wenn AVM ein Problem erkennt und behebt, hat man auch dieses Update schneller, als wenn es noch durch Vodafone spezialbehandelt werden müßte...
 
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#5
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#7
Bei Pyur krebs ich noch auf 6.51 rum. O.o
 

unknown7

Lt. Junior Grade
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#8
In meinem Heimnetz war wohl das gleiche oder ein ähnliches Problem.
Ich hatte auch IPv6 im verdacht.

Evtl. hilft es ja anderen.

Problembeschreibung:
Alle Geräte funktionieren im LAN / WLAN wie gewohnt mit Internetzugriff für circa. 30 min. bis mehrere Stunden.
Dann können alle Geräte nur noch via LAN / WLAN auf den router zugreifen. Jedoch keine Internetseiten mehr erreichen.

Problem Workaround:
- Verbindung in der FirtzBox trennen (daher meine Vermutung es liegt ein IPv6, denn da bekomme ich dann gewöhnlich eine neue Adresse zugewiesen)
- Alternativ: Fritzbox neu starten SW oder HW


Ich bin Kabel Deutschland "altkunde" und nutze deren FritzBox. Meinen verdacht auf ein Problem im Vodafone Netzwerk wurde verneint.
Ein Austausch der FritzBox hat nichts gebracht.
Dann mit "tracert" festgestellt, dass man im Problemfall nicht aus dem kabelnetz heraus kommt (aber hinter die FritzBox).
Dann wurde das Ticket weitergeleitet und zwei Tage später bekahm ich die Info das Sie das Problem gelöst haben ohne weitere Informationen.
Das Problem war wirklich gelöst - also sehr wahrsch. ein VodafoneProblem. Die FritzBox version ist nach wie vor latest.

Das Hauptproblem ist wohl einen kompetenten Ansprechpartner zu bekommen. Den habe ich erst erreicht nachdem die FirtzBox getauscht wurde und das Problem noch bestand. Derjenige war auch freundlich und kannte sich wirklich mit IT aus.
 

ebird

Lt. Junior Grade
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#9
Und ich wollte Kabel Deutschland eine Change geben, natürlich mit eigenem Router - da hat es sich wohl erledigt.
 
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#10
Immerhin gibt es da noch so einige andere Unterschiede zwischen Kaufboxen und den von Vodafone herausgegebenen Mietboxen. So etwa die DVB-C-Funktionalität und die Tatsache, daß Kaufboxen an jedem Anschluß nutzbar sind, während die Mietboxen (und meines Wissens auch die bei Vodafone gekauften) an den Vertrag gebunden sind, und auch mit anderen Zugangsdaten nicht an anderen Anschlüssen laufen.
Was bitte meinst du mit DVB-C Funktionalität? Hätte die FB die nicht, ließe sie sich nicht in Kabelnetzen einsetzen. Kaufen kann man bei VF schon lange keine mehr, nur mieten. Und bei einer Miete ist es logisch, das die Box dann an genau den Vertrag gebunden ist, auf den sie registriert ist.

Und bitte welche anderen Zugangsdaten? Es wurde doch schon x-mal in zig Threads erwähnt, das es für Kabelmodems/Frustboxen oder artverwandtes keine Zugangsdaten im klassischem Sinne der Telekom gibt sondern sich diese über die MAC-Adresse des Kabelmodems registrieren.
 
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#11
Also meine eigene 6490 im UM Netz braucht nach der Einwahl auch gefühlt ewig bis endlich eine Verbindung steht.
Grade geschaut, hat sich wohl am 04.10. selbst auf 6.84 aktualisiert. Obwohl nur "Über neue FRITZ!OS-Versionen informieren und notwendige Updates automatisch installieren" aktiviert ist.

Scheint also nicht nur bei VF / KD so zu sein.
 
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#12
6.84 war notwendig...



Und VF Kabel macht sich das sehr einfach: Kundenrouter - Kein Support
Wenn wir was in unserem Netz kaputt gepatcht haben ist der pöse Kunde schuld, nur weil der sich sein Recht auf einen freien Router ausnutzt...
 
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#13
Was bitte meinst du mit DVB-C Funktionalität? Hätte die FB die nicht, ließe sie sich nicht in Kabelnetzen einsetzen.
Jein.

Du wirfst hier zwei Dinge durcheinander. Und zwar Internet via Kabel und DVB.
Kommt zwar beides über dasselbe Kabel, hat aber nix miteinander zu tun. Das eine ist das Internet. Um das empfangen zu können, muß die Box natürlich einen (bzw. mehrere) Tuner eingebaut haben, die das Kabelsignal empfangen und ins Kabel senden können.

DVB ist aber kein Kabel-Internet-Standard, sondern "Digital Video Broadcasting", ein digitaler Fernsehstandard. Und da - wie du richtig vermutest - die Bedingungen für dessen Empfang in der Fritzbox durch die Tuner bereits vorhanden sind, wäre es ein Leichtes, auch einen echten Fernsehempfänger in die Fritzbox einzubauen. Und genau den haben die 6490 und die 6590! Aber nur in der originalen Version von AVM! In der Firmware von Vodafon gibt es diese Funktion nicht. Hier werden die eingebauten Tuner nur für Internet genutzt.

