Grosse Trauer

  • Ersteller Ersteller bennue
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Ich kann das aus eigener Erfahrung sagen, bei einem Freund von mir ist die Mutter auch bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
 
Mein tiefempfundenes Mitleid möchte ich Dir hiermit aussprechen, bennue. :(

Vergiss nicht zu weinen, weil das kann sehr befreiend sein. Wenn Du das Gefühl hast, Deine Tränendrüsen sind ausgetrocknet, dann atme einmal tief durch und wende Dich Deiner Familie und Deinen Freunden zu. Sprich mit ihnen, das ist ganz, ganz wichtig. Sprich lang und sprich viel mit ihnen, dann bist Du auf dem besten Weg. Alles Gute.
 
Mein Beileid...

Auch wenn es hart ist, schau trotzdem nach Vorne...
 
auch mein aufrichtiges beileid:(
Ja reden hilft wirklich viel, vergiss dass nicht. Ich wünsch dir echt viel Kraft und ausdauer um diese schlimme Zeit zu überstehen.
 
Man weiss nicht was man sagen soll um Dir zu helfen, aber mein aufrichtiges Beileid werde ich Dir hier mit auf den zukünftigen Weg geben. Kopf hoch...
 
Auch mein Beileid... =(

Erstmal vllt eine weile drüber nachdenken, aber nach einer zeit versuchen zu vergessen... in langsamen schritten.. bewusst werden lassen, dass das Leben weiter gehen MUSS, und das dich andere Leute auch brauchen, und froh haben dich zu haben... Natürlich geht das nicht von einer sekunde auf die andere... Aber eben versuchen normal weiterzumachen.

Ein Kumpel (jetzt von15) hat vor einem jahr sienen vater verlorn (hat sich umgebracht..) und nun vor paar monaten seine Mutter ebenfalls beim Autounfall =((
Ich bin erschtaunt wie er das Meistert. Er hat paar tage getrauert und sich dann gedacht "ich muss jetzt weiter machen wie immer, einsehn das es passiert ist, und damit lernen zu leben, auch wenns erst schwer fällt" und ich bin echt überrascht. Mein Kontakt zu ihm ist noch besser, und ich glaub das tut ihm auch gut.

Auch wenns echt mega hart ist, du musst weitermachn.. Das wird klappen.
Lenk dich ab und so.. vllt dinge die du davor nie gemacht hast eben neue erfahrungen sammeln, kann ja alles sein... klettern, modellbau.. irgndwas neues.... was du nicht mit deiner frau gemacht hast, dann kommst du am besten von den schmerzen weg, zumindest vom größten teil. Ich glaub an dich, du schaffst das. ;)
 
Als erstes,komme erst jetzt dazu,ins Forum
zu sehen,und völlig überrascht über das Echo
meines Threads.
Was sollt Ihr auch viel sagen,ich selbst bin noch
sprachlos.
Habe heute den ganzen Tag Behördengänge
gemacht,und die Beerdigung organisiert.
Das hat mich ein wenig abgelenkt,aber jetzt
ist es Abend,und die Traurigkeit kommt,da kann
man nichts gegen machen.
Das schlimmste,was ich durchstehen musste,war
am Mittwochabend,meine Frau zu identifizieren,und der
Anblick werde ich nicht so schnell vergessen.
Am Samstag nehme ich mit den nächsten
Angehörigen Abschied.
29 Jahre gemeinsames Leben sind Sekunden ausgelöscht worden,
und ich schäme mich meiner Tränen nicht,die mir beim
schreiben aus den müden Augen quellen.
Es braucht halt seine Zeit,bis man einigermassen darüber
hinweg ist.
Auch meine 2 Katzen merken,das etwas nicht so,
wie früher ist.
Nochmals meine herzlichen Dank für euere Anteilnahme
Es dankt euch allen,bennue
 

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Ich hab heute schon öfter hier rein geschaut und nie geantwortet, weil ich nicht wusste was man in einer solchen Situation schreiben könnte. Mein Beileid.
Es ist immer sehr schwer, wenn man einen Menschen verliert, der einem nahe steht, besonders wenn es der eigene Partner ist. Ich wünsche dir viel Kraft bei der Bewältigung deiner Trauer und viel Glück auf dem nun folgenden Weg. Vergiss nicht die Nähe zu deiner Familie und deinen Freunden, ich denke sie sind für dich da und nimm das auch in Anspruch, sprich mit ihnen und weine dich aus.

