News Gesetz gegen Filesharer tritt am Montag in Kraft

AshS schrieb:
Da war jede Oma natürlich erstmal baff! Viele haben gezahlt und die KUV-Anwälte wurden dadurch steinreich, mit tausenden Abmahnungen und dadurch ruinierten Existenzen. Sowas ist in Zukunft praktisch garnicht mehr möglich!

Ich sehe das genauso! Endlich wird was gegen die abmahnwütigen Anwaltskanzleien gemacht, die in meinen Augen die eigentlichen Verbrecher sind. Alleinerziehenden Müttern das Leben zur Hölle machen, weil der 14jährige Sohn beim Esel ein Lied von Tokio Hotel geladen hat. Und dann das ganze mit "Milliardenverlussten" seitens der Musikindustrie legitimieren - da kommt mir die Kotze hoch.
 
@Lossless : Sagst du. Hast du dir schon mal das Prinzip von SSL und das von TOR angeschaut. Der Provider müsste alle der drei TOR Server halten, die du gerade benutzt und bei SSL kannst du dann Daten austauschen, die nicht mal dein Provider entschlüsseln kann. Die Firmen können gar nicht auf dich kommen, da sie nicht wissen, was du genau gemacht hast. Sie wissen dann nur noch, dass du im Inet warst und viele Daten heruntergeladen oder hoch geladen hast, je nach je nach Datenmengenverteilung

träum weiter ...das TOR etc. schon unsicher ist sollte eigentlich bekannt sein, jeder der nen TOR Exitnode betreibt kann im Klartext mitlesen ...
aber heh ist doch toll ... die MI betreibt Exitnodes und all die Tornutzer denken sie seien sicher ... schaut ja so aus als ob die "Sauger" auch so blöd sind zu glauben sie surfen darüber sicher ...
 
Deswegen sollte vielleicht auch endlich mal zwischen Download und Upload unterschieden werden. Soweit ich weiß, wurde noch niemand abgemahnt wegen einem Download, sondern immer nur wegen dem Upload. Ist ja auch logisch bei dem Download entsteht kein großer schaden, bei einer Musik CD, kann der schaden nicht höher als der Kaufpreis sein. Es würde sich also überhaupt nicht lohnen, wer würde denn jemanden wegen einem Streitwert von 10-20 Euro abmahnen? Das wäre Schwachsinn.
Anders sieht es beim Upload aus. Wenn man ein Album zum Upload bereit stellt verbreitet man urheberrechtlich geschütztes Material, ohne dazu das Recht zu haben. Dadurch entsteht natürlich ein Schaden, der um ein vielfaches höher ist. Wie hoch der Schaden wirklich ist, ist natürlich schwer zu sagen, aber wenn es nach der Argumentation der Industrie geht, kommt man da schnell auf einige 1000 Euro Schaden.
 
da werden neue branchen geschaffen die ihr geld damit verdienene werden andere leetcher anzuzeigen
 
ReVo schrieb:
Ja nur wenn man nicht reagiert, wird das ganze NOCH teuerer

Da wird überhaupt nichts teurer das reale Strafmaß kann nur das Gericht festlegen, und nicht der gierige Abmahn-Anwalt, mit seinen Mondforderungen!

Deswegen schicken die Anwälte ja auch immer gleich einen schicken Unterlassungs-Vordruck zum schnell-die-eigene-Tasche-füllen mit, bevor die Sache wirklich vor Gericht geht. Die allerwenigsten riskieren einen Blick vor Gericht!

Nachher taucht der Angeklagte noch mit einem eigenen Anwalt auf und macht eine negative Feststellungsklage oder sonstwas. Das Gericht muss auch auf die reale finanzielle Situation rücksicht nehmen, die Legitimität der IP-Feststellung etc. in der Summe kann sich das garkein Abmahnanwalt leisten!
 
