Test G Pro X2 Superstrike im Test: Die erste Maus, die klickt ohne zu klicken

Mich würde da vor allem die verbesserte Latenz wie von Logitech angegeben interessieren. Wie viel von den "Bis zu 30ms" im Alltag wirklich übrigbleibt.

Wie stark man drücken muss ist ja nur Gewöhnungssache und wäre für mich absolut nicht kaufentscheidend. Da ist die Form der Maus doch viel wichtiger
 
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DERLanky schrieb:
Du kannst aber auch nicht um die Ecke beim etwas weniger bekannten Hersteller ein Fahrzeug kaufen was sogar besser ist und nur ein Drittel vom Porsche kostet.

Oft wird neben der Beschwerde über den Preis auch Produkte genannt die für weniger Gleiches oder mehr bieten. Ich bin oft dankbar und schaue mir dann die günstigeren Produkte an.

Mit deinem Porsche Beispiel sagst du quasi "Schaut nicht genau hin akzeptiert den Preis und kauft" Damit würden wir Verbraucher eins unser mächtigsten Werkzeuge, den Markt zu beeinflussen aufgeben.

Sorry aber ich glaube du hast das nicht zu Ende gedacht.
"Besser" ist sehr subjektiv. Zur Logitech Maus kann es keine bessere Alternative geben, da die Umsetzung bisher einzigartig auf dem Markt ist.

Es mag für Dich persönlich, bessere Alternativen geben (für mich auch). Dies ändert allerdings nichts daran, dass die Maus einzigartig (derzeit) auf dem Markt ist und daher teuer.

Und bei Porsche verhält es sich ähnlich. Die Frage ist, wie man "besser" definiert. Du kannst für den Preis einen Basis Cayman mit 300PS 4 Zylinder, auch einen RS3 von Audi bekommen mit 400PS und 5 Zylinder und Allrad.

Ist der RS3 jetzt automatisch besser? Schwierige Frage.

Geht es nur um die Performance, oder spielen noch andere Faktoren eine Rolle? Haptik, Garantie, Support etc. ?

Mich stört das Klick Geräusch. Andere werden es lieben.

Ich bin z.B absolut kein Preis/Leistungs Käufer. Ich will einfach nur, wenn möglich (auch finanziell) die beste Leistung haben.
 
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Ich sehe da brach liegendes Potenzial:

Statt nur einstellen zu können, von wann bis wann es ein Klick ist (also weiterhin nur ja/nein), müsste man auslesen können, wie weit die Taste gedrückt wird: Z. B. für unterschiedliche Strichbreiten in einem Malprogramm, mit welcher Stärke in einem Spiel zugeschlagen oder gefeuert wird (statt die Taste so lange gedrückt zu halten, bis sich die gewünschte Energie aufgebaut hat und beim loslassen abgefeuert wird), oder z. B. leichter Klick für Waffenauswahl, mittler Klick zum nachladen, und voller zum Abfeuern (ggfs. auch andere Reihenfolge, je nachdem wie es am praktikabelsten ist), oder anderes in der Art. - Z. B. auch leichter Klick = einfacher Klick, stärkerer Klick = Doppelklick, usw.

Zumindest zwei oder drei Unterteilungen eines Mausklicks sollten mit etwas Übung doch handhabbar sein (die einzelnen Stufen könnte man durch das haptische Feedback, ggfs. auch in unterschiedlicher Stärke, kenntlich machen) und böten viele neue Möglichkeiten.
 
t3chn0 schrieb:
Die Frage ist, wie man "besser" definiert. Du kannst für den Preis einen Basis Cayman mit 300PS 4 Zylinder, auch einen RS3 von Audi bekommen mit 400PS und 5 Zylinder und Allrad.

Ist der RS3 jetzt automatisch besser? Schwierige Frage.
Beides sind Schwanzverlängerungen.

Besser in fast allen Belangen (Umwelt, Rushhour, Parkplatzsuche, … - außer fürs Ego, wenn man Minderwertigkeitskomplexe hat) ist ein vernünftig dimensioniertes Auto.
 
