News Gesetzentwurf: Regierung will Solarförderung deutlich einschränken

@Myki
sind zwar Äpfel und Birnen, aber das zwischenzeitlich verschandelte Stadtbild in DE ist vielen Fassetten geschuldet. Man kann eine Energiewende begrüßen und dennoch eher Fan einer Kanadischen oder Dänischen Migrationspolitik sein.

Kannste doch keinem erklären, dass Migranten über Jahre Bürgergeld bekommen und sowas heute noch auf fehlende Deutsch Kenntnisse verargumentiert werden kann. Will heißen Grün wie Schwarz hat so ziemlich alles falsch gemacht was man falsch machen kann in den letzten 20 Jahren und die angebliche Alternative ist leider keine Alternative, auch wenn sie ihre Punkte hat.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Venora Valyria und NowandThen
Wenn eine Amortisation eine zweistellige Anzahl an Jahren braucht ohne Förderung, wirst du nicht schnell genug Leute finden die da mit machen und dein Land vor größerem Schaden durch Klimawandel und Abhängigkeit von aussen bewahren helfen.
Darum lieber jetzt Einspeisevergütung als , ggf. vergeblich, abwarten bis die Sachen günstiger werden.
 
Gandalf2210 schrieb:
Oder einfach die Module übereinander stapeln.
Genau, das ist DIE Lösung! Aus diesem Grund schaffen bifaziale Module ja auf Hausdächern auch ALLE 1.000 Watt statt 500 Watt (von beiden Seiten jeweils 500 Watt). ;)
 
Wichtig ist ja nur auf dem Papier entsprechend Leistung zu haben. 😉
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Venora Valyria
riloka schrieb:
Wenn eine Amortisation eine zweistellige Anzahl an Jahren braucht ohne Förderung...
Darum lieber jetzt Einspeisevergütung als , ggf. vergeblich, abwarten bis die Sachen günstiger werden.

Das spricht nicht für Förderung, das spricht gegen das Konzept bzw den Umstand wie sich das für den Verbraucher rechnet.

Bei Balkonkraftwerken ist es anders. Woran liegt das?
(Stichwort "einfach", "wenig Bürokratie" , "gesparte kwh sind auch ohne Förderung 30cent wert")
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: BOBderBAGGER
Krautmaster schrieb:
Das spricht nicht für Förderung, das spricht gegen das Konzept bzw den Umstand wie sich das für den Verbraucher rechnet.
Wie schaffen wir es dass es sich für den Verbraucher rechnet und zwar so bald wie möglich? Technischer Fortschritt um Kosten zu senken ist zäh.
 
@Krautmaster mir ging es nicht um Bürgergeld oder Migration, mir ging es um den Hinweis, dass politisches Versagen (in diesem Fall eher "Lobbyismus", also Korruption) nicht mehr auf die besagten Themen gelenkt werden kann, wie es die CDU ja nun jahrelang gemacht hat. Was die CDU, mit freundlicher Unterstützung der SPD, hier betreibt, ist das wissentliche Verschachern unserer Zukunft für kurzfristige Profite einiger Konzerne. Die Tatsache, dass man das offenkundig gar nicht mehr verstecken muss, zeigt wie weit in der Gesellschaft Korruption bereits akzeptiert/hingenommen wird.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Col. Jessep und Krautmaster
Neronomicon schrieb:
Wusste zwar das Kernenergie sub wurde aber soviel ist mir neu. Dann ergibt das auch ein neues Licht, ob man wieder in die Kernenergie einstellen sollte.

Und trotz der Subventionen und obwohl die AKWs schon laengst gebaut waren, war Kernenergie in den 2010er Jahren unwirtschaftlich, sodass z.B. 2019 von den Betreibern z.B. eine Laufzeitverlaengerung einhellig abgelehnt wurde; in den USA wurde eine Reihe von AKWs in den 2010ern abgeschaltet, obwohl sie eine Lizenzverlaengerung hatten. Aber klar wird jetzt gerne fuer AKWs lobbyiert, und wenn dann ein Politiker, der sich das zueigen macht, an die Schalthebel der Macht kommt, wird er schon genug Subventionen fliessen lassen, damit sich das fuer die Betreiber rentiert.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Col. Jessep, s0undjan und Myki
raychan schrieb:
Das ist eher der Punkt wo wir uns Treffen. Warum auch ein Flugzeug nach 30 Jahren ausgetauscht wird. Nicht weil man es nicht mehr Instandhalten kann sondern weils nicht mehr wirtschaftlich ist.

