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Heimkino/ Soundbar/ 2.1

Sound-Fuzzy schrieb:
Warum also sollte der Philips-Sub mit seinem 165mm-Chassis und deutlich weniger Gewicht und Volumen erheblich tiefer gehen? Nenne mir bitte einen ernsthaften Grund dafür!

Weil der Durchmesser des Chassis überhaupt nichts mit den Tiefbassfähigkeiten zu tun hat. Du bekommst heute schon 13cm Subwoofer-Langhubchassis die es ohne weiteres mit gängigen 16cm Subwoofern aufnehmen können und das schon mit einem drittel des Volumens. Dem B5 "Subwoofer" oder allen anderen Fertigsubs traue ich das aber nicht zu, vor allem keine 20Hz.
 
DaruDaru schrieb:
Weil der Durchmesser des Chassis überhaupt nichts mit den Tiefbassfähigkeiten zu tun hat.

Jein. Natürlich kann ich auch einige Chassis mit geringer Membranfläche tief spielen lassen, das geht dann aber i.d.R. zulasten des max. Pegels. Außerdem brauchst das Chassis einen starken Antrieb und der Verstärker viel Leistung - beides zusammen in der Preisklasse des B5 kaum machbar.


DaruDaru schrieb:
Dem B5 "Subwoofer" oder allen anderen Fertigsubs traue ich das aber nicht zu, vor allem keine 20Hz.

Sehe ich genauso. Für ernsthafte 20Hz braucht es wesentlich mehr Volumen, Leistung und (für etwas gehobenen Pegel) Membranfläche.
 
Najaaaaaaaa um Welten also Bitte, du kriegst nirgends aber auch nirgends wirklich hochwertiges Hifi Equipment für 500€, da spielt es keine Rolle ob wir nun von einer Soundbar reden oder von einem 5.1 System..Ich glaube es kommt eher darauf an was man erwartet bzw. was der Anwendungszweck für das Sound System ist, hauptsächlich Filme schauen -> 5.1 wenn der entsprechende Platz vorhanden ist. Wenn jemand das System hauptsächlich zum Fernsehen oder zum Musik hören nutzt und wenig Platz vorhaden ist, dann ist eine Soundbar die sinnvollere Alternative..Aber von Sound und Welten zu reden bei 500€ Budget ist lächerlich, sry...
Natürlich kann man, denn ich habe es zu Hause selbst verglichen. Lern erstmal Physik in der Grundschule und dann gesellschaftsfähige Rhetorik nach. Evtl hilfts.
 
okay, ich kann euch nicht mehr folgen ;(

Bin ich jetzt mit der Anlage vom Post #14 besser aufgestellt als mit einer Soundbar?

Lg

Edit:
Wie wird ein solcher Reciever angeschlossen? Alles (PS4/Sat-Reciever etc) an den TV anschließen und dann Optisches Audio-Kabel an den Yamaha Reciever oder alle HDMI Kabel (von PS4 etc) an den Yamaha Reciever anschließen und dann ein HDMI vom Yamaha Reciever zum TV?
 
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Salmonelle, es kommt drauf an was du möchtest. Ist ein AVR und ein 5.1-System denkbar, dann ist die Yamaha/Canton-Kombi in Ordnung (viel mehr an Möglichkeiten hat du beim Budge da ja eh nicht). Du würdest dann alle Geräte, soweit möglich an den AVR anschließen, via HDMI.

Festzuhalten bleibt, dass diverse 5.1 Systeme (nicht von mir) oft als Schrott und unbrauchbar, schlecht deklariert werden (Brüllwürfel, Loch im Frequenzgang, wenig Tiefgang, etc.) hier nun aber empfehlenswert sind, ich kann das einfach nicht nachvollziehen.

MFG
 
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Vielen Dank für deine Antwort!

Entnehme ich jetzt deiner Aussage, dass das System nicht gut ist?

Habe aber auch nicht die höchsten Ansprüche... (habe zum Beispiel eine Bose Soundlink Mini 2 Box und liebe sie)

lg und danke
 
Das System ist sicherlich brauchbar. Er geht mir hier einfach um das Prinzip. Brauchst du denn einen AVR und ein 5.1-System? Bei deinem Budget - so denke ich, sollte man eventuell klein Brötchen backen. Ich würde da eher in Richtung Denon D-M40 tendieren, warum denn nicht?

Ich tue mich mittlerweile mit AVRs unterhalb vom Denon AVR-X1200W echt schwer, der Yamaha RX-V379 ist sicherlich brauchbar, den würde ich dann aber eher mit zum Beispiel zwei Denon SC-M39 betreiben. So ein Canton Movie MX - ich weiß nicht ob das hier gut platziert ist.