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Pandora schrieb:
Wenn ich das jetzt richtig verstehe hat Logi quasi einen linearen Maustaster gebaut.
Da steckt garkein Schalter in dem Sinne drin. Eher vergleichbar duerfte das mit einem Hall Effekt Schalter sein.

Andererseits ist es dann aber doch was ganz anderes. Eher wie eine Waage die den Druck misst den man ausuebt und dann einen konfigurierbaren Ausloesepunkt hat. Und dazu halt ala Apple Taptic Engine einen Klick simuliert.
 
Bei dem Preis... Ich wäre für: "buy now, pay 50% in 10 Years, 50% in 20 Years".
Eigentlich muss eine (50/60 EUR) Maus an sich bei mir nicht so lange halten, aber ich würde schon gern, falls sie kaputt geht, genau das gleiche Modell wieder kaufen können. Von daher wäre es mir an sich egal, wie teuer eine ewig haltbare Maus wäre. Nur halten muss sich dann eben auch.
 
Mich hat Logitech in der letzten Zeit mit ihrem angeblichen Highend-Gaming-Gear nicht überzeugen können. Das Preis/Leistungs-Verhältnis ist da schon lange jenseits von gut und böse. Sei es meine damalige G915 oder die G903, beides hoffnungslos überteuert und aus meiner Sicht nicht einmal die Hälfte wert. Nach kurzer Zeit abgewetzte Tasten sind bei einem 150€-Keyboard indiskutabel. Ersatzteile? Fehlanzeige! Die G903 hatte nach nicht einmal einem Jahr einen defekten Schalter. Wurde zum Glück getauscht, trotzdem nervig. Premium ist da nur der Preis.
 
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Die können noch so innovative Schalter einbauen. Die Marke baut keine Hardware die lange hält. Die Superlight hat ein zumindest für mich gravierendes Problem mit dem Kunststoff.

Die Qualität dessen ist nicht angemessen für den Preis. Ich hatte die Superlight 1 und DEX letztes Jahr für 170€ wg der guten Form gekauft.

Zugegebenermaßen waren die Klicks haptisch das beste was ich je hatte. Das Coating war auch angenehm und widerstandsfähig.
Aber der Kunststoff ist wirklich minderwertig bei Druck und hat nach nur wenigen Monaten aufgegeben.

Das Sideplay der Buttons war neu schon etwas hoch aber nach nur 4 Monaten intensiven Hack and Slays wackelten die Tasten ziemlich stark.


Beim Hack and Slay klickt man ja nicht nur einmal sondern hält oft die Tasten gedrückt und bewegt die Maus währenddessen. Das scheint zu viel Belastung für die Logitech Gaming Mäuse zu sein. An der Stelle wo die Tasten im Gehäuse gehalten werden leiert das Plastik sehr schnell aus.


Meine Razer hat das Leveln in Diablo auf 99 ohne Probleme überstanden. Das Coating ist nicht mehr neu aber kein Sideplay. Für meine Razer habe ich „nur“ 70 € bezahlt. Der Kunststoff ist deutlich langlebiger.
 
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Meine Hoffnung:
Diese Technik in den Haupttasten einer G502X mit 8 kHz Pollingrate, und ich würde zum Early Adopter werden.

Ist leider die einzige Mausform, mit der ich lange ohne Karpalprobleme arbeiten/zocken kann.
Habe deshalb sogar eine Ur-G502 in die Firma "verlagert".
Finde es schade, dass sich alle z.Zt. auf diese kleinen Kinderhand-Flachflundern konzentrieren.
 
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In 26 Jahren hatte ich nur 1 defekten Mausrad Encoder und 1 Schalter. Beides selbst repariert.

Dabei wäre es sooo einfach leicht reparierbare Mäuse zu bauen.
Mausfüße welche die Schrauben nicht verdecken und die Schalter in Sockel gesteckt. Solche Sockel habe ich schon in Mäuse und in eine ganze Tastatur gebaut um sie Hot-Swap fähig zu machen.
 
