Heizungstausch in Abhängigkeit des Lebensalters?

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SW987 schrieb:
Das hat man ja bei den Flutopfern gesehen, wie schnell dann für ein Gebiet dann das Material ist ganz D knapp wurde.....und Fachkräfte natürlich. Das dann auf ganz BRD :hammer_alt:
Wieviel Millionen Haushalte sind eigentlich betroffen?
Und warum gibt es die komische Obergrenze? Lobbyarbeit?
 
KitKat::new() schrieb:
ökologisch oder finanziell?
Sowohl als auch. Ökologisch müsste ich Kernsanierung anstreben und die würde den Wert übersteigen.

Dach Eindeckung neu- damit Außensparren und Überhang zu Wand Isolierung.
Dann kann/muss ich Flächenheizung anvisieren (Beton Decken) also nochmal drauf und Türen/Fenster Elekektrik/Installation hochsetzen, bzw dann gleich neu + Wärmepumpe und PV. Und hab bestimmt noch was vergessen.
Jo, dann kann ich das besser niederbrennen.
 
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Und was passiert mit der Arbeit, die die jetzt gerade machen (u. a. Wasser, Gas, Abwasser, Klimageräte)?

Verschwindet die über Nacht?

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link
 
SW987 schrieb:
Und was passiert mit der Arbeit, die die jetzt gerade machen (u. a. Wasser, Gas, Abwasser, Klimageräte)?

Verschwindet die über Nacht?
Die wird weiter erledigt?
Statt Gasheizungen werden eben öfter Wärmepumpen eingebaut

PS: Klimageräte = Wärmepumpen
 
Ok, lass gut sein, ich habe verstanden.

Die Grünen sind einfach so fortschrittlich, dass Zahlen, Daten und reale Probleme/Hindernisse einfach hinter sich gelassen werden. Alles kein Problem, alles druchgerechnet!
 
Bin mal gespannt, wann sich dann der erste bei mir an der unisolierten Wand festklebt.
Bisher hatte ich noch gewisse Sympathien ggü den Grünen. Das können die jetzt vergessen.
Mein realer Verbrauch (Strom, Wasser und Gas) ist eigentlich recht niedrig.
Jedenfalls wenn ich das vergleiche (Verwandtschaft, Freunde usw)
Naja, mal schauen wie das jetzt noch kommt.
 
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Schulungen haste doch in jedem Berufsfeld. Ist jetzt auch nicht so, dass man Wärmepumpe fünf Jahre studieren muss und deswegen über Monate gar nichts geht.

Habe diese Woche übrigens auch Schulung.
Wer macht dann meine Arbeit?!!!
 
Hallo

hallo7 schrieb:
Der Ampel an einem eigentlich schon sehr lange Beschlossenem Ziel die Schuld zu geben ist jetzt nicht die feine Art.
Ich meinte nicht nur die Heizungsgeschichte, sondern unser ganzes Leben das in vielen Bereichen unter der Ampel extrem teuer(er) geworden ist.
Klima-/Umweltschutz ist eine feine Sache, aber nicht mit der Brechstange wenn wir dabei finanziell den Bach runter gehen, das hilft niemandem.

WhiteHelix schrieb:
Du meinst so wie jetzt das was u.a die CxU an Mist verzapft hat die letzten Jahre?
Ja, nur das die Ampel Suppen deutlich teurer sind/werden.

D0m1n4t0r schrieb:
Ich denke da an ein Stromnetz das sich über Europa, Asien und Afrika zieht.
In Afrika und im mittleren Osten gibt es genug wüste Gegenden mit viel Sonne.
Ganz tolle Idee.
Wir haben uns von der Abhängigkeit von Putins Gas gelöst und begeben uns in die nächste Abhängigkeit mit unzuverlässigen politisch fragwürdigen Ländern.

Grüße Tomi
 
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wie sieht es eigentlich mit Gebäuden aus, die Bundeseigentum sind, werden jetzt bspw. Gefängnisse/BW-/Polizeikasernen auch entsprechend bei der "Wärmewende" berücksichtigt?
 
Nene, da hat sich der Habeck eine Ausnahme einfallen lassen. Hatte da schon was gelesen
(nicht mehr gefunden)
Zwischen 6-600 KW Heizungen trifft es, schlauer Move.
So sind Gefängnisse, Krankenhäuser, Großbüros usw raus....
Schleichende Zwangsenteignung des Pöbels.

Witzig oder? Auf 40 Jahre alten Auto/LKW kann ich ein H draufprappen und kann weiterfahren.
Oder nach Dieselskandal sind nicht rückwirkend den Autos die AU entzogen worden.
Saßen genug Volksvertreter in den Vorständen^^
 
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SW987 schrieb:
Ein großes Problem wird übersehen, nämlich die Verteilnetze. Bei einer massiven Durchdringung mit Wärmepumpen und EV wird das vielerorts nicht funktionieren, deshalb mein Hinweis auf ein entsprechendes Papier aus Habecks Haus.
Bei Wärmepumpen sehe ich keine Probleme, im Schnitt ziehen die weniger als ein Wasserkocher. Und selbst zu Spitzenzeiten sollte das Stromnetz WP aushalten können. Sonst hätten wir schon zig Blackouts gehabt, wenn am Sonntag halb Deutschland Mittagessen kocht. Außerdem lässt sich der Leistungsbezug gut vorhersagen.
 