WENN AVR – DANN führt in einer Mietwohnung - für meine Begriffe, kein Weg am Audyssey Dynamic EQ und Dynamic Volume vorbei, gerade bei der Mehrkanaltonwiedergabe.

Einen AVR brauchst du grundsätzlich... erst mal nicht. Eine D-M40 hätte zwei digitale und einen Analog-Ton-Eingang, reicht das? Du könntest ja theoretisch alles an den TV stecken und nur den Ton vom TV abgreifen. Somit wäre ein Eingang (von dreien) belegt, wahrscheinlich ein optischer.
 
Sorry, wenn ich mal hier ne kurze Zwischenfrage stelle.

@ Zwenner: Warum findest du Audyssey Dynamic Volume und EQ sinnvoll?

Wenn ich es richtig verstanden habe, senkt Dynamic Volume den Dynamikumfang, indem es sehr laute Effekte/Geräusche runter regelt. Schaut man also einen Actionfilm und stellt die Lautstärke so ein, dass die Stimmen deutlich zu hören sind, wären ohne Dynamic Volume die Explosionen sehr laut. Mit Dynamic Volume würde hier die Lautstärke begrenzt werden.

Dynamic EQ klingt da noch etwas komplizierter. Es scheint, dass der (wahrgenommene) Frequenzverlauf lautstärkeabhängig ist. Dynamic EQ versucht dann den Referenz-Frequenzverlauf für hohe Lautstärken auch für geringere Lautstärken zu übertragen.

Findest du daher diese beiden Korrektur-Optionen sinnvoll, weil man in einer Mietwohnung selten/nie sehr laut Filme schauen kann?

Nachtrag: Ich überlege gerade, ob die beiden Einstellungen (Dynamic Volume und EQ) nicht teilweise gegenläufige Auswirkungen haben. Dynamic EQ hebt wohl scheinbar den Bassbereich stark an, da dort die Empfindlichkeit mit sinkender Lautstärke am schnellsten abnimmt. Aber gerade den Bass kann auch schnell der Nachbar deutlich wahrnehmen.
Daher regelt dann Dynamic Volume eben bei Explosionen (Bass) diesen Anteil wieder runter.

Oder kurz gesagtt: Dynamic EQ = Explosion bei geringer Laustärke wird lauter, Dynamic Volume = laute Explosion wird dann wieder leiser.
 
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neueinsteiger84, ich finde beide Systeme sehr sinnvoll, auch weil beide sehr gut funktionieren und in Abhängigkeit mit dem Audyssey MultEQ (das ist ein nicht ganz unwichtiger Punkt) in der Praxis hervorragende Ergebnisse liefern. Und richtig, dass eine ist eine Dynamikkompression, Audyssey Dynamic Volume - Audyssey Dynamic EQ eine dynamische, lautstärke-abhängige Loundess. Beide Implementierungen sind für den Nutzer anpassbar, an den persönlichen Geschmack oder eben das Quellmaterial.

Gerade für eine Mietwohnung, wo man in der Regel nicht laut/sehr laut hören kann/darf (das vergessen wohl oft viele) - oder einfach eher geringere Abhörpegel bevorzugt, bieten sich beide Systeme an. Eine wirkliche Alternative gibt es da im Einsteigersegment, meiner Meinung nach nicht. Lasse mich da aber gerne korrigieren.

Heutzutage werden irgendwelche AVRs viel zu schnell empfohlen und auch gekauft. Oft wissen die Interessenten gar nicht so richtig, warum sie einen bestimmten und oder überhaupt einen AVR kaufen. Oft ist das einfach auch nicht notwendig. Ich bin der Ansicht, bei schmalem Budget sollte man da gut überlegen, eine Kompaktanlage ist nichts schlimmes und häufig eine sehr gute Alternative.

PS: Audyssey´s Dynamic Volume und der Dynamic EQ haben nicht mehr viel mit einer klassischen Dynamikkompression (wie sie oft integriert ist) und oder Steinzeit-Loundess (feste und falsche Bassanhebung) gemeinsam. Ich erwähne es nur, weil es leider zu oft so und falsch dargestellt wird.

MfG

Nachtrag: Ich war immer gegen klassische Klangstufen. Meine Auffassung hat sich da, gerade für Mehrkanalton drastisch geändert und das liegt an den Audyssey-Implementierungen. Ich experimentiere gerade (immer-noch) mit einem Denon AVR-X4200W, hab ich mir speziell wegen Audyssey MultEQ XT32 besorgt. Ich bin begeistert und das kommt bei mir und im Audiobereich eher selten vor.

Und ehrlich - ich hatte damals starke Vorurteile gegenüber Audyssey.
 
