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News Highguard, der „Raid Shooter“: Nächstes Free-to-Play-Spiel rollt Richtung Scheitern

Spiele die völlig ungerechtfertigt bei iwelchen Großveranstaltungen gehyped werden, weil sie die Schwägerin vom Cousin des Hosts beim Minigolf im Countryclub auf ein goldbeschichtetes steak eingeladen haben, haben genau das verdient: mit bomben und granaten unterzugehen.
Die Schneeflöckchen, die hier: muss man differenziert betrachten sülzen, sollens spielen, wenns ihnen so gefällt, und normale Menschen mit einem rest an geschmack und achtung vor der eigenen Zeit gefälligst in Ruhe lassen.
 
Apfelstrudel133 schrieb:
Spiele die völlig ungerechtfertigt bei iwelchen Großveranstaltungen gehyped werden, weil sie die Schwägerin vom Cousin des Hosts beim Minigolf im Countryclub auf ein goldbeschichtetes steak eingeladen haben, haben genau das verdient: mit bomben und granaten unterzugehen
Der Slot wurde ganz simpel gekauft. Stand jedem offen. So ganz ohne VT.
 
Zomb2k schrieb:
Wieso schlechtes Beispiel? Ich schrieb nicht das BD das schlechtere Format war. Ich wollte darauf hinaus, wie ich auch im nächsten Absatz schrieb, das manchmal das bessere gewinnt, manchmal aber auch das schlechtere (VHS).
Lies doch bitte deinen eigenen Kommentar bevor du mir antwortest.
 
SHEG schrieb:
Ist der Markt für Spiele, die dauerhaft binden sollen und können, nicht absolut gesättigt?
Das wird bei gescheiterten Projekten wie diesem dann immer gesagt. Aber dann gibt es eben auch Marvel Rivals, Arc Raiders und andere, die zeigen, dass das nicht so ist – das Spiel muss nur gut genug sein.

Aber weil diese Erfolge, wenn sie denn eintreten, so enorm einträglich sind, nimmt man das Risiko dennoch in Kauf. Jeder will die Chance auf den Lottogewinn.

@Azeron
Mh. Ich hab den Beitrag auch gelesen, und bei mir ist der als sehr reflektiert abgespeichert. Ich finde, du interpretierst da zu viel rein, und hast ihn teilweise auch falsch verstanden – das gute Feedback kam eben gerade nicht NUR von internen Tester:innen. Du darfst auch nicht vergessen, dass die Feedback- und Gesprächskultur in den USA eine ganz andere ist als hierzulange, und dass über-euphorische Äußerungen da ganz allgemein zum guten Ton gehören.

Ich arbeite seit über 10 Jahren in der Industrie. Dass Menschen grundsätzlich Angst haben, Feedback zu geben, und dass jede Kritik als Hate aufgefasst würde, ist absolut nicht korrekt. Ich weiß auch nicht, woher du das ableitest. Das Problem ist, dass live service multiplayer-Spiele sehr schwer vorab einzuschätzen sind. Vieles sieht lange vielversprechend aus, reicht dann aber einfach nicht, um Spieler:innen von anderen Spielen wegzulocken.

Der Autor des Posts ist, wenn ich mich richtig erinnere, Tech Artist. Im Game Design und den Product- und Brand-Teams wird man sich der Risiken und Probleme sicher sehr bewusst gewesen sein. Art Teams stehen bei solchen Themen immer eher am Rand.

Alphanerd schrieb:
Der Slot wurde ganz simpel gekauft. Stand jedem offen. So ganz ohne VT.
Meines Wissens nach ist der aktuelle Informationsstand, dass der Slot entgegen erster Mutmaßungen nicht gekauft wurde.
 
Larnak schrieb:
Meines Wissens nach ist der aktuelle Informationsstand, dass der Slot entgegen erster Mutmaßungen nicht gekauft wurde.
Das ging an mir vorbei. Hättest da ne Quelle für mich?
 
Larnak schrieb:
das gute Feedback kam eben gerade nicht NUR von internen Testern.
Also ich hab das so verstanden dass sie intern getestet haben, vermutlich Freunden, Bekannten und gegebenfalls auch Kollegen der Branche. Das hatte ich mit "internen" Tests gemeint weil es gab ja so weder eine closed noch ne open Beta.

Er schrieb:
internal feedback on Highguard was "very positive," and criticism was "constructive and applicable." The team believed they had a potential hit on their hands.

Also wenn es da intern wirklich niemanden gab der gesagt hat dass das vermutlich nichts wird weil solche Art Spiele mittlerweile nicht mehr gut ankommen bei der Spielerschaft, dann war das Feedback meiner Meinung nach nicht ehrlich oder selbst die internen Tester waren komplett verblendet.

Ich arbeite nicht in der Videospielbranche aber hätte denen sofort sagen können wie das endet. Da muss man wirklich nicht für studiert haben und ne Glaskugel braucht man dafür auch nicht.