Hirtec schrieb:
weniger als ein Wasserkocher
???
Wie ist das gemeint?
Google gibt 4500-6500 KW/h an
Das sind 15-17 KW/h am Tag.
Und jetzt mal in Heizperiode....da kann ich im Winter ne Menge Wasserkocher laufen lassen.
(Im Sommer brauch ich die Pumpe ja nicht)
 
Joker (AC) schrieb:
Schleichende Zwangsenteignung des Pöbels.
ich kanns mir nicht vorstellen, dass so unglaubwürdig und unsozial entschieden wird, wie kann ein Arbeiter noch der SPD vertrauen ("Stimme geben") und der Idee ("kein Grad zurück", aka CO2 Reduktion, aus dem grünen Spektrum), wenn die heute an der Macht sitzenden, den "Staatseigentum" bei der wichtigsten Frage Deutschlands nicht genauso einbeziehen
 
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Es geht bei meinem Hinweis um mögliche Überlastungen des Niederspannungsnetzes, nicht um die Systembilanz Erzeugung/Verbrauch.

Aus dem Papier...

1680548611347.png

link

Wenn die WP mit 3,7 kW bei Minusgraden auskommt, gut, wenn nicht, nicht gut.

Und warum hat die BNetzA dieses Festlegungsverfahren gestartet?

Weil in genau den Gegenden wo Gas und Öl befeuerte EFHs stehen (die prinzipiell für WP prädestiniert sind) ein schwaches Stromnetz liegt, weil das nie für Wärme- oder EV-Anwendungen gedacht war.

Allein die Logik, die in diesem Papier steckt, welche von einer strangweisen Überwachung und Abregelung ausgeht, verkennt völlig, dass im Niederspannungsnetz häufig Maschennetze anzutreffen sind.

Die Ideengeber sind wahrscheinlich dieselben Leute, die kW und kWh nicht auseinanderhalten können.
 
Bei mir steht sowieso in Zukunft eine Heizung an.
Geträumt hatte ich von Pumpe für Brauchwasser (im HSA Raum) und Brennwert, wenn ich Zeit habe.
Parallel will ich das Dach und Fenster angehen .
Dach ist "Kaltdach" und will zuerst Boden, dann je nach Plänen Junior Sparren wg Ausbau später.
Ich habe auf 2 Wänden die übliche zöllige Styropor mit Verkleidung und eine garnicht.
Aber das ist ja nichtmal zeitlich bis zum 2024 zu schaffen.
Geschweige Material und Handerker. Hab ja auch so noch bisschen am Hals.

Wie sagte der Schornsteinfeger treffend: Bj ist nicht Einbau....das ist noch nicht geregelt.
Unterlagen bei dem der kontrolliert (Schornsteinfeger) nicht zuverlässig vorhanden.
Und wenn alles durch ist werden noch viele klagen.
Wir werden also sehen
 
Man sollte schon darauf hinweisen und nicht vergessen, wer da am Drücker sitzt/saß. Spätestens wenn es gekracht hat.
Ergänzung ()

Joker (AC) schrieb:
[...]Und wenn alles durch ist werden noch viele klagen.
Wir werden also sehen
Habeck hat überall seine Leute platziert (siehe link oben). Die ziehen das jetzt ohne Rücksicht auf Verluste durch.
 
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Wir haben auf der einen Seite den Verlust auf Immobilienmarkt (nicht nur Zinsen, sondern auch Öko Auflagen)
und in Zukunft die Umlage der Kosten auf Miete. Das wiederum lässt die Gewerkschaften mehr Lohn verlangen......
Klingt nach eine Menge Spaß in Zukunft.
 
Joker (AC) schrieb:
???
Wie ist das gemeint?
Google gibt 4500-6500 KW/h an
Das sind 15-17 KW/h am Tag.
Und jetzt mal in Heizperiode....da kann ich im Winter ne Menge Wasserkocher laufen lassen.
(Im Sommer brauch ich die Pumpe ja nicht)
4500-6500 elektrische kWh sind bei einer JAZ von 4 thermisch 18.000-26.000 kWh. Du kannst ja gerne deinen Wasserkocher laufen lassen bis der diese thermische Energiemenge verbraten hat.

Im Winter wird die Wärmepumpe eh fast den ganzen Tag laufen. 20-30 kWh können da durchaus mal auftreten.
Ansonsten schau dir die Werte von beliebigen Wärmepumpen an:

z.B.
https://www.heima24.de/heizung/vail...pe-arotherm-plus-vwl-756-a-s2-0010021118.html
  • Heizleistung / Elektr. Leistung / COP bei A-7/W35 (kW / kW / -): 7 / 2,5 / 2,8
  • Heizleistung / Elektr. Leistung / COP bei A2/W35 (kW / kW / -): 3,1 / 0,76 / 4,1
  • Heizleistung / Elektr. Leistung / COP bei A7/W35 (kW / kW / -): 4,6 / 0,96 / 4,8
  • Heizleistung / Elektr. Leistung / COP bei A10/W35 (kW / kW / -): 4,8 / 0,92 / 5,2

Ein 0815-Wasserkochen hat um die 2kW Leistung, die Wärmepumpen sind da in der Regel drunter.
 
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@SW987 Das Stromnetz kann man auch ausbauen, wir reden hier von Zeiträumen über 10 Jahre. Die Infrastruktur veraltet nunmal von Jahr zu Jahr, irgendwann muss man das eben auch erneuern und auf den neuesten Stand der Technik bringen.

Das kostet erstmal natürlich, aber ist langfristig unvermeidbar und das ganze Vorhaben spart Gesamtwirtschaftlich auf Dauer natürlich Kosten ein.
 
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