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Wir fahren Ganzjahresreifen auf unseren Bus. Wohnen aber auch im Umfeld von Hamburg. Schnee ist extrem selten und mit den Kids an Board, fahren wir auch keine Spitzenzeiten auf den Straßen.
Die letzten Jahre gab es damit keine Probleme und ein Mehrverbrauch haben wir auch nicht festgestellt.
Ich wohne in der Kölner Bucht, daher reichen für mich also Sommer- oder Ganzjahresreifen, deiner Meinung nach.
Tja, was mache ich dann mit meinen völlig ausreichenden Sommerreifen, wenn ich in den Wintermonaten einen Kunden in einem Schneegebiet aufsuchen muß?
Winterreifen durchs ganze Jahr, also die regenreichen Tage mit den Reifen, die am schlechtesten dafür geeignet sind. Und an den heißen Tagen rubbelt man sich im Eiltempo das Gummi runter. Kann man so machen, aber ….
Darum ging es nicht, sondern sich nicht einschränken zu müssen. Zudem ist die Gummimischung weicher mit Winterreifen und der Verschleiß höher. In unserem Fall ist einer der Winterreifen beim 35 Grad im Stau auf der Autobahn geplatzt.
In diesem Jahr war ich auch etwas nachlässig und hatte das Reifenwechsel immer herausgezogen.
Erstmal vielen Dank für all eure (teils hitzigen) Kommentare! Ich viele Stunden der Recherche komme ich für mich zu folgendem Fazit:
Es wird wohl der Ganzjahresreifen weil:
meine Vermutung, dass das Alter des Gummis eine Rolle spielt und ich kein Vielfahrer bin, dürfe durchaus Einfluss haben
in meiner Heimat hatte ich letztes Jahr nicht einen Tag Schneefahrbahn, auch muss ich nie "früh raus" bevor geräumt wurde da ich in die Arbeit mit dem Zug fahre, Auto ist reines Freizeitvergnügen für Urlaub und Wochenende
Gerade im Winter habe ich nach all den Tests wenig bedenken, Hitze im Sommer ist da fast das größere Problem, ich muss aber nicht bei 35 Grad 160 auf der Autobahn fahren
auch wie angenommen: Ganzjahresreifen sind bei Trockenheit und Nässe (und das ist bei mir 99% der Zeit) besser als Winterreifen
Den Abschluss zahlloser Tests und Videos machte dieser Test, der auch durchaus kritisch zu den Reifen steht. Er ruft nochmal das optimale Temperaturfenster von -5 bis +25 Grad ins Gedächtnis und kürt meinen bereits bisherigen Favoriten zum Sieger. https://die-reifentester.de/reifentests/endlich-erwachsen/
Das mit den Bedingungen ist wirklich so eine Sache. Ich habe mit so einem Reifen keine Bedenken bei der Nässe oder Schnee aber jeder Reifen hat so sein Fenster. Bei 35 Grad auf der Autobahn und -10 Grad in den Alpen (was bei mir ungefähr einer Fahrt pro Jahr entspicht) muss man (wie immer) das Hirn einschalten. Viel häufiger hat es aber 25 Grad im April und es sind noch immer die Sommerreifen drauf oder es wird mal in einer kalten Novembernacht glatt und man hat noch die Sommerreifen drauf. Einen großen Teil des Jahres herrschen "Übergangsbedingen" und da fühlen sich die Ganzjährigen sicher pudelwohl. Hart ausgedrückt würde ich mit echten Winterreifen die Performance/Sicherheit in 90% des Alltags für die eine Schneefahrt im Jahr kompromittieren. Da der Pirelli auch der "Sommersieger" unter den Ganzjährigen ist und mein aktueller Toyo leider schwach ist, passt das für mich.
Danke nochmal! Mir war fast wichtiger, dass sich die Ganzjahres-Kritiker äussern, da ich so nach Schwachpunkten in Tests suchen konnte, als, dass manche sagen, ja, is ok, hab ich auch. Denn bei normalem Fahrverhalten hab ich sowieso damit gerechnet, dass die Dinger schon auf hohem Niveau sind.
Ihr fahrt ja recht wenig, wenn ich Deine Ausführung korrekt interpretiere.
Demnach dürfte dann die Gummiqualität schneller durch sein, als ihr das Profil abfahren könntet.
Deine Beobachtung ist demnach plausibel.
Araska schrieb:
Ich wohne in der Kölner Bucht, daher reichen für mich also Sommer- oder Ganzjahresreifen, deiner Meinung nach.
Ich arbeite in diesem Bereich - man kann sich gar nicht vorstellen, wie bei einem überraschenden Schneeeinbruch einige Autos noch mit Sommerbereifung durch die Straßen schlittern. Da weis ich nie, ob ich 😂 oder 😭soll.
