News Geringe Smart-Meter-Quote: Bundesnetzagentur geht ge­gen fast 80 Stromanbieter vor

Metern ist laut Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller ein wichtiger Baustein für eine Digitalisierung des Stromsystems.

Klar. Die nächste Stufe wird sein: Steuer auf Solarstrom 😁
Die benötigten Daten wurden/werden ja alle erfasst ...
 
Tuetensuppe schrieb:
Klar. Die nächste Stufe wird sein: Steuer auf Solarstrom 😁
Die benötigten Daten wurden/werden ja alle erfasst ...
Was ist Deine Message? Politik ist Mist? Solarstrom ist Mist? Netzregulierung um Überlasten zu vermeiden ist Mist?
 
ghecko schrieb:
Gateway. Damit die ganzen Solaranlagen, Wallboxen und Wärmepumpen nach Bedarf gedrosselt werden können.
Und warum bietet man da nicht einfach ne API Schnittstelle? Günstiger, einfacher und nutzt bereits bestehende Netzwerke. Zumal das Gateway generell selber nichts mit dem digitalen Zähler zu tun hat sondern ein eigenständiges Gerät ist, welchen die Schnittstelle nutzt.

Benutzer0815 schrieb:
Du musst aber auslesen
Die Phasensaldierung können mache Smartmeter ohne IR Hack zwar bereitstellen aber dennoch ist das mit der Latenz sehr irrelevant.

Hab einen der NetzeBW, realisiere ich eine „Nulleinspeisung“ per Zähler liege ich im Schnitt bei Ungenauigkeiten von 50W pro Phase. Nutze ich die Stromwandler der jeweiligen Geräte bei 2-5W. Also per Smartmeter wäre eine Nulleinspeisung nicht möglich, es sei den 150W Differenzen sind für dich Null :D
D708 schrieb:
aktuelle Zählergeneration übrigens
Also meiner kann das nicht und der wurde als „Smartmeter“ betitelt. Aber sollte es da eine Umstellung geben immerhin da ein Nutzen 👍
D708 schrieb:
Hersteller der HEMS
Tatsächlich nicht sondern an der Latenz digitaler Signaltechnik. Bis die Regelgröße digital an z.B. den Wechselrichter gesendet wurde ist schon fast ne Phase vergangen.

Man kann bzw. Muss daher den zukünftigen Verbrauch schätzen um z.B eine Nulleinspeisung zu probieren. Da das aber mit hohen Fehlern verbunden ist macht es eigentlich wenig bis keinen Sinn das derzeit nicht analog zu machen.
 
HtOW schrieb:
Und warum bietet man da nicht einfach ne API Schnittstelle? Günstiger, einfacher und nutzt bereits bestehende Netzwerke. Zumal das Gateway generell selber nichts mit dem digitalen Zähler zu tun hat sondern ein eigenständiges Gerät ist, welchen die Schnittstelle nutzt.
Das ist im Prinzip ne API, nur eben eine elektrische. Damit ist man technisch unabhängig und kann auch nicht gehackt werden.

Das Gateway gibt ein elektrisches binäres SIgnal aus. Das kann man sehr leicht über einen digitalen Eingang in seiner Haussteuerung erfassen und darauf reagieren.

Ist low-Tech aber in diesem Fall hat das eine Menge Vorteile.

Und man kann auch ganz low-Tech ein Relais damit bedienen, dass einen Verbraucher begrenzt oder ganz abschaltet.
 
Fast alle Technikaffinen wollen total digital, Smart Home und so weiter.
Aber beim digitalen Stromzähler soll es dann weiterhin analoge Zähltechnik sein?
 
Grestorn schrieb:
Du weißt doch, Wärmepumpen und E-Autos führen uns in den Abgrund. Wir müssen selbstverständlich weiter bis ans Ende der Zeit Benzin, Diesel, Gas und Öl verbrennen!

(Sorry, manchmal kann ich den Sarkasmus nicht unterdrücken)
Zumindest gibt es Industrien, die nicht mit Strom funktionieren. Siehe die Herstellung von Primärstahl, wofür dann künftig Wasserstoff notwendig sein wird. Elektrifizierung ist also nicht die die alleinige Antwort, auch wenn sie von vielen gerne als solche verkauft wird. Und hier tun sich Unternehmen noch sehr schwer: (Stand September 2025) Salzgitter Stahl will zwar an der ersten Stufe zu "grünen Produktion" in H1/2027 festhalten, weitere Investitionen aber erst in 2028 oder 2029 tätigen. Und Arcelor Mittal ist in Bremen und Eisenhüttenstadt aus den Plänen zum Umbau auf klimafreundliche Produktion vorerst ausgestiegen, u.a. wegen fehlender Wirtschaftlichkeit.
 
