realisingripped
Cadet 3rd Year
- Registriert
- Dez. 2024
- Beiträge
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Ich stelle mit zunehmenden Alter fest, dass ich im religiösen Sinne an nichts mehr wirklich glaube. So bin ich zwar katholisch getauft, aber habe schon damals nicht an Gott geglaubt und bin auch bald ausgetreten, noch bevor es ins Berufsleben ging, damit ich die Kirchensteuer sparen konnte. Es gab sicher mal eine Phase der Neugier in der ich versuchte die Bibel zu lesen, aber ich konnte daraus im Grunde nicht wirklich etwas verstehen oder deuten. Vielleicht bin ich einfach kognitiv zu wenig begabt dafür.
Beobachten konnte ich allerdings auch oft, dass wir Menschen aus diesem atheistischen Vakuum heraus offenbar auch dazu neigen in ersatzreligöse Vorstellungen abzudriften. Da gäbe es den Konsum und Status, politische und weltanschaulich Ideologien oder diverse Freizeitaktivitäten. Ich bin selbst in jungen Jahren in eine politische Richtung abgedriftet, die man durchaus als recht orthodox und ausfüllend in der Identitätsgebung bezeichnen könnte. Da wurde dann jegliche Situation gemäß dieser einen Erklärungsformel interpretiert und somit alles ins Raster gepresst. Eher harmlosere Formen von Ersatzreligionen sieht man häufig im Fußball oder unter Anhängern von Kryptowährungen, aber hier und da sind auch Erscheinungen, die ich überaus kritisch sehe, seien es Bereiche wie beispielsweise Homöopathie und Esoterik. Da ist für mich nicht selten eine Grenze der Toleranz erreicht.
Trotzdem scheint es immer etwas zu geben, wonach wir streben, was uns Fülle und vielleicht auch oft Glück und Bedeutung verleiht. Gibt es sowas für euch? Was ist diese eine Thema in eurem Leben?
Beobachten konnte ich allerdings auch oft, dass wir Menschen aus diesem atheistischen Vakuum heraus offenbar auch dazu neigen in ersatzreligöse Vorstellungen abzudriften. Da gäbe es den Konsum und Status, politische und weltanschaulich Ideologien oder diverse Freizeitaktivitäten. Ich bin selbst in jungen Jahren in eine politische Richtung abgedriftet, die man durchaus als recht orthodox und ausfüllend in der Identitätsgebung bezeichnen könnte. Da wurde dann jegliche Situation gemäß dieser einen Erklärungsformel interpretiert und somit alles ins Raster gepresst. Eher harmlosere Formen von Ersatzreligionen sieht man häufig im Fußball oder unter Anhängern von Kryptowährungen, aber hier und da sind auch Erscheinungen, die ich überaus kritisch sehe, seien es Bereiche wie beispielsweise Homöopathie und Esoterik. Da ist für mich nicht selten eine Grenze der Toleranz erreicht.
Trotzdem scheint es immer etwas zu geben, wonach wir streben, was uns Fülle und vielleicht auch oft Glück und Bedeutung verleiht. Gibt es sowas für euch? Was ist diese eine Thema in eurem Leben?