News Halbierung der SSD-Preise in diesem Jahr?

1GB für 1€ wäre schon super, aber 100GB würde ich auch 150€ evt. auch 200€ ausgeben wenn die Leistung halt auch stimmt. Wäre mit weniger aber eig. auch zufrieden da ich das Teil eh "nur" für einen Laptop auf Linuxbasis nutzen würde und da dann hauptsächlich mit arbeite.

Ansonsten freuen mich solche News doch schon sehr. Langsamer als erhofft aber schneller als erwartet.
 
Na ja, der Preis ist eine Sache, aber solange es keine Tests gibt, die über ein paar synthetische Geschwindigkeitsmessungen hinausgehen, betrachte ich das ganze noch als Technologiestudie.

Man findet kaum Langzeiterfahrungen, in welchem Grad fragmentieren SSDs, meine HDs sind schon nach wenigen Monaten bei 90%. Wie defragmentiert man SSDs? Wie funktioniert Verschlüsselung, sicheres Löschen? Sind Images möglich? Was ist mit Hot Plug und AHCI, ich meine mich zu erinnern, dass man die im IDE Modus betreiben muss?

Wenn man THG glauben darf, sind SSDs in normalen Arbeitsumgebungen, d.h. bei vielen Datenbewegungen, eher ungeeignet, nur wozu braucht man sie dann? Als Datenplatten unsinnig, als Arbeitsplatte ebenfalls, Spiele fallen aus, Programme ebenfalls- nur für den schnelleren Windows- und Programmstart?

Wenn man diesen tröpfchenweise fließenden Informationen glauben darf, ist die Technologie alles andere als ausgereift.
 
dahum schrieb:
Na ja, der Preis ist eine Sache, aber solange es keine Tests gibt, die über ein paar synthetische Geschwindigkeitsmessungen hinausgehen, betrachte ich das ganze noch als Technologiestudie.

Mittlerweile gibt's genügend Testseiten die auch praktische Anwendungen miteinbeziehen, ebenso hunderte von Userberichten.

Man findet kaum Langzeiterfahrungen
Natürlich nicht. Wie auch bei einem Produkt das erst seit wenigen Monaten verbreitet ist?!
, in welchem Grad fragmentieren SSDs,
Gar nicht, da das der interne Controller regelt.
Wie defragmentiert man SSDs?
Garnicht
Wie funktioniert Verschlüsselung, sicheres Löschen?
Ganz normal.
Sind Images möglich? Was ist mit Hot Plug und AHCI, ich meine mich zu erinnern, dass man die im IDE Modus betreiben muss?
Ja und Ja und Ja und Nein.


Wenn man THG glauben darf, sind SSDs in normalen Arbeitsumgebungen, d.h. bei vielen Datenbewegungen, eher ungeeignet,
Hö? Bei extrem hohen Datenvolumen sind sie ungeeignet. Momentan zumindest. Die neue FW der Intel behebt dieses Problem fast gänzlich, das TRIMmen bei Indilinx ebenso, andere brechen nichtmal ein (Mtron)


Fragen beantwortet? ;)
 
xerox18 schrieb:
Och das haben die schon letztes jahr gesagt aber passiert ist nix.
Das stimmt nicht, man kann das Preisniveau über ein Zeitfenster von ca. einem Monat bereits sinken sehen, auch kommen regelmäßig neue Modelle auf den Markt, und nicht nur OEM.

Moros schrieb:
Eine Supertalent (weil güngstigste 64GB SSD mit Indilinx-Controller) ist ihr Geld meiner Meinung nach schon jetzt wert.
Hat die 32-GB-Variante keinen Indilinx?

Cytrox schrieb:
Rein aus neugier, bei Wieviel nm liegt die Fertigung aktueller NAND-Flash Chips?
1. lies die News.
2. im Schnitt etwa grob auf dem Niveau üblicher Mikrochips, allerdings sind Flash-Chips oder auch Arbeitsspeicher simplere Strukturen und können deshalb früher in kleinen Verfahren gefertigt werden (->32nm).

Moros schrieb:
Momentan noch sinkende Performance über die Zeit, da TRIM erst von Win7 unterstützt wird
[ ] Wenn man Windows einsetzt.

Silverhawk schrieb:
Schließlich sind SSDs erst seits Intels X25E für große Server interessant und ansonsten nur für Highest End Gamer oder manche edel Notebooks.
Das stimmt nicht, SSDs gabs auch schon vorher, z. B. von Sun oder kleineren Anbietern, insbesondere gibt es auch spezielle Hersteller für Server-SSDs usw., unter anderem Mtron. Intel ist wie so oft nur der bekannteste Name, niemand sollte sich hier weißmachen, dass die Intel-SSDs in ihrer Klasse die besten sind.

Wader22 schrieb:
Gibt es dann überhaupt noch Einsatzorte für normale HDs?
Ja na klar, die Platten werden für große Datenbestände, Backup und Archivierung benutzt werden: Niedrige Kosten, viel Platz, ordentliche Leistung.