Schön :) Sind wir uns einig.

raychan schrieb:
Dennoch würde ich gerne wissen wie man die Infasturktur wieder aufbaut ohne Schulden zu machen, wenn die Wirtschaft nicht mehr wächst.

Exakt da liegt der Knackpunkt. Gar nicht!
Deswegen muss man dafür sorgen, dass die Wirtschaft floriert. Dann kann man davon Steuern einnehmen, von denen man die Infrastruktur bezahlt. Das ist die nachhaltige Art und Weise zu investieren. Schulden sind nicht nachhaltig!

Nur kann man Wirtschaftswachstum halt nicht so einfach per Gesetz verordnen, wie man es bei der Schuldenaufnahme tun kann. Dafür brauchst du politisches Können.
 
Die Energiewende ist gescheitert - auf ganzer Linie. Die höchsten Energiepreise, die meisten Verbote - keine Grundlast ohne Ausland mehr - fossile Energien werden jetzt aus aller Welt herangeschifft ungeachtet des zusätzlichen CO2 Ausstoßes und des Preises.

Selbst bei den wunderbaren Balkonkraftwerken hat sich der Gesetzgeber lange schwergetan. Die Politik muss sich schlicht und ergreifend wieder aus dem Energiemarkt zurückziehen, sonst können die zahllosen Fehler nicht rückabgewickelt werden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: H@rlekin und iGameKudan
DocAimless schrieb:
Wenn man ehrlich ist, welcher Politiker hat nicht irgendein/irgendwelche Wahlversprechen in seiner Amtszeit gebrochen.

Kaum einer.

DocAimless schrieb:
Aber ja Merz hält ab jetzt den Rekord mit Schulden + gebrochenen Versprechen nach X Minuten nach der Wahl.

Das ist der Punkt. Bei den meisten wird nach ein paar Jahren in der Koala dann klar dass man diesen oder jenen Punkt so nicht umsetzen kann. Das ist irgendwo in Ordnung. Da stoßen dann halt Ideologie und Realität aufeinander. Aber bei Merz schleicht sich der Verdacht ein, niemals die Absicht gehabt zu haben seine Versprechen umzusetzen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Col. Jessep
aid0nex schrieb:
Viele bei uns sind dicke mit der jungen Union, meinen die CDU sei die Partei die uns traditionell am nächsten stehe.
"Traditionell"? Ich erinnere mich noch an eine Koalition aus SPD und FDP von 1969 bis 1982. Der Genscher war leider einer der wenigen FDP-Politiker, der mir jemals wirklich imponiert hat. Nach dem Koalitionsbruch wollten beide Parteien dann nichts mehr voneinander wissen und im Ampel-Versuch ging die "Wiederannäherung" dann leider gründlich schief.
aid0nex schrieb:
Ich persönlich sehe das deutlich anders. Viele Parteifreunde würden mich jetzt als "linkes U-Boot" bezeichnen,
Da geht es mir ähnlich, da ich Gewerkschaftsmitglied (VK und Delegierter) bin, aber weder Rot noch Dunkelrot wähle. Ich bin dann eher der unbequeme "Delinquent", der bei Diskussionen die notwendige "Röte" vermissen lässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
RedPanda05 schrieb:
Es dürfen wieder Gas und Ölheizungen verbaut werden.
Was ist daran unsinnig? Es geht eben nicht überall der neue heiße scheiss... Was soll denn bei mir in einem mehr familien Haus als Heizung installiert werden? Nirgends ist Platz um das für alle Mieter zu realisieren.... Und von den Kosten ganz zu schweigen