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Naja, ein Download ist auf der anderen Seite aber ein Upload. Es macht keinen Sinn, dass der Upload von Person A an Person B ganz ganz gemein ist, der Download von Person B von Person A aber nicht. Ohne Leute die es herunterladen gibt es schließlich auch keinen Upload. Es macht also eigentlich keinen Unterschied. Schwerwiegender ist das hochladen einer Datei (also als erster meiner ich hier), denn nur so gibt es überhaupt etwas zum herunterladen. Es macht viel mehr Sinn die Leute zu erwischen, die Dinge eigenständig ins Netz bringen und solche, die über Seite/Portal/was weiß ich Uploader und Downloader zusammenbringen.

Das ist auch wesentlich einfacher als jeden Downloader zu verknacken. Aber es geht ja nicht darum Filesharing kaputt zu machen. Die Industrie freut sich doch, dass sie durch das Abmahnen von Leuten mehr Geld verdient als durch das reguläre verkaufen. Wer es kauft bringt Industrie 10 EUR. Wer es herunterlädt kann zu mehreren Tausend Euro verklagt werden. Ist doch wesentlich lukrativer. Und der Stadt bekommt ein paar Euro ab und schafft dann Gesetze wie dieses.
 
General O´Neill schrieb:
PS: Das einzig sinnvolle wäre eine Pauschale auf jeden Computer. Ähnlich wie bei einem Kopierer oder einem Kasettenrekorder. Dann hätte das ganze Theater ein Ende.

ähh das muss man ja schon, man zahlt für jeden drucker für jeden cdbrenner für jeden rohling alles eine art raubkopie-steuer, so man zahlt dafür aber wenn man es macht dann wird man trotzdem verklagt auch ein widerspruch der in meinen augen die rechtssprechung at absordum führt. Aber spätestens nach Bush hab ich den letzten glauben an Demokratie und an Rechtssprechung verloren, hier ist es ja auch nicht viel besser mitlerweile siehe schäuble.
Klar immernoch besser wie ne Diktatur oder sowas aber das ist halt noch die bessere wahl zwischen pest und kolera.

FaK schrieb:
ich bin aber optimistisch, dass diese idioten es irgendwann doch noch schaffen die gewaltenteilung auszuhebeln. bis dahin bin ich hoffentlich weg...


ja da bin ich auch optimistisch, die frage ist wohin soll man noch fdann fliehen in europa werden die gesetzte mehr oder weniger angepasst gut schweiz vielleicht oder sonst wo hin.

wenn ich z.B. nach Amerika schaue klar ein Demokratischer Kandidat ist im vergleich zu hier eher so bei der CDU angesiedelt politisch, was ja auch ein fortschritt ist, dann wird vielleicht endlich wieder folter für alle menschen illegal und jeder bekommt einen halbwegs fairen prozess... und wird dann freigelassen wenn man ihm nix nachweisen kann.
Aber habt ihr schon gelesen was da auf uns zu kommt, der neue Fizepresident wenn die Demokraten den gewinnen, ist ein hardcore-anti-"piracy" pitbull, das heißt der wird die regierungen hier / eu schon zu verträgen zwingen oder bestechen das hier die gesetze dahingehend noch deutlich verschärft werden.

Bisher waren die feindbilder wenigstens klar, jetzt kriegt man einen oberflächlichen halben mesias der dann aber politsch auch ncihts viel besseres machen wird. (warscheinlich)
 
Hm, mir ist gerade mal so ne Frage aufgekommen. Wenn man nun abgemahnt wird und muss Geld bezahlen, glauben die wirklich man kauft dann je wieder was von der Firma die das unterschrieben hat?

Ich würde von denen sicherlich nichts mehr kaufen (genauso wie ich von EA nichts mehr kaufe weil ich deren Politik verabscheue), aber ich muss auch sagen dass ich ziemlich konsequent bin.
 
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FredKune schrieb:
Naja, ein Download ist auf der anderen Seite aber ein Upload.

Nein ein Download ist kein Upload. Und sei dir sicher das es einen riesen unterschied macht, ob es ein Download oder Upload ist.


FredKune schrieb:
Wer es kauft bringt Industrie 10 EUR. Wer es herunterlädt kann zu mehreren Tausend Euro verklagt werden.


Das stimmt einfach nicht. Wenn jemand soviel zahlen sollte/musste, dann wegen dem Upload, nicht wegen dem Download.
 
