Bericht GeForce Now App für Linux im Test: Streaming macht viel spielbar, was bisher nicht lief

Wäre echt Mal interessiert ob in den nächsten 1-2 Jahren Nvidia wesentlich mehr Cloud Nutzer erreicht, weil deren Hardware und auch RAM zu teuer sind für neuen Gaming PC.

Für Nvidia echt genial, selbst wenn wegen zu hohen Preisen niemand mehr deren Grafikkarte kauft, dann bekommt man die gleichen Kunden über das Gaming Cloud Abo.
Die Firma weiß was sie tut um Geld zu machen. 🤔
 
flaphoschi schrieb:
Da befreit man sich mit Linux. Und sperrt sich dann direkt in die Cloud? Für den schlimmst möglichen Vendor Lock-in. Finanzielles Grab und ewige Abhängigkeit, gepaart mit Latenz und fremder Kontrolle.
Games sind sowieso closed Source und dann oft noch voller DRM.

Dann ist auch die Frage, wie Casual man ist.
Letztes Jahr bin ich auf Steam auf 1:06h gekommen (das Jahr davor wars mehr). Dafür lohnt sich dicke Hardware daheim nicht.
Und wenn NVIDIA Mist baut und sowas nicht mehr nutzbar ist, ist es für nen Casual wie mich egal.
 
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Grimba schrieb:
@Halema Wenn die gleichen Investoren Anteile von allen anderen Tech Firmen haben, inwiefern ist dann der Anteil an NVIDIA ein Monopol?
Wie von mir geschrieben, ein Monopol eines Unternehmens interessiert nicht mehr. Du musst größer denken. Es ist doch egal wo oder was ein Kunde kauft, so lange das Geld bei den gleichen Leuten landet. Entsprechend gibt es eine größere Strategie für alle Firmen in der gleichen Branche. Das ist auch ein Monopol.
 
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BlackByte1 schrieb:
Merkt eigentlich keiner mehr in welche Richtung wir gelenkt werden ?
Wir sollen nichts mehr besitzen, wir sollen keine Hardware mehr bezahlen können, wir sollen in Zukunft nur Abbos abschließen und die Herren fleißig jeden Monat mit Money unterstützen.
Wenn's so weitergeht werde ich dieses Spiel bald beenden.
Habe mit dem C16 angefangen. Jetzt könnt Ihr euch vorstellen wie alt ich bin.
Das soll die Zukunft sein ?????....... ohne mich.
kannst dich bei den ganzen hirnlosen Konsumzombies bedanken, die damals (2003) wegen Half-Life 2, Valve's Online Aktivierung akzeptiert haben, trotz aller Warnungen der damaligen älteren Gamer Generation.
Dann kam der Accountzwang (Steam).
Dann kam der Online shop.
Dann kam der Tod des Offline Gaming und Offline Aktivierung.
Dann kam der Tod der physikalische Medien und Eigentum das einem nicht mehr weggenommen oder rausgepatcht werden konnte (CDROM, DVD...).
Dann kam der Tod des Gebrauchtmarkthandels und "Verleih auf den Schulhof".
Dann kam der Tod der günstigen Spiele da die digitalen Spiele nach und nach teurer wurden als physische.
Dann kam der Tod des LAN Modus und lokalem Multiplayer.
Dann zogen die Konsolen seit der 7. Generation nach.
Dann kam Pay2play Online (Konsolen).
Dann kamen die Zwangsupdates der Spiele.
Der Rest ist Geschichte.
Das sind nun mal die Konsequenzen.

dank KI Blase, Publisher die nur auf Multimillionen AAA Projekte fokussiert sind, eingetrichterte woke Agenda in Spiele und Spielentwicklung, steigende Preise für Spiele und Dienste, Games as a Service Schrott, Einheitsbrei durch UE5 Engine, unoptimierte Releases, billige Aufgüsse durch Remaster und HD Editionen statt Remakes, Mikrotransaktionen in Vollpreis SP Spiele, Demnächst Werbung in Vollpreisspiele, sinnlose Patentkriege und künstliche Knappheit + steigende Speicher und GPU Preise, dass sich in sämtliche Bereiche der Unterhaltungssparte ausbreitet, ist es nur eine Frage der Zeit bis die Videospielindustrie crasht.

