HDD behalten oder SSD kaufen?

godzilla61

Lieutenant
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Hallo,
ich hab folgendes Problem undzwar:
ich hatte früher eine Western Digital Caviar Green und habe jetzt eine Festplatte von Seagate. Da die Seagate ja einen höheren internen Durchsatz hat, 32Mb Cache statt 8Mb wie bei der WD und ich hab öfters gehört, dass sich die Caviar Green Platten eher als Datensicherungsplatten lohnen und nicht als Systemplatte.
Hier hab ich ein Bild gemacht:
http://abload.de/img/festplattennzuq9.png
die ersten 3 sind aktuelle Platten die 4. Platte sollte meiner alten ähnlich sein wenn nicht sogar lansamer wegen 64Mb Cache statt 8Mb und die 5. meiner aktuellen. Was auffällt ist, die Caviar Green ist bei der Zugriffszeit Schreiben (letzte Spalte) ungefähr doppelt so langsam wie die anderen. Von den Datenraten beim Lesen Schreiben ist sie auch schwach gegenüber den anderen. Hab nun paar Fragen:
1. Meine Seagate zu verkaufen und eines der 3 oberen zu kaufen wäre nicht ratsam, da ich keinen spürbaren geschwindigkeitszuwachs haben würde oder?

2.Ich habe früher Dragon Age Origins gespielt und da man da oft z.B. Häuser betritt haben mich die Ladezeiten auf der Caviar Green extrem genervt. Denkt ihr mit der Seagate wäre das behoben ich sag mal von 10sekunden auf 5 sekunden? Und denkt ihr wenn ich mir eine SSD kaufe, dass die Ladezeit auf 2 sekunden oder so sinkt? Die Frage gilt eig. für alle Rollenspiele also auch Skyrim Mass Effect Fallout eben spiele wo man oft Ladezeiten hat öfter als z.B. bei nem linearen Shooter.

3. Ich habe vor mir eine SSD zu kaufen denkt ihr es wäre Wert wegen den Spielen eine 250Gb SSD statt einer 128Gb SDD zu kaufen. Bei der 128gb würd ich nur spiele die ich oft spiele und die lange Ladezeiten haben installieren.
 
Die Ladezeiten werden sich mit der andern Festplatte nicht viel verbessern. Eine SSD zu kaufen bringt dir einen sehr großen Geschwindigkeitszuwachs und lohnt sich auf jeden Fall wenn du bereit bist das Geld dafür auszugeben.
Die Preise sind mittlerweile stark gefallen, deshalb würde ich gleich eine 250GB SSD nehmen. Ich würde dir die 840er von Samsung ans Herz legen. Die ist sehr schnell und preiswert, da sie etwas schlechteren Speicher nutzt und deshalb nicht ganz so viele Schreibzyklen überlebt wie z.B. die 840 Pro Serie. Für dich spielt das aber keine Rolle, da du die Schreibzyklen niemals voll bekommst.

Gibt zur Zeit auch eine Aktion wo du Assassins Creed 3 kostenlos bekommst wenn du die SSD kaufst -> http://www.creed3-ssd-aktion.de/form/
 
Also ich habe 2 500gb hdds eine 60gb vertex 2 SSD und eine Samsung 840 120gb als systemplatte .

Auf der vertex 2 sind meine Games drauf und auf den 2 HDDs der Rest

Der Unterschied von hdd zur SSD ist wohl hinreichend bekannt und signifikant :) und ich will sie nicht mehr missen
Aber bei den SSDs gibt es Extreme Unterschiede in Bezug Preis und Leistung .

Zum Beispiele gibt es die Samsung 840 und die 840 pro Serie , deren Unterschied ist zum einen der Preis aber auch die Schreibraten unterscheiden sich schon sehr

Während die 840 pro 128 Gb ca 550mb/s lesen und schreiben kann schafft die normale 840 mit 120 Gb 530 mb/s zu lesen aber nur 130mb/s zum lesen

Leider leider ist das Thema ein Thema in das man sich einlesen sollte , denn viele Hersteller flunkern mit den leistungsdaten
 
eine SSD bring schon geschwindigkeitszuwachs, aber nicht so stark wie oft im forum beschrieben. außerdem fallen SSDs erwiesenermaßen häufiger aus, weil neue technik oder schlechte flashzellen
 
Deswegen ist es wichtig sich in dem Thema zu belesen dass man mit seiner SSD nicht auffällt :)
 
Hab mal fix meine 840er gebencht:
Der TLC-Speicher ist wie gesagt nicht so belastungsfähig wie MLC-Speicher, aber für normale Nutzung reicht das viele Jahre aus.
 
Der Flaschenhals aller PC's war die HDD => SSD ofc (größe musst du selbst entscheiden - Budget)

schloddabrodda schrieb:
eine SSD bring schon geschwindigkeitszuwachs, aber nicht so stark wie oft im forum beschrieben. außerdem fallen SSDs erwiesenermaßen häufiger aus, weil neue technik oder schlechte flashzellen

Also neue Technik => automatisch schlecht? -> wie ich solche pauschalen Antworten liebe :D
 
Ich hätte gern die Originalquelle verlinkt, aber hardware.fr lässt sich bei mir gerade nicht aufrufen. Dass deine Aussage nicht haltbar ist sollte aber auch so deutlich werden.
 
schloddabrodda schrieb:
kannste ja mal bei heise googeln, da kommst du auch an anständige quellen zum verlinken. ;)

Dann solltest du jedoch damit beginnen deine (erste) Aussage "SSD fallen erwiesenermaßen häufiger aus als HDD's" zu begründen & Quellen darlegen. ;)
 
außerdem fallen SSDs erwiesenermaßen häufiger aus


Hast du auch eine Quelle für diese Behauptung?
 