Tut mir wirklich unendlich leid für dich. :(
 
Holodan un die anderen.
Was sind Freunde in der Not?
Als ich sie heute hätte brauchen können,da hatte auf einmal
keiner Zeit,so ist es,unter dem Motto:
"Freunde in der Not,gehen tausend auf ein Lot" oder so.
Wer mir bis jetzt geholfen hat,sind meine Nachbarn,
selbstlos,und ohne viele Worte.
@Towelie,
dein Vorschlag in allen Ehren,aber das mit der Zeit
funktioniert nicht,das wirst du spätestens dann erkennen,
wenn es dich mal selbst betrifft.
So,leider muss ich für heute Schluss machen,
um mal zu schlafen,bin seit Mittwoch morgen
auf,und habe zwischendurch mal eine Stund auf der
Couch geschlafen,bis es an der Tür geläutet hat.
Melde mich dann in der nächsten Woche nochmal.
m it den besten Grüssen an die CB Gemeinde,
euer bennue
 
Das tut mir sehr leid für dich, bennue. Schade, dass man erst in solchen Momenten sieht wer wirkliche Freunde sind, auf wen man sich verlassen kann. Wenn du mit jemandem reden willst und niemanden sonst hast, kannst du dich natürlich an mich wenden und ich denke auch an den Großteil der User, die hier ihr Mitgefühl ebenfalls ausgedrückt haben.
 
Auch ich möchte mein Beileid aussprechen, ich weiß wie hart es ist, eine geliebte Person zu verlieren :(

Aber du darfst nich in Trauer verweilen, der Zustand darf nicht anhaltend sein, zumindest nicht zu lange, sonst kannst du psychisch davon betroffen werden.

Wenn du also jetzt in der nächsten Zeit merken solltest, dass du weiter deprimiert und traurig bist sowie dich leer und schlecht fühlst, scheue dich nicht, einen Berater bzw. einen Psychologen aufzusuchen. Solche Leute sind für eben diese Fälle spezialisiert und haben bestimmt gute Tipps für dich.
 
Hallo bennue,

was Du gerade erlebst, ist das heftigste, was einem passieren kann... unfassbar. Ich schätze, jeder, der sich vorzustellen versucht, was Du jetzt durchmachst, wird sich mit nem Kloß im Hals abwenden. Es gibt keinen richtigen Ratschlag - jeder trauert anders.

Ich habe vor einigen Jahren auch einen wichtigen Menschen verloren - zu dem Zeitpunkt vielleicht sogar der wichtigste Mensch für mich. Das reißt ein Loch... und so schlimm sich das anhört: Das Loch wird da immer bleiben. Anfangs will man die Sonne zuhängen und das Lachen anderer Menschen ersticken, nichts wird mehr so sein, wie es war. Aber die Zeit ist dann Dein Freund.... es dauert und die Trauer wird nie vollends vergehen - aber irgendwann kommst Du in Situationen, wo Du trotzdem mal wieder lachen musst. Bei mir war es so... hat Jahre gedauert, und ich kam mir anfangs fast ketzerisch vor: Wie kann ich lachen, wo er doch nicht mehr da ist? Das passiert dann - ganz normal - öfter. Und irgendwann habe ich mir gesagt, das ich ihn wiedersehen werde - die Atheisten mögen es mir verzeihen - und das hat mir sehr geholfen. Seitdem schaue ich (einst vollkommen ungläubig), wenn ich was schönes erlebe manchmal nach oben (oder in mich hinein) und denke an ihn. Und ich glaube, er freut sich, das ich inzwischen so denke. Familienfeste sind noch immer hart und oft hab ich noch nen Kloß im Hals, wenn ich an ihn denke. Aber ich freue mich dann, dass ich immerhin die Chance hatte, ihn fast drei Jahrzehnte lang zu kennen. Er hat mir so viel beigebracht, wir haben gelacht, geweint, gestritten - und das werde ich nie verlieren, das kann mir keiner nehmen.

Und Dir kann das auch keiner nehmen. Irgendwann kommst Du aus dem Tal der Tränen... aber daran zu denken ist jetzt zu früh. Lass Dir helfen, wo es geht. Unterstütz Deine Familie, die brauchen Dich und es wird auch Dir helfen, Dich aktiv mit diesem schlimmen Verlust auseinanderzusetzen und andere zu stützen, die vielleicht sogar schwächer sind als Du. Jede geweinte Träne ist wichtig. jede Ablenkung ist erholsam. Und lass Dir Zeit.

Kann Dich nicht drücken, würde es aber.
marxx
 
Zuletzt bearbeitet:
Uff marxx, wirklich schön geschrieben, mir steckt ein Kloß im Hals. :( :heul:
 
Holodan schrieb:
Uff marxx, wirklich schön geschrieben, mir steckt ein Kloß im Hals. :( :heul:
Mein Beileid. Kann im Grunde nur das wiederholen was meine Vorredner geschrieben habe.
Lass dich trotzdem nicht absacken! Das Leben muss weitergehen! :(
 