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Willi-Fi schrieb:
Das Problemchen ist der hohe Preis für einen Verbrauchsartikel, denn mehr als 2 Jahre lebt keine Maus. Dann ist meistens irgendwas kaputt (Mausrad, Tasten, Kabel) und selten reparierbar.
Meine erste Maus war eine G500, die hatte ich ca. 6 Jahre.
Dann kam der Wechsel zu der G502 für ca. 7 Jahre.
und nun habe ich seit 3 Jahren meine G502X ...
ich hatte wohl bisher Glück :D
 
Weyoun schrieb:
Komisch, meine Mäuse halten in der Regel länger als 10 Jahre. Bin aber auch kein Profi-Gamer.
Die wenigsten Leute sind es aber trotzdem haben viele quasi allen Berichten nach Probleme mit ihren Mäusen deutlich eher als "alle 10 Jahre".

Aus eigener Erfahrung der letzten 5 Jahre: Model O, Doppel-Klick Problem kurz nach Ablauf de 2 Jahre Garantie. Roccat Kone Air, Mausrad Problem... Wieder kurz nach Ablauf der Garantie. Mein Bruder: G Pro, 1x Doppelklick Problem innerhalb der Garantie und dann defekter Links-Klick, natürlich außerhalb der Garantie.

Im Kontrast dazu: meine mehreren Random-China-Marke-Vertikal Maus im (Home) Office, da war das Mausrad erst nach deutlich >3 Jahren durch... Bei einem Preis von 20€.

Ob meine Random-China-Marke-Vertikal Maus hier aber nur eine Ausnahme ist oder die Regel, lässt sich da gar nicht sagen, weil es keine "Community" um solche Produkte gibt und somit auch keine massenhaften Erfahrungsberichte Online sind, wo Leute von den Defekten berichten.


Fakt ist letztlich also nur, dass die "Mainstream Gaming" Marken mit hoher Sicherheit eine relativ hohe Defekt-Quote um das Ende der Garantie oder danach haben, auch wenn sie den "Stats" nach oft länger halten sollten. Ob dass am Mangel von QC liegt oder daran, dass heute "Billiger ist Besser" bei der Produktion immer häufiger zum Einsatz kommt, lässt sich hier aber leider nicht beantworten.

Stichwort hier ist dann aber auch "relativ", weil wir die absoluten Zahlen nicht kennen (es könnten also "nur" wenige Prozent sein oder ein Dutzend). Wir können hier aber für eine Relation ganz gut mit Tastaturen vergleichen, die mit deutlich mehr möglichen "Points of Failure" kommen... Wo du es aber bei einigermaßen guten Marken (aka, nicht Razer oder Logi) schwer haben wirst, auch nur einen Bericht zu finden, dass da was innerhalb von kurz nach Garantie Ablauf oder selbst nach >5 Jahren kaputt geht.

Wieder um dass mit eigener Erfahrung und aus dem Umfeld zu untermauern: meine VA88M (sogar mit MX Silent) lebt seit Pi mal Daumen 7 oder 8 Jahren und war bis zu meinem Erwerb der K2 HE letztes Jahr mein Daily-Home-Office-Driver. Die GMMK ist bei meinem Bruder wirklich seit dem Tag des Release im Daily-Einsatz als exakt einziges Board... Und läuft absolut ohne Probleme. Selbst in meinem Freundeskreis wo fast alle auf Empfehlung hin mittlerweile bei Keychron sind, habe ich nicht von einem einzigen Defekt gehört... Im Vergleich dazu hab ich aber zur gleichen Zeit min. 3x davon gehört, dass die Razer Maus durch war.

Und all dass passt zu den unzähligen Berichten hier, bei Amazon oder jeglichen anderen Gaming-Orientierten Seiten, wo das Gesamtbild genau so aussieht. Von daher meine Aussage oben, die Defekt Quote dürfte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit deutlich über dem liegen, was die "Stats" der Produkte vermuten lassen sollten.
 
Wäre mal gut, wenn man den BUCKEL mal weiter hinten platziert, anstatt genau mittig, oder das zumindest mal selber ändern könnte, la lob ich mir meine CHERRY XTRFY MZ1 Wireless, mein Logitech MX 310 Ersatz.
 
