Grill/Barbecue Thread

Was spricht denn dagegen das Thermometer drin zu lassen und die gewünschte Kerntemperatur als Grillende zu nehmen? Mehr als Richtlinien würde ich keine der Zeitangaben sehen, da es ja doch immer etwas individuell ist.

Würde aber was unter den Vogel tun, damit der Grill im Fall der Fälle nicht vollgesifft wird^^
 
Nen 1,6 Kilogeier kriegste sicher senkrecht plaziert. Der Geier neulich hatte 3 kg. Pack ihn auf ne Bierdose und stell die Bierdose in nen flachen Bräter. Dann die beiden äußeren Brenner an und so bei 160 - 170° einregeln. Sollte dann so nach 1,5h max gar sein bzw bei ner Kerntemp von 80°.

Machst du den Sauerbraten mit Soßenkuchen?
Du meinst mit Lebkuchen oder so nem Zeugs? Nee, mach ich nicht. Kommen nur Rosinen rein in die Sosse. Ich leg den in ner Mischung aus Rotweinessig und Rotwein ein - ist nicht so agressiv.
 
Scheitel schrieb:
Was spricht denn dagegen das Thermometer drin zu lassen und die gewünschte Kerntemperatur als Grillende zu nehmen?

Bei so "dünnem" Fleisch ist es halt immer so ne Sache ob man die richtige Stelle getroffen hat, von daher hab ich lieber ne grobe Orientierung und nutz das Thermometer dann zur Absicherung.

oemmes schrieb:
so bei 160 - 170° einregeln. Sollte dann so nach 1,5h max gar sein bzw bei ner Kerntemp von 80°.

Hast du die Erfahrung gemacht dass es so saftiger wird? Hab fast überall was von ~200 Grad gelesen, bin aber prinzipiell auch ein Freund niedriger Temperaturen. Wie verhält sich das bzgl knuspriger Haut?

Haust du von Anfang an nen Rub drauf?

Machst du noch zusätzliche Löcher in die Dose oder reicht die normale Öffnung?
 
Ja stimmt schon, hab so ein Teil, wo 2 dran sind, die Stecke ich auch immer beide rein, macht die Sache wohl etwas einfacher.
Würde noch Zwiebeln oder Knoblauch in die Dose tun und trink nen guten Schluck davon ab :) Also vorher :D
 
Ich würde auf die Bierdose verzichten. Hohe Temperaturen und heißes Fett auf der Außenhaut sorgen für giftige Ausgasungen.
 
crashbandicot schrieb:
Ich würde auf die Bierdose verzichten. Hohe Temperaturen und heißes Fett auf der Außenhaut sorgen für giftige Ausgasungen.

Und für knusprige Haut *duckundweg* :D
 
Hast du die Erfahrung gemacht dass es so saftiger wird? Hab fast überall was von ~200 Grad gelesen, bin aber prinzipiell auch ein Freund niedriger Temperaturen. Wie verhält sich das bzgl knuspriger Haut?
Bei 200° verbrennt dir das Viech aussen und ist innen nicht gar. Wenn es dir nicht knusprig genug ist - du bist ja ein Knusperfan - gib ihm die letzten 10 min bzw bei Kerntemp von ca. 70° alle Brenner.

Haust du von Anfang an nen Rub drauf?
Ja. Allerdings in Öl eingerührt.

Machst du noch zusätzliche Löcher in die Dose oder reicht die normale Öffnung?
Nee, das eine Loch reicht. Trink aber gut ein Drittel ab, sonst zischt das daraus.

Mittlerweile hab ich mir ja sonen Bierdosenersatzgeierhalter angeschafft. Macht die Sache leichter.
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Dadurch geht das nicht "raus" sondern zieht in das Fleisch, was es saftig macht/hält. Und ne Hänchenabschussbasis mag dazu noch jeder :D
 
Also Gockel war schon mal sehr gut, nächstes mal fahr ich leicht höhere Temp, war innen schon minimal zu durch und außen die Haut hätte noch einen Tick mehr vertragen. Hab aber auch zu oft aufgemacht, nachgeschaut usw...

Hab das Gewürz auch mit Öl vermischt und die dicke pampe dann eingepinselt, hat top funktioniert.

oemmes schrieb:
Mittlerweile hab ich mir ja sonen Bierdosenersatzgeierhalter angeschafft. Macht die Sache leichter.

Welcher ist das? Die Pfanne ist teil des Halters oder steht der nur drin?


Jace schrieb:
Zwiebel lieber auf den Vogel setzen um oben zu zu machen.

War ein Vogel vom Onkel, der hatte da oben noch den Kragen drann, war also eh zu :)

tic.tac schrieb:
Seit heut gibts frische hausgemachte Küchlein (Kaichla - für die sprachbegeisterten).

Vertippt oder sprecht ihr das wirklich Kaichla? Bei uns heißt es Kiachla :)

oemmes schrieb:
Wie Küchlein? Was ist das? Wie macht man das? Was ist da drin? Und überhaupt - HUNGER!

Da ist nichts drin, reiner Hefeteig der so gezogen wird dass es in der mitte dünn und ausen eben dicker ist. Wird dann in viel Fett rausgebacken und meist noch mit Zucker/Puderzucker bestreut. Am besten gleich frisch (noch warm) essen.
Bei meiner Oma gabs dazu dann immer ne deftige Kartoffelsuppe. - Ja scheint zunächst unpassend aber ich liebe die Kombination.
Ist glaub was typisch schwäbisch/bayerisches.

Gibt auch ne Variante Apfelkiachla, könnte aber sein dass der Teig da etws anders ist (Backen usw hab ich null Plan) da ist dann ein Apfelring drin und die hat man bei uns immer mit Zucker&Zimt bestreut. Mir sind die reinen Kiachla aber lieber.
 
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