Gamedesigner/Spieleentwickler werden

GrauEule

Cadet 1st Year
Registriert
Mai 2013
Beiträge
13
Hallo,
ich bin neu hier und wollte fragen, ob sich hier jemand im Bereich Jobchancen bzw. Möglichkeiten im Gamebereich auskennt?

Zu mir: Ich bin 20 Jahre mache gerade mein Abitur an einer FOS
Bin sehr interessiert in Dingen wie Zeichnen und designen.
Kenn mich mit Computer aus bin jedoch kein Pro

Naja ich steh jetzt kurz vor dem Abschluss und weiß noch nicht recht wie es weitergehen soll. Am liebsten würde ich Spiele mitentwickeln!
Doch wie kann ich da vorgehen?
Kann ich eine Ausbildung wo anfangen und so in diese Sparte rutschen?
Habe schon von der HTW Berlin gehört und ja.....ich weiß eben nicht so recht was man da machen kann ohne am Ende sich Arbeitslos studiert zu haben.

Vll. könnt ihr mir helfen..

Mfg GrauEule
 
Die Chancen, am Ende für ein Triple-A - Studio wie meinetwegen DICE zu arbeiten sind natürlich nicht hoch, aber da der Trend eh wieder zu Casual- und Indiegames geht... Kleinvieh macht auch Mist. Im schlimmsten Fall landest du bei einer Schmiede für Facebook-Games oder Pay2Win-MMOs. Arbeitslos bist du dann noch lange nicht.
 
Sicher das du eine 80h/Woche machen willst weil grad Dead Line ist?
 
wie meinst du das mit der 80/h woche?
Falls das auf die HTW bezogen war...ja das weiß ich ^^ da würde ich mich erst evtl. nächstes Jahr bewerben!
 
Zuletzt bearbeitet: (fehlende Informationen)
GrauEule schrieb:
wie meinst du das mit der 80/h woche?
Falls das auf die HTW bezogen war...ja das weiß ich ^^ da würde ich mich erst evtl. nächstes Jahr bewerben!

Google diesbezüglich einfach mal nach Red Dead Redemption :p Aber das heißt ja nicht, dass es überall so ist.
 
Du musst mal so ein bissel googlen wie AAA Studios so mit ihren Entwicklern umgehen, die Bezahlung ist nicht der Brüller und eine 80 Stundenwoche keine Seltenheit. Das ist ein Job für Idealisten.
 
Aso ihr meint die Arbeitsstunden für ein Projekt....naja...es wäre mir schon Wert ein Haufen Arbeit in so ein Game zu stecken.. :)
Aba weiß sonst jemand noch von anderen Möglichkeiten da rein zu kommen...evtl. eine kaufmännische Ausbildung im Bereich Marketing?
Oft ist es ja so, dass man nur mal in die Firma muss!
Ergänzung ()

Was versteht ihr unter "Nicht der Brüller" beim gehalt? Kann man davon leben? Dann bin ich auch dafür bereit viel Arbeit zu leisten....
 
ich würd mir die Mühe machen wenn du letzendlich der Hauptentwickler / Publisher oder wie das heißt wärst.

Die Bezahlung ist wirklich sehr sehr schlecht, dafür dass du in der Woche so viele Stunden abackern musst.

ABER: die Chancen dass es dir dennoch Spaß machen wird, stehen nicht schlecht.


hätt ich mein Abi gepackt damals hätt ich Spiele für Handys entwickelt, da nicht so aufwendig und der Markt noch recht neu ist


EDIT: hab mal was gelesen, die bekommen nur ca. 1500-2000 $ / Monat, werden also vom geldgierigen Parasiten ziemlich heftig ausgesaugt
 
Zuletzt bearbeitet:
Y2J schrieb:
...EDIT: hab mal was gelesen, die bekommen nur ca. 1500-2000 $ / Monat, werden also vom geldgierigen Parasiten ziemlich heftig ausgesaugt

Habe gehört die saugen nur geldablehnende Wirte (Angestellte) aus :D. Echte Könner und solche die wissen was sie wert sind können sich wohl angeblich die Parasiten fernhalten.
 
GrauEule schrieb:
Aso ihr meint die Arbeitsstunden für ein Projekt....naja...es wäre mir schon Wert ein Haufen Arbeit in so ein Game zu stecken.. :)

jetzt noch!
Dann lass dich erstmal 10 Jahre in dem Job arbeiten, an einem total langweiligen Spiel, und deine Frau und Kinder hast du die letzten 4 Wochen auch keine 10min gesehen...

Diese Einstellung, dass du für ein Spiel bereit bist viel Freizeit zu opfern wird sich schnell ändern und noch schneller, wenn du auf Grund der vielen Arbeit privat nicht mehr spielst und dich das Spiel auch kein Stück interessiert (Der Rasenmäher-Simulator!)
 