In 2020 sind in jeder Wohneinheit moderne gasthermen verbaut worden sollen die alle ausgerissen werden? Die waren nicht umsonst
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Venora Valyria
Serandi.87 schrieb:
Ganz einfach, weil sie nicht das umsetzen, was sie an die große Glocke gehangen haben oder warum wurde die Ampel aufgelöst und die Grünen so verunglimpft?
Von den letzten Koalitionen hat die Ampel noch am Meisten umgesetzt.
Gegen die Grünen wurde sehr viel gepoltert, gerade seitens der Springermedien, aber was hat eine (subjektiv) überzogene Kritik privater Medien an einer Regierungspartei mit fehlender Demokratie zu tun?
Serandi.87 schrieb:
In einer echten Demokratie haben die blauen eine ebenso berechtigte Daseinsberechtigung und Wahlbeteiligung wie alle anderen Parteien oder etwa nicht? Die Mehrheit des Volkes sollte klar und deutlich entscheiden, wer regieren darf oder sehe ich es falsch? Ich glaube wohl kaum, denn eine echte Demokratie sollte genau so funktionieren wie das Volk eben wählt.
Wer ist denn diese ominöse Mehrheit des Volkes und wieso fühlst du dich befugt für sie zu sprechen?
Die derzeitige Koalition hatte eine für die Koalitionsbildung nötige absolute Mehrheit und somit eine Mehrheit hinter sich.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Weyoun, Col. Jessep, DocAimless und eine weitere Person
Aufgrund der gesunkenen Kosten seien kleinere Solaranlagen inzwischen bereits ohne zusätzliche Förderung wirtschaftlich

Interessant was die so sagen, es gibt also keinen positiven Skalierungseffekt!
Natürlich gibt es den, kleine Anlagen sind nur auch unwirtschaftlich, die Kosten werden aber sozialisiert.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: [SM]Valen
aid0nex schrieb:
Das verschweigen die Linken immer liebend gerne. Ist ja auch ein bisschen peinlich und passt nicht so ganz in's Narrativ.
Bei all der berechtigten Kritik an Rot/Grün - von der auch viel von links kam - hat diese Koalition in kürzerer Zeit mehr Reformen und Investitionen durchgebracht, als CDU/CSU, FDP und SPD in 16 Jahren danach.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Col. Jessep und Djura
CDU vs Solarbranche die dritte.

naja, Mittlerweile sowieso alles nur noch China import, weil die tatsächlich in Deutschland produzierenden Firmen Nummer 1 und 2 nicht überlebt haben.

ist nur noch zum schämen hier, junge junge.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Myki
raychan schrieb:
Was daran stammtisch. Warum halten Flugzeuge 30 Jahre? nicht weil man die alle 10 Jahre neubaut sondern weil dort Instandhaltung betrieben wird.

Die 76 verbleibenden B-52 wurden in den Jahren 1961-1963 gebaut, sind also derzeit ueber 60 Jahre alt, und der Plan ist derzeit, sie mindestens bis 2050 zu betreiben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: raychan
riloka schrieb:
Wie schaffen wir es dass es sich für den Verbraucher rechnet und zwar so bald wie möglich? Technischer Fortschritt um Kosten zu senken ist zäh.

im einfachsten Fall zahlt der Verbraucher für jede erzeugte kwh keinen Strom. Quasi ein Zähler der rückwärts läuft, aber nicht unter dem Stand des Vorjahres stehen bleiben kann (ähnlich einem Balkonkraftwerk am alten Zähler der manchmal rückwärts läuft).

Wenn als Verbraucher deine Aussicht auf 0€ Stromkosten besteht) packst du doch genau so viel PV aus Dach dass sich das in etwa deckt. Das ist attraktiv. Ganz ohne dass ich die Anlage ohne Mwst oder mit Förderung bekomme.

Idealerweise schlag ich mich dann gar nicht mit dem Speicherthema rum. Soll doch der Energieversorger / Staat (finde das ist auch eine Infrastruktur in die weniger privatisiert gehört) dafür sorgen wie er den Strom der von unseren Dächern kommt möglichst regional gespeichert wird, für die Nacht, aber auch darüber hinaus.

Es ist viel ökonomischer ein Speicher in der Große einer Fertiggarage ins Grid zu stellen, schonender für die Zellen, nicht alle Kochen gleichzeitig etc... da brauchst du nur ein Bruchteil der Summe aller Einzel-Speicher um das Netz bereits merklich zu entlasten.

Edit: Ich finde mit den PV Speichern schiebt man ein großes Problem der Energieversorgung schlicht auf den Privathaushalt ab. Wir sollen das Netz stabilisieren und dafür zahlen. Das liese sich aber in den höheren Ebenen des Grids deutlich besser angehen und regeln, und das weit wirtschaftlicher / ökologischer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben