Test G Pro X2 Superstrike im Test: Die erste Maus, die klickt ohne zu klicken

Willi-Fi schrieb:
Das Problemchen ist der hohe Preis für einen Verbrauchsartikel, denn mehr als 2 Jahre lebt keine Maus. Dann ist meistens irgendwas kaputt (Mausrad, Tasten, Kabel) und selten reparierbar.
Das kommt drauf an welche Mäuse man kauft ;)
Meine SteelSeries Sensei hat 10 Jahre gehalten und wartet im Moment nur auf ein AliExpress Ersatzteil (Mikroschalter hintere Daumentaste).
Mit Logitech Mäusen hatte ich solche Halbwertszeiten leider nie, da war immer irgendwann das Mausrad durch (kein präzises scrollen mehr möglich) oder es gab Doppelklicks.
 
Wenn der Preis auf 50€ gefallen ist, schlage ich zu.
 
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derseb schrieb:
Ich habe vergleichbare Probleme bisher immer mit etwas Kontaktspray behoben, auf neu kaufen weil die Maus versifft ist bin ich noch nicht gekommen 🤣

p.s. Gleitpads kann man auch nachkaufen, ebenfalls kein Grund die Maus zu entsorgen
Versifft naja... meine maus ist perfekt sauber und wird beim zocken auch nicht malträtiert. Das Mausrad ist einfach defekt wie ich auf Reddit in diversen kommentarspalten so feststellen konnte kein einzelfall, weder kontaktspray noch luftdruck oder sonstiges hat da geholfen.

Ich weis zwar nicht was du mit deiner maus machst dass da dreck reinkommt und sie versifft ist aber bei mir ist das nicht der fall.

Kannst deinen Kommentar gerne entsorgen.
 
Wieeeso gehen die Coporate Benefits Gutscheine nicht im Logitech Store .. Wiesoooo
 
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Weyoun schrieb:
Overengineering ist schon was anderes als Langzeithaltbarkeit. ;)
Jain. Wenn du ein Flachkabel zwischen Notebook Display und Notebook z.B. extra dünn machst und extra kurz, dann optimierst du zwar die Kosten um 0,0X Cent pro Einheit... Aber gleichzeitig hast du dann ne neue Bruchstelle die vorher niemals in absehbarer Zeit aufgetreten wäre weil das Display selbst eher ausfällt als dass das Kabel bricht.

Daher auch "Overengineered" in Anführungszeichen weil wenn du den Manager in den Mega-Corps fragst, dann wird er dir gerne erklären, dass wenn das Ding im Mittel die Zwei Jahre knapp überlebt alles OK ist und alles andere "Overengineered". Für uns Nutzer ist dass aber natürlich klar "Underengineered" weil wir nicht alle zwei Jahre ein neues Gerät kaufen möchten.

Ähnlich sieht es bei Mäusen aus: keiner zwingt die Hersteller sehr dünne Kabel/Kontakte zu verwenden... Aber aus Manager Sicht ist das Ganze halt nicht sinnvoll hier "Overengineering" zu betreiben.

Geplante Obsoleszenz trifft es daher oft nicht, es ist eher eine Optimierung der Kosten, die gleichzeitig aber halt auch mit kürzerer Laufzeit der Produkte einhergeht... Was beides gut für den Absatz ist.

Gutes Beispiel ist der 12-Pin Stecker: der ist laut Spec nicht "Overengineered" und in der Produktion minimalst günstiger als mehrere 8-Pin Stecker... Praktisch aber sehen wird sehr gut was passiert, wenn man ein Produkt für die Kosten optimiert und nicht für den Nutzen.

Andere Beispiele hier wären z.B. Leder-Schuhe. Damals hat man die Nähte oft mit dickerem Faden und mehr Maschen gemacht, während man gleichzeitig das "gesamte Leder" genutzt hat... Heute aber ist man schlauer geworden und man hat gelernt, dass sowohl Nähte als auch Leder Kostenfaktoren sind die man optimieren kann... Mit dem Resultat, dass man heute weniger Maschen bei dünnerem Faden nimmt weil spart gelt, während man gleichzeitig dünneres Leder nimmt weil ebenfalls billiger. Im schlimmsten Fall lässt man dann auch noch Stark-Abnutzungs-Punkte wie die Ferse oder die Zehenspitzen im inneren ohne "reverse Leather counter", so dass du dann extra schnell durch das Leder durch reibst.... Wieder nicht weil es explizit darum geht, dass es geplante Obsoleszenz gibt, sondern weil es die Kosten optimiert.


Deswegen halte ich es auch für eine Illusion, dass man "früher Langlebigkeit" gebaut hat. Nein. Früher war man einfach nur noch nicht so gut in der Optimierung und daher war es halt oft "Overengineered" im Vergleich zu dem was aus heutiger Manager Sicht "nötig" wäre.