Willi-Fi schrieb:
Das Problemchen ist der hohe Preis für einen Verbrauchsartikel, denn mehr als 2 Jahre lebt keine Maus. Dann ist meistens irgendwas kaputt (Mausrad, Tasten, Kabel) und selten reparierbar.
Meine MX518 lebt seit ziemlich genau 20 Jahren, wird quasi jeden Tag benutzt und hat 30€ gekostet.
Baya schrieb:
Sag das mal meiner MX518 ;)
Oh, bin wohl nicht alleine.
 
Willi-Fi schrieb:
Das Problemchen ist der hohe Preis für einen Verbrauchsartikel, denn mehr als 2 Jahre lebt keine Maus. Dann ist meistens irgendwas kaputt (Mausrad, Tasten, Kabel) und selten reparierbar.
Stimmt schon, dass der Preis für eine Maus (selbst high end) abnormal hoch ist ...und das aus dem Mund von jemanden der 200€ für eine Tastatur ausgegeben hat pfiffl

Dass eine Maus selten mehr als 2 Jahre lebt oder anschließend obsolet sei, ist aber ebenfalls etwas extrem. Die einzige Maus, welche mir mehrmals kaputt ging, war meine alte MS Intelli1.1a, die ich letztlich nur durch eine neuere SteelSeries Maus ersetzt habe, da es sie nichtmehr zu kaufen gab. Selbige wurde dann erst in Rente geschickt, als ich vor 3 Jahren auf eine kabellose G Pro Wireless umstieg. Gingen zwar auch ~100€ für drauf, aber viel mehr würde ich für eine Maus auch nicht auf den Tisch legen :x
 
Weiß jemand ob die G Pro X2 Superstrike zu dem Powerplay Mauspad der alten G Pro X Superlight (1) kompatibel ist?

Es müsste das G Powerplay (1) sein. Habe nämlich gerade gesehen, dass es mittlerweile auch ein G Powerplay 2 zu geben scheint...

Habe zwar noch eine G Pro X Superlight (1) auf Reservce hier liegen, aber die G Pro X2 Superstrike würde mich schon reizen...
 
Willi-Fi schrieb:
Das Problemchen ist der hohe Preis für einen Verbrauchsartikel, denn mehr als 2 Jahre lebt keine Maus.

Beim Preis geb ich dir absolut recht. Aber was du mit deinen Mäusen anstellst?


Meine Lieblingsmaus, die durch keine andere zu ersetzen ist, ist nun 11 Jahre alt. Der analog Stick und der Dorsal Fin Switch ist einfach traumhaft und überall nutzbar, nicht nur in Games. Auch in BF6 bietet sie noch enorme Vorteile wie keine andere. Mit dem analogem Stick lässt sich punktgenau Scrollen wie Butter und auch beim 3D Modelling habe ich eine extra feine Drehachse die mir viel Zeit, Klick.- und Mausweg spart.

Modifiziert, entkernt für Gewicht auf 78 gramm und einfache Dämmstoffeinlage um die Switches machen sie extrem leicht und leise. So leicht und Reibungsarm, das ich sie vom Mauspad Pusten kann, damit absolute Pinpointkontrolle in jeder Situation, auch durch die Laserkalibrierung.

Bisher habe ich nur 1x die Pads getauscht, ansonsten funktioniert sie trotz täglicher 10h+ Nutzung ( Arbeit und Gaming ) einwandfrei und sieht auch nicht wirklich abgenutzt aus. Eine neue Ersatz Tyon liegt noch immer im Schrank bereit.

Kostenpunkt damals 69€ im Sale, und bisher hat kein einziger Hersteller eine Maus mit mehr Inovation und usable Features auf den Markt gebracht, und schon gar nicht für den Preis.
 
Die erste Maus? Hat die Apple nicht schon länger patentieren lassen für haptische Feedback? Magic Mouse und Magic Trackpad hat das schon seit Ewigkeiten die Fake Klickerei :evillol:
 
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