Was ist mit Netzbetreibern wie Bayernwerk, die die Teil zwar widerwillig irgendwann verbauen aber dann montatelang trotz mehrfacher Nachfrage einfach nicht anmelden/eintragen so dass man sie als Kunde bzw. Stromanbieter überhaut nutzen kann? Schlichtungsverfahren bei der "Schlichtungsstelle Energie" werden ebenfalls gar nicht mehr erst eröffnet, weil man ja "überlastet" ist.
Ergänzung ()


Ich habe seit 01. Dezember letzten Jahres (!) ein Smartmeter eingebaut, mein Netzbetreiber (Bayernwerk) hat ihn aber aber auch nach 4 Monaten nicht eingetragen (trotz mehrfacher Aufforderung). Ständig will mein Stromanbieter, dass ich den Zählerwert manuell "eintragen" soll, funktioniert aber nicht. Alle Kommunikation verläuft im Sande, mein Verbrauch wird seit Monaten "geschätzt" obwohl ich eigentlich einen dynamischen Tarif habe.
Ergänzung ()

oxe23 schrieb:
Bei nem Funkloch zieht der Techniker einfach ohne Einbau des Smart Meters wieder ab, so war es bei uns. Powerline ging bei Netze BW noch nicht.
Man könnte natürlich einfach das vorhandene WLAN oder von mir aus LAN verwenden aber da weigert man sich einfach, das wäre angeblich "zu unsicher" (was natürlich einfach falsch ist, sonst würde man wohl kaum Bankgeschäfte darüber abwickeln, dafür gibt' schließlich Transportverschlüsselung).

Stattdessen LTE.
Im Keller.
In einem Stahlschrank.
Man möchte schreien.

Jede meiner Glühbirnen für 10 EUR hängt im WLAN und ist über das Internet steuerbar aber Deutschland kriegt es seit 10 Jahren nicht fertig, alle 15 Minuten zwei Zahlen per TLS an einen Server zu übertragen.
 
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Klebezettelcity schrieb:
Zumindest gibt es Industrien, die nicht mit Strom funktionieren. Siehe die Herstellung von Primärstahl, wofür dann künftig Wasserstoff notwendig sein wird. Elektrifizierung ist also nicht die die alleinige Antwort, auch wenn sie von vielen gerne als solche verkauft wird.
Da bin ich zu 100% anderer Meinung.

Wir können nicht weiter fossil verbrennen. Da führt gar kein Weg daran vorbei.

Natürlich funktionieren diese Industrie auch anders, z.B. mit Wasserstoff, wie Du selbst sagst. Aber woher kommt der Wassertstoff denn Deiner Meinung nach? Genau: Durch Elektrolyse mit Hilfe von STROM oder direkt aus regenerativ nutzbaren Energiequellen.

"Blauer" oder "grauer" Wasserstoff kann jedenfalls nicht die Lösung sein.

(Wer's nicht weiß: "blau" und "grau" ist Wasserstoff, der direkt aus Erdgas gewonnen wird. Der Unterschied ist nur ob der dabei entstehenden CO2 eingesammelt wird oder direkt in die Athmosphäre geht).

Was ist denn Deiner Meinung nach die Alternative? Atomstrom?

Der ist leider viel zu teuer, selbst wenn man alle anderen Faktoren ausblendet. Deswegen wird das nicht kommen.
 
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Grestorn schrieb:
Wir können nicht weiter fossil verbrennen. Da führt gar kein Weg daran vorbei.
Wer ist "wir"? Die Realität sieht so aus, dass zwar der relative Anteil fossiler Energiequellen sinkt, die absoluten Zahlen aber steigen. Und solange der weltweite Energiebedarf weiter steigt, wird sich daran auch wenig ändern.
Was ist denn Deiner Meinung nach die Alternative? Atomstrom?
Was meine Meinung dazu ist, spielt überhaupt keine Rolle. Ich bin schlicht irrelevant. Weltweit wird offenkundig auf einen Energiemix gesetzt, wobei der Energiebezug aus Wasserkraft immer noch eine größere Rolle zu spielen scheint, als der aus Wind und Solar. Die relativen Anteil fossiler Energiequellen sinkt, die absoluten Zahlen hingegen steigen. Schlussendlich haben es die Erneuerbaren weltweit gesehen nur geschafft, die Wachstumskurve des Energiekonsums aus fossilen Energiequellen abzuflachen.
 
