Fritzbox 6660 - Branding entfernen?

Janoe

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Ich hoffe das verstößt nicht gegen irgendwelche Regeln: Ich würde mir gerne die oben genannte Fritzbox gebraucht zulegen, einfach weil mir die alberne Vodafonestation extrem auf die Nerven geht. Jetzt sehe ich dass die gebrauchten Modelle oft "Branding" aufweisen. Ich habe daraufhin kurz gegoogelt ob man das Brandung irgendwie entfernen kann und diverse Anleitungen gefunden. Dabei wird aber kein explizites Modell bzw. Firmware erwähnt. Ich würde jetzt gerne wissen, ob vielleicht jemand Erfahrung hat mit dem Entfernen des Brandings bei dieser Fritzbox - wie realistisch ist das Ganze, ist es Firmwareabhängig bzw. überhaupt noch möglich? "Gebrandede" Modelle werden gebraucht einfach deutlich günstiger gehandelt - deshalb frage ich.
 
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Wichtiger als Branding ist die Frage zu klären, ob die Verkäufer überhaupt Eigentümer der Boxen sind und es nicht etwa Mietgeräte sind, die weiterhin dem Netzbetreiber gehören.
 
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1. Wenn du dir eine FB 6660 mit Branding kaufst handelt es sich dabei um gestohlene bzw unterschlagene Ware! Weder Vodafone noch ein anderer Kabel Netzbetreiber in Deutschland verkauft diese Geräte sondern diese werden grundsätzlich nur vermietet!

2. Nein ohne löten ist es nicht möglich eine FB 6660 vom Branding zu befreien und selbst wenn würde dir das nichts bringen weil alle Mietboxen die nicht zurück gegeben werden, sind bei Vodafone per MAC Adresse gesperrt und die MAC Adresse zu manipulieren ist nicht erlaubt.
 
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Dr. Chaos schrieb:
und die MAC Adresse zu manipulieren ist nicht erlaubt.
Schlimmer, es wäre sogar eine Straftat, weil man das EuroDOCSIS Zertifikat dabei fälschen muss.
 
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Janoe schrieb:
Jetzt sehe ich dass die gebrauchten Modelle oft "Branding" aufweisen.
Das Branding ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass die CM-MAC der betreffenden Cable-Box beim KNB ggf. auf einer schwarzen Liste steht (also nicht provisioniert werden kann).

Wenn dann sollte das also besser eine Retail-Version sein oder alternativ eine Box von einem anderen KNB als dem eigenen, siehe dazu jeweils die Artikel-Nr..
 
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Janoe schrieb:
Jetzt sehe ich dass die gebrauchten Modelle oft "Branding" aufweisen.
Schau nach einer ohne Branding, findest du heraus anhand der Fritz! Produktnummer (Artikelnummer).
 
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Dr. Chaos schrieb:
Wenn du dir eine FB 6660 mit Branding kaufst handelt es sich dabei um gestohlene bzw unterschlagene Ware!
Das ist gut zu wissen, dann hat sich das Thema damit erledigt, dann zahl ich lieber die paar Euro mehr. Ich ging einfach davon aus, dass das halt so ein Gerät ist, welches man über den Zeitraum des Vertrages irgendwann "abbezahlt" hat.
 
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Die Box kann gemietet werden, ja, sie wird aber nie "abbezahlt".
Wies halt so ist bei Mieten, das was du meinst wäre ein Ratenkredit wie bei Smartphones.

Es ist eine Tarifoption mit monatlichen Kosten.
 
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Janoe schrieb:
welches man über den Zeitraum des Vertrages irgendwann "abbezahlt" hat.
Das denken viele, aber dies gibt es bei Vodafone Kabel nicht!
Lieber in eine freie Box investieren und den Verkäufer vorher fragen ob er die Box bei Vodafone auch aktiv abgemeldet hat.
 
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Dr. Chaos schrieb:
und den Verkäufer vorher fragen ob er die Box bei Vodafone auch aktiv abgemeldet hat.
Das ist auch ein Problem? Selbst wenn die Box "frei" ist? Wenn dem so ist muss man schon recht viel Vertrauen in den Verkäufer haben bzw. hoffen, dass er das selbst überhaupt weiß. Vermutlich ist Neukauf dann doch die bessere Idee.
 
