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News Highguard, der „Raid Shooter“: Nächstes Free-to-Play-Spiel rollt Richtung Scheitern
Nun, da bin ich zu 100% konträrer Meinung. Und nicht nur bei Spielen. Das gleiche gilt für alles andere auch. Filme, Serien, Musik, Essen, Kunst, Sex...Manegarm schrieb:Was der Markt braucht sind Meisterwerke. Und die haben wir nicht mehr.
Es gibt nur Top oder Flop. Wer spiele spielt die dazwischenliegen, ist entweder ganz neu in der Branche oder komplett spielsüchtig.
Es gibt eben nicht nur Schwarz oder Weiß.
Und grau kann auch verdammt viel Spaß machen.
Du schränkst Dich selbst unnötig ein. Aber das ist auch ein bisschen Zeichen der Zeit. Wie alt bist Du, wenn ich fragen darf?
@Manegarm: Stimme dir einigermaßen zu, aber das ist auch etwas Genre-abhängig. Auf dieses Genre hier bezogen, bin ich denke ich voll bei dir. Allgemein auf Spiele bezogen würde ich dennoch sagen, dass der Spielspaß auch einfach eine große Rolle spielt. Gerade bei neuen Spielen, gerade in der heutigen Zeit, ist das nun mal wichtig.
Aber gerade wenn man ein solches Spiel machen will, dann muss man die Spieler nun mal sofort begeistern. Ist halt so. Ich hatte eigentlich kein Interesse an Overwatch, hatte dann aber die Public-Beta kurz gespielt und war sofort süchtig. Zum Glück hat Blizzard aktiv zur Suchtbekämpfung beigetragen.
Ich meine vor 30 Jahren, da war ich für jedes Spiel dankbar, das ich hatte. Und oft genug kam der Spaß auch erst mit der Zeit... heute muss halt alles sofort Spaß machen. Egal ob Spiel, Film, Serie, YouTube-Video.
Heißt aber nicht, dass ich mir nicht auch mal eine "Durchschnittsserie" gönne, aber die Hürde ist definitiv höher als früher.
Und es gibt vereinzelt noch Meisterwerke. Klar, anderes Gerne. Clair Obscur: Expedition 33 würde mir da einfallen.
Aber gerade wenn man ein solches Spiel machen will, dann muss man die Spieler nun mal sofort begeistern. Ist halt so. Ich hatte eigentlich kein Interesse an Overwatch, hatte dann aber die Public-Beta kurz gespielt und war sofort süchtig. Zum Glück hat Blizzard aktiv zur Suchtbekämpfung beigetragen.
Ich meine vor 30 Jahren, da war ich für jedes Spiel dankbar, das ich hatte. Und oft genug kam der Spaß auch erst mit der Zeit... heute muss halt alles sofort Spaß machen. Egal ob Spiel, Film, Serie, YouTube-Video.
Heißt aber nicht, dass ich mir nicht auch mal eine "Durchschnittsserie" gönne, aber die Hürde ist definitiv höher als früher.
Und es gibt vereinzelt noch Meisterwerke. Klar, anderes Gerne. Clair Obscur: Expedition 33 würde mir da einfallen.
Den ganzen Game Designern, Entwicklern und vor allem Manager muss eines klar werden: Jeder, der schon Gamer ist, hat bereits seine Lieblingsspiele, vor allem Live Service Spiele die ohnehin fast die gesamte Freizeit für das Hobby Gaming auffressen. Die, die noch Gamer werden, schließen sich einem dieser schon vorhandenen Spiele an. Wer jetzt einsteigen möchte, muss etwas radikal anders oder besser machen als der Rest. Ein Alleinstellungsmerkal. Etwas, mit dem man aus der Masse an Spielen heraus sticht. Warum genau sollte ich meine vorhandenen Games liegen lassen und zu einem Spiel wechseln, das einfach nur Durchschnitt ist? Es reicht als Newcomer nicht, einfach nur genau das zu machen was alle anderen auch machen. Wann kapieren die das endlich mal?