Dann ziehen die Aktionäre und Investoren alles raus was geht, Studios und Publisher gehen dadurch reihenweise Pleite, Server werden heruntergefahren, sämtliche Spielbibliotheken sowie Lizenzen sind weg und Online Plattformen werden unerreichbar.
Dann gibts ein großes Gejammer aber wie heißt es so schön: lernen durch Schmerzen.
 
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Nerdpatrol schrieb:
Nutzer anzeigen, da sie Linux aussperren, und die GeforceNow Spieler de facto eine Windows-Maschine nutzen. WOHER soll da also bitte Anreiz kommen, für Linux zu entwickeln?
Du gehst offensichtlich davon aus, dass GeForce Now den Gamingrechner irgendwann komplett ersetzen wird. Und dann ergeben deine Gedanken auch einen Sinn.
-> Wird es aber nie im Leben ;)
Alleine die Spieleauswahl mit 4000 Spielen ist im Vergleich zu Steam mit 120.000 Spielen ein Witz. Komplett billig ist es auch nicht, dafür dass man die Hardware nicht besitzt.
Ohne eigene Hardware kommen schnell noch mehr Cloud-Abos hinzu, für z.B. AI-Videoupscaling und andere AI-Funktionen, die nicht mehr auf dem eigenen Rechner laufen können, wenn eine potente Grafikkarte oder anderer AI-Beschleuniger fehlt usw. Und dann lohnt sich es ganz schnell nicht mehr, Hardware in die Cloud auszulagern.
Game Streaming gibt es schon lange und es ist noch immer ein Nischenmarkt.

GFN kann für manche ein Konsolenähnliches Spielerlebnis bieten, aber man hängt immer von der Internetverbindung ab. Die meisten, die sich heute einen Gamingrechner leisten, werden das auch in 20 Jahren noch tun. Viele Leute wollen ein Premium-Erlebnis mit niedrigstmöglichen Latenzen und sind bereit, dafür tiefer in die Tasche zu greifen.

Aber um die Spiele spielen zu können, die auf Linux wegen z.B. Anti Cheat nie laufen können werden, ist es eine ausgezeichnete Lösung. Und wenn Linux irgendwann 30% Marktanteil hat, wird Kernel Level Anti Cheat ohnehin tot sein - und viele Leute kein GFN mehr benötigen. Oder glaubst du, dass EA auf 30% des Umsatzes auf dem PC-Markt einfach pfeift :D - Die wissen ja auch, dass die meisten Leute nicht GFN benutzen, sondern ihr Spiel einfach gar nicht spielen.
 
ich war bei "Dann kam Pay2play Online (Konsolen)" raus :) - seit dem keine konsolen mehr.
Ich hab mir seit 2010 hauptsächlich OSS Spiele angeschaut und kommt zur Not damit auch aus.
 
@rollmoped Hab im Dezember mal in GFN Ultimate reingeschaut, einfach weils im Sale war, und dafür meinen PC genutzt, welcher per LAN verbunden ist. Ausgangslage ist Glasfaser.
Ich habe auch Competitive-Shooter ausprobiert und war echt zufrieden.

Natürlich hast du da nicht oder noch nicht die Auswahl an Games, aber eine Alternative ist das allemal, und ist doch auch ein Fortschritt, wenn Linux unterstützt wird.
 
