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NewsHighguard, der „Raid Shooter“: Nächstes Free-to-Play-Spiel rollt Richtung Scheitern
Sorry, aber die Raid- und Extraction-Shooter sind halt auch einfach durch. Es ist sooooooo langweilig. Jeder meint, auf diesen Zug aufspringen zu müssen. Klar, gibt eine Fanbase, aber die ist halt schon bei den anderen zuhause.
Ich fände es wirklich toll, wenn man sich von diesem Spielgenre mal endlich wegbewegen würde.
In heutigen Zeiten wo neben SSDs auch HDDs für Konsumenten knapp werden, brauchen wir finde ich wieder optische Speichermedien.
Bitte endlich den Nachfolger von Blu-Ray veröffentlichen
War halt doof zwischen Battlefield One und Call of Duty Infinite Warfare zu releasen. Sind heute noch abends mind. 2000 Spieler auf PC online und man findet rasch Games.
Der Werdegang dieses Spiels war klar, seitdem man bei den Game Awards das erste mal was davon gehört hat.
Wie kann man als Entwickler/Publisher die offensichtlichen Zeichen nicht deuten und so am Spieler vorbei Entwickeln? Es gab doch schon vor der Ankündigung eine Hero-Shooter- und Extraction-Shooter-Müdigkeit. 🤷♂️
Hmm, das Game macht auf mich den Eindruck, dass man die Idee und die ganze Entwicklung auf einem LSD Trip erledigt hat. Das wurde dann auch nicht einmal technsich sauber gemacht, wenn man so liest was die die es versucht haben berichten...
Darüber hinaus hatte man zu Anfang 100.000 Spieler, die aber alle schnell abgesprungen sind. An der Reichweite lags wohl nicht...
Sollte man meinen
Aber Highguard duerfte nicht billig in der Entwicklung und Marketing gewesen sein. Bei den heutigen Millionenbudgets braucht es schon eine Menge Spieler, vorallem bei einem Free2Play Multiplayer Titel der sich nur ueber MTX finanziert.
Das es auch anders geht zeigt das Indie-MMORPG Project Gorgon, welches aktuell fast meine ganze Spielzeit frisst. Das hatte am Wochendende ein All-Time Peak von ~3700 Spielern. Fuer die Entwickler ist das ein massiver Erfolg mit dem nicht gerechnet wurde.
Habe das Spiel kurz zum Release gespielt. Das Spiel scheint erstmal nicht schlecht zu sein, aber das Tutorial und Matchmaking waren die Hölle. Im Tutorial wurde nichts erklärt, in den verschiedenen Phasen der Runden muss man sofort wissen was man machen muss, sonst ist man Kanonenfutter und in vier Matches hat immer jemand das Spiel nach maximal 2 Minuten verlasen. Da es keine Bestrafung für das Verlassen einer Partie gibt, wird das zur Normalität. Danach wurde der Titel deinstalliert.
Das Problem ist wenn solche Spiele am Marketing Reißbrett entworfen werden. Wenn man etwas bedienen will weil es gerade in Markt beliebt ist. Wenn Inhalte und Optik aus gemittelten Umfragewerten entstehen. Wenn man Monetarisierungsmaßnahmen voraussetzt und darauf ein Spiel setzen will, statt erstmal ein gutes Spiel zu machen und dann zu schauen ob und wie man es monetarisieren kann.
Bei solchen Spielen hat man das Gefühl dass die Entwickler ihr eigenes Spiel nicht spielen und daran Spaß haben.
Es ist nach wie vor möglich in Zeiten der „black hole games“ erfolgreich zu sein. In dem man einfach ein gutes Spiel macht und dort etwas bietet was die anderen nicht genauso haben. Wieso soll ich den 100. extraction Shooter spielen, wenn die 1 2 die ich schon spiele das gleiche bieten und oder besser sind. Rein technisch gut sein reicht nicht und rein inhaltlich auch nicht. Das Spiel muss einwandfrei funktionieren und flow erzeugen und im Inhalt und oder gameplay etwas bieten was die anderen mir nicht geben und dabei Spaß machen.
Zuletzt hat Arc Raiders gezeigt, dass man in einem etablierten Markt immer noch durchstarten kann.
Wieso schlechtes Beispiel? Ich schrieb nicht das BD das schlechtere Format war. Ich wollte darauf hinaus, wie ich auch im nächsten Absatz schrieb, das manchmal das bessere gewinnt, manchmal aber auch das schlechtere (VHS).
Ergänzung ()
VRAM schrieb:
Dazu kommt ein verseuchtes Woke Mindset was der Sache nicht hilft.
