Gaming-PC für 1000-1200€: Fragen und Verbesserungsvorschläge

H

House

Gast
Hallo,

mein Kumpel und ich wollen uns jeweils einen neuen PC kaufen. Unsere Anforderungen sind bis auf die bereits vorhandene Hardware, auf die ich weiter unten zu Sprechen komme, identisch.
Der Hauptverwendungszweck der PCs ist Gaming.
Folgende Konfigurationen habe ich bisher herausgesucht:


Systeme mit Hyperthreading:
Intel Xeon 1231v3 + Gigabyte H97-D3H + Crucial 8GB DDR3-1600 CL9 ≈1000€
Intel i7-6700 + Gigabyte H170-HD3 oder Gigabyte H170-D3HP* + Crucial 8GB DDR4-2133 CL15 ≈1100€

Systeme mit Overclocking:
Intel i5-6600K + Gigabyte Z170-HD3 oder Gigabyte Z170-HD3P* + Crucial 8GB DDR4-2133 CL15 + noch nicht ausgewählter Kühler ≈1050€
Intel i7-6700K + Gigabyte Z170-HD3 oder Gigabyte Z170-HD3P* + Crucial 8GB DDR4-2133 CL15 + noch nicht ausgewählter Kühler ≈1200€

Restliches System:
PowerColor Radeon R9 390 PCS+ oder evtl. eine GTX 970
Crucial MX200 250GB
Western Digital WD Blue 1TB
LG GH24NSC0 Laufwerk
Enermax Revolution 530W
Gehäuse lasse ich erstmal außen vor.


Die PCs sollen auf Langlebigkeit getrimmt sein, im Sinne von „Ich möchte so lange wie möglich nicht aufrüsten müssen, ohne dass der PC zu langsam wird“. Auch möchte ich wissen, bei welchem System das Preis-/Leistungsverhältnis am besten ist, bzw. wo es sehr schlecht ist.

Ausgehend davon habe ich einige Fragen:
*Die jeweils teureren Boards habe ich aus der aktualisierten FAQ. Unterscheiden diese sich wirklich nur durch den USB3.1 Port?
1. Ist es sinnvoller, auf Übertaktung oder auf Hyperthreading zu setzen?
2. Lohnt sich der Xeon 1231v3 trotz des gestiegenen Preises und des „veralteten“ DDR3-RAMs immernoch? Oder sollte man lieber auf einen i7 der Skylake-Generation setzen?
3. 8GB oder doch lieber schon 16GB RAM?
4. Welches System würdet ihr empfehlen?
5. Anliegen für meinen PC: Aus meinem alten PC habe ich noch ein be quiet Straight Power E6-550W von 2009, den Noctua U9B SE2 CPU-Kühler von 2010 und das Xigmatek Asgard Gehäuse von 2010. Ist der Kühler für Übertaktung ausreichend, kann ich das Netzteil weiterverwenden und ist das Gehäuse groß genug für die neuen Komponenten?

Generelle Anregungen und Verbesserungen sind natürlich willkommen und gerne gesehen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Alternativ ginge auch der 4790K.
Spart man sich ca. 50€ bei ähnlicher Leistung.
Grafikkarte geht in Ordnung, besser keine GTX970.
Die 16GB Ram würde ich auf alle Fälle mitnehmen.

Kühler und Gehäuse sollten passen. Netzteil ist nicht mehr das jüngste, evtl. gleich mittauschen.
 
Bei den meisten Spielen ist ein höherer Takt entscheidender als HT. Sofern also nur gespielt wird und ein bisschen Office-Kram, sind übertaktbare i5 eigentlich am besten. RAM solltest du 16 GB nehmen. Ich würde wohl mit dem 6600k fahren...
 
Deswegen auch die Empfehlung mit dem 4790K, 4Ghz Basistakt, 4,4Ghz mit Turbo.
Mit einem Guten Kühler sollten 4,7Ghz machbar sein - falls OC gewünscht.
 
House schrieb:
1. Ist es sinnvoller, auf Übertaktung oder auf Hyperthreading zu setzen?
Das kann aktuell noch keiner sagen. Das übertakten wird auf jeden Fall etwas bringen. Ob HT etwas (oder sogar mehr) bringen wird hängt davon ab, wie gut es die Entwickler unterstützen. Ich würde eher auf OC setzen.

House schrieb:
3. 8GB oder doch lieber schon 16GB RAM?
16GB sollten mittlerweile schon rein, solange es das Budget zulässt.

House schrieb:
... kann ich das Netzteil weiterverwenden ...
Ein Netzteil von 2009 schreit förmlich danach ausgetauscht zu werden. Klar laufen würde es vermutlich noch, aber da würde ich auf Nummer sicher gehen, nicht dass dir die Teile nach 1-2 Jahren mit einem großen Knall abrauchen. (Kann natürlich auch mit dem neuen passieren, aber da ist die Chance wesentlich geringer.)
 
Ich besitze das erste von dir angegebene System seit etwa einem Jahr und bin mit der Performance vollends zufrieden.
In dieser Konfiguration kannst du auf jeden Fall auch dein Netzteil und deinen Kühler weiterverwenden.

Mit Blick in die Zukunft und dem bereits erfolgten Release der Skylake-Prozessoren würde ich wahrscheinlich zum i7 6700k greifen.

Für 200€ !? mehr bekommst du DDR4 und OC.

Ob sich das wirklich lohnt müsst ihr selbst entscheiden.
 
proud2b schrieb:
Deswegen auch die Empfehlung mit dem 4790K, 4Ghz Basistakt, 4,4Ghz mit Turbo.
Mit einem Guten Kühler sollten 4,7Ghz machbar sein - falls OC gewünscht.

Finde ich persönlich auch, vor allem hat dieser immer noch die beste Single-Thread Leistung bei 4 Ghz Basistakt. Und generell auch weiter zu empfehlen, OC hin oder her, wer möchte...
 
Nichts desto trotz sind die schnellsten CPUs fürs zocken die beiden Broadwells.
Mit und ohne HT, zum übertakten geeignet und das ganze auch noch mit dem geringsten Basistakt.
 
Ob HT etwas (oder sogar mehr) bringen wird hängt davon ab, wie gut es die Entwickler unterstützen.
Und das ist etwas zu unscharf formuliert: Entwickler müssen HT nicht nutzen, sondern ihre Anwendung parallelisieren. Wenn die Anwendung gut parallelisiert ist, ist es egal ob da Module, Kerne oder HT hardwareseitig geboten werden, wobei Module und Kerne natürlich etwas weniger gut skalieren als echte Kerne. (Idealfall Modul: 0.6, Threads: 0.3, Kern: 1.0)
 
Im Normalbetrieb merkst Du eh nix zwischen DDR3 und DDR4 (nur bei Benchmarks und Rechenhungrigen Arbeiten wie Videobearbeitung etc.).
Ich würde mir das Geld sparen (für Skylake-HW) und lieber in einen XEON und zugehöriger HW investieren.
8 GB RAM auf jeden FAll, 16 GB nur bei Anwendungen die das brauchen wie Videobearbeitung etc.
 
Zurück
Oben