Janoe schrieb:
Das ist auch ein Problem? Selbst wenn die Box "frei" ist?
Bedingt. Wenn die Box noch als aktiv in einem anderen Kundenkonto drin ist, kannst du die dort nicht einfach rausnehmen lassen. Du kannst ja nicht einfach fremde Kundenkonten ändern.

I.d.R. fliegt die Box aber sowieso raus wenn eine andere Box aktiviert wird oder der Vertrag endet.
Blöd ists, wenn der Kabelvertrag z.B. wegen Wechsel auf Glasfaser noch X Monate läuft und die Box nicht abgemeldet wurde.
Dazu gibt es auch noch ein paar Sonderfall-Unterschiede zwischen ex-Kabel-Deutschland Gebiet und ex-Unitymedia Gebiet.
 
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Dr. Chaos schrieb:
1. Wenn du dir eine FB 6660 mit Branding kaufst handelt es sich dabei um gestohlene bzw unterschlagene Ware!
Das kann sein, muss aber nicht. Und BTW, es gibt und gab KNBs in Deutschland (Vodafone bzw. ehm. UM oder die KDG gehören nicht dazu) die sehr wohl gebrandete Cable-Modelle regulär an den Endkunden verkauft haben (und somit ganz regulär in deren Eigentum übergingen, nicht nur in deren Besitz).

Dr. Chaos schrieb:
2. Nein ohne löten ist es nicht möglich eine FB 6660 vom Branding zu befreien
Das ist nicht richtig, es ist nach wie vor (wohlgemerkt ohne löten) möglich, das "Branding" dieser Boxen zu entfernen (weil die Branding-Variable bei den Puma7-Modellen gar nicht mehr für die jeweiligen KNBs angepasst wird sondern man dazu mittlerweile die Variable "DMC" verwendet, die sich nach wie vor ändern lässt), relativ leicht sogar.

Dr. Chaos schrieb:
[…] und die MAC Adresse zu manipulieren ist nicht erlaubt.
"Nicht erlaubt" ist hier wohl eher irreführend bzw. nicht das "erste" bzw. naheliegende Problem, denn "nicht möglich" trifft es eher. Weil man dazu auch ein neues CM-Zertifikat benötigt (sonst ist die CM-MAC nicht gültig), welches nur der Hersteller ausstellen kann (das alte Root-Zertifikat, welches AVM früher bis ca. 2015 in FRITZ!OS (versehentlich) mitlieferte, ist ja mittlerweile nicht mehr gültig und kann dazu nicht mehr verwendet werden).

Es gäbe (rein technisch betrachtet) lediglich die Möglichkeit, CM-MAC und CM-Zertifikat eines anderen Kabelmodem zu verwenden (zu kopieren), z.B. von einem defekten.
 
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Dr. Chaos schrieb:
Weder Vodafone noch ein anderer Kabel Netzbetreiber in Deutschland verkauft diese Geräte
Diese Aussage ist grundsätzlich falsch, zumindest auf Bezug auf andere Netzbetreiber. Da sich bei der Netcologne zwischen Mieten und Kaufen auswählen lässt. Es handelt sich dann immer um dieselbe Fritzbox, mit derselben Firmware. Beim Bestellen auf der Webseite lässt sich auch zwischen Mieten, Kaufen und eigener Fritzbox auswählen.

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Habe selbst eine 6591 hier stehen, die ich damals statt zu mieten gekauft habe. Es ist dann aber weiterhin dieselbe Fritzbox. Der Techniker, der meinen neuen Anschluss geschaltet hat, hatte mich gefragt, ob ich sie mieten oder kaufen wollte. Das hat er dann auch telefonisch, inkl. der Mac-Adresse, so weitergegeben.

Natürlich ist abzuklären, ob eine Mietbox einfach verkauft wird, denn ausgeschlossen wäre dieses natürlich nicht. Zudem kann es Probleme geben, sollte die Fritzbox noch per Mac-Adresse registriert sein. Denn dann bekommt man sie ggf. nicht freigeschaltet.


Dr. Chaos schrieb:
Nein ohne löten ist es nicht möglich eine FB 6660 vom Branding zu befreien
Bei mir musste mit der 6591 nichts gelötet werden, noch nicht mal eine neue Firmware musste dazu aufgespielt werden. Musste mich nur per FTP-Zugang einmal einloggen und dann zwei Befehle eingeben und nach dem Neustarten war das Branding entfernt und lässt sich seither immer problemlos mit neuen Updates aktualisieren.