Larnak schrieb:
und dass jede Kritik als Hate aufgefasst würde, ist absolut nicht korrekt
Jede Kritik nicht aber man liest bei vermehrter negativer Kritik trotzdem sehr oft "dann spiel es halt nicht" oder dass es nur hate ist, selbst wenn man konstruktiv negativ kritisiert.
Larnak schrieb:
Ich weiß auch nicht, woher du das ableitest
Ich leb halt einfach nicht unter nem Stein, daher leite ich das ab. Ich bekomm das ja mit bei Spielen, Filmen und Serien die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht gut ankommen und vermehrt kritisiert werden. Dann kommen sofort die ganzen Weißritter aus ihren Löchern und verteidigen alles. Ja selbst die Produzenten fangen dann nicht selten mit sowas an. Es wären alles nur Hasser, Rassisten, transphobe, Frauenhasser und dergleichen (je nachdem was kritisiert wird).

Der Begriff "toxic positivity" kommt ja nicht von irgendwoher. Das ist in den letzten Jahren eben modern geworden. Entweder man lobt oder hält den Mund und wer doch kritisiert, ganz gleich wie konstruktiv, ist halt ein Hater. Ich hab in den letzten Jahren kaum von irgendwelchen Produzenten von schlechten Produkten gelesen dass die eingesehen haben dass deren Produkt vielleicht wirklich nicht gut war und man hier und da was hätte besser machen können. Selbstreflektion existiert da nicht, lieber alles auf die ganzen Hater im Internet schieben.

Dass es aber auch anders geht, haben in den letzten Jahren sowas wie Baldurs Gate 3 oder Claire Obscure gezeigt. Da gabs komischerweise keine krasse Kritik. Wenn das alles nur Hater sind die alles haten, wie kommts dann dass einige Produkte das nicht trifft? Vielleicht weil die halt einfach besser sind? Die Frage will man sich als Produzent eines schlechten Produkts halt nicht stellen weil dann müsste man einsehen dass man nicht ordentlich abgeliefert hat und die Schuld bei sich suchen und das geht natürlich gar nicht. Man kann ja unmöglich Schuld sein dass das eigene Produkt nicht ankommt weil man hat ja so hart dafür gearbeitet und wenn man hart für was arbeitet, kann das nicht schlecht sein, niemals, es muss an den anderen liegen.

Der Twitter-Beitrag vom Entwickler bestätigt halt genau das. Wem wird die Schuld gegeben? Allen anderen weil die einfach nur haten nur man selber ist nicht schuld.
 
Basshinzu schrieb:
Lies doch bitte deinen eigenen Kommentar bevor du mir antwortest.
Hab ich, und nu?

VHS und BETA. VHS das schlechtere Format und gewinnt gegen BETA.
HD-DVD und BluRay. HD-DVD das schlechtere Format und verliert gegen BluRay.
 
Zomb2k schrieb:
Hab ich, und nu?

VHS und BETA. VHS das schlechtere Format und gewinnt gegen BETA.
(Kennt hier noch wer Video 2000? :heilig: )
 
Zomb2k schrieb:
Selten so was eindimensionales gelesen...
VHS und BETA, was war das bessere Format? Welches hat am Ende gewonnen?
HD-DVD und BluRay, was war das bessere Format? Welches hat am Ende gewonnen?
Und was hat das mit den Spielen zu tun?

Im Übrigen: ich bin auch der Meinung, dass es eine Vereinfachung ist. Aber es ist halt dennoch ein wahrer Kern dran.
Und Ausnahmen kann es halt immer geben. Ausnahmen widerlegen diese Vereinfachung aber auch nicht komplett.
 
Azeron schrieb:
Ich arbeite nicht in der Videospielbranche aber hätte denen sofort sagen können wie das endet.
Ich arbeite in der Branche und hätte vorher jedem gesagt dass World of Tanks nichts wird, und habe aktiv einen Job bei Arc Raiders nicht angenommen, weil mir das nach diversen Flops in der Richtung zu riskant war. Wenn es so einfach wäre, solche Sachen vorherzusagen, würden diese teuren Fehler nicht passieren. Zumal die Entscheidung nicht 2 Wochen vor Launch, sondern zum Start der Entwicklung getroffen werden muss.

Wie gesagt: Er war Tech Artist. Das ist nicht die Abteilung, in der man sich im Detail mit den Risiken und Problemen des Game Designs und des Business Plans herumschlägt. Und es war sein erster Job in der Industrie.

Azeron schrieb:
Ich leb halt einfach nicht unter nem Stein, daher leite ich das ab.
Du hast ja explizit die internen Prozesse gemeint. Toxic Positivity kommt vor, ist aber kein in der Industrie vorherrschender Trend. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass der Autor sich explizit gegen Kritik richtet, sondern gegen die unnötig toxische Form von Kritik. Er hat für seinen Beitrag massiv mit Anfeindungen zu kämpfen gehabt, weshalb er den Post dann irgendwann gelöscht hat – komplett unnötig, auch wenn man seinen Aussagen nicht zustimmt.

