Also 10 Kerne gab es vor vier Jahren auch schon, z.B. i7-6950X auf dem LGA 2011-3, mangels Konkurrenz noch zu übertrieben hohen Preisen.
Der Unterschied zu heute ist nur, dass diese High-Count CPUs für den Desktop auf einem "normalen" Sockel verfügbar gemacht wurden. Darum finde ich den Vergleich zwischen unterschiedlichen Gewichtsklassen, also 6600K und 3900x (ganz abseits vom Preis, 250€ vs 450€) auch nicht ganz passend.
Abgesehen von der Ryzen Einführung gab es kaum größere Sprünge in der Performance. Ja auch die Ryzen 1/2/3 unterscheiden sich voneinander stets "nur" um 13% und 17%, in 1-Jahresabständen wohlbemerkt.
Damit will ich sagen: in 6 monaten wird keine Hardware verfügbar sein die den 3900X plötzlich fürs selbe Geld um 50% hintersich lässt. Zumal 10 Kerne jetzt schon nicht effizient ausgelastet werden.
In Spielen sowieso nicht und in vielen Anwendungen suboptimal.
z.B. Solidworks. von 6 auf 18 Kerne gerademal 76% Steigerung.
Denniss meinte oben ja auch, dass Zen3 noch auf AM4 setzen wird. Erst Zen4 wechselt. Viele neue, game-changing Features wird es erwartungsgemäß bei so einem Schritt nicht geben.
Das ist der Hintergrund warum ich meinte "man kauft immer für jetzt" wenn man es jetzt braucht. Ausnahmen mit völlig neuer Architektur wie erwartete Brecher (Zen) sind eher nicht die Regel und dann hätte dir jeder gleich zum warten geraten, solche Entwicklungen stechen sehr heraus. Ach ja, auch die kommenden Intelprozessoren basieren noch auf Skylake (intel-6xxx) meines Wissens nach.
Aber vielleicht liegt das Geheimnis ja im RGB wie du sagst. Da gibt es bestimmt noch viel unbekannte Effekte zu erforschen