In meinem Fall habe ich es halt versucht, denn die Fritzbox wurde zuvor mit einer eigenen 6690 ersetzt und diente nur noch als AP im Netzwerk. Nur ließ sie sich dadurch, da sie nicht mehr direkt mit der Netcologne angebunden war, nicht mehr aktualisieren. Manuell ließ sie sich zuvor auch nicht nach Updates suchen oder einspielen.

@Janoe
Ich teile aber die Meinung der anderen, denn dir ist nicht bekannt, was du für eine Katze im Sack kaufst. In meinem Fall habe ich auch das Brandig meiner 6591 entfernt. Ich weiß nicht, ob es auf dieselbe Weise auch mit einer anderen Firmware (Vodafone) oder der 6660 klappt.
 
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Dr. Chaos schrieb:
weil alle Mietboxen die nicht zurück gegeben werden, sind bei Vodafone per MAC Adresse gesperrt
Stimmt nicht.
Ich habe hier ebenfalls eine Box mit Vodafone Branding an einer PYUR Leitung hängen und die funktioniert problemlos.
 
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Gesperrt sind die Fritzboxen eh nicht, nur lassen sie sich mit demselben Netzbetreiber nicht erneut freischalten.

Denn die alte Mac-Adresse muss zuvor aus dem System gelöscht werden. Kenne einen Fall, in dem jemand sich eine gebrauchte Fritzbox kaufte und gewaltige Probleme hatte, die Mac-Adresse aus dem System von Vodafone löschen zu lassen. Irgendwann hatte er dann den richtigen an der Strippe und es klappte danach.

Als ich meine neue 6690 Fritzbox selbst über die Netcologne per Mac-Adresse registriert hatte, konnte ich meine alte 6591 aus dem System löschen. Wenn ich heute meinen Account dazu aufsuche, steht nur noch die 6690 Fritzbox als angemeldet dabei.
Ergänzung ()

Bin mal bei Vodafone die Bestellung abgegangen und dort lässt sich anscheinend ein Router nur mieten. Kaufen geht nur, wenn ein eigener Router von einem freien Händler selbst gekauft wird. Mit Branding werden es dann mit Vodafone anscheinend gemietete Router sein. Zumindest hätte ich keine Auswahl gehabt, den Router zu kaufen.

Diesen Bestellvorgang konnte ich jetzt aber nur mit VDSL abgehen, da bei mir Vodafone keine Internetverbindung per Kabel anbietet. Der Kabelanschluss läuft bei uns über die Netcologne.
 
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Neodar schrieb:
Stimmt wohl ...

Weil die Boxen nur bei Vodafone gesperrt sind ... hat er ja geschrieben - sind bei Vodafone per MAC Adresse gesperrt ...

An einem anderen Anschluss funktionieren die ...

dummdidumm ...
 
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Das hängt halt damit zusammen, das VF die gesetzliche Routerfreiheit nicht akzeptieren will. Deshalb die Argumentation, die Box wäre ja früher Eigentum von VF gewesen und der Erwerb nicht redlich.
Man kauft eine Immobilie oder mietet eine Wohnung und da hängt eine FB. Dann geht die ins Eigentum über.
Da man kein Vertragsverhältnis zu VF hat, ist man auch zu nix verpflichtet.
Findet man im Keller ein altes Motorrad, beantragt man die Papiere und kann das verkaufen.
 
hildefeuer schrieb:
Man kauft eine Immobilie oder mietet eine Wohnung und da hängt eine FB. Dann geht die ins Eigentum über.
Das ist nicht richtig, denn der Router ist mit dem Vertragspartner des Netzbetreibers gebunden und nicht mit der Wohnung. Mit der gesetzlichen Routerfreiheit hat es auch nichts zu tun, denn als Nichtvertragsparter kannst du eine Fritzbox nicht freischalten. Vodafone würde ja von dir keine Miete mehr kassieren.

Manche Netzbetreiber stellen sich nur etwas blöd an, wenn es heißt, eigener Router. Da sie dann mit der Ausrede daherkommen, nicht darauf zugreifen zu können und mögliche Probleme deshalb nicht aus der Ferne abgehen können.
 
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