raVenDeniZ schrieb:
Dicke der WLP-Pads für Speicher und Spannungswandler, falls jemand diese ersetzen will
Habe ich heute auf deinen Beitrag bezogen nachträglich mit hinzugefügt.

Zudem habe ich noch ein Bild vom ausgebauten Kühler hinzugefügt, worauf auch die Pads zu sehen sind. Original sind alle Pads 1mm dick.
Zudem habe ich noch ein Bild der Backplate eingestellt und den Abstandshalter dazu ausgemessen. Thermalputty wäre hier zu empfehlen, aber es könnte auch mit 3 mm Pads gut passen. Allerdings ist eine Folie aufgeklebt, was die Wärmeleitfähigkeit beeinflussen wird.
raVenDeniZ schrieb:
Bezeichnungen bzw. Seriennummern einzelner Bauteile auf dem PCB
Dazu habe ich mal ein hochauflösendes Bild des PCB eingestellt.
raVenDeniZ schrieb:
Mal einen Screenshot aus HWInfo o.ä., wo man Temperaturen etc. auf einen Blick ablesen kann. Hier wurden so viele Daten der Karte (die man sich meistens einfach von der Hersteller-Seite ziehen kann), aufgelistet - da wäre ein Screenshot nicht viel mehr Aufwand gewesen
Sorry, das Thema war nicht geplant und solche Tests habe ich vor dem Umbauen für mich kurz ausgetestet. Habe aber noch einen Screenshot mit einem Heaven Benchmark + GPU-Z gefunden und nachträglich noch mit hinzugefügt.
raVenDeniZ schrieb:
Passgenauigkeit des Wasserblocks - hatte schon diverse Blocks, deren Aufnahme/Gewinde leicht versetzt waren, u.a. beim AC Eisblock Aurora meiner 4090. Gerne auch, ob es Bereiche auf dem Block gibt, wo sich die Luft aufgrund der Bauweise nur schwer rausdrückt
Dazu habe ich ein eigenes Thema erstellt und ausführlich beschrieben.
Siehe:
Grafikkarte mit einem Wasserkühler umbauen
Ansonsten hat der Alphacool Kühler perfekt gepasst. Hatte zuvor auch E-Mail Kontakt mit Alphacool, da mir nicht bekannt war, ob die GS Version mit diesem Kühler passen würde. Mir wurde dann bestätigt, dass dieser Kühler mit und ohne GS passt, da es sich immer um dieselbe Grafikkarte handeln würde. Der einzige Unterschied ist der selektierte GPU-Chip.
raVenDeniZ schrieb:
Wie gut wurde die Karte nach der Produktion gespült? Sieht man Flussmittel-Reste?
Keine Ahnung, bin kein Elektriker. Sah aber, soweit ich es beurteilen kann, in Ordnung aus.
SKu schrieb:
Sind bei RTX5000 passive Backplates eigentlich funktionstechnisch notwendig, oder ist das eher ein Gimmick?
Die eigentliche Wärme wird vom Kühler abgeführt, aber die Backplate könnte auch einen geringen Teil mit dazu beitragen.
Hierzu kann ich auf diesen Artikel verweisen:
Lokale Hotspots auf RTX-5000-Karten: Wenn Platinenlayout und Kühldesign nicht zusammenspielen und ein Pad-Mod abhelfen muss
LucLeto schrieb:
Sehr schönes Projekt. Das grün gefällt mir auch gut. Und natürlich sehr viel Respekt vor deinem Mut eine so kostspielige Karte unter Wasser zu setzen 😜
Mache ich schon fast 10 Jahre und so habe ich einiges an Erfahrungen mit der Wasserkühlung. Mit PCs habe ich selbst seit 1984 was zu tun. Aber du hast recht, Mut muss man trotzdem dazu aufbringen.
Kuestennebel79 schrieb:
Ist das eine verifizierte Information, dass die Chips von der GS besser sind?
Es sind selektierte Chips. Bedeutet: Sie lassen sich mit niedriger Spannung höher takten. Gibt es auch mit CPUs, zum Beispiel die KS Versionen von Intel.
Laut Hersteller taktet die NO-GS mit 2617 MHz und die GS mit 2700 MHz. Mit Nvidia ist es bekannt, dass Grafikkarten je nach Temperatur bis ans Maximum takten. Mit Luftkühlung hat die NO-GS um die 2720 MHz erreichen können und die GS, um die 2780 MHz. Mit dem Wasserkühler sind es jetzt mit der GS um die 2830 MHz. Maximale Taktrate der GS mit Wasserblock sind 2880 MHz.
Natürlich geht mit OC noch mehr, da sich diese Angaben mit Sock beziehen.
Mit 3DMark (Steel Nomad) habe ich dadurch 9561 Punkte erreichen können.
OC: +300 MHz GPU + +3000 MHz VRam.
chillipepper schrieb:
Wie laut ist so eine Wasserkühlung? Lauter als effiziente und leise Lüfter, die man ggf. noch von der Drehzahl heruntertakten kann auf 5 oder 9 Volt?
Läuft alles bei mir mit PWM und muss dadurch nicht mit der Spannung regeln.
Mit Last laufen meine Lüfter nur mit 550–650 U/min. Deswegen ist meine Wasserkühlung auch mit Last komplett lautlos. Mit einer custom Wakü hängt alles von der verbauten Fläche der Radiatoren ab. Denn je mehr, desto langsamer können Lüfter drehen.
Dasselbe Prinzip nutze ich mit zwei DDC Pumpen. Dadurch sind meine zwei Pumpen nicht aus dem Rechner zu hören. Hat aber noch mehr Hintergrund, wie z.B. das Entkoppeln und Verwenden eines Metallaufsatzes.
aluis schrieb:
Grundsätzlich im Idle oder wenig Last immer lauter als Luftkühlung.
Custom Wakü bezieht sich darauf, alles, was verbaut werden soll, selbst auszuwählen. Wie gut solch eine Wasserkühlung ausfällt, hängt immer vom Konstrukteur ab. Es geht hier auch nicht um eine AIO, die nicht zwingend kühler und leiser ausfallen muss.
aluis schrieb:
WaKü hat auch sehr viele Nachteile. Neben den Anschaffungskosten, ist das ganze Setup nicht mehr wartungsfrei.
Wer sich damit beschäftigt, macht es aus der Leidenschaft dazu und dann macht es nichts aus, wenn gelegentlich was am System gemacht wird. In der Regel gibt es gelegentlich immer was zum Umbauen oder zu verbessern und dann macht man solch eine Wartung einfach mit. Zum Beispiel bei mir mit dem Umbau mit der neuen Grafikkarte oder letztes Jahr, als ich alles in einem neuen Corsair 7000D Gehäuse eingebaut habe. Dadurch habe ich alles nochmals optimiert und auch gleichzeitig die Wartung mitgemacht.
chillipepper schrieb:
Und die kühlen dann trotzdem noch in ausreichendem Maße? Ich frage deshalb, weil bei mir CPU und GPU sehr energieeffizient sind und nicht so heiß werden.
Es geht in meinem Fall nicht nur um die Temperaturen oder wie laut eine Wasserkühlung ausfällt, sondern auch die Optik ist eine Leidenschaft von mir. Alleine aus diesem Grund musste ich die Grafikkarte umbauen …
PS: Bezüglich der grünen RGBs von mir, wird es von meinem Handy auf dem Bild etwas mit der Farbintensität übertrieben.
In Natura, ist es nicht ganz so grell und dezenter.