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Ich will das nicht zu sehr Richtung Off-Topic gehen lassen, nur habe ich jetzt mal kurz etwas mit Dynamic Volume und EQ gespielt. Dafür habe ich die Dark Knight Eröffungsscene (Banküberfall) ein paar mal geschaut.
Mit Dynamic Volume habe ich ziemliche Probleme. Während sich die Gangster im Auto unterhalten, werden deren Stimmen lauter und lauter. So sehr, dass ich eigentlich die Lautstärke runter regeln würde. Das ist wohl der Sinn der Sache, dass ich relativ leise hören kann und die Unterhaltungen dennoch laut genug sind. Aber irgendwie missfällt mir es, dass dann die Action gleich laut ist wie normale Gespräche. Hinzu kommt, dass das Gespräch im Auto nach und nach lauter wird und nicht eine Lautstärke konstant hält.
Für mich war Dynamic Volume dann komisch und hat mir nicht gefallen.

Ganz anders Dynamic EQ. Ich habe mir hierbei einige mal die Explosion des Fensters angehört. Ohne Dynamic EQ war es "ok", mit Dynamic EQ und Ref 0, kam doch deutlich mehr Druck rüber (sogar ohne Subwoofer) und ich hatte das Gefühl, dass dort wirklich ein Fenster gesprengt wurde. Auch die Hintergrundmusik, die die Spannung der Situation verstärkt, kam deutlicher und kraftvoller rüber. Genauso wie Effekte die über die Rears abspielen (das war fast schon zu viel).
Ich werde Dynamic EQ weiter nutzen, wobei ich es mit einem Subwoofer in Kombination dann noch genauer testen werde.

So das war es, genug OT :D
 
Warum nicht als AVR einen Pioneer VSX-330

Als Lautsprecher entw JBL Studio 220

falls wenig Platz besteht. Hab die erst letztens gehört und war sehr erstaunt wie detailreich und tief die runter gehen, trotz einer gerade mal 4" großen Membran. Irgendwann später kannst du dir ja noch einen Subwoofer dazukaufen. Aber besser als jede Soundbar sind die auf jeden Fall ;)
(und wenn du weniger Musik und mehr Filme schaust und zockst reicht der Subwoofer Mivoc 1100auch, mit den Studio 220 und dem Pioneer AVR kommst du dann auf rund 530€ zzgl. Kabel.)

Oder falls größer und mehr Bass JBL Studio 230
 
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hey,

was ist denn besser an dem Pioneer als an dem Yamaha?

Zu den Boxen: ich bin iwie kein freund von solchen riesen Boxen in meinem Wohnzimmer... das kommt dann ggf mal in meinem Eigenheim, aber in ner kleinen Mietwohnung finde ich die zu riesig ;)
(Machen bestimmt mehr "sound" als so kleine... aber finde die kleinen einfach schicker...)

lg
 
Der Preis ist besser, hat eben weniger Features wie Bluetooth. Aber vom Klang her dürfte er nicht schlechter sein ;)
Die JBL Studio 220 sind nicht groß, kannst dir mal die Maße anschauen. Die passen sogar auf nen Schreibtisch.
Und wenn kleiner dann die Denon SC M39 + Subwoofer.
Die Teufel und LG die du ausgesucht hast sind übrigens größer ;)
 
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echt? die LG sehen auf den Fotos so klein aus...
... wäre dass dann "nur" ein 2.1 system?

zu den Recievern: Bluetooth würde ich mir schon wünschen!

lg und danke
 
Ja wäre dann ein 2.1 System, aber ein für den Preis sehr gutes 2.1 System, dass du mit der Zeit zu 5.1 aufrüsten kannst und auch besser für Musik geeignet ist,als alle Soundbars oder die Komplettsets.


JBL sind (HxBxT): 260x 168 x 180 mm
Die kleinen LG: 294 x 88 x 85 mm
Die großen LG: 1330 x 270 x 270 mm
und die Denon: 238 x 145 x 234mm

Receiver mit Bluetooth dann Denon AVR-X520BT
Denon AVR+ Denon LS + Mivoc Sub kostet ca. 480€ zzgl. Kabel
 
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Zuletzt bearbeitet:
Das passt soweit für ein Einsteigerset sehr gut, auch wenn garantiert wieder an der recht einfachen Audyssey-Variante "genörgelt" wird. Aber ich denke, dass der Preisunterschied von 150,- zu einem X1200W in dieser Preisklasse besser in die Speaker investiert ist (bei 1.000,- Budget wäre das anders...)



neueinsteiger84 schrieb:
Mit Dynamic Volume habe ich ziemliche Probleme. Während sich die Gangster im Auto unterhalten, werden deren Stimmen lauter und lauter. So sehr, dass ich eigentlich die Lautstärke runter regeln würde. Das ist wohl der Sinn der Sache, dass ich relativ leise hören kann und die Unterhaltungen dennoch laut genug sind. Aber irgendwie missfällt mir es, dass dann die Action gleich laut ist wie normale Gespräche. Hinzu kommt, dass das Gespräch im Auto nach und nach lauter wird und nicht eine Lautstärke konstant hält.
Für mich war Dynamic Volume dann komisch und hat mir nicht gefallen.