Anwalt Dr.Gonzo schrieb:
Könnte eine Renaissance der 5,25" Platten als preiswertea Datenmonster erfolgen?
Aber mal rein nach der Kreisfläche berechnet, könnte das die Datenmenge pro Platter auch nur mit dem Faktor 2,25 steigern.
Wo liegen da die Grenzen des Fertigungsverfahren?
Also größere Formate halt ich für extrem unwahrscheinlich, schon das derzeitige 3,5-Zoll-Format steht unter Beschuss, weil die immer häufiger die kleinen Brüder verkauft werden, da mehr Notebooks. Und Festplatten sind Massenware, neue Formate hätten viel zu geringe Stückzahlen.
Auch sind wir die letzten Jahrzehnte auf dem Trip kleinere Platten per RAID zu kombinieren. Und die ganzen Gehäuse und Schränke müssten auch angepasst werden...und die Motoren ebenfalls.

Was die Erhöhung der Dichte betrifft werden alle irgendwann an Grenzen stoßen, die Magnetscheiben wie die Transistoren.
 
Nach die SSD-Preise seit Dezember 2008 um 25% gestiegen sind, wird es ohnehin mal wieder Zeit, dass sich die Preise nach unten bewegen. Aufgrund der vermutlich steigenden Absatzzahlen ist der Preisanstieg ohnehin etwas merkwürdig. Evtl. haben ja viele Leute nach anfänglichem Wahn dann doch keine SSD gekauft, weil die alten JMicron-Controller so schlecht waren, dass keiner Lust hatte für eine schlechtere Performance 20-30 mal soviel auszugeben.

Merkwürdig finde ich auch die Verteuerung bei den 2,5"-SATA-Platten. Die Teile sind zwar noch günstiger als im Januar, aber das Verhältnis zwischen 2,5" und 3,5" ist seit Beginn meiner Aufzeichnungen (Januar 2008) noch nie so groß gewesen wir jetzt gerade.

Wohlgemerkt: Ich vergleiche hier immer die jeweils günstigsten Produkte miteinander!

Aktueller Faktor (nur wen es interessiert):
2,5" / 3,5": 2,4
SSD / 3,5": 30
SSD / 2,5": 12,5
 
Eggcake schrieb:
@Silverhawk

Wieso kommt jetzt wieder das mit der "Datenplatte"? Dafür sind SSDs nicht da und werdens in naher Zukunft auch nicht sein. Deine Daten kannst du sonstwo hinschmeissen, aber sich zu beklagen dass die Daten nicht auf der SSD Platz haben (bzw die grossen Modelle zu teuer sind) ist Schwachsinn.

Das verwirrt mich jetzt aber. Nachdem ich in diesem Thread "meine" CPU gefunden habe (naja, fast), und ich hier die Diskussion interessiert verfolge, bin ich aufgrund der Aussage von Eggcake etwas verunsichert. Warum nicht als Datenplatte ? Meine Applikation schreibt extrem viele temporäre Daten auf die Platte. Wenn ich dafür eine schnelle SSD nähme, würden sich die Zeiten für die Berechnungen nochmal verringern, weil ich von der Geschwindigkeit der Platte profitiere.
Eine SSD als Systemplatte nutzt mir eigentlich nichts, weil der Rechner fast immer 24/7 läuft. Mir kommts auf die Geschwindigkeit der Berechnung/Festplatte an. Oder habe ich was falsch verstanden ?

Grüße
Jürgen
 
Er meinte wohl eher Daten wie MP3s, Filme, Bilder usw. die viel Platz benötigen wovon SSDs derzeit nicht so viel haben bzw. in dem Bereich viel zu teuer sind (512GB = 1600€).

Soviel ich weiß sind die Mtron Mobi's z.b. sehr stabil in ihrer Leistung, bieten dafür aber eher geringe Schreibraten im Vergleich zu manch anderen SSDs. Dafür auf SLC Basis und sehr günstig - derzeit noch mein Favorit.
 
@MacroWelle
Die 32GB-Variante hat natürlich auch einen Indilinx-Controller. Meiner Meinung nach sollte man aber für ein Desktop-System mit Spielen mindestens zu 64GB greifen. 32GB machen lediglich bei einem 32bit OS (XP, Vista, Win7) und fast keinen Spielen Sinn, z.B. auf einem Arbeitsnotebook.
Die 128GB Variante ist vielleicht sogar die beste, aber immernoch recht teuer.
 