Mit einer freien Box kann man dagegen tatsächlich fernsehen! Und zwar über das Netzwerk. Es geht mit passender Software wie VLC oder DVB-Viewer oder aber auch mit der FritzAppTV am Smartphone bzw. Tablet.


Und bitte welche anderen Zugangsdaten? Es wurde doch schon x-mal in zig Threads erwähnt, das es für Kabelmodems/Frustboxen oder artverwandtes keine Zugangsdaten im klassischem Sinne der Telekom gibt sondern sich diese über die MAC-Adresse des Kabelmodems registrieren.
Nein. Das gilt/galt nur für die vom Provider selbst vertriebenen Boxen. Seit es die Routerfreiheit gibt, müssen die Provider ihren Kunden auch die Möglichkeit geben, einen eigenen Router zu benutzen. Bei Vodafone ist es zB. so, daß man im Vertrag (oder auf dem eigenne Kundenportal) einen Aktivierungscode findet, den man in der Fritzbox eingibt. Mit diesem holt sich die Box dann die für den zum Kunden passenden Anschluß die Zugangsdaten/Konfigurationen vom Provider-Server.
Und selbstverständlich läßt sich diese Prozedur an einam anderen Anschluß mit anderem Aktivierungcode wiederholen. Damit ist die Box nicht mehr per MAC an einen Ansachluß gebunden.
 
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Fortatus

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#14
Vodafone verweist auf die negative Seite der Router-Wahlfreiheit.
Zum Mitschreiben: Da hat man eine erfahrungsgemäß gute Hardware mit vielen Funktionen, gutem Support, die vielseitig einsetzbar in diversen Netzen ist. Dazu kommt ein transparenter und professioneller Umgang mit Sicherheitslücken, wenn sie denn mal auftreten (Gibt mehrere Fälle, da waren die Boxen sogar besonders widerstandsfähig gegen Angriffe). Dann kommt es in einem(!) Netz nach einem Firmwareupdate zu Problemen und deswegen soll man es sein lassen?! Bitte wie? Ist ja jetzt nicht so, als würden die Anbietereigenen Router nie Probleme machen.

Interessant wäre auch zu wissen, warum es nur bei Vodafone zu den Problemen kommt und nicht etwa gleichzeitig bei Unitymedia, Netcologne und den anderen Kabelnetzanbietern, die es so gibt. Klingt auch ein bisschen danach, dass Vodafone irgendwo ein eigenes Süppchen kocht und sich nicht an Standards hält, obwohl ich dafür natürlich sonst keinen Beleg habe.
 
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#15
Selbes Problem wie bei Unitymedia. Entweder verliert sie die AFTR (DSlite) oder die IPv6 geht nicht mehr..reboot schafft abhilfe für 1Tag
 
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#16
Natürlich die unverschlüsselten Sender, versteht sich.

Oder bekommt man auf die Fritte auch Oscam (o.Ä.) drauf und steckt einen Kartenleser mit (vom Anbieter gestellter) Smartcard an den USB-Anschluss? Ich denke mal kaum...
 

Skystriker

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#17
Zum Mitschreiben: Da hat man eine erfahrungsgemäß gute Hardware mit vielen Funktionen, gutem Support, die vielseitig einsetzbar in diversen Netzen ist. Dann kommt es in einem(!) Netz nach einem Firmwareupdate zu Problemen und deswegen soll man es sein lassen?! Bitte wie? Ist ja jetzt nicht so, als würden die Anbietereigenen Router nie Probleme machen.

Interessant wäre auch zu wissen, warum es nur bei Vodafone zu den Problemen kommt und nicht etwa gleichzeitig bei Unitymedia, Netcologne und den anderen Kabelnetzanbietern, die es so gibt. Klingt auch ein bisschen danach, dass Vodafone irgendwo ein eigenes Süppchen kocht und sich nicht an Standards hält, obwohl ich dafür natürlich sonst keinen Beleg habe.
Die Frage ist eher, ob es an der Firmware 6.84 lag, oder am Provider der vielleicht intern eine Umstellung vorgenommen hat und dies dann bei den freien FritzBoxen sofort auffiel.
 
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#18
Also meine Fritzbox Cable 6490 hat mir gerade das 6.85 Update angeboten zum installieren. Ist eine privat gekaufte und wird im Unitymedia Netz genutzt.

 
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#19
Unbenannt.PNG
Mittlerweile ist die 6.85 für alle Kundenrouter freigegeben worden. Damit wird auch der Reconnect-Bug bei IPv6-Anschlüssen im Unitymedia-Netz behoben.

Bei diesem Fehler verlor der Router nach einem Klick auf Neu verbinden an und zu die IPv6-Adresse.
 
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#20
Die 6.83 wurde schon wegen Problemen bei nicht näher genannte Kabelbetreibern zurück genommen.
Das Update auf 6.85 bietet mir meine 6490 ebenfalls schon an. Probleme hatte ich bei Vodafone jedoch bis jetzt keine.

Changelog:
ab 6.85: Interoperabilität der IPv6-Aushandlung für spezielle Anschlüsse (Vodafone/KDG) wieder hergestellt
ab 6.84: Aktueller Modemtreiber implementiert
ab 6.83:
Mächtiges WLAN: Band Steering
Erweiterte Smart-Home-Funktionen und mehr für MyFRITZ!
FRITZ!Fon: Neue Startbildschirme und ein Nachtmodus
Ein Plus an Sicherheit und Netzanpassungen
 
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