PS: Gerade für das Schuh-Beispiel kann ich dir sehr Rose Anvil empfehlen. Da kannst du dir hunderte Videos anschauen die einwandfrei meinen Punkt belegen: Kosten-Optimierung, Kosten-Optimierung und Kosten-Optimierung um so viel "Overengineering" wie möglich aus den Produkten zu entfernen.
 
Willi-Fi schrieb:
denn mehr als 2 Jahre lebt keine Maus. Dann ist meistens irgendwas kaputt (Mausrad, Tasten, Kabel) und selten reparierbar.

Ich weiß nicht, was du mit deinen Mäusen anstellst, aber meine Zowie FK1+ Maus habe ich nun seit 2019 und diese funktioniert noch einwandfrei. Alleine die Gleitpads, welche dem normalen Verschleiß unterliegen, musste man zwischenzeitlich mal tauschen. Und auch Vorgängermäuse von Logitech o.Ä. hielten deutlich länger, als deine genannten zwei Jahre. Eventuell solltest du mal darüber nachdenken, ob das Problem nicht am Nutzer und weniger am Produkt liegt...
 
@Axonteer sorry sollte kein Angriff werden, Schweiß und Hautzellen und was auch immer an der Hand klebt lässt sich auch in der Maus nieder und dort nur schwer entfernen, nach ein paar Jahren hinterlässt das zumindest bei mir dann auch Spuren am Encoder(?)

Offensichtlich hatte ich bisher immer Glück mit der mechanischen Qualität meiner Mäuse, in über 30 Jahren nur 2* und nach sehr langen Zeiträumen Materialprobleme(sich auflösende Gummierung an der Daumenablage(~7 Jahre) und ein defekter Taster(tausende Stunden Diablo)
 
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DonDonat schrieb:
Jain. Wenn du ein Flachkabel zwischen Notebook Display und Notebook z.B. extra dünn machst und extra kurz, dann optimierst du zwar die Kosten um 0,0X Cent pro Einheit... Aber gleichzeitig hast du dann ne neue Bruchstelle die vorher niemals in absehbarer Zeit aufgetreten wäre weil das Display selbst eher ausfällt als dass das Kabel bricht.
Das schon, aber diese "Optimierung" stellt halt kein "Overengineering" dar. ;)
Was waren das doch für Zeiten, als in der DDR die Robustheit von elektrischen Geräten von der Regierung angeordnet wurde (Hintergrund war das Nichtvorhandensein von Rohstoffen aller Art und westlichen Devisen). Da mussten Haushaltgeräte einfach Jahrzehnte halten und zudem extrem leicht reparierbar sein. Ähnlich wie heute die Autos auf Kuba, die seit knapp 70 Jahren fahren, weil sie robust und reparaturfreundlich sind.
 
Willi-Fi schrieb:
denn mehr als 2 Jahre lebt keine Maus. Dann ist meistens irgendwas kaputt (Mausrad, Tasten, Kabel) und selten reparierbar.
Kann ich zum Glück überhaupt nicht bestätigen.
Meine letzten Mäuse waren alle von Logitech und die hielten definitiv länger.
Sogar deutlich länger.

Meine letzten 2 Mäuse hatte ich lediglich wegen des Mehrwerts (kabellos und bessere Buttons) geholt, nicht wegen eines Defekts.

Grüße
 
Hört sich überzeugend an. Ich habe die TKL Rapid und bin sehr zufrieden.

Die Maus werde ich kaufen - passt sicher gut zur TKL Rapid. Sie wird die Asus ACE Aimlab vermutlich ablösen.

Ich spiele überwiegend Shooter.
 
Ich finde den Preis für eine neue, einzigartige Technik echt in Ordnung. Sowas bekommt man eben nicht geschenkt. Eine G502 X Lightspeed kostet ja auch schon 120€.
 
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Wenn eure Mäuse ewig halten, dann spielt ihr einfach nur weniger als andere mit den gleichen Mäusen, bei denen dann aber schneller was kaputt geht.

Die hat wie alle anderen möchtegern Gamingmäuse keinen DPI Switch unter dem Mausrad und zudem ist die Software dermaßen aufgebläht, dass ich keine Lust hatte darin rumzueiern.

DPI Switch oben drauf und eine schmale Software zum dauerhaften setzen der Einstellungen auf der Maus, erst danach kommen Taster etc.
 
Willi-Fi schrieb:
denn mehr als 2 Jahre lebt keine Maus
? Dann würde ich mal schauen was die „Konstante“ in der Maus-User Konstellation ist.