Dein Fall schreit nach einem Praktikum oder eher mehreren, damit meine ich nichtmal unbedingt in der Spielebranche sondern irgentwo. Nimm dir die Zeit dafür und gewinne Einblicke, schlimmstenfalls findest du raus was du auf keinen Fall machen möchtest. Auch mir erschien mit 18 Jahren der Beruf eines Spieleentwicklers super, gottseidank habe ich die Idee begraben. Fluglotse ist doch was tolles, hängt man zwar auch am Bildschirm, ist aber auf ( ich glaub ) 6 std am Tag begrenzt.
 
Hmn...aba bei Firme wie in Deutschland kann ich mir nur schwer vorstellen, dass man sich total kaputt arbeitet...zudem z.B bei Firmen wie Crytek soll das Arbeitsklima sehr angenehm sein...
Klar, das sind große Firme...aber ist des überall so?

Ich liebe Games...und es würde mir auch Spaß machen sie zu vertreiben im Rahmen wie Marketingarbeit oder so...
Ich denk klar an Games wie Skyrim...Tomb Raider...bla bla bla..

Auch wird das Geld angesproche...die Spieleindustrie schöpft doch wahnsinnig viel Geld....wie kann es dann sein, dass man als Spieleentwickler...designer..nichts bekommen soll?

Schade, dass es so klingt als wäre dies eine Brotlose Kunst...
 
Die Frage ist eher, was stellst du dir unter der Arbeit vor?


Gelesen habe ich mal, dass diese Spieleentwickler von großen Studios garnicht so viel machen. Sie programmieren als das Selbe oder bekommen irgendwas vorgegeben und das machen sie nach. Viel Variationen ist dort nicht. Es ist mehr eigentlich nur Programmieren mit der Engine und Bugfixing.


Eigentlich bist du als Programmierer in so einer Firma von AAA Titel, an dennen 100 Menschen arbeiten, eher eine Hirnlose Figur, die nur Code von sich gibt.


Sagen wir ein 3D Designer. Dieser bekommt vom Freelancer oder Art Designer ein Bild in die Hand gedrückt, das er "verwertbaren" Code verwandeln soll. Meistens sind diese Zeichnungen, wenn man sich Artwork anschaut, so detailgenau, dass dir nichtmal viel Platz bzw. Freiraum offen steht.
 
GrauEule schrieb:
...Ich liebe Games...und es würde mir auch Spaß machen sie zu vertreiben im Rahmen wie Marketingarbeit oder so...

Dann solltest du um so mehr die Finger davon lassen. Du wirst dir mit einem Job in der Spieleindustrie dein Hobby zerstören. Das was du liebst willst du zur Arbeit machen - IMO immer ein großer Fehler, denn was soll nach der Arbeit in der Freizeit dein Hobby sein? Noch mehr Spiele, also eigentlich die Arbeit, oder war es das Hobby das man so liebt(e)?

Und klar wirst du auch bei deutschen Firmen elend lange Arbeitszeiten haben, das nennt sich dann Projektarbeit, du wirst sie zuerst freiwillig machen und es von Tag zu Tag mehr hassen, bis du am Ende weder den Job noch dein Hobby magst, es ist dann beides zerstört.
 
Ich will ja nicht programmieren sondern...zeichnen designen malen....


Ich weiß nicht so recht man sucht sich doch ein Job nach den persönlichen Vorlieben aus?
 
Daaaaanke.. wusste nicht, dass es noch eine Hochschule gibt. Habe bisher nur die HTW-Berlin gefunden....
Da stand nichts von Studiengebühren...weil meistens für diesen Studiengang sind die Gebühren imens hoch
 
GrauEule schrieb:
...Ich weiß nicht so recht man sucht sich doch ein Job nach den persönlichen Vorlieben aus?

Auf jeden Fall; man sollte sich nur fragen ob man sein Hobby wirklich zum Beruf machen will. Wo ist dann die Freizeitaktivität um den Kopf frei zu kriegen vom Job?

leicht OT: die meisten Leute mit Burnout haben ihren Job immer geliebt und nicht erkannt das sie den Ausgleich zum Job verloren haben. Arbeit und Freizeit verschmelzen, Enspannungsphasen gehen verloren und am Ende verliert man seinen Job und sein geliebtes Hobby und ist leer.

Persönliche Vorlieben sollten eine Rolle spielen, aber ich würde mein Hobby (meinen Privatbereich) vom Job trennen. Der Job kann auch so Spaß machen ohne das er Hobby ist. Am Ende musst du es wissen.
 
Ich kann mir denken, dass im Vorpraktikum welches bei diesem Studiengang absolviert werden muss, auch ein paar kreative Kenntnisse erforderlich sind.

Studiengebühren:
Ich hab deswegen auch eine staatliche Hochschule rausgesucht, dort hast du wenn überhaupt nur die Studiengebühren die durch die Länder erhoben werden. Diese sind ja weitaus bezahlbarer als bei den privaten Hochschulen.

Ansonsten kannst du ja auch mal ein Praktikum bei einem Unternehmen machen was Spiele entwickelt ... gibt es ja ausreichend auch in Deutschland. (wg. Einsicht in den Job, Arbeitsbelastung der Kollegen erfragen etc.)
 
Zurück
Oben