@Scheinriese hat das Problem in seinem Kommentar noch ein wenig ausführlicher beschrieben. Aber das trifft es exakt auf den Punkt.
"Gut" liegt aber auch im Auge des Betrachters. Ist ein FIFA unfassbar revolutionär? Nein. Aber ist der Kern solide? Ja! Und ist es gut darin, die Menschen süchtig zu machen? Auf jeden Fall! Es würden nicht so viele spielen, wenn es keinen Spaß machen würde.
Ergänzung ()
@Scheinriese hat das Problem in seinem Kommentar noch ein wenig ausführlicher beschrieben. Aber das trifft es exakt auf den Punkt.
Ergänzung ()
Termy schrieb:Siehe die Unsummen, die mit "Schund" wie Fifa0815 oder Candycrush eingenommen werden vs die unzähligen, wirklich guten Indiegames, deren Entwickler am Hungertuch nagen...
"Gut" liegt aber auch im Auge des Betrachters. Ist ein FIFA unfassbar revolutionär? Nein. Aber ist der Kern solide? Ja! Und ist es gut darin, die Menschen süchtig zu machen? Auf jeden Fall! Es würden nicht so viele spielen, wenn es keinen Spaß machen würde.
@aid0nex: Eben, gerade in diesem Genre gelten eben "spezielle" Regeln.
Wie eben auch bei Online-Rollenspielen.
Bei anderen Genres mag das nicht ganz so "extrem" sein. Clair Obscur war genial, aber das fesselt einen ja auch nicht über Monate.
Aber Publisher/Entwickler haben sich nun mal für dieses Genre entschieden...
Wie eben auch bei Online-Rollenspielen.
Bei anderen Genres mag das nicht ganz so "extrem" sein. Clair Obscur war genial, aber das fesselt einen ja auch nicht über Monate.
Aber Publisher/Entwickler haben sich nun mal für dieses Genre entschieden...
Serphiel schrieb:Da draußen sind entgegen der scheinbar vorherrschenden Meinung eben nicht unendlich Spieler.
Exakt! Der Markt ist begrenzt. Endlich. Es gibt nicht unendlich viele Gamer. Und wenn ein Gamer ein Spiel spielt, hat er währenddessen keine Zeit ein anderes zu spielen. Ein Spiel muss den Spieler den anderen Spielen "weg nehmen". Dafür muss es besser sein als die anderen. Nicht einfach nur gut.
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Das ist das Problem, dehnen hat das Spaß gemacht, interne Tester haben wohl auch positives Feedback gegeben, aber der Trailer war halt ne Katastrophe und so hat die passende Zielgruppe nie überhaupt zum Spiel gefunden.nille02 schrieb:Haben die Entwickler ihr eigenes Game nicht vorher Intern gespielt? Dabei bekommt man doch schon recht schnell das Gefühl dafür ob es Spaß macht oder nicht. Das ist übrigens etwas was ich bei vielen neuen Spielen bezweifle.
@Apocalypse
Am Trailer kann es nicht liegen, da man Gameplay Videos ansehen kann.
Am Trailer kann es nicht liegen, da man Gameplay Videos ansehen kann.
@Hypothek: Warum sollte ich ich nach diesem Trailer Lust haben, ein Gameplay Video zu sehen?
Wenn die mir schon im Trailer kein Gameplay zeigen können, naja, ich denke das spricht für sich...
Also wir reden hier nicht von einem bestehenden Franchise... ein Larian kann zu Devinity so etwas machen.
Wenn die mir schon im Trailer kein Gameplay zeigen können, naja, ich denke das spricht für sich...
Also wir reden hier nicht von einem bestehenden Franchise... ein Larian kann zu Devinity so etwas machen.
