Bericht GeForce Now App für Linux im Test: Streaming macht viel spielbar, was bisher nicht lief

@Gamefaq naja rechnerisch ist GeForce Now nicht so schlecht. Wenn du eine GeForce 5080 kaufst kostet die im günstigsten Fall 1350 eur. Mit geforce now ultimate kannst du dafür 5 Jahre komplett durchzocken. In den 5 Jahren wird es ein / zwei upgrades auf 6080 / 7080 geben. Keine Stromkosten. Wenn du zwischenzeitlich mal ne Pause machst, zahlst du in der Zeit nicht...
 
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Mehr Angebot stärkt die Plattform. Insofern finde ich das gut. Kann ja jeder zu Game Streaming stehen, wie er will.
 
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Für 20€ einen Monat buchen und Battlefield 6 spielen finde ich absolut OK als Linuxnutzer. Wenn man keine Lust mehr darauf hat, kann man das Abo ja direkt beenden. So extrem teuer finde ich das nicht.

Spiele, die auf Linux problemlos laufen, würde ich damit nicht spielen. Als Ergänzung finde ich es eine super Lösung, ohne dass man sich Rootkits, Secure Boot Zwang und dergleichen auf den PC holt.
 
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Zhenwu schrieb:
Habe das mal letztes Jahr im Browser getestet. Weder in Firefox noch in Chrome lief das zufriedenstellend.

Boosteroid ist nicht schlecht aber die Auswahl scheint etwas eingeschränkt zu sein.

Werde definitiv Now testen 👍
Ergänzung ()


Ein bisschen weit hergeholt, oder?

Immerhin wird es dir ja nicht aufgezwungen, du kannst das verwenden oder auch lassen.
Naja...Die grobe Richtung passt ja schonmal. Ja ist noch nen ordentliches Stück bis dahin. Aber mal schauen, was uns die Zeit zeigen wird.
 
Zhenwu schrieb:
Auch hier. Muss ich das Spiel mitmachen?

Es ist nicht lebensnotwendig. Ein geiles Hobby, klar. Hätte ich Zeit und Geld würde ich mir auch die Ultra Maschine bauen aber wozu?
Grundlage der Diskussion ist, dass man mit den Grafikkarten spielen möchte.
Man hat entweder die Möglichkeit die Hardware dafür für einen immer höheren Preis zu kaufen oder ein Streaming-Abo abzuschließen, welches langfristig mindestens genauso teuer sein wird und/oder weniger Leistung bietet.

Wenn du durch Framing die Grundlage entfernst, kannst du natürlich jedes Argument vernichten, aber darum geht es hier explizit nicht. Es nicht darum, ob man Gaming als Hobby hat, sondern wie man es aufrechterhalten kann.
 
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br3adwhale schrieb:
Parallel dazu zeichnet sich eine Entwicklung ab, die offenbar als Zukunft verkauft wird: der Abschied von eigener Hardware zugunsten gemieteter Rechenleistung in der Cloud. Angetrieben durch den massiven Ausbau von KI-Datacentern, die verfügbare Kapazitäten binden, den Markt verknappen und leistungsfähige Hardware für Privatnutzer zunehmend unerschwinglich machen.
Es gäbe noch eine dritte Möglichkeit. Wieso nicht wieder zu den Wurzeln des Zockens zurück und sowas wie Spielhallen nur in Modern neu entdecken!?
Sowas wie Lanpary meets Internetcafe wo man in ner angenehmer Atmosphäre mit gleichgesinnten zusammenkommt und dort gehobene Hardware zum Zocken bereitsteht.
Wäre ne interessante Entwicklung!🕹️:jumpin:
 