Klebezettelcity schrieb:
Wer ist "wir"? Die Realität sieht so aus, dass zwar der relative Anteil fossiler Energiequellen sinkt, die absoluten Zahlen aber steigen. Und solange der weltweite Energiebedarf weiter steigt, wird sich daran auch wenig ändern.
"Wir", die Menschheit. Jedes Jahr ohne dass man anfängt, massiv gegenzusteuern macht es nur noch schlimmer.

ICH werde es nicht mehr ausbaden müssen (ich bin 56). DU vielleicht auch nicht mehr. Aber andere schon. Und die werden uns verfluchen.

Klebezettelcity schrieb:
Was meine Meinung dazu ist, spielt überhaupt keine Rolle. Ich bin schlicht irrelevant. Weltweit wird offenkundig auf einen Energiemix gesetzt, wobei der Energiebezug aus Wasserkraft immer noch eine größere Rolle zu spielen scheint, als der aus Wind und Solar. Die relativen Anteil fossiler Energiequellen sinkt, die absoluten Zahlen hingegen steigen. Schlussendlich haben es die Erneuerbaren weltweit gesehen nur geschafft, die Wachstumskurve des Energiekonsums aus fossilen Energiequellen abzuflachen.
Ich habe nichts gegen Wasserkraft. Ist ja auch regenerativ. Warum sollte ich damit ein Problem haben?

Dass der Anteil fossiler Energiequellen steigt, ist der Dummheit der Menschen zu verdanken. Er steigt insbesondere in den Ländern mit Dummer Führung. Wie den USA. Auch Deutschland läuft Gefahr mit der aktuellen Regierung unter Lobby-Reiche genau diesen Weg zu gehen.

Andere Länder haben es verstanden, trotz Autokratie, wie z.B. China (die ich sonst ungern in Schutz nehme, aber an dieser Stelle gehen sie den richtigen Weg).
 
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Auch Deutschland läuft Gefahr mit der aktuellen Regierung unter Lobby-Reiche genau diesen Weg zu gehen.
Grestorn schrieb:
Auch Deutschland läuft Gefahr mit der aktuellen Regierung unter Lobby-Reiche genau diesen Weg zu gehen.
Es ist auch ein richtiger Weg, Kohle durch Gas zu substituieren.

Grestorn schrieb:
Andere Länder haben es verstanden, trotz Autokratie, wie z.B. China (die ich sonst ungern in Schutz nehme, aber an dieser Stelle gehen sie den richtigen Weg).
Sorry, China ist in keiner Weise ein Vorbild. Auch hier gilt: in relativen Zahlen nehmen die Erneuerbaren zu. In absoluten Zahlen steigt der Energieverbrauch aus fossilen Quellen. Ähnlich sieht es in Indien, einem anderen großen Emittenten aus.
 
Klebezettelcity schrieb:
Auch Deutschland läuft Gefahr mit der aktuellen Regierung unter Lobby-Reiche genau diesen Weg zu gehen.

Es ist auch ein richtiger Weg, Kohle durch Gas zu substituieren.
Es ist richtig, dass wir einige Gaskraftwerke bauen müssen, um abzuschaltende Kohlekraftwerke zu ersetzen, da momentan keine andere Möglichkeit existiert.

Wir bauen nur nach den aktuellen Plänen viel zu viel Gaskraftwerke. Damit wird die Abhängigkeit zementiert. Außerdem kostet es Unsummen, denn die Energieunternehmen verdienen sich daran eine diamantene Nase.

Und DAS ist sicher KEIN Zufall bei Frau Reiche.
 
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Grestorn schrieb:
Wir bauen nur nach den aktuellen Plänen viel zu viel Gaskraftwerke. Damit wird die Abhängigkeit zementiert. Außerdem kostet es Unsummen, denn die Energieunternehmen verdienen sich daran eine diamantene Nase.