@ schloddabrodda


Jetzt lese den Artikel noch mal in aller Ruhe und ziehe die richtigen Schlüsse daraus.


Deiner Schlussfolgerung nach dürfte man auch keine HDD kaufen, die haben eine noch höhere Ausfallrate.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
schloddabrodda schrieb:

Die Überschrift heißt "SSDs sind nicht sicherer als Festplatten"

und unter anderem steht da:
"Unsere Statistiken aus den Datenrettungslaboren zeigen jedoch, dass SSD-Speicher ähnlich oft ausfallen wie traditionelle HDDs", verrät Böhret.

wie man jetzt daraus schließen soll, dass SSDs grundsätzlich häufiger ausfallen, als HDDs, weiß ich nicht!
Also bevor du jetzt auf dem hohen Roß des Niveaus daher reitest, würde ich mir mal Gedanken über die eigene Logik machen, und ggf. nochmals das Seminar Logik und Formale Grundlagen I besuchen!


Das Risiko von SSDs, das im Artikel beschrieben wird, betrifft die Datenrettung, die bei SSDs schwieriger ausfallen kann, als bei HDDs. Bei vernünftiger Nutzung (mit Backups etc.) sollte man aber sowieso niemals eine Datenrettung in Auftrag geben müssen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Datenrettungsunternehmen sagt das also.
Das könnte natürlich den Grund haben daß sich das " Rettungsgeschäft " nicht mehr lohnt weil:

1.Wird eine Datenrettung deutlich teurer / Leute setzen verstärkt auf Backups
2.Unter Umständen ist eine Rettung sogar unmöglich

Da könnte man natürlich den Eindruck gewinnen daß den Leuten auch absichtlich Angst gemacht werden soll,um möglichst lange möglichst viele Kunden bedienen zu können die an HDD festhalten.
Das sieht man auch fast täglich hier im Forum.
Threads wie zb: " Was soll ich auslagern? " / " Wie viele Schreibzugriffe verträgt mein SSD noch? " / " Wie schone ich meine SSD am besten? " usw.

Ich habe selbst 10 SSD und 11 HDD.

SSD defekt: 0
HDD defekt: 4

Das sagt zwar immer noch nicht wirklich viel aus,aber wenn die nicht nur OCZ im Rettungsdienst haben,halte ich das für schmarn.
Hinzu kommen dann auch noch Leute,bei denen nach dem flashen einer Crucial M4 zb. das Ding nicht mehr erkannt wird und manche dann ratlos beim Datenretter aufkreuzen.
Weil sie mit dem flashen genauso überfordert sind,wie mit dem erstellen von Backups.

Im Artikel:

Die Ursache für Datenrettungsjobs sind in steigendem Maße fehlerhafte elektronische Komponenten und Firmware-Probleme.

In steigendem Maße.
Die Dinger werden auch in steigendem Maße verkauft,daß da auch die Ausfallquote steigt ist nicht verwunderlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
schloddabrodda schrieb:

Und du meinst echt, dass unbelegte Behauptungen das Niveau heben? Gut, dass du den Link wenigstens nachgeliefert hast. Der Artikel mit den Aussagen von Kroll Ontrack war schon vor einem halben Jahr wegen der fragwürdigen Überschriften in Diskussion.

Laut diesem Artikel hatten SSDs 2012 einen Marktanteil von 13,2 % (525 Mio. HDDs zu 80 Mio. SSDs), gleichzeitig gehen laut Kroll Ontrack 6,4 % aller Datenrettungsfälle auf das Konto von SSDs. Das sieht ja nun erstmal gar nicht so schlecht aus.

Zudem wird leider nicht berücksichtigt, welche SSDs betroffen sind. Einzelne Modelle der OCZ Octane oder der OCZ Petrol haben Rückläuferquoten von um die 50 %, während gleichzeitig die Gesamtrückläuferquoten bei Samsung, Plextor und Intel je weit unter einem Prozent liegen.

Um Aussagen zur besseren Haltbarkeit von HDDs oder SSDs treffen zu können, taugt der Artikel nur bedingt. Die Hauptaussage ist wohl, dass professionelle Datenrettung bei SSDs schwieriger bis unmöglich ist. Das hat für Privatanwender nun eine sicher eher geringe Relevanz.
 
Zuletzt bearbeitet:
@0815-TYP
es ist ja auch die wahrheit. so lange man als hersteller die daten des controllers nicht irgendwo backupt und eine schnittstelle schafft, damit datenretter oder andere software diese auslesen können, sind die daten weg.

ich hatte das glück, dass sich meine SSD als read-only verabschiedet hat und ich in linux noch auf die HDD kopieren konnte.
 
Das das hat jetzt mit der allgemeinen Haltbarkeit von SSD was zu tun? Ich würde mal sagen -> gar nichts.
 
Alternate 4
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