DFFVB schrieb:
@Gamefaq naja rechnerisch ist GeForce Now nicht so schlecht. Wenn du eine GeForce 5080 kaufst kostet die im günstigsten Fall 1350 eur. Mit geforce now ultimate kannst du dafür 5 Jahre komplett durchzocken. In den 5 Jahren wird es ein / zwei upgrades auf 6080 / 7080 geben. Keine Stromkosten. Wenn du zwischenzeitlich mal ne Pause machst, zahlst du in der Zeit nicht...
Die Rechnung geht nicht auf! Gamers Nexus hat dazu ein Video gemacht und auf ihrem Zweitkanal vor einiger Zeit (1-2 Monate) veröffentlicht. Da GeForce Now eine Begrenzung der maximal möglichen Spielzeit im Monat hat (Kleingedrucktes lesen...) ! Ist die erreicht musst du SPIELZEIT DAZU KAUFEN! Deinen PC hast dagegen 24/7 x 365 Tage...denn wie deinen PC kann den Spiele-Stream jeder bei dir nutzen... Dadurch zahlst du drauf...und wie bei Netflix und Co werden die Preise ja nicht so bleiben je mehr es nutzen...es fehlt dann nur noch die Werbung die deine Spiele Streams unterbricht.... :mussweg:
 
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Naja bevor ich für 8€ 15h dazu kaufe, mach ich mir ein 2ten Account :D
Aber 100h im Monat muss man auch erstmal schaffen.

Ich zocke fast jeden Abend und das seit Jahren, aber um über 100h auszureizen fällt mir eigentlich nur ein völlig verregneter Urlaub ein. :D
 
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PS-ShootY schrieb:
Ergo: du sollst dir keinen eigenen PC mehr kaufen! Abgesehen davon, kann das sowieso bald niemand mehr. Gewollt?
Da sind die Preise aber noch weit entfernt von … besonders weil die Hardware so langlebig geworden ist. Ob ich jetzt 1000 Mark jedes Jahr in den PC gesteckt habe, oder jetzt alle 5 bis 10 Jahre mal 5000€ macht dann echt keinen großen Unterschied, und ist damit immer noch günstiger als in den 90ern.

Der eigentlich unterschied, warum ich das trotzdem nicht tue ist schlicht das ich dieser Tage nicht jedes Wochenende auf einer LAN Party bin, sondern stattdessen lieber mit der Familie unterwegs. Also wozu der ganze Aufwand, wenn andere Hobbies auch Spaß machen und auch natürlich Geld kosten?

Minimal Prinzip. Wenn die Kiste aus dem letzten Jahrzehnt noch gute Dienste leistet, dann braucht die auch keinen 9800x3D. Kauf ich mir von dem Geld lieber noch eine neue Gitarre von.

Tut sie es nicht mehr? Ja mei, dann vielleicht doch mal ein Upgrade, aber halt soviel wie man braucht. Müssen keine 4 Rechner mehr am Schreibtisch stehen wie früher, damit man daheim auch immer Multiplayer spielen kann, eine Gaming Kiste tut es auch. Kommen eh fast nie zum Multiplayer spielen, und für die paar Gelegenheit wenn doch, tut es dann auch ein Fernseher und ein paar Controller und gutes altes Couche Coop mit einem PC.

Anyway, so gewollt wird das wohl kaum sein, außer vielleicht von nVidia. Der Rest der Branche wirkt nicht sehr happy darüber, und scheint auch dem absatz von einigen Produkten nicht so gut getan zu haben. 400 für den 9800x3D wirkt ja fast schon attraktiv, klar, die 300€ weniger als zu release legt man jetzt halt für den Speicher drauf, kommt man ja quasi gleich raus. Ein Hoch auf jene die den Speicher und die GPU im Sommer gekauft haben und jetzt halt CPU und Mainboard dazu. In letzter Zeit gewinnt man hier echt nur mit langfristiger Planung, weil irgendwas ist immer gerade knapp.
 
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Ich finde spannend, dass man so etwas als gute Neuigkeit für Linux feiert.
Man verknappt künstlich GPUs, und macht es mittels der Preissteigerung attraktiv, von Besitz auf Abo zu wechseln. Dann reduziert man nach und nach die Leistung (z.B. Stundenlimit), erhöht dann die Preise.
Und im Gegenzug bekommt der Kunde - rein gar nichts. Es ist nichtmal garantiert, dass das Spiel, das man heute spielt, nächste Woche noch verfügbar ist.