Und DAS ist sicher KEIN Zufall bei Frau Reiche.
Sorry, aber das ist Unsinn. Schon unter der Ampelregierung war der Ausbau an Gaskraftwerken angestrebt, die dann, wie genau diejenigen, die jetzt ausgeschrieben werden sollen, Wasserstoff-fähig sein sollen. Zudem werden die neuen Kraftwerke nicht alle auf einmal ausgeschrieben, so dass ggf. auf weitere Ausschreibungen verzichtet werden kann.
 
HtOW schrieb:
Und warum bietet man da nicht einfach ne API Schnittstelle? Günstiger, einfacher und nutzt bereits bestehende Netzwerke. Zumal das Gateway generell selber nichts mit dem digitalen Zähler zu tun hat sondern ein eigenständiges Gerät ist, welchen die Schnittstelle nutzt.
Überleg mal was das Netz Lokal macht, wenn ein Hacker Zugriff auf diese Schnittstelle bekommt. Wird reden hier von ein paar MW Leistung, die er beliebig ein- und ausschalten kann. 10MW mal eben Ausschalten, dann geht die Spannung in den Keller und alle anderen Erzeugungsanlagen die nicht von dem Steuerbefehl betroffen sind, bei denen geht der NA Schutz Unterspannung rein. Lokaler Blackout.
spyro2000_de schrieb:
Man könnte natürlich einfach das vorhandene WLAN oder von mir aus LAN verwenden aber da weigert man sich einfach, das wäre angeblich "zu unsicher" (was natürlich einfach falsch ist, sonst würde man wohl kaum Bankgeschäfte darüber abwickeln, dafür gibt' schließlich Transportverschlüsselung).

Stattdessen LTE.
Im Keller.
In einem Stahlschrank.
Man möchte schreien.

Jede meiner Glühbirnen für 10 EUR hängt im WLAN und ist über das Internet steuerbar aber Deutschland kriegt es seit 10 Jahren nicht fertig, alle 15 Minuten zwei Zahlen per TLS an einen Server zu übertragen.
Für das Lan oder Wlan gibt es tatsächlich Gateways, die nutzt nur keiner. Du willst das Ding haben. Einer der das Ding nicht haben will:
-will Geld füt die Nutzung seines Lan/Wlan
-erlaubt das Endgerät nicht in seinem Lan
-blockiert dann doch im Router den Internetzugriff des Gateways oder zieht einfach den Stecker am Router

Für die Daten die gesendet werden, reicht relativ wenig Signalstärke aus und die Gateways haben idr Roaming für andere Netze aktiviert.
Für den Empfang gibt es auch externe Antennen.

Was die Daten angeht, es geht auch um Datenintegrietät. Beispiel oben: es muss Sichergestellt sein, dass die Daten auch der Realität entsprechen und nicht manipuliert wurden.
Würdest du den Abs Sensors deines Autos per Funk mit dem Steuermodul kommunizieren lassen? Am besten noch unverschlüsselt?
 
Klebezettelcity schrieb:
Sorry, aber das ist Unsinn. Schon unter der Ampelregierung war der Ausbau an Gaskraftwerken angestrebt, die dann, wie genau diejenigen, die jetzt ausgeschrieben werden sollen, Wasserstoff-fähig sein sollen. Zudem werden die neuen Kraftwerke nicht alle auf einmal ausgeschrieben, so dass ggf. auf weitere Ausschreibungen verzichtet werden kann.
Der Focus ist ja nicht gerade als links-grün versifftes Blatt verschrieen: https://www.focus.de/earth/analyse/...ung_3d7acabf-5cfe-4559-8b65-9d167f1ade50.html
 
@Grestorn Bitte aktuelle Informationen verwenden und nicht mit Artikeln von vor einem Jahr um die Ecke kommen. Ausgeschrieben werden sollen jetzt 12 GW.
 
Zuletzt bearbeitet: (Rechtschreibfehler korrigiert.)
HtOW schrieb:
Also meiner kann das nicht und der wurde als „Smartmeter“ betitelt. Aber sollte es da eine Umstellung geben immerhin da ein Nutzen 👍
Tatsächlich nicht sondern an der Latenz digitaler Signaltechnik. Bis die Regelgröße digital an z.B. den Wechselrichter gesendet wurde ist schon fast ne Phase vergangen.
Sollte eigentlich nicht sein. Ich kenne jetzt nicht jede Zähler&Gateway Kombination, aber mit dem Zähler MT631 Version H05 (Iskra) + PPC oder Theben Gateway sind die Wert maximal 3ms alt über die HAN Schnittstelle.
Ich weiß, dass die damit aktiv werben, weil die Wettbewerber schlechter sind, aber in Ermangelung der Kenntnis aller Zähler kann ich da abschließend nichts drüber sagen.

