News Gesetzentwurf: Regierung will Solarförderung deutlich einschränken

Whistl0r schrieb:
Nur einmal eine Randnotiz: Seit 2000 gibt es das EEG und damit die Einspeisevergütung -- eine Subvention.
Wenn eine Technologie bzw. ein Markt auch nach 26 Jahren noch auf eine Subvention angewiesen ist, sollte man sich kritisch fragen, ob da nicht irgendwo etwas falsch gelaufen ist. Das ist nicht Sinn und Zweck eine Subventionierung.
Und seitdem sinkt die Einspeisevergütung für EE, während die Subventionen für fossile und nukleare Technik weiterlaufen.
 
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senf.dazu schrieb:
Vielleicht sollte man den Quatsch mit dem Zwang zu PV Anlagen auf dem Dach auch mal abschaffen. Und stattdessen den Kommunen nahelegen am Rande der Siedlung bzw. in Siedlungsnähe kommunale "Felder" mit privaten Solarparks zu betreiben.
Da muss jetzt Mais für die grünen Gase der Bio-Treppe angebaut werden:

S-GrünGas-Fläche.jpg
 
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*hocheffiziente eFuels Verbrenner ☝️
 
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Auf dem Grabstein der CDU nur eine irre Idee mehr, so langsam geht der Platz aus.
Das andere Thema was noch über den PV Verbauern liegt, ist der Sarg den die CDU für die PV Produktion vor über 14 Jahren gebaut hat.

Man kann auch sagen, da schließt sich der Kreis.
 
aid0nex schrieb:
Nur kann man Wirtschaftswachstum halt nicht so einfach per Gesetz verordnen, wie man es bei der Schuldenaufnahme tun kann. Dafür brauchst du politisches Können.
Du hast die unendlichen Ressourcen vergessen .
Ergänzung ()

MadMaxx87 schrieb:
HMMM...also weiß net haben als Deutsche nicht so gute Erfashrungen gemacht wenn wir Faschisten in Verantwortung gewählt haben.....
Hat irgendwann irgendein Land gute Erfahrungen mit regierenden Faschos gemacht?
Ergänzung ()

Duststorm schrieb:
Wenn Solar wirklich so wettbewerbsfähig ist, wie oft betont wird, dann sollte sie auch ohne dauerhafte Einspeisegarantien funktionieren.
Die Subventionen für fossile und nukleare Energie nicht vergessen.
 
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Bei fast jeder Nachricht der vergangenen Monate, welche auf das Wirken von Frau Reiche zurückzuführen ist, überkam mich ein Anflug potenzieller umgekehrter Peristaltik...

Mag ja sein, dass sich die Anlagen auch ohne Förderung schnell amortisieren, aber es baut eine unnötige Hürde für den Einstieg auf bei Menschen, die etwas Mehr aufs Geld achten müssen.
Man merkt halt doch sehr deutlich, aus welchem Metier unsere Wirtschaftsministerin stammt.
 
Das ist wirklich unfassbar. Das kommt davon, wenn man eine Person, die aus dem Gaskartell kommt, als Wirtschaftsministerin einstellt. Das war von vornherein klar. Astreine Klientelpolitik ist das.

Was will man auch von einer Partei erwarten, die vorwiegend von Rentnern gewählt wird, die ja die Konsquenzen ihrer Wahl niemals ausbaden müssen. Das werden die zukünftigen Generationen müssen.

Diese Leute, die sich Volksvertreter nennen, haben den Ernst der Lage, in der sich die Biosphäre dieses winzigen Planeten, und damit auch die zweibeinigen, haarlosen Affen, die von sich selbst so überzeugt sind, absoulut nicht erkannt.
Statt endlich mal progressive Politik zu betreiben, und mehr Geld als je zuvor in den Ausbau erneuerbarer Energien und Speicher zu investieren, drehen die alles zurück, und zeigen damit ihre unglaubliche Ignoranz.

Es wird wirklich Zeit, daß Politiker zur Verantwortung gezogen werden, wenn sie offensichtlich dämliche, schädliche, unsinnige und gegen geltendes Gesetz, verstoßende Verordnungen und Gesetze erlassen.
 
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Man muss nicht alles immer zu Tode subventionieren.
Gut ist auch das dieses Heizungsgesetz vom Tisch ist. Der Heizungskeller ist Privatsache.
 
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Duststorm schrieb:
Ein Großteil der Hausbesitzer hätte sich in den letzten Jahren sowieso eine Anlage aufs Dach gesetzt, weil es sich rechnet.
Aber bei weitem nicht genug. Keine Ahnung, wie es bei dir in der Gegend aussieht, aber bei mir haben nicht mal 1/100 der Häuser Solar auf dem Dach. Das langt einfach nicht.
Der Idealfall ist, dass jedes Haus (semi-)autark und umweltfreundlich Strom erzeugt. Klar, das geht nicht überall, aber dafür haben wir ja Solarfarmen und Windparks, die dann einspringen. Und für die sehr energieintensiven Industrien wird mittelfristig ohnehin kein Weg um ein Kohle- oder Ölkraftwerk führen.