Aber zum Thema: Linux. Das hier ist schlecht für Linux. Ganz schlecht. Das ist das Gegenteil von der open-source Idee.
Und wenn "anti-cheat", wie sie es nennen, bei GeForce Now läuft, waa meint Ihr denn, warum? Da läuft Windoof.
Ich nutze doch nicht Linux, um dann jeden Monat Geld zu zahlen, damit ich Windows remote in VM nutzen kann.
Und viel schlimmer ist, das so etwas noch weiter den Publishern noch weniger Grund gibt, mal was für Linux zu entwickeln. Es läuft ja auch so.

Proton ist phantastisch. Leider das selbe Problem. Indem man den Windows-Dreck übersetzt, gibt man allen Publishern wieder Gründe, auf Linux zu pfeifen, und weiter nur für Windows zu publishen. Die (Linux)-community rückt das ja eh dann zurecht und bringt's ans Laufen..
 
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Linus Torvalds hat seine Meinung zu Nvidia damals bereits deutlich gemacht.
"In 2012 [...] He said Nvidia was [...] the single worst company he has dealt with in the development of the kernel. In the talk, he also discussed other elements of computing."
Nvidia hat sich nie wirklich geändert. Unternehmenspolitik die man unter keinen Umständen unterstützen sollte.
Man sollte sich Torvalds anschließen und Nvidia in jeglicher Hinsicht mit Ablehnung begegnen.
 
100 Stunden pro Monat als Minimum?!
Ne kleinere und günstigere Version wäre nicht schlecht. Damit wäre es interessant.
Aber als casual komme ich nicht mal auf die Hälfte pro Jahr.
 
Nerdpatrol schrieb:
Ich nutze doch nicht Linux, um dann jeden Monat Geld zu zahlen, damit ich Windows remote in VM nutzen kann.
Wenn man als Linuxnutzer ohne Spiele wie BF6, Fortnite usw. nicht auskommt, zahlt man sicher gerne dafür dass man nicht Windows auf seinem eigenen Rechner installieren muss und sie trotzdem spielen kann.
Nerdpatrol schrieb:
Und viel schlimmer ist, das so etwas noch weiter den Publishern noch weniger Grund gibt, mal was für Linux zu entwickeln. Es läuft ja auch so.
Die Logik dahinter verstehe ich nicht! Wenn man Windows (auf dem eigenen PC) für nichts mehr braucht, gibt es keinen Grund mehr, bei Windows zu bleiben -> somit werden durch GeForce Now mehr Leute Linux benutzen.
Und wenn der Marktanteil von Windows schrumpft, gibt es immer weniger Gründe für Windows zu entwickeln.
Man wird dann immer mehr direkt für Proton entwickeln. Und somit für Linux.
 
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Vor einigen Jahren dachte ich, Streaming würde 2026 schon viel größer sein. Unterschätzt habe ich die Voraussetzungen in der echten, greifbaren Welt. So lange die Netze weltweit noch so unverzuverlässig und zerstreut sind, dass man für Volumen zahlt und Wifi6/7 mühsam zurechtkonfigurieren muss, damit es in Ballungsgebieten auch am Limit läuft... und irgendwelche Straßen aufgerissen werden, um Leitungen im Boden zu versenken... dauert das mit dem Streaming wahrscheinlich noch länger. Die KI ist daran eilig vorbeimarschiert, weil sie keine so hohen Voraussetzungen hat.

Ich vermute, der PC daheim hat noch so 10-15 Jahre. Danach sind wir abhängig von irgendwelchen Rechenzentren und ich bin gespannt, wann STEAM offiziell auf diesen Zug aufspringt...

btw.: mit einer Gigabit-Leitung und Wifi 6 daheim ist GeforceNow ist grundsätzlich nett; es geht auch mobil gut. Ich habe Hell Is Us auf dem Steam Deck perfekt spielen können. Jedoch ist die Latenz ist sehr entscheidend. Und... kleine Probleme können dir den Abend easy ruinieren. Das ist weiterhin nicht die beste Voraussetzung für den endgültigen Durchbruch.
 
