Hallo Zusammen,
uff, die Logik und Empirik steht bei einigen der Forumsteilnehmer im krassen Widerspruch zur Thermodynamik.
Die Temperatur ist ein Messgröße, die einen Zustand beschreibt - und zwar wie warm (thermisch bewegt) ein Medium ist.
Hier wird die Temperatur (als einzige Messgröße) aber auch für die Wärmemenge verwendet - das ist falsch.
Denn da fehlt die Masse des Mediums (und die Wärmekapazität).
Ich fasse das mal aus meiner Sicht zusammen:
Wenn wir die Lüfter höher drehen, erhöhen wir auf der Lüfterseite den Druck vor den Lamellen und schaufeln so mehr Luft durch den Radiator - und abhängig von Lamellenabstand kommt dann erst eine effektive Luftbewegung im Radiator zustande.
Druckgradient = Druck auf der Lüfterseite - Druck auf der "Luftdruckseite)/Dicke des Radiators.
Mit einer saugenden Lüfterreihe auf der anderen Seite kann man bereits bei geringen Umdrehungszahlen der Lüfter einen großen Druckgradienten erzeugen. (vorausgesetzt die Übergänge zum Radiator sind optimal abgedichtet.)
Radiatoren mit passiver Kühlleistung haben oft einen großen Lamellenabstand, werden aber oft nicht waagerecht angebracht, denn dann könnte die entstehende Konvektion bereits Luft durch die Lamellenzwischenräume bewegen. Aber das kann bei einem senkrecht angebrachten Radiator auch ein langsam drehender Lüfter.
Radiatoren mit hoher Kühlleistung haben enge Lamellenabstände und skalieren mit der Lüfterdrehzahl besser als die mit großem Lamellenabstand. Bundimania hat dazu etliche Roundups mit Radiatoren gemacht.
Führe ich nun eine konstante Menge Luft stark turbulent (über Lüfter angestossen) an den Lamellen vorbei, nimmt diese Luft bei
a) niedriger Wasser/Radiatortemperatur weniger Wärmeenergie auf als
b) wenn das Wasser/der Radiator eine höhere Temperatur hätte.
Dies hat zur Folge, das die ausströmende Luft bei a) kühler ist als bei b), wobei bei b) mehr Wärme(menge) abgegeben wird.
Und je größer die Lamellenfläche ist, desto besser kühlt die Luft das innen fließende Wasser. Das ganze endet meist bei so 2-3°C Temperaturdifferenz (Wasser/Luft) (Mora3, Monsta 420).
Das heißt: bei sämtlichen Messungen muß ich die Plausibilität meiner Werte immer mit der Lufttemperatur rückkoppeln.
Bei 30°C Lufttemperatur kann das Wasser niemals 30°C haben und die CPU nur 25°C!!!!
Weil: CPU ist immer wärmer als das Wasser und dieses ist immer wärmer als die Luft. Misst man was anderes, ist die Messung anzuzweifeln.
Deckenventilator = Miefquirl = nutzt die Verdunstung auf der menschlichen Haut um Kühleffekte zu erzeugen.
Um die Zimmerluft zu kühlen muß man Wärme aus der Zimmerluft entfernen. Das geht nur mit einer Klimaanlage (Wärmepumpe).
Wenn man Wasser verdunstet, kann man die Temperatur auch senken, aber die Energie/ Wärmemenge im Raum bleibt die gleiche - denn sie ist in der Kondensationswärme des Wasserdampfs gespeicht.
Das sollte als Exkurs reichen.
Apropo GTX480 SLI - hab ich auch und werde zuerst mit einem guten 360 testen, was geht.
Aber der Monsta liegt schon bereit.
sorry für das zutexten aber Beispiele helfen mehr as die Formeln - die ich auch nicht mag.
CU