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Halema schrieb:
Das ist auch ein Monopol.
Wohl kaum, weil hier nicht 1 Investor alles lenkt, es gibt viele Großinvestoren, natürlich auch und vor allem fachfremde. Ganz einfach weil Tech Firmen die größten Firmen der Welt sind. Und das Interesse dort ist schlicht Geldvermehrung. Entsprechend kaufen unterschiedliche Großinvestoren unterschiedliche Anteile von unterschiedlichen sehr großen Firmen, um von deren Leistung zu profitieren. Die diversifizieren ihre Anlage, um eben nicht das Risiko der Anlage auf eine Firma zu haben, und so vom Wettbewerb zu profitieren. Da kommt kein Evil Mastermind und kein Monopol drin vor.
 
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br3adwhale schrieb:
Parallel dazu zeichnet sich eine Entwicklung ab, die offenbar als Zukunft verkauft wird: der Abschied von eigener Hardware zugunsten gemieteter Rechenleistung
Und das betrifft leider nicht nur unsere Hardware. Das trifft genauso auf Wohneigentum (kann sich keiner mehr leisten), Auto (leasing) oder Fahrrad (Jobrad) zu.
Bald besitzen wir wirklich nichts mehr und arbeiten nur noch, um sämtliche Abos und Mieten abzubezahlen.
 
Grimba schrieb:
Wohl kaum, weil hier nicht 1 Investor alles lenkt,
Du hast dich anscheinend nicht informiert, wie z.B. Blackrock Einfluss nimmt. Gerne nachlesen und dann reden wir weiter.
 
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Das klingt alles total wunderbar und so. Also das man überhaupt an Linux denkt.
GFN ist für mich jedoch bisher nichts gewesen. Die Bildqualität und vielmehr die Latenz sind für mich einfach noch in einem inakzeptablen Bereich. Zumindest war das bisher so.
Da wäre ein konkreterer Eindruck im Artikel nett gewesen, wie ihr das bei Spielen heute empfindet.
 
Grimba schrieb:
Jetzt besitzt NVIDIA aber gar kein Monopol auf Gaminghardware. Den größten Marktanteil zu haben macht die nicht zum Alleinanbieter. Das müssten die aber sein für deinen evil Masterplan. Deine Theorie treibt die Leute wohl eher zur Konkurrenz.
Naja, als Alternative hast Du AMD und Intel. Beide Arbeiten bereits fleißig daran sich auch in AI Bereich zu etablieren. Caritas sind die nicht und sobald AMD und Intel ein Stück vom Kuchen abbekommen können, werden die genau das Gleiche tun. Ja hört sich nach Dr. Evil Masterplan an, ist aber nicht meins.
AMD und Intel sind kein Deut besser als NVIDIA, Business first und die Markenzugehörigkeit der Kunden spielt denen nur in die Hände, desto höher wird später die Enttäuschung sein.
 
Halema schrieb:
Du hast dich anscheinend nicht informiert, wie z.B. Blackrock Einfluss nimmt. Gerne nachlesen und dann reden wir weiter.
Tun sie, nur entsteht dadurch kein Monopol für NVIDIA und wir reden nicht weiter, weil du hier gerade gnadenlos ins Offtopic abdriftest.
 
Interessant. Chatgpt meint zur Monopolstellung folgendes:

NVIDIA besitzt kein juristisches Monopol, aber ein strukturelles, technologisches und ökonomisches Quasi-Monopol im KI-Rechenzentrumsmarkt. Die Marktmacht entsteht weniger durch Hardware, sondern durch Software-Lock-in und Ökosystemdominanz
 
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@Dark_Soul @Grimba: Ich denke was @Halema meint und was in diesem Kontext hoch relevant ist, ist nicht das alleinige Markt-Monopol (z.B. seitens Nvidia in einem Segment) sondern das Ökonomische Monopol auf der Eigentümer-Ebene.

