keshkau
Commodore
- Registriert
- März 2007
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Als Arbeitgeber würde ich bei der Schaltung einer Stellenanzeige dazu raten, die Angabe einer Gehaltsvorstellung zu verlangen. Das erspart eine Menge Arbeti, weil man Bewerber mit völlig überzogenen Vorstellungen gleich aussortieren kann. Und ja, die gibt es leider auch.
Bewerbern rate ich, sich an das zu halten, was in der Anzeige steht. Wenn ich bestimmte Qualifikationen oder Kenntnisse verlange, dann mache ich das nicht zum Spaß. Jede Zeile der Stellenanzeige kostet richtig Geld und jeder Bewerber sollte sich vor Augen halten, dass "erforderliche" Qualifikationen oder Angaben als solche zu sehen sind. Wenn ich einen Gehaltswunsch sehen will, dann ist die Angabe in der Bewerbung zwingend.
Ich weiß sehr wohl, dass manche "Personalberater" von der Nennung eines Betrages abraten und eher empfehlen, sich darum zu drücken. Ich sage aber auch, dass man nach einer Stellenanzeige täglich locker 20 oder sogar 40 Bewerbungen auf den Tisch bekommt. Die normale Arbeit läuft aber weiter
Man hört am Abend also 30 Minuten früher mit seinen sonstigen Tätigkeiten und schaut 60 oder 90 Minuten lang Bewerbungen durch. Aber spätestens nach der 15. Bewerbung macht das keinen Spaß mehr. Und dann wird umso gnadenloser aussortiert. Eine fehlende Gehaltsangabe kann dann leicht den Unterschied ausmachen, ob man noch in die zweite Wahl kommt oder in die Tonne.
Ein Gehaltswunsch ist auch kein Diktat oder eine Gehaltsforderung. Man kann im Gespräch immer noch argumentieren, dass man von seinem ursprünglichen Wunsch abrückt, weil man dort bestimmte Informationen bekommen hat, die zuvor nicht bekannt waren.
Wer clever ist, koppelt gleich in der Bewerbung seinen Gehaltswunsch an die "sonstigen Leistungen". Es zählt ja nicht nur das Geld, sondern vielleicht auch der kostenlose Kaffee sowie das Obst, der Betriebsausflug, die Gleitzeit, der freie Rosenmontag, der überdachte Parkplatz, die Länge der Probezeit, das Gehalt nach der Probezeit usw.
Man kann daher ruhig schreiben, dass man sich ein Gehalt im Bereich von xy Euro vorstellt, aber dass man in einem persönlichen Gespräch ohnehin über das Gesamtpaket reden müsste.
P.S.:
Falls ich den letzten Satz so oder sehr ähnlich in einer Bewerbung lesen sollte, bekommt der Bewerber wegen mangelnder Kreativität sofort eine Absage.
Bewerbern rate ich, sich an das zu halten, was in der Anzeige steht. Wenn ich bestimmte Qualifikationen oder Kenntnisse verlange, dann mache ich das nicht zum Spaß. Jede Zeile der Stellenanzeige kostet richtig Geld und jeder Bewerber sollte sich vor Augen halten, dass "erforderliche" Qualifikationen oder Angaben als solche zu sehen sind. Wenn ich einen Gehaltswunsch sehen will, dann ist die Angabe in der Bewerbung zwingend.
Ich weiß sehr wohl, dass manche "Personalberater" von der Nennung eines Betrages abraten und eher empfehlen, sich darum zu drücken. Ich sage aber auch, dass man nach einer Stellenanzeige täglich locker 20 oder sogar 40 Bewerbungen auf den Tisch bekommt. Die normale Arbeit läuft aber weiter
Man hört am Abend also 30 Minuten früher mit seinen sonstigen Tätigkeiten und schaut 60 oder 90 Minuten lang Bewerbungen durch. Aber spätestens nach der 15. Bewerbung macht das keinen Spaß mehr. Und dann wird umso gnadenloser aussortiert. Eine fehlende Gehaltsangabe kann dann leicht den Unterschied ausmachen, ob man noch in die zweite Wahl kommt oder in die Tonne.
Ein Gehaltswunsch ist auch kein Diktat oder eine Gehaltsforderung. Man kann im Gespräch immer noch argumentieren, dass man von seinem ursprünglichen Wunsch abrückt, weil man dort bestimmte Informationen bekommen hat, die zuvor nicht bekannt waren.
Wer clever ist, koppelt gleich in der Bewerbung seinen Gehaltswunsch an die "sonstigen Leistungen". Es zählt ja nicht nur das Geld, sondern vielleicht auch der kostenlose Kaffee sowie das Obst, der Betriebsausflug, die Gleitzeit, der freie Rosenmontag, der überdachte Parkplatz, die Länge der Probezeit, das Gehalt nach der Probezeit usw.
Man kann daher ruhig schreiben, dass man sich ein Gehalt im Bereich von xy Euro vorstellt, aber dass man in einem persönlichen Gespräch ohnehin über das Gesamtpaket reden müsste.
P.S.:
Falls ich den letzten Satz so oder sehr ähnlich in einer Bewerbung lesen sollte, bekommt der Bewerber wegen mangelnder Kreativität sofort eine Absage.