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Nerdpatrol schrieb:
..waa meint Ihr denn, warum? Da läuft Windoof..
Ist doch egal. Geht ja nur darum, dass man privat jetzt vielleicht doch auf Linux wechseln kann, wenn man mit GFN spielt. Für einige wird sich damit die bisherige Hürde erledigt haben.
 
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Nerdpatrol schrieb:
Das ist das Gegenteil von der open-source Idee.
Die Open Source Idee ist beim Thema Games sowieso schon vom Tisch. Bis auf wenige Ausnahmen sind nahezu alle größeren Spiele Closed Source, das hoch angesehene Steam für Linux ist Closed Source, insofern ist dieses Merkmal von GFN jetzt nichts neues, mit dem man nicht sowieso bei lokal abgespielten Titeln konfrontiert wäre.
Klar kann man auch dieses Thema puristisch angehen, dann herrscht aber arg Ebbe in der Spielkiste.
 
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rollmoped schrieb:
somit werden durch GeForce Now mehr Leute Linux benutzen.
Und wenn der Marktanteil von Windows schrumpft, gibt es immer weniger Gründe für Windows zu entwickeln.
Man wird dann immer mehr direkt für Proton entwickeln. Und somit für Linux.
Ganz klares nein. Die meisten Linux-Distros wissen, weil sie eben keine Spyware und Telemetrie nutzen, nicht genau, wieviele Nutzer sie haben.
Der "Marktanteil" von Windows ist daher... naja.
Bei den Publishern mit "anticheat" wird weiterhin der Server 100% Windows (ja, MacOS ignoriere ich einfach :P) Nutzer anzeigen, da sie Linux aussperren, und die GeforceNow Spieler de facto eine Windows-Maschine nutzen. WOHER soll da also bitte Anreiz kommen, für Linux zu entwickeln?
De facto werden durch Proton und über sowas wie GeForce Now die Publisher mit Kunden und Geld belohnt, und zwar exakt dafür, dass sie weiter auf Linux sch****n.
"Für Proton entwickeln" heißt ausschließlich und zu 100%, für Windows zu entwickeln. Den Rest hat dann die Community zu richten.
Rein technisch ist Proton ein Übersetzungslayer u.a. für Win systemcalls. Kann man machen, das heißt aber auch, dass man immer auch sämtliche Schwächen von Windows mitschleifen muss. Es ist ja vollkommen absurd, und zeigt eben, wie unfassbar schlecht Windows ist, dass Linux, wie auch hier auf Computerbase gezeigt, viele Windows-Applikationen, auch Spiele, performanter ausführen kann als Windows selbst.

Das ist genauso peinlich, als würde irgendein Südafrikaner, der kein Wort Deutsch kann, mit einem Wörterbuch in der Hand, simultan übersetzend, besser Deutsch sprechen als ein Muttersprachler. Trifft auf ca. 80% des Bundestages zu, aber zeigt nicht nur die Leistung des Wörterbuch-Dudes, sondern vor allem das absolute Versagen des Muttersprachlers.

@Grimba Du hast Recht. Wenn man es puristisch macht, gibt es fast gar nichts zu spielen. Versteh mich nicht falsch, ich finde Proton toll, das ist ein Meisterwerk. Ich meine auch nicht, dass Games jetzt FOSS werden. Das macht nur Beyond all Reason :P
Was ich meine ist, dass ich selbst Kontrolle über meinen PC haben, und nicht von Microsoft und seinen Lakaien gegängelt werden will. Wenn ich durch GeForce Now jetzt noch nicht einmal mehr im Besitz der Hardware bin, geht es für mich in die ganz falsche Richtung.

Ich verstehe aber natürlich, dass es für alles Anwendungsfälle gibt, und für manche GeForce Now die perfekte Lösung, oder eine gute Ergänzung ist. Technisch ist es jedenfalls beeindruckend.
Ich stelle nur in Frage, ob das Linux (auch mit Linux-App) wirklich hilft, oder nicht tatsächlich eher schadet.
 
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