Seit wann sind Dinge wie wach/aufgeschlossen/Toleranz/sehend eigentlich negativ geworden? Seit wann sind Gutmenschen die schlimmen und seit wann ist das eine Beleidigung?
Rechtes framing as it's best und du machst voll mit.
Herzlichen Glückwunsch, du lässt dir von Rechten Minderheiten gute Dinge im Leben, in deinem Kopf, negativ umdrehen und lässt zu das sie dir Sorgen, Kummer und schlaflose Nächte bescheren.
Obwohl nichts falsch daran ist und es einfach nur um die Menschlichkeit geht.
Seit wann sind Dinge wie wach/aufgeschlossen/Toleranz/sehend eigentlich negativ geworden? Seit wann sind Gutmenschen die schlimmen und seit wann ist das eine Beleidigung?
Rechtes framing as it's best und du machst voll mit.
Schon seit Jahren. Die Anti-Woke Bewegung ist über 10 Jahre alt. Und sie hat einen großen Anteil daran, dass Leute wie Trump (und unsere AfD) an die Oberfläche geschwemmt werden.
Seit wann sind Dinge wie wach/aufgeschlossen/Toleranz/sehend eigentlich negativ geworden? Seit wann sind Gutmenschen die schlimmen und seit wann ist das eine Beleidigung?
Das ist jetzt ja nicht das erste mal in der Geschichte das Worte ihre Bedeutung ändern. Biedermann stand mal für ehrenwerter, rechtschaffener Mann, bis es zum Spießer wurde. Bin ich auch kein Fan von, mir wäre es lieber, wenn Worte die logisch abgeleitet entstehen ihre Bedeutung behalten, aber wie willst du dagegen ankommen?
Davon abgesehen, dass ich das Wort woke nicht sonderlich toll finde, ist es halt der aktuell gebräuchliche Sammelbegriff. Ich wüsste nicht, wie man sonst über die damit assozierten Themen reden sollte, ohne sehr ausschweifend zu werden. Was für ein fundierten Diskurs natürlich besser wäre, aber die Mühe geben sich unabhängig vom politischen Lager leider die wenigsten. Will mich da nicht ausschließen, gegen Woke, Nazis oder "die da oben" zu schimpfen ist halt einfacher, als darüber nachzudenken, welche exakte Gruppe von Menschen, welche Verhaltensmuster oder welche Inhalte man gerade meint. Ich bin nicht immer in der Stimmung ein Roman zu schreiben, wenn ich nur Frust über eine Kleinigkeit ablassen will.
Also stimmst Du VRAM zu, dass alle, die eine offene, liberale Einstellung haben, auch gegenüber Menschen, die anders sind als man selbst, ein krankes Weltbild haben? Ich hoffe nicht.
Genau das hat VRAM nämlich geschrieben. Ich wäre vorsichtig damit, so etwas in Schutz zu nehmen.
Hier mal der charts ab 26.01, also Release, weil steamcharts (in der News) zählt erst ab 28, wo das Spiel bereit 80% seiner Spieler und Spielerinnen verloren hat.
Nach nur 48 Stunden 80% und nach 20 Tagen 97% seiner Spieler und Spielerinnen zu verlieren, ist schon Rekord bei einem f2p Games as a Service Spiel.
Diesen Rekord sollte man echt anerkennen bei den Game Awards 2026!
@Grestorn Nein. Ersteinmal hab ich mich nur auf die zitierte Aussage bezogen, ohne den Kontext von VRAM. Zomb2K hatte nur VRAMs Satz "Dazu kommt ein verseuchtes Woke Mindset was der Sache nicht hilft." zitiert. Ich hab keine Ahnung wie man darauf kommt, das Highguard woke sei, aber darum ging es mir auch nicht. Sondern nur um die unintuitive Bedeutung des Wortes woke im aktuellen Sprachgebrauch. Die jenigen die woke stellvertretend für alles, was sie nicht mögen verwenden, bzw in nahezu jedem neuen Spiel "woke-ness" sehen wollen, habe ich zugegeben in meinem Text vergessen.
In den ganzen erklärungsversuchen der Entwickler liest sich wunderbar raus, wie wenig sinnvoll dieses geteste war. Lauter toxische positivität erkennbar in den Erläuterungen. Nichts ist schlecht, nirgends gabs probleme, dass das Ding Flopt liegt ausschliesslich an allen anderen.
Dass man keine EA-Phase oder semi-öffentliche Playtests gemacht hat lag vermutlich genau auch daran, dass man ehrliches Feedback vermied.