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Auch nochmal zum Surfen mit Proxy: Es kommt absolut auf den PRoxy an...sobald du einen high-anonymous-proxy hast, kannst du nicht mehr zurückverfolgen, wo die anfrage her kam. es gibt keinen weg.
die sind nur meistens ziemlich langsam...
 
@ooh: FredKune hat glaube ich gemeint, dass bevor etwas heruntergeladne werden kann, etwas zum download bereit gestellt werden muss (upload).
 
Ich prophezeie, dass der Begriff "gewerblicher ausmaß" so - oder so ähnlich - interpretiert wird:

"Ein gewerbliches Ausmaß ist dadurch gegeben, dass sich der P2P Nutzer durch das Herunterladen eines Musikstücks oder Films einen finanziellen Vorteil schafft, indem er dadurch den i.d.R. kostenpflichtigen Kauf umgeht."

Würde sogar fast darauf wetten. Damit hat jeder p2p User die sogenannte "Arschkarte" gezogen. Aber wie immer: I Am Not A Lawyer (IANAL)
 
also wenn es kein gewerbliches Ausmaß gibt darf die Adresse hinter der IP nicht herausgegeben werden, aber dennoch ist die Grenze der ersten Strafe beim nicht gewerblichen Handeln 100€ ?!?!

Wie kommt es denn zur Strafe wenn die Adresse nicht ermittelt werden darf?
 
driven schrieb:
ab 1.09 geloggte ip oder ab da können sie nach fragen?

Würde mich auch mal interessieren. Können die schon die ab Montag kontatktierten Server fragen, oder schon ab heute, oder ab wann?
 
Na wird auch mal Zeit. Einfach die Sachen kaufen und schon ist das kein Problem oder geht ihr auch in den Müller Markt und klaut eure CD´s , dass ist nämlich genau das gleiche.

Bei itunes oder sonst irgendwo bekommt man ein Lied für lächerlich 0,99 €. Wem das zu viel ist sollte einfach Radio hören
 
ooh schrieb:
Nein ein Download ist kein Upload. Und sei dir sicher das es einen riesen unterschied macht, ob es ein Download oder Upload ist.

Natürlich macht es einen Unterschied, aber Jeder Download ist woanders ein Upload. Wenn ich per P2P etwas herunterlade, dann kann ich mir das nur herunterladen, weil jemand anders es hochlädt. 10 MB Download für denen einen sind 10MB Upload für andere.


ooh schrieb:
Das stimmt einfach nicht. Wenn jemand soviel zahlen sollte/musste, dann wegen dem Upload, nicht wegen dem Download.

Ok, dass mit den x-Tausend-Euros ist für den Upload, aber ein paar Hundert Euro kann so ein Download durchaus kosten. Dass ein Download problemlos ist, ist Blödsinn. Zivilrechtliche Ansprüche bestehen immer und gerade jetzt wo die Rechteinhaber direkt beim ISP nachfragen können, wird das deutlich einfacher für die.
 
styletunte schrieb:
also wenn es kein gewerbliches Ausmaß gibt darf die Adresse hinter der IP nicht herausgegeben werden, aber dennoch ist die Grenze der ersten Strafe beim nicht gewerblichen Handeln 100€ ?!?!


Die 100 Euro beziehen sich nur auf die Abmahnung, das ist auch keine Strafe sondern nur das was die Abmahnung kostet. Der Rechteinhaber kann trotzdem noch Schadenersatz verlangen.


@FredKune
Ok, wenn man nur von p2p redet stimmt das. Aber auch bei p2p muss der Downloader nicht unbedingt auch ein Uploader sein.

Ich wollte keineswegs den Eindruck erwecken, dass Downloads nicht Problematisch oder nicht Illegal sind. Ich hab nur gesagt, dass der Schadenersatz Anspruch deutlich geringer ist weil deutlich weniger Schaden entsteht. Kannst du mir vielleicht einen Fall zeigen, wo jemand wirklich nur wegen dem Download, mehre Hundert Euro gezahlt hat?
 
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