Duststorm schrieb:
Wenn Solar wirklich so wettbewerbsfähig ist, wie oft betont wird, dann sollte sie auch ohne dauerhafte Einspeisegarantien funktionieren.
Sie oben. Man will in Zukunft (möglichst komplett) weg von fossilen Brennstoffen und hin zu EE. Da muss einfach mehr passieren, wenn man das je schaffen will. Subventionen usw. sind ein gutes Mittel, Volk und Industrie in diese Richtung zu locken.
 
Diser Faden ist so voll von links dogmatischem Unsinn und Hass auf die CDU bis zu jeder Grundlage entbehrender unterstellter Verfassungswidrigkeit, da schlottern einem die Ohren.
Sowohl für die Allgemeinheit als auch den Steuerzahler ist die Streichung dieser Subventionen allerhöchste Zeit. Es macht keinen Sinn mehr den Zubau zu subventionieren, wenn andererseits bei gutem Ertrag jeder Mehrertrag durch dann negative Strompreise doppelt kostet. Unabhängig davon geben es die Netze nicht her und das Speicherproblem ist immernoch ungelöst. Den vermeintlichen Ökogedanken in allen Ehren, aber selbst wenn Deutschland 100% klimaneutral wäre, würde das genau nichts für das Klima ändern, da die Wellt darauf scheisst.

Wir verlieren nur weiter an Wirtschaftskraft und ruinieren uns weiter selbst.

Aber natürlich kann man diesen Unsinn weiter gut heißen und der Meinung sein, Deutschland wird im Alleingang das Weltklima retten, aber dann hat man halt die Bildung von ARD und ZDF und ist des selber Denkens nicht fähig.
 
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foofoobar schrieb:
Du hast die unendlichen Ressourcen vergessen .

Ich sprach von Wachstum. Nicht unendlichem Wachstum.
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raychan schrieb:
Tja hätte man mal vor 10 Jahren angefangen mit Digitalisierung dann wäre die Bürokratie auch einfacher für die Firmen und Prozesse wären schneller. Die Ämter wären weniger belastet und würde weniger kosten.

Es gibt seitens des Staates offensichtlich überhaupt kein Interesse daran, die Bürokratie zu verschlanken.
Der Berliner Senat plant derzeit ein neues Amt für Klimaanpassung (genannt "Baum Amt" weil es um's Bäume pflanzen geht -> "Alle 15 Meter ein Baum") mit 480 neuen Mitarbeitern.
Die Bürokratie wird ganz offensichtlich absichtlich aufgebläht um mehr Menschen bei Vater Staat zu beschäftigen. Der ÖRR kann das auch ganz gut.
 
Naja statt Förderung EE kann man auch alternativ die fossile Nutzung verteuern. Das hat den gleichen Lenkungseffekt und entlastet den Staatshaushalt.

Die (energieintensive) Industrie / Produktion ist eh ohne realistische dauerhafte Zukunft in Deutschland da wird sowieso nur abgebaut bzw verlagert ohne nennenswert Ersatz in dem Bereich Deutschland muss sich sowieso in der Richtung neu erfinden.
 
@Uzer1510 Noch mehr Steuern werden der Wirtschaft massiv helfen. Na klar.
Natürlich kann man ohne Ersatz den Verlust der Industrie wünschen. Ohne vorhandene Alternative geht das aber schwer an die Substanz. Ob da wirklich alle wieder bei der 3 Felder Wirtschaft mitmachen wollen wage ich zu bezweifeln.
 
naja das ist doch kein Wünschen das ist einfach eine objektive Feststellung.

Man "wünscht" auch nicht dass Wasser nass ist - man stellt es nur fest. Industrie und Fertigung - vor allem wenn Energie und Lohnkosten unmd Bürokratiekosten ein Faktor sind - sehe ich keine realistische Zukunft in Deutschland - und die Zahlen zeigen das doch auch seit vielen Jahren?
 
Wurde auch langsam Zeit, das der grüne Quatsch aufhört. Wird wohl langsam zu teuer zum Finanzieren. Dann verliert hoffentlich der "Energieberater" an Bedeutung. Dieser "Beruf" existiert ausschließlich wegen den Subventionen die man ohne ihn nicht bekommt. Ist die größte Farce des Apparates. Naja ick knall mir trotzdem knapp 40kw aufs Dach mit 32 kWh Speicher. Selbst ist der Mann, dann isses auch nicht teuer und hat sich nach sieben Jahren amortisiert. Ganz ohne Förderung. Als Bonus gibt's die Autarkie im Notfall noch obendrauf. ( Holzofen )

Grüße Zimmbo
 
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Die meisten hier haben nicht verstanden wie Politik funktioniert. Eine Vorabversion kommt "zufällig" ans Tageslicht damit sich die Opposition und vielleicht auch der Partner aufregen kann. Dann wird verhandelt - vielleicht auch über Ressortgrenzen hinweg ausgeglichen - und dann kommt ein Kompromiss bei dem die Spitzen weggebügelt werden. Dann sind die Betroffenen erleichtert, dass es nicht schlimmer gekommen ist.
Förderung ist meiner Meinung nach notwendig, aber um die heimische Industrie zu unterstützen. Jetzt wo es keinen heimischen Solarpanel-Hersteller gibt, kann man tatsächlich die MwSt da wieder anheben, aber die Einspeisevergütung wäre eben hilfreich für die Transformation zur Öl/Gas-Unabhängigkeit bei der Stromerzeugung.
 
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