Mein allerherzlichstes Beileid, bennue. Denken wir doch in unserem Leben oft an so viele belanglose Dinge, und in diesem Moment, den du zur Zeit erlebst, merken wir, was wirklich wichtig ist und zählt.
Vor einiger Zeit ist der Onkel meiner Patentante, ein sehr guter Mensch, gestorben. Ich habe mit ihr noch vor zwei Wochen, als ich da war, mit ihr darüber geredet. Hätte sie das Thema nicht angeschnitten, hätte ich es nicht gemacht. Warum? In Bezug auf das was du schon geschrieben hast, bennue: Ich glaube es fällt vielen Menschen nicht leicht, mit Personen über den Tod eines Nahestehenden zu reden, weil sie glauben, sie könnten ihn durch ein falsches Wort verletzen.
Deswegen sage ich dir schon jetzt etwas aus ihren Erfahrungen, die sie mit mir geteilt hat: Es ist verwunderlich, im Bekannten- und Freundeskreis, auf was für einen Schlag alles mit dem Partner gemeinsam erlebte aus den Gedächtnissen der anderen verschwunden ist. Nichts davon wird mehr angesprochen bzw erwähnt. Dem lebenden Partner, d.h. meiner Patentante, hat das zu schaffen gemacht, das hat sie mir auch gesagt. Ich glaube es liegt daran, wie gesagt, dass man den Betroffenen nicht durch ein falsches Wort verletzen möchte

Ich möchte dich hiermit nicht entmutigen, sondern das Verhalten deiner Mitmenschen entschuldigen/erklären, damit du nicht so von ihnen enttäuscht bist.

Hoffentlich kannst du etwas damit anfangen und verstehst wie es gemeint ist.
Ich bin ebenfalls in ganz traurige Stimmung geraten, vielleicht hilft es dir, zu wissen, dass jemand da draußen ist und mittrauert.

Ich wünsch dir alles Gute auf deinem weiteren Lebensweg, schäme dich deiner Tränen nicht denn jede Träne zeigt wie sehr du sie geliebt hast!
 
@marxx: Sehr schön geschrieben.
@bennue: Was Du über die Freunde geschrieben hast dem kann ich Dir nur zustimmen. Habe das auch schon erlebt. Wenn es einem Gut geht sind alle dann aber wenn es darauf ankommt nicht mehr. Das ist echt hart.
 
Heftig bennue....
Es ist schade das Dir Deine Freunde Dir nicht helfen können/wollen.
Das hatte ich auch... gerade in solchen Momenten merkt man wer wirklich ein Freund ist :(
Und das kann dann ein ziemlicher Schock noch nebenbei sein, wenn man feststellt das ein
diese Leute sitzen lassen.
Da ich sehr nachtragend bin, brauchen sich diesen "Freunde" auch nicht mehr bei mir blicken lassen...
So verliert man manchmal dadurch mehr als ein lieb ist.
Und der letzte Anblick eines Menschen brennt sich immer in die Seele ein.
Die Bilder verfolgen ein, aber wenn man sich damit auseinander setzt ist es besser.
Nie verdrängen was Dein Kopf Dir zeigen will, sieht Dir die Bilder vor Deinem geistigen Auge an.
Hab Angst davor und weine ruhig. Je öfter Du dies tun wirst, desto schneller wird Dein Kopf
Dich damit in Ruhe lassen.
Nach meinen Nervenzusammenbruch damals, hat mir das mehr als geholfen.
Nichts desto trotz habe ich aber fast ein halbes Jahr gebraucht um wieder ein halbwegs
normales Leben zu führen...
 
Hallo Werner,
29 Jahre sind eine Zeit welche die meisten User hier noch nicht einmal in ihrem eigenen Leben verbracht haben. Und davon fast 26 Jahre verheiratet, kaum jemand kann sich vorstellen, wie so etwas bindet, zusammenschweisst. Man hat gute und schlechte Zeiten, Glück und Unglück miteinander geteilt. Man hat sich daran gewöhnt, jemanden zu haben, der Freude und Schmerz mit einem teilt, ihr ward für einander da. Das ist nun vorbei, jetzt stehst du alleine da, auch Freunde können diese Lücke nicht vollständig schliessen. Es ist, als ob ein Stück von dir selber nicht mehr da ist.

Aber auch du wirst eines Tages wieder lachen können, die Zeit heilt alle Wunden. Sei dankbar für die 29 Jahre, sei dankbar für jede Minute die ihr zusammen verbracht habt. Das Leben ist nur geliehen, es gehört uns nicht, wir dürfen diese Zeit nur nutzen. Solange du deine Frau in deinem Herzen weiterträgst ist sie auch nicht gestorben. Du wirst noch oft an sie denken, und das ist auch gut so, es ist ein Zeichen deiner Zuneigung.

Der morgige Tag wird schwer, er wird noch einmal all deine Kraft fordern. Du wirst es schaffen, du musst es schaffen, für deine Frau.

Im Namen des gesamten Teams möchte ich unser tiefstes Mitgefühl übermitteln.
 
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