Aber es ist so, in der FNN Beschreibung zur Zertifizierung wird, so meine ich, von 1/4sekündlich also 250ms gesprochen als Mindestwert.
 
Klebezettelcity schrieb:
@Grestorn Bitte aktuelle Informationen verwenden und nicht mit Artikeln von vor einem Jahr um die Ecke kommen. Ausgeschrieben werden sollen jetzt 12 GW.
Wenn man Habeck mal auch so behandelt hätte. Bis heute wird behauptet, er habe alle Ölheizungen aus den Kellern reißen wollen...

Man hat Reiche etwas eingefangen, Gott sei Dank. Nichts desto trotz ist ihre Lobby-Politik mehr als offensichtlich. Jetzt wird ja darüber diskutiert, die eh schon nicht sonderlich ehrgeizigen CO2 Ziele zu kassieren.

Mit dieser Regierung wird es nicht vorangehen mit dem dringend notwendigen Netzausbau und der nötigen Investition in Speichermöglichkeiten für Energie (ja, auch in Wasserstoff).
 
spyro2000_de schrieb:
Man könnte natürlich einfach das vorhandene WLAN oder von mir aus LAN verwenden aber da weigert man sich einfach, das wäre angeblich "zu unsicher" (was natürlich einfach falsch ist, sonst würde man wohl kaum Bankgeschäfte darüber abwickeln, dafür gibt' schließlich Transportverschlüsselung).

Stattdessen LTE.
Im Keller.
In einem Stahlschrank.
Man möchte schreien.
Prinzipiell kann man die Dinger einfach Plug&Play ins LAN hängen. Ich weigere mich allerdings aktuell auch noch, bei Privatkunden damit anzufangen.
Problem sind aus meiner Sicht nicht die Datensicherheit sondern die Verfügbarkeit. Das BSI hat die Auflagen gemacht, dass Gateways nach 48h nicht Erreichbarkeit verschrotten werden müssen. Mir fehlt aktuell die Phantasie, wie ich die Verfügbarkeit garantieren kann. Mobilfunk ist deshalb der Standart, weil man da in der Branche Verträge mit den Providern abgeschlossen hat inkl. Betriebssicherheiten. Die kann mir kein Privatkunde bieten. Zumindestens den Aufwand zu betreiben, da Vertragswerke aufzustellen, ein Graus.

Wir arbeiten im Zweifel mit Außenantennen in den Fällen, bei denen Kunden das Teil haben möchten. Zumindestens bis dato finden wir immer eine individuelle Lösung. Bei Zwangseinbauten erübrigt sich das Vorgehen, da schaut man.

Powerline ist so ne Sache. Die PPC hat da erste Geräte für Smartmetering vorgestellt, dass Problem ist Anfang der 2000 haben die mal richtige Scheisse gebaut in dem Bereich bei VNB. Das haben die immernoch nicht abgeschüttelt.
Ergänzung ()

Klebezettelcity schrieb:
Schlussendlich haben es die Erneuerbaren weltweit gesehen nur geschafft, die Wachstumskurve des Energiekonsums aus fossilen Energiequellen abzuflachen.
Man muss aber den Trend vor Allem in den Wachstumsmärkten sehen. China z.B. ist da das beste Beispiel. Da dreht sich der Fall eben um. Der Zubau 2025 hat den Mehrverbrauch austariert. Und der Zubau beschleunigt sich. Der CO2 Ausstoß in China sinkt trotz höherem Energiebedarf.
 
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@Grestorn
Ich steige jetzt aus deiner Abrechnung mit der Energiepolitik aus. Ich habe keine Lust darauf, dass mit jedem Argumentaustausch ein neuer Strohmann von dir aufgebaut wird und es jetzt auch noch um Habeck geht, der seit geraumer Zeit nicht mehr im Amt ist, dann vermute ich dahinter tiefersitzenden Groll und darauf habe ich schlichtweg keine Lust. Nichts für ungut.
Ergänzung ()

D708 schrieb:
Der CO2 Ausstoß in China sinkt trotz höherem Energiebedarf.
Nein, man geht nur davon aus, dass der Peak der CO2-Emissionen in China erreicht ist. Ob sie sinken, muss sich die nächsten Jahren noch zeigen.
 
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