Ganz anders Dynamic EQ. Ich habe mir hierbei einige mal die Explosion des Fensters angehört. Ohne Dynamic EQ war es "ok", mit Dynamic EQ und Ref 0, kam doch deutlich mehr Druck rüber (sogar ohne Subwoofer) und ich hatte das Gefühl, dass dort wirklich ein Fenster gesprengt wurde. Auch die Hintergrundmusik, die die Spannung der Situation verstärkt, kam deutlicher und kraftvoller rüber. Genauso wie Effekte die über die Rears abspielen (das war fast schon zu viel).

Das sind genau die Punkte, warum ich die Meinung, dass diese Features für eine Mietswohnung unendlich wichtig wären, absolut nicht teile.

- Dynamic Volume erkennt nicht, was da gerade passiert und ob die Szene oder Sprache gerade leise sein soll, regelt daher "unkontrollierbar" hoch und runter, nur um für gleichmäßigen Pegel zu sorgen. Dass dabei z.B. die Unterhaltung im Auto ihren Pegel ändert, wirkt also eher störend als sinnvoll.
- Dynamic EQ halte ich ebenfalls teilweise für kontraproduktiv für eine Mietswohnung. Natürlich kracht und rummst es dann bei Effektszenen mehr, aber gerade das führt doch dazu, dass ich den gesamten Pegel so leise drehen muss, dass dann die Sprache z.T. kaum noch zu hören ist und völlig von Effekten überdeckt wird.

Die Kombination beider Systeme gleichzeitig hebt in der Praxis die Probleme nicht auf, sie macht es sogar teilweise noch schlimmer.

Wenn ich zu wenig Bass/Effekte bei häufigem "leisen" Video-Genuss habe, kann ich auch den Pegel des Subs per Poti oder am AVR-EQ höher drehen.
 
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Über welche "einfache" Audyssey Variante soll man den nörgeln? Das Ding hat kein Einmesssystem.

Sound-Fuzzy schrieb:
- Dynamic Volume erkennt nicht, was da gerade passiert und ob die Szene oder Sprache gerade leise sein soll, regelt daher "unkontrollierbar" hoch und runter, nur um für gleichmäßigen Pegel zu sorgen. Dass dabei z.B. die Unterhaltung im Auto ihren Pegel ändert, wirkt also eher störend als sinnvoll.
Das ist der Sinn einer Dynamikkompression. Man kann auch die Dynamikkompression abschwächen oder muss mit der Dynamik leben. Halte ich sowieso für die beste Lösung, ist aber schlicht nicht immer gangbar.

Sound-Fuzzy schrieb:
- Dynamic EQ halte ich ebenfalls teilweise für kontraproduktiv für eine Mietswohnung. Natürlich kracht und rummst es dann bei Effektszenen mehr, aber gerade das führt doch dazu, dass ich den gesamten Pegel so leise drehen muss, dass dann die Sprache z.T. kaum noch zu hören ist und völlig von Effekten überdeckt wird.
Eine dynamische Bassanhebung verdeckt eindeutig weniger, als eine starre Anhebung und auch hier kann man die Stärke über den Offset einstellen. Davon ab greift die Funktion nur bei geringeren Pegeln, bei denen man den Bass ohne Anhebungg teilweise überhaupt nicht mehr hören würde.
 
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gintoki schrieb:
Das Ding hat kein Einmesssystem.

Ach nein? Und was macht dann das Messmikrophon dabei? Test
Ok, es heißt offiziell nicht "Audyssey", aber das hat wahrscheinlich nur namensrechtliche Gründe.

Zitat: "Hommage an die Neuzeit ist das einfache Einmesssystem, das nicht, wie sonst bei den größeren Denon-Modellen, von Audyssey stammt. Es heißt schlicht „RoomEQ“ und misst an einer Hörposition ein. Das funktioniert anstandslos und zuverlässig, zumindest lassen unsere Testreihen diesen Rückschluss zu. "
 
Entschuldige, ich hatte nur auf der Produktseite gesehen, dass er kein Audyssey besitzt. Für mich wäre das ein Ausschlusskriterium, genau wie ein paar andere fehlende Features.
 
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