Wenn ein Investor maßgebliche Anteile an mehreren relevanten Markteakteuren in bestimmten Marktsegmenten hält (AMD, Nvidia z.B.) spricht man in der Finanzwelt von Common Ownership und das ist zunehmend relevant. Gerade im Big-Tech (AI) Marktumfeld.
Das was @Halema hier anspricht ist kein Evil-Plan sondern ein interessanter relevanter Marktmechanismus.
Man könnte Nvidia einen freundlichen Samariter nennen, in Zeiten der Hardware-Knappheit und explodierender Preise, Ausgleichsmöglichkeiten für den Konsumenten hinsichtlich Cloud-Gaming zu schaffen.

Es ist jedoch lediglich ein weiterer nützlicher Baustein das Marktsegment (im Kontext, Serverfarmen, GPUs, AI, Cloud) um einen Bereich zu erweitern und zu stärken (aus sich der Investoren-Brille, losgelöst von AMD und Nvidia im spezifischen).

Hier wird sich gerne mal darüber ausgelassen, wie einem das Thema Gaming madig gemacht wird, dass die Preise explodieren und man sich keine neue HW mehr leisten kann. Man muss dann nur bedenken, keine Sorge, den Investoren und somit auch den Wettbewerbern (Nvidia, AMD) ist unser Geld keineswegs egal.
Sie können es nur nicht über teure Hardware einnehmen, dafür muss man halt andere Wege finden, GeforceNow ist eine Möglichkeit.
Und das sage ich nicht mit einem FingerZeig, ich bin auch ein ganz normaler konsumierender Random-Dude. Ich möchte es nur nüchtern einordnen ;)
 
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Wir sind hier aber beim Endkunden-Bereich mit GFN. Das sind alles valide Punkte, nur nicht auf der gleichen Ebene. Wenn ich als AI Großanbieter vielleicht Schwierigkeiten habe, an NVIDIA vorbeizukommen, kann ich als Gaming Endkunde einfach eine andere Grafikkarte kaufen, oder GFN eben nicht nutzen, oder einen anderen Anbieter. Als Konsolero wäre man eh vorrangig mit AMD unterwegs und im Mobilbereich wieder ganz woanders. Dass dieser Zustand nicht in Stein gemeißelt ist, ist logisch, das Feld ist immer dynamisch. Mag sein dass es solche längerfristigen Pläne gibt bei irgendwem, die werden durch GFN für Linux aber jetzt keine Gewissheit. Da können wir alle nur wild rumorakeln.
 
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Ich verstehe generell nicht wieso viele so viel Emotionen in dieses Thema stecken, und wieso manche irgendetwas anderes als Gewinnmaximierung erwarten. Nvidia hat alles richtig gemacht und verdient ne Menge Geld. Das ist ganz normale Marktdynamik - Nachfrage und Angebot.

Ich glaube viele wollen Verschwörungen sehen, die es einfach nicht gibt. Die Hardware ist einfach aufgrund der hohen Nachfrage teuer. Und geforcenow ist einfach nur ein Geschaftsmodell, zu dem jeder selbst entscheiden darf, ob er es nutzen möchte.
 
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Ich hab es mal ganz fix auf Fedora getestet. Die Schrift in der App ist viel zu klein. Das hatte irgendwas mit der Skalierung auf meinem Desktop zu tun, glaube ich, da ich so ein Problem schon einmal hatte. Im Spiel (Clair Obscure) selbst konnte ich die Auflösung für meinen externen Monitor gar nicht auswählen. Die Performance ist unterirdisch (Intel Xe). Ich bin heute nur zu faul zum basteln. Das ziehen die sicher alles noch glatt und auf dem Steam Deck klappt es eh schon.

Danke für euren Bericht. Ich bin gespannt, ob und wie die Linux Gaming Community darauf anspringen wird. Generell freue ich mich über alles, was dazu kommt.
 
Außer meiner Faulheit gibts damit eigentlich kein Argument mehr nicht auf Linux umzusteigen... 🥴

Und wenn man mal bedenkt für welch unnützes Zeug ruck-zuck nen Zwanni ausgegeben wird kann mans auch ins Hobby stecken.
 
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