Alphanerd schrieb:
Das ging an mir vorbei. Hättest da ne Quelle für mich?
Leider nicht, ich hab das nur in einigen Diskussionen gelesen
 
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Halema schrieb:
Wenn ein Spiel gut, spannend und spaßig ist, wird auch ein Hater dies spielen.
Eine naive Ansicht.

Halema schrieb:
Auch sind die Game Awards wahrscheinlich weniger relevant als oft dargestellt wird.
171 Millionen haben die Game Awards 2025 angeschaut. Um einen dämlichen und unpassenden Vergleich zu machen das sind mehr Zuschauer als alle drei aktuellen Konsolen derzeit zusammen verkauft haben (ca. 140 Millionen, PS5: ~92, XBox Series X/S: ~28, Switch 2: ~20).

Halema schrieb:
Warum auf etwas verzichten oder schlecht machen, wenn es das beste Spiel aller Zeiten ist?
Noch nie einen Ideologist verbohrten im Leben getroffen? - Gratuliere.
Und Highguard ist nur ein Spiel. Weder wirklich grottenschlecht noch sonderlich gut. Dennoch hat es den Sendeplatz bekommen den normalweise ein neues Spiel von z.B. Naughty Dog oder RockStar erhalten würde. Hat dafür, entgegen der Meinung vieler, noch nicht mal gezahlt. Keighley hat dem Spiel und Entwickler diesen Platz aus Überzeugung gegeben. Keighley hat sich hier vertan, war nicht am Puls der Zeit. Wäre Highguard einfach nur irgendwo mitten drin gelaufen hätte es nicht diese Masse an Negativität gegeben. Es wäre vielleicht dennoch gescheitert aber nicht mit dieser Häme und Aufmerksamkeit.
 
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Larnak schrieb:
das Spiel muss nur gut genug sein
Ich glaube, das ist zwar wichtig, aber nicht mehr alleine ausschlaggebend.

Ich habe keine Statistik dazu, aber ich glaube, dass auch die von Dir genannten Spiele vornehmlich keine neuen Spieler mobilisiert haben, sondern dafür andere Spiele weniger gespielt werden.

Um Spieler heutzutage von anderen Spielen "abzuziehen", muss das Gesamtpaket aus meiner Sicht eine besondere Sogwirkung erzeugen, was nur z.T. über die Qualität gelingt. Ich habe nicht umsonst CS2 als Beispiel genannt. Das Spiel ist alles andere als besonders gut, hat aber Historie, einen Namen, große Turniere, Publicity und - natürlich - kosmetische Items, in der etliche Personen (warum auch immer) eine Wertanlage sehen und schon beim abgelösten Vorgänger viel investiert haben (da wechselt man ja nicht einfach).

Ich will damit nicht sagen, das Highguard gut oder schlecht ist. Das weiß ich nämlich nicht. Aber ich bin überzeugt, dass ein (sehr) gutes Spiel heute alleine nicht mehr ausreicht, um Spieler langfristig zu binden.
 
Zuletzt bearbeitet: (Fehlerkorrektur)
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Ganz erhrlich, hat doch niemand was anderes erwartet...
 
@S
Serphiel schrieb:
Eine naive Ansicht.


171 Millionen haben die Game Awards 2025 angeschaut.
Dann ist es doch noch viel schlimmer. Nur 0,06% der Zuschauer haben dem kostenlosen Spiel anschließend zum Start eine Chance gegeben. Sehr unwahrscheinlich, dass alle restlichen 170,9 Mio. Menschen auf den Hate von ein paar Influencer gehört haben. Das ist eine naive Ansicht. So viel Einfluss haben die Leute eher nicht.
 
@Halema Ja genau wenn ich über einen von CB ausgelassenen Aspekt schreibe dann ist das natürlich der einzige Grund der in irgendeiner weise ein Rolle gespielt hat. Ja nicht den zweiten Absatz lesen, den Kontext der Nachricht einbeziehen oder auch noch irgendwie in irgendeiner form anfangen irgendwas zu verstehen anfangen. Was fällt mir ein nicht direkt allumfassende Abbildung der Realität zu verfassen. Thema durch, rutsch mir deinem Schwachsinn einfach den Buckel runter.
 
Die diskussion über den müll generiert mehr traffic als das game selbst sigh

"Journalist Paul Tassi von Forbes bestätigte durch zwei Quellen (inkl. Imran Khan), dass Highguard kein Geld gezahlt hat. Stattdessen hat Showrunner Geoff Keighley den Slot angeboten, weil er das Spiel mochte und es pushen wollte" Quelle: https://www.forbes.com/sites/paulta...pay-for-its-infamous-game-awards-finale-slot/

So, und ums klarzustellen. Ich habe es getestet und dem game eine chance gegeben, obwohl ichs extra lame gefunden habe dass ein quasi 0815 spiel den slot bekommen hat.
Es ist bestenfalls durchschnitt und nichts worauf ich schlussendlich lust hatte. Und genauso wirds der großen masse gegangen sein.
Auch mich nerven die personen, die es verteidigen und gleichzeitig misinfornation streuen.

Lasst es in würde sterben.
 
„Free-to-Play“ einfach Beste Erfindung :cheerlead: :headshot:
 
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