Ja ja, immer sind "höhere Stellen" schuld.eisteh schrieb:Es liegt ja nicht nur an den Entwicklern, wenn ein Projekt scheitert. Die haben in der Regel wenig Einfluss auf Designentscheidungen, wenn diese an höherer Stelle getroffen werden. Fehlt es dann noch an Zeit, Qualitätskontrolle und Budget, scheitert es halt auch an der Technik.
Nein, so leicht können sich die Entwickler nicht rausreden.
Wer seine Arbeit so handhabt, dass er immer strikt den Vorgaben "von oben" folgt und sehenden Auges Mist macht, ohne offensichtliche Fehler anzusprechen, ist genauso mitschuldig, wenn ein Projekt am Ende in die Hose geht.
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Aslo schrieb:Äh, was gibt's da wieder rumzuanalysieren?
Gutes Spiel = top
Schlechts Spiel = flop
So einfach ist das.
Selten so was eindimensionales gelesen...
VHS und BETA, was war das bessere Format? Welches hat am Ende gewonnen?
HD-DVD und BluRay, was war das bessere Format? Welches hat am Ende gewonnen?
Fight Club ist ein legendär guter Film, ist im Kino gefloppt und erst später auf DVD zum Hit geworden.
No Mans Sky war anfangs eine Totalkatastrophe und ist nun eins dieser Spiele die einige sogar in den Himmel loben und es ist wahnsinnig erfolgreich.
Ob etwas toppt oder floppt ist völlig unabhängig davon ob etwas wirklich gut ist oder nicht. Es kann tausend Gründe haben warum etwas gut ankommt oder was anderes nicht. Es können schlechte Dinge sehr erfolgreich sein, oder gute Dinge in der Versenkung verschwinden.
Krazee
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nille02 schrieb:Haben die Entwickler ihr eigenes Game nicht vorher Intern gespielt? Dabei bekommt man doch schon recht schnell das Gefühl dafür ob es Spaß macht oder nicht.
Job /= Passion. Vor allem wenn du nicht selbst die Entwicklungskosten trägst und für paar Jahre von irgendwoher subventioniert wirst.
Die Entwicklung ging auch während Covid los, was so Einiges erklären dürfte. Das Spiel ist etwas, was man machen konnte; offensichtlich waren die Talente dafür auch da. Und den Markt hat man dafür auch gesehen.
Recht Viele haben das Spiel ja auch ausprobiert. Wobei sicher auch ein Großteil nur für die Memes dabei war.
Devs werden ja gern mal idealisiert und sie können ja nie was gegen die bösen Publisher machen. Es gibt sicher noch einige mit Leidenschaft für den Job, doch relativiert sich das sicher rasch nach einiger Zeit in der Branche.
Raus kommt dann so ein uninspiriertes Produkt ohne Vision. Oder die vierte, formularische Iteration, die dir wieder dasselbe verkaufen will, wie vor 15 Jahren schon. (nur oft schlechter)
Schlechtes Beispiel, Blu-Ray ist das bessere Format und hat auch gewonnen.Zomb2k schrieb:HD-DVD und BluRay, was war das bessere Format? Welches hat am Ende gewonnen?
Crifty
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Dann hätte man es häufiger zum Vollpreis kaufen müssen und nicht den Entwickler im Regen stehen lassen.Galatian schrieb:Wir wollten einfach nur Titanfall 3
Das Spiel war ein finanzieller Flop.
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Die gaming Industrie macht seit zwei bis drei Monaten auffällig viele marktforschungsstudien, darunter sind dann spiele wie das neue wolfenstein und Co.
Glaube Shooter haben es gerade besonders schwer, ARC Raiders sei Dank brauchen die Gamer ja auch kein quadrippel A Schrott mehr! 🤣🤣🤣
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DonDonat
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Ja schade für die Devs, die hier sicher versucht haben das Beste aus dem Konzept unter der gegebenen Zeit zu machen. Dem vernehmen nach scheinen die Devs vor ihrer Entlassung ja sogar auf Spieler Feedback gehört zu haben und einige der offensichtlichen Probleme die keine Monate Arbeit erfordert haben direkt angegangen zu sein.
Von daher hätte das Spiel vielleicht irgendwann noch mal was sein können, was vom Konzept her genug Eigenständigkeit und Qualität hätte haben können um auf dem extrem kompetitiven Markt übersehen zu können.
Wobei ich mich bei den so frühen Entlassungen ernsthaft frage, was der Plan des Managements war?
Ich meine ohne das Glück des kostenlosen Gameawards Prime-Time Awards hätten niemals so viele Spieler wie nun das Ding überhaupt gesehen und von denen die es dann gesehen hätten, wären ja auch noch mal weniger da geblieben... Sprich, man hätte noch mal weniger Spieler Anno heute gehabt. Und dass das Ding massiv unfertig ist, dass hätte dem Management doch bewusst sein sollen. Für nen sehr frühen Early Access Stand reichts aber halt auch nicht mehr.
Die meisten dort sind super hierarchisch aufgebaut mit X dutzend Manager Ebenen und wenn du wirklich meinst, dass du als einer der unteren Ebenen irgendwas zu sagen hast, dann liegst du einfach falsch.
Wobei man auch anmerken muss, dass "Traditions Entwickler" Ubi & Co. hierzulande nicht viel anders sind und die Menge an Firmen mit "flachen Hierarchien" in der Branche (gemeint ist AAA) gegen Null tendieren.
Natürlich spricht selbst in den hierarchisch starken Ebenen z.B. ein Tester in Team-Meetings an wenn was nicht funktioniert oder ein Dev der an Optimierung arbeitet, dass diese nicht soweit ist. Sowas ist Alltag.
Das Problem aber ist, dass diese einfach nichts zu melden haben. Wie oben von mir gesagt, du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, dass die Devs die Entscheidung getroffen haben das Ding in dem Zustand mit dem Trailer bei den Gameawards im Prime Slot zu zeigen oder das Ding in dem defacto maximal Early Access Zustand zu veröffentlichen?
Nein. Die These dürfte(n) zu 100% falsch sein, da wir nun Anno 02.2026 wissen dass die Firma wahrscheinlich am Ende ist. Sprich, es ist sehr wahrscheinlich dass auch ohne Gameawards das Ding heute nicht genug Geld eingenommen hätte und das Studio quasi pleite wäre. Sprich, das Management hat sich von Anfang an verzockt und die Devs dürfte hier keinerlei Schuld treffen, immerhin möchte niemand seine Stelle verlieren und wer in ner Indie-AAA-Bude arbeitet, der riskiert bei nicht guter Arbeit genau sowas sofort... Was nun nicht geholfen hat, da die Finanzierung des Studios klar nicht ausreichend war aber dass ist halt ein anderes Thema.
Und um dich weiter zu widerlegen, schau dir Ubi (Studio Umstrukturierung, Entlassungen, immer das gleiche Spiel machend...) an oder Acti (das aktuelle CoD, OW"2"...). Da siehst du ausgezeichnet, dass es nicht Devs sind die den Karren in die Schei*e fahren sondern Manager. Und dass irgendwie anders zu argumentieren, würde an argumentatorischen Selbstmord grenzen...
Und um das Thema für dich noch mal extra großflächig aufzufassen, ähnlich sieht es auch hierzulande in der Automobil Branche aus.
Manager entschieden dass wir keine E-Autos (oder Software die Konzern-übergreifend funktioniert und ja, ich kann dir hier 1 zu 1 bestätigen, dass Cariad gescheitert ist weil Manager meinen, dass sie der König ihres kleinen Produkt-Landes sind und lieber keinerlei Cariad Software nutzen als die Macht über ihr Mini-Imperium abzugeben) brauchen, weil R&D teuer...
Ups. Der Markt entwickelt sich weiter und wir stecken massiv in der schei*e.
Hätte man aber den Ingenieuren vorher mal die Aufgabe gegeben, sinnvolle Dinge zu machen und mittlere Manager dazu gezwungen sinnvoll zu arbeiten, dann hätte man heute auch weiter kompetitiv sein können und wäre nicht von massivem Umsatz-Minus in massives Umsatz-Minus gelaufen... Natürlich, wie wir jetzt wissen, ohne dass Manager Boni irgendwie angefasst werden weil wieso auch.
Der Spruch "Der Fisch stinkt vom Kopf" passt bei großen Firmen quasi immer und erst wenn wir, um den Bogen zurück zu Games zu spannen, Indie Spielen mit vielleicht ner Hand voll Devs kommen sieht es anders aus. Dann gibt es aber auch keine Management Ebenen mehr, keine Erfahrung für eine Markt-Analyse, keine professionelle Budget Planung, keine Investoren-Runden etc. so dass der Vergleich letztlich nicht hilfreich wäre.
Von daher hätte das Spiel vielleicht irgendwann noch mal was sein können, was vom Konzept her genug Eigenständigkeit und Qualität hätte haben können um auf dem extrem kompetitiven Markt übersehen zu können.
Wobei ich mich bei den so frühen Entlassungen ernsthaft frage, was der Plan des Managements war?
Ich meine ohne das Glück des kostenlosen Gameawards Prime-Time Awards hätten niemals so viele Spieler wie nun das Ding überhaupt gesehen und von denen die es dann gesehen hätten, wären ja auch noch mal weniger da geblieben... Sprich, man hätte noch mal weniger Spieler Anno heute gehabt. Und dass das Ding massiv unfertig ist, dass hätte dem Management doch bewusst sein sollen. Für nen sehr frühen Early Access Stand reichts aber halt auch nicht mehr.
Hast du mal in einer US Software Firma gearbeitet? Nein? Merkt man.Neodar schrieb:Ja ja, immer sind "höhere Stellen" schuld.
Nein, so leicht können sich die Entwickler nicht rausreden.
Die meisten dort sind super hierarchisch aufgebaut mit X dutzend Manager Ebenen und wenn du wirklich meinst, dass du als einer der unteren Ebenen irgendwas zu sagen hast, dann liegst du einfach falsch.
Wobei man auch anmerken muss, dass "Traditions Entwickler" Ubi & Co. hierzulande nicht viel anders sind und die Menge an Firmen mit "flachen Hierarchien" in der Branche (gemeint ist AAA) gegen Null tendieren.
Ich glaube du missverstehst auch hier "ansprechen" mit "was zu sagen haben".Neodar schrieb:Wer seine Arbeit so handhabt, dass er immer strikt den Vorgaben "von oben" folgt und sehenden Auges Mist macht, ohne offensichtliche Fehler anzusprechen, ist genauso mitschuldig, wenn ein Projekt am Ende in die Hose geht.
Natürlich spricht selbst in den hierarchisch starken Ebenen z.B. ein Tester in Team-Meetings an wenn was nicht funktioniert oder ein Dev der an Optimierung arbeitet, dass diese nicht soweit ist. Sowas ist Alltag.
Das Problem aber ist, dass diese einfach nichts zu melden haben. Wie oben von mir gesagt, du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, dass die Devs die Entscheidung getroffen haben das Ding in dem Zustand mit dem Trailer bei den Gameawards im Prime Slot zu zeigen oder das Ding in dem defacto maximal Early Access Zustand zu veröffentlichen?
Nein. Die These dürfte(n) zu 100% falsch sein, da wir nun Anno 02.2026 wissen dass die Firma wahrscheinlich am Ende ist. Sprich, es ist sehr wahrscheinlich dass auch ohne Gameawards das Ding heute nicht genug Geld eingenommen hätte und das Studio quasi pleite wäre. Sprich, das Management hat sich von Anfang an verzockt und die Devs dürfte hier keinerlei Schuld treffen, immerhin möchte niemand seine Stelle verlieren und wer in ner Indie-AAA-Bude arbeitet, der riskiert bei nicht guter Arbeit genau sowas sofort... Was nun nicht geholfen hat, da die Finanzierung des Studios klar nicht ausreichend war aber dass ist halt ein anderes Thema.
Und um dich weiter zu widerlegen, schau dir Ubi (Studio Umstrukturierung, Entlassungen, immer das gleiche Spiel machend...) an oder Acti (das aktuelle CoD, OW"2"...). Da siehst du ausgezeichnet, dass es nicht Devs sind die den Karren in die Schei*e fahren sondern Manager. Und dass irgendwie anders zu argumentieren, würde an argumentatorischen Selbstmord grenzen...
Und um das Thema für dich noch mal extra großflächig aufzufassen, ähnlich sieht es auch hierzulande in der Automobil Branche aus.
Manager entschieden dass wir keine E-Autos (oder Software die Konzern-übergreifend funktioniert und ja, ich kann dir hier 1 zu 1 bestätigen, dass Cariad gescheitert ist weil Manager meinen, dass sie der König ihres kleinen Produkt-Landes sind und lieber keinerlei Cariad Software nutzen als die Macht über ihr Mini-Imperium abzugeben) brauchen, weil R&D teuer...
Ups. Der Markt entwickelt sich weiter und wir stecken massiv in der schei*e.
Hätte man aber den Ingenieuren vorher mal die Aufgabe gegeben, sinnvolle Dinge zu machen und mittlere Manager dazu gezwungen sinnvoll zu arbeiten, dann hätte man heute auch weiter kompetitiv sein können und wäre nicht von massivem Umsatz-Minus in massives Umsatz-Minus gelaufen... Natürlich, wie wir jetzt wissen, ohne dass Manager Boni irgendwie angefasst werden weil wieso auch.
Der Spruch "Der Fisch stinkt vom Kopf" passt bei großen Firmen quasi immer und erst wenn wir, um den Bogen zurück zu Games zu spannen, Indie Spielen mit vielleicht ner Hand voll Devs kommen sieht es anders aus. Dann gibt es aber auch keine Management Ebenen mehr, keine Erfahrung für eine Markt-Analyse, keine professionelle Budget Planung, keine Investoren-Runden etc. so dass der Vergleich letztlich nicht hilfreich wäre.
jackii
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Ist natürlich auch denkbar schwierig neu zu einem Top Titel zu werden und zu bleiben. Dazu müssten die Spielerzahlen auch bei anderen entsprechend einbrechen.
Es nicht zu versuchen wäre aber auch doof, viele der aktuell Großen hatten auch schon einige gute kostenlose Konkurrenten am Markt, haben es aber trotzdem geschafft und verdienen sich jetzt an Skins dumm und dämlich.
Ist auch die Frage welche Zahlen es braucht um online zu bleiben. Ein Warface: Clutch hält sich seit 14 Jahren, obwohl im Mainstream schon lange nicht mehr darüber berichtet wird, es kein deutscher Streamer auch nur mit dem Po anschaut, usw. Die haben auf Steam nur 500 Spieler in 24h, vermutlich mehr über den eigenen Launcher.
Es nicht zu versuchen wäre aber auch doof, viele der aktuell Großen hatten auch schon einige gute kostenlose Konkurrenten am Markt, haben es aber trotzdem geschafft und verdienen sich jetzt an Skins dumm und dämlich.
Ist auch die Frage welche Zahlen es braucht um online zu bleiben. Ein Warface: Clutch hält sich seit 14 Jahren, obwohl im Mainstream schon lange nicht mehr darüber berichtet wird, es kein deutscher Streamer auch nur mit dem Po anschaut, usw. Die haben auf Steam nur 500 Spieler in 24h, vermutlich mehr über den eigenen Launcher.
Ist etwa so wie bei Serien, erstmal abwarten ob die fortgesetzt werden, bevor man sie schaut, bzw Geld dafür ausgibt
Immerhin kann man ein F2P auch so einfach spielen. Aber ist hier wie dort einTeufelskreis, wenn es keiner schaut oder Geld ausgibt.
Aber ich frage mich auch wie viele reinen online Multiplayer Shooter man denn braucht. Vor allem, wenn die alle nur über die Server laufen. Wenn weg (also die Server) dann weg.
Aber ich frage mich auch wie viele reinen online Multiplayer Shooter man denn braucht. Vor allem, wenn die alle nur über die Server laufen. Wenn weg (also die Server) dann weg.
Diesen Zusammenhang verstehe ich nicht. Wenn ein Spiel gut, spannend und spaßig ist, wird auch ein Hater dies spielen. Ein Trailer ist nicht das Game. Auch sind die Game Awards wahrscheinlich weniger relevant als oft dargestellt wird.Serphiel schrieb:Das Spiel hätte vielleicht eine Chance gehabt seine Kundschaft zu finden wäre es "leise" als Early Access Titel gestartet und nicht lautstark im besten Slot als "the next best thing" bei den Game Awards angekündigt worden.
So jedoch hat man sich zur Zielscheibe für Hohn und Spott von Grifter gemacht die das Spiel eh nie gespielt hätten und ein Scheitern quasi zur ihrer Mission machten.
Warum auf etwas verzichten oder schlecht machen, wenn es das beste Spiel aller Zeiten ist? Darüber hinaus ist das Spiel kostenlos. Die Masse an Spieler kann einfach ohne Risiko testen. Concord war kostenpflichtig. Mit 100.000 Gamern zum Release war der Start von Highguard sehr gut, aber das Produkt konnte davon 99% nicht halten. Das sagt doch alles.
Das vermute ich auch, die meisten wenn sie Spiele dauerhaft spielen haben ihre schon gefunden und wechseln dann doch eher seltener.SHEG schrieb:Ist der Markt für Spiele, die dauerhaft binden sollen und können, nicht absolut gesättigt?
2600 klingt nicht wenig, wären es jetzt 26 würde ich ja die Panik verstehen. Aber vielleicht sind die Fixkosten so hoch das man mindestens 5000 benötigt damit es sich deckt. Oder die 2600 Kunden kaufen nichts und dann hat man Kosten aber keine Refinanzierung. Vielleicht sind die Kunden ja inzwischen schlauer und spielen nur noch und pfeifen auf den Shopdreck der da oft angeboten wird.aLanaMiau schrieb:2600 täglich aktive Spieler allein auf Steam sind doch ein gutes Ergebnis. Rechnet man die anderen Plattformen dazu, kommt man vermutlich auf rund 20.000 aktive Spieler insgesamt. Es gibt viele Titel, die deutlich besser sind und trotzdem weniger Spieler haben - und dennoch von ihren Entwicklern kontinuierlich und mit viel Liebe weiterhin gepflegt werden.
Das müsste eigentlich auch ausgetauscht werden.sNo0k schrieb:warum wird jetzt das Team entlassen und nicht das Management?
Heroshooter ich habe mal in der Beta Overwatch gespielt, es hat mich nicht überzeugt dafür Geld auszugeben das war ja noch zu Kaufen damals, kostenlos hätte ich es damals gespielt aber 50 Euro wars mir nicht wert und das war ja noch einer der besseren Spiele (damals).Azeron schrieb:Am Ende released man ein Spiel was genau so 1:1 von nem großen Konzern hätte sein können. Generischer Fortnite-Comic-Artstyle, F2P mit massenhaft Mikrotransaktionen, Multiplayer-Hero-Shooter....
Was da oft raus kommt hat man echt starke Zweifel ob das nicht wie gesagt ein Bananen oder Tomatenprodukt ist.nille02 schrieb:Das ist übrigens etwas was ich bei vielen neuen Spielen bezweifle.
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