So schauts aus... die 128er sind noch zu teuer.
Hätte gerne mindestens eine 128er fürs OS und eine 256er für Spiele.
Und vielleicht noch eine 128er zum experimentieren^^

*hört schon das konto weinen*
 
jot_es schrieb:
Das verwirrt mich jetzt aber. Nachdem ich in diesem Thread "meine" CPU gefunden habe (naja, fast), und ich hier die Diskussion interessiert verfolge, bin ich aufgrund der Aussage von Eggcake etwas verunsichert. Warum nicht als Datenplatte ? Meine Applikation schreibt extrem viele temporäre Daten auf die Platte. Wenn ich dafür eine schnelle SSD nähme, würden sich die Zeiten für die Berechnungen nochmal verringern, weil ich von der Geschwindigkeit der Platte profitiere.
Eine SSD als Systemplatte nutzt mir eigentlich nichts, weil der Rechner fast immer 24/7 läuft. Mir kommts auf die Geschwindigkeit der Berechnung/Festplatte an. Oder habe ich was falsch verstanden ?

Grüße
Jürgen

Es geht vor allem um die Datenmenge (Grösse). Am besten liest du dir kurz diese Seite durch, wenn du des Englischen mächtig bist:
http://www.anandtech.com/storage/showdoc.aspx?i=3531&p=8

Das Problem ist bei der Intel nicht so stark vorhanden, bei den Mtrons eigentlich überhaupt nicht (da sie auf sog. Write Combining verzichten). Bei den Indilinxdrives jedoch ziemlich stark. Jedoch ist von den Herstellern das sogenannte "TRIM-Tool" erhältlich, welche die Performance in wenigen Sekunden wieder zurückholt. Jedoch befindet sich das Tool noch im Betastadium und verursacht bei x64 noch einige Fehler.
Wenn du hohes Datenaufkommen hast, müsstest du entweder eine Intel, eine Mtron nehmen oder auf W7 umsteigen und auf die nächste FW von Indilinx warten, welche das "passive" Trimmen möglich macht (in W7).
 
Ahso, da bröseln so die Informationen. Alle schreien... mach Trim ist alles kein Prob. Und jetzt lese ich "unter 64Bit gibts noch Fehler". Ja wie nun? Kann ich jetzt eine Vertex für Win7 64 Bit bedenkenlos als Systemplatte nehmen, oder gibts da wirklich noch "Kinderkrankheiten"? Manomann, so richtig auf einen grünen Zweig komme ich in der Thematik auch nicht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Am besten direkt im OCZ-Forum nachschauen:

http://www.ocztechnologyforum.com/forum/showthread.php?t=54770

Heute wurde eine neue Version released, bisher funkt sie bei allen.

The reason why user data got corrupted was some device drivers (eg. Intel Matrix Storage) sent only 28bit LBA address to SSD while Wiper sent 48bit LBA address.

Vorherige Version bezeichnet OCZ unter 32bit als "100% safe", unter 64bit als "90% safe". Es ist allerdings nicht so, dass es 1x funkt und dann wieder nicht (also es ist kein Zufall versteckt). Wie im quote geschrieben hat es mit gewissen BIOSen und Treiber zu tun.
Dass das Tool noch im Betastadium ist wurde aber wirklich oft genug gesagt. Es ist eine Eigenentwicklung von Indilinx und das erste Tool überhaupt welches trimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die aktuelle Firmware (1370) unterstützt bereits TRIM, aber nicht genau so wie das in Win7 implementiert wurde. Deshalb muss man momentan auf die TRIM-Tools der Hersteller zurückgreifen.
Mit der nächsten Firmware kann dann Win7 das trimmen übernehmen und es ist kein Tool mehr notwendig.

Grundsätzlich sollte man erwähnen, dass sich der Leistungsverlust ohne TRIM in Grenzen hält. Die Performance ist der einer HDD immernoch weit überlegen und die Veränderung kaum zu merken.
 
Unter "normaler" alltäglicher Verwendung dauert es Monate bis sich was bemerkbar macht. Wenn man jedoch jeden Tag mehrere dutzend GB auf die SSD schreibt kann das auch sehr schnell gehen.
 
Moros schrieb:
Die 32GB-Variante hat natürlich auch einen Indilinx-Controller. Meiner Meinung nach sollte man aber für ein Desktop-System mit Spielen mindestens zu 64GB greifen. 32GB machen lediglich bei einem 32bit OS (XP, Vista, Win7) und fast keinen Spielen Sinn, z.B. auf einem Arbeitsnotebook.
Linux maximal 5-7 GB für Desktop, mit vielen Programmen :)
Da passen auch noch eine Ladung Nutzdaten mit drauf, allerdings natürlich nur bei nem kleinem Notebook.
 
Ja, also mein Vista Ultimate 64bit verbraucht ordentlich Platz, der Ordner C:Windows ist mit immerhin schon 18,8GB belegt, wenn ich dann noch an Photoshop und einige andere Progs denke sind 32GB einfach zu wenig. Deshalb warte ich noch. Vielleicht kaufe ich Weihnachten auch 2x32GB und mach ein RAID, mal schaun :D
 
Neue FW von ST ist nun übrigens released, inkl. neuem DOS-Flasher und TRIM-Tool (dasselbe wie von OCZ).
 
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