Bericht HEC und Andyson: Einblicke in die Fertigung von Netzteilen in China

Hibble

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#1
tl;dr: ComputerBase hat auf Einladung von Aerocool im Rahmen der Computex 2017 Einblicke in den Produktionsprozess von Netzteilen bei HEC und Andyson gewinnen können. An den chinesischen Standorten in Shenzhen und Dongguan lässt sich einiges über die Fertigung von Netzteilen erfahren, auch warum sie so günstig sind.

Zum Bericht: HEC und Andyson: Einblicke in die Fertigung von Netzteilen in China
 

DFFVB

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#2
Gut dass auch auf die Arbeitsbedingungen eingegangen wird
 

roterhund07

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#4
Viele andere außer dich? Könntest ja Mal über deinen Tellerrand hinaus schauen...:Freak
Schön dass auch Mal Artikel über die Fertigung gemacht werden.
 

Sebbi

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#8
guter Artikel!

aber hier muss man ehrlich sagen, das Andyson, auch wenn die strengere Tests machen, qualitatv wesentlich niedriger ist als HEC!

Denn diese optische manuelle Überprüfung der Lötstellen ist meines erachtens nach recht entscheidend, vorallem wenn es um vebindungen geht, die schnappab hergestellt wurden und villeicht gerade so die Stunde durchhalten !
 

Che-Tah

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#9
Sehr interessant :cool:

Vorallem das Test-Prozedere... Als Kunde Fragt man sich ja schon ab und zu wie manchmal Schrott in den Handel kommt.

0,6 bzw 1 Stunde Dauerlasttest hätte ich garnet erwartet.
 

Hanfyy

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#11
Guter Artikel!
Auch wenn es eigentlich klar war, dass dort keine hoch bezahlten Fachkräfte hocken, ist es trotzdem interessant den Prozess zu sehen.

Stelle sich mal einer vor auf so einem Plastikhocker ne 10 Stunden Schicht zu absolvieren...


Was ich auch sehr gut finde ist eure Transparenz.
Die Kosten für Anreise und Unterkunft wurden vom Hersteller getragen, die Kosten für das Visum von ComputerBase.
 
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#12
Sehr schlimm das wir solche Arbeitsbedingungen unterstützen.
Es sollte sich was ändern.
 

UweW.

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#13
Stelle sich mal einer vor auf so einem Plastikhocker ne 10 Stunden Schicht zu absolvieren...
Wollte ich auch gerade schreiben. Die arbeitsbedingungen sind mörderisch. 10h auf dem unergonomischen Hocker ohne Lehne. Mir tut mein Rücken schon bei anschauen der Bilder weh.
Alle ArbeiterInnen an den Fließbändern (aber mit Erdungskabel!) sind ganz junge Leute. Auf allen Fotos habe ich gerade mal eine einzige ältere Frau gesehen. Also wirklich lange halten es die Arbeiter in dem Werk gesundheitlich nicht aus.
 

dennisis

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#14
Schöner Artikel, Danke!
Es super mehr über die Komponenten zu erfahren, die unserem Alltag zu Grunde liegen und kaum Wertschätzung bekommen. Auch ist es interessant zu sehen wie so eine Produktion abläuft.. Und ganz ehrlich: Ich hätte mir die Bedingungen bei dem hohen Kostendruck weit schlimmer vorgestellt (um auch die Klischee-Fetischisten und -Trolle zu füttern).
 

gidra

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#15
Als ob es sowas nicht in Deutschland gäbe :rolleyes:

Lange Schichten bei um die 30°C auf einem längst durchgessesenen Stuhl. Wisst ihr wie viele tausend, vor allem kleinere, Betriebe es hier gibt, bei denen die Arbeitsbedingungen ähnlich aussehen ?! Oder glaubt ihr das wenn die Temperatur hier auf über 30 ansteigen sollte gleich eine Klimaanlagen anläuft :lol:

Altes und teils kaputtes Werkzeug und Einrichtungen, Überstunden ohne Ende zum "Mehr kann ich nicht zahlen". Schleifereien die für 9€ die Stunde "die Verzweifelten" beschäftigen.
 
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luda

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#16
Bevor hier einer jammert. Eure Smartphones, Klamotten und Alltagsbespaßungen kommen auch nicht mehr aus West-Germany. Die Zeiten sind vorbei. Ob das nun gut oder schlecht ist, sei mal dahin gestellt.

PS: In unserem Büro ist es derzeit wärmer. :evillol:
 

Twin_Four

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#18
Wie hoch ist der Lohn?
 

Hibble

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#19
aber hier muss man ehrlich sagen, das Andyson, auch wenn die strengere Tests machen, qualitatv wesentlich niedriger ist als HEC!
Wobei ich sagen muss, dass bei HEC dieser Schritt wesentlich wichtiger ist. Weil wie man auf zwei Bildern gesehen hat, sind immer unbenetzte Lötstellen der Fehler gewesen. Das Problem liegt also eine Station früher beim Wellenlöten.
Andyson hatte das Wellenlöten soweit ich beurteilen kann besser im Griff, weshalb bei der optischen Prüfung eher auf andere Dinge geachtet werden musste.

@gidra & luda:
Die gefühlte Temperatur ist bei der Luftfeuchtigkeit von rund 90% nochmal 10 °C höher. Lässt sich also nicht so gut mit unserem Klima vergleichen.
 
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