dreas@base schrieb:
Unabhängig davon geben es die Netze nicht her und das Speicherproblem ist immernoch ungelöst.
Hätte alles längst erledigt sein können, wenn man genau die Denke, die Vater dieses Schwachsinns von Frau Reiche hier ist, vor Jarhzehnten schon losgeworden wäre.
Statt Erneuerbare abzuwürgen, weil die armen Netze so schlecht sind, sollte man sich den Atem sparen und stattdessen anpacken. Netze ertüchtigen und zwar mit Vollgas und Turbo. Und währenddessen Wind und Solar ebenfalls so dermaßen aufstocken, dass wir nicht mehr Wissen wohin mit der Energie.
Energie ist der Schlüssel zu allem, denn ALLES ist Energie. Haben wir davon genug und erneuerbar, dann kann uns nahezu alles andere egal sein. Wenn grüne Energie nahezu unendlich vorhanden ist, könnte man sogar sämtliche Straßen bis zum Feldweg in Deutschland ganzjährig beheizen, von ganz anderen Dingen, die jetzt "zu viel Energie" bräuchten ganz abgesehen. Wenn man so viel hat, dass man auf Effizienz scheißen kann, kann man beispielsweise Rohstoffe und Produkte "erzeugen", die sonst nur anderswo gefördert werden können und uns abhängig von anderen machen.
Dieses permanent rückwärtsgewandte hat uns erst in den Schlamassel gebracht.
dreas@base schrieb:
Den vermeintlichen Ökogedanken in allen Ehren, aber selbst wenn Deutschland 100% klimaneutral wäre, würde das genau nichts für das Klima ändern, da die Wellt darauf scheisst.
Hört auf mit dieser ewig gleichen Leier. Man kann und darf nicht ständig auf andere warten. Zumal quasi unendliche grüne Energie hierzulande ein extremer Standortvorteil wäre. Woran scheitern aktuell die meisten der gehypten KI-Rechenzentren? An der Energieversorgung. Von anderen Branchen ganz zu schweigen.
Und selbst WENN alle anderen nichts tun, hätten wir immernoch riesige Vorteile, wenn wir konsequent und mit aller Macht auf erneuerbare und völlige Unabhängigkeit im Energiesektor gehen würden. Öl von den Russen? Brauchen wir nicht! LNG von den Amis? Können sie sich sonstwohin stecken. Wasserstoff von den Arabern? Du kennst die Antwort!
Selbst andere Rohstoffe wären z.T. kein Problem mehr. Ein paar Gigawattstunden um ein Gramm Gold zu erzeugen? Peanuts! Wasserknappheit? Schnee von gestern. Gigantische Entsalzungs und Aufbereitungsanlagen mit absurdem Energieverbrauch sind kein Problem mehr. Nahrungsmittel? Riesige Indoorfarmen auf zig Etagen mit künstlichem Licht jucken kein Schwein mehr, weil die Energie dafür locker vorhanden ist.
Und die Liste geht noch endlos so weiter...
Uzer1510 schrieb:
Wenn man den Fremd-Strombezug und Öl und Gas teuer genug macht werden trotzdem genug für die Eigennutzung ausbauen - entscheidend ist nur der RELATIVE Preis nicht der absolute.
Viel Erfolg als Mieter. Da baust du nämlich gar nichts aus. Allerhöchstens ein Balkonkraftwerk, was spätestens beim Heizen gar nichts bringt.