Mir ist in 30 Jahren 1 Maus verreckt. Die letzte Logitech Maus hat locker 3000h OW gehalten. Die ACE Aimlab jetzt 4500h Hunt und funktioniert wie am ersten Tag.

Keine Ahnung was ihr mit eurem Zeug macht. An der Maus liegt s in dem Fall sicher nicht
 
Aber wie stellt Logitech sicher, dass die linke Maustaste weiterhin kaputt geht? 😁😁.

Mal im ernst, die Technik in eine vertikale Maus und Logitech hat mich seit Jahren vielleicht zurück. Aber vielleicht baut keychron das ganze auch bei sich ein.
 
Willi-Fi schrieb:
Das Problemchen ist der hohe Preis für einen Verbrauchsartikel, denn mehr als 2 Jahre lebt keine Maus. Dann ist meistens irgendwas kaputt (Mausrad, Tasten, Kabel) und selten reparierbar.

Grüße von meiner Razer Diamondback 3G von Anno 2007 läuft auch heute noch einwandfrei!

 

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Jetzt bitte einmal rundum sorglos: Gehäuse & Mausräder der MX Master, Schalter und Gamingfeatures von hier, kombiniert mit vollständiger Reparierbarkeit und zehn Jahren Garantie o.ä. --- dürfte dann gerne auch 500€ bis 1000 €kosten.
 
Willi-Fi schrieb:
Das Problemchen ist der hohe Preis für einen Verbrauchsartikel, denn mehr als 2 Jahre lebt keine Maus.
Ja aber das betrifft nur moderne Mäuse.

Die von vor 30 Jahren gehen heute noch.
 
Nun, rein technisch schon sehr spannend. Aber:

Das Klick-Feedback wird hingegen (wie das Haptic Feedback aktueller Smartphones oder einiger Touchpads) künstlich erzeugt – und zwar genau dann, wenn das Klick-Signal ausgelöst wird.

Ich müsste das Ding natürlich mal in der Hand halten, um es selbst ausprobieren zu können. Aber bisher hat mich noch keines dieser induktiven oder kapazitiven Auslöser überzeugen können. Ich bevorzuge nach wie vor klassische mechanische Schalter und Taster mit klar definiertem, klassischen Druckpunkt.

Den Auslösepunkt verstellen zu können, ist eine interessante Geschichte... Aber ich saß bisher auch nicht vor der Tastatur oder der Maus und habe mir gedacht, "Oh Mann, könnte ich den Auslösepunkt doch nur ändern...". Das ist in meinen Augen schlichtweg eine Lösung für ein Problem, was es so einfach nicht gibt. Der vermeintliche "competitive advantage", der bspw. HE-Tastaturen nachgesagt wird, ist doch eher ein Tropfen auf dem heißen Stein... Wer wie ich ein maximal durchschnittlicher Spieler ist, wird davon schlichtweg nicht profitieren können. Und auch richtig gute Spieler spielen mit klassischer Technik deswegen nicht schlechter. Das ist wie beim Profi-Sport auch: Unterschiede maximal im Hundertstel oder Tausendstel Bereich. Für 99% aller Menschen also wahrscheinlich völlig uninteressant.

Willi-Fi schrieb:
Verbrauchsartikel, denn mehr als 2 Jahre lebt keine Maus.

Das Problem sehe ich auch. Und dann hat man sehr viel Geld in den Sand gesetzt. Selbst wenn die Maus sagen wir 5 Jahre durchhält... Andere Mäuse gibt es schon für viel weniger und halten auch etwa so lange. Und dann hat man weniger Geld zum Fenster rausgeworfen.

Ich wäre durchaus bereit, solch einen Preis aufzuwenden, wenn die Maus dann auch wie mechanische Tastaturen locker ~20 Jahre hält bzw. mit minimalen Wartungsarbeiten (bspw. Tausch des Akkus. Wobei ich ohnehin Kabel bevorzuge) wieder fit gemacht werden kann. Aber solange ich die Maus dann nach einem ähnlichen Zeitraum wie bisher bei deutlich günstigeren Modellen sowieso tauschen muss, ergibt es weder ökonomisch, noch ökologisch Sinn, auf diese teure Maus zu setzen.

Wenn Logitech jetzt bei den anderen Tasten der Maus und dem Rad noch langlebigere Technik einsetzen würde, hätten sie vielleicht einen Sieger... So bleibt das aber ein Prototyp mit interessanter Technik, die aber am Markt keinen Sinn ergibt.
 
Willi-Fi schrieb:
Das Problemchen ist der hohe Preis für einen Verbrauchsartikel, denn mehr als 2 Jahre lebt keine Maus. Dann ist meistens irgendwas kaputt (Mausrad, Tasten, Kabel) und selten reparierbar.

Also meine MX518 ist von 2007. Funktioniert immer noch.
 
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