Da habe ich mitunter selbst mit Winterbereifung so meine Sorgen - und die gelten nicht den Reifen. 😉
TR2013 schrieb:
Mir war fast wichtiger, dass sich die Ganzjahres-Kritiker äussern, da ich so nach Schwachpunkten in Tests suchen konnte, als, dass manche sagen, ja, is ok, hab ich auch.
Naja - suchst Du Schwachstellen in einem System? Frage die "Feinde des Systems". 😉
Wenig fahren? Kein Schnee? Dann sind Allwetterreifen m. E. eine ins Auge zu fassende Alternative - auch für den Geldbeutel.
ein wichtiger Punkt: man sollte in der Lage sein ggf. das Auto stehen zu lassen und umzuplanen. Wenn man immer und unter allen Umständen fahren muss, dann auch besser WR.
Stimmt schon alles. Nur bei den Anfahr- und Bremstests auf Schnee sind die top Ganzjahresreifen nur noch eine Autolänge hinter den top Winterreifen. Da ist nix mehr mit Problemen im Winter. Gerade ihr deutschen Autobahnraser solltet euch eher überlegen ob Ganzjahresreifen im Sommer ok sind.
Das widerspricht völlig meinen Erfahrungen, auf leichten Steigungen mag der Unterschied gering sein, aber komm zu mir in den Schwarzwald bei starkem Schneefall und du wirst sehr schnell feststellen, dass der Ganzjahresreifen da nicht so gut ist, wie sein Kollege Winterreifen.
Auch wenn Tests da was anders sagen, ist dies deutlich merkbar.
Ich empfehle auch ganz klar Ganzjahresreifen. Wir fahren einen Tesla mit Allrad und haben da die Continental All Season 2 draufgezogen, seit jetzt knapp 30.000km.
Abrollgeräusche bis 220 nicht lauter als de Originalbereifung, im Winter auch ohne Stress durch die Schweizer Alpen, auch auf ungeräumten Straßen gekommen. Auch auf Straße unterwegs gewesen die nur mit Schneeketten zu befahren sind, hat auch ohne mit Allrad und den Reifen ohne Probleme sehr gut geklappt (Schneeketten waren natürlich dabei).
Also auch mit viel Schnee war das Gripniveau sehr gut, auch auf vereisten Stücken. Auch bei Steigungen und Serpentinen. Ich sehe keinen Grund mehr jedes Jahr dem Schrauber 200 € für Lagerung und Reifenwechsel in die Hand zu drücken.
Was mir noch einfällt: in Österreich haben wir im Winter eine gesetzliche Mindestprofiltiefe von 4mm. Da müsste ich halt schon einen dritten Winter (und dann natürlich locker den darauffolgenden Sommer) überstehen damit sich das überhaupt mal rechnet. Wobei jetzt die Kosten für mich zweitrangig waren.
edit: wobei das eine situative Winterreifen Pflicht ist. Also bei Schnee+Eis.
Wenn du in einer Region unterwegs bist - wo Schnee liegt - dann macht der Wechsel von Sommer & Winterreifen durchaus sinn. Egal ob gesetzlich vorgeschrieben oder nciht.
Wir fahren die Ganzjahresreifen in Region Hamburg - da gibt es kein Schnee, wirklich nicht. Die Tage mit Schnee kann meist an einer Hand abzählen, wenn überhaupt etwas runter kommt ... und dann sind es knappe 5cm die wieder schmelzen.
Wir brauchen unser Auto aber auch nciht um auf Arbeit zu kommen. Wir nutzen da den ÖPNV ... der dann auch nicht fährt, wenn Schnee liegt. (somit HO)
Bezüglich der Klimaerwärmung hat sich hier einiges geändert. Bin im Raum Stuttgart geboren und aufgewachsen und dort hatten wir damals oft zwischen Oktober und April Schnee. Selbst heute liegt dort nicht mehr so viel Schnee wie damals.
Ergänzung ()
Mit GJR macht man heute besonders in Gebiete wo es wenig schneit nichts verkehrt.
es gibt in bestimmten Ländern/Regionen in einem festgelegten Zeitraum eine Pflicht auf Winterreifen.
Ich bin mir fast sicher, dass diese Verpflichtung, wenn auch wahrscheinlich regional, in Italien, Österreich und Deutschland besteht.
Deshalb würde ich mich da mal schlau machen.
Würde im alpinem Bereich keine Allwetter mir antun - wenn da mal 30 cm nass-Schnee
herum liegt, nutzen die Allwetter auch nicht viel.
Ein gescheiter Winterreifen ackert sich ganz anders durch 30 cm Schneeschichten.
In Österreich wird man abgestraft