Hitze in kleinen Gehäusen - Probleme?

Fresh0razoR

Ensign
Dabei seit
März 2011
Beiträge
171
Hallo zusammen,

ich habe derzeit einen Laptop als Homeserver benutzt. Dieser macht klassische Dinge: Fileserver, Mailserver, diverse VMs.
Dazu lief er 24/7 ununterbrochen. Ich weiß ich weiß es gibt andere Hardware die besser für solche Zwecke gedacht ist, aber es ist ein HOMEserver... :-)

Leider ist dieser Laptop im Sommer immer aus gegangen. Ihm wurde schlichtweg zu warm. Meine Erfahrung ist, dass das sowieso ein typisches Notebook-Problem ist. Die haben doch überwiegend fast alle Hitzeprobleme. Vermutlich auch wegen den Grafikkarten, wenn es nicht die CPU integrierte Grafikeinheit ist.

Deshalb suche ich gerade eine alternative. Am wenigsten Probleme würde ich sicher mit einem ATX-Gehäuse kriegen. Wenn es nicht anders geht nehme ich das auch. Ich habe jedoch die Hoffnung ein Gehäuse zu benutzen das kleiner ist. Als Beispiel sei mal folgende Konfiguration angegeben:

Chieftec Flyer FI-01B mit CPU
AMD A4-5300
oder
Pentium G2120

Die Frage ist: Hat jemand von euch Erfahrungen was die Kühlung in solch kleinen Gehäusen angeht? Ist es fast so gut wie ATX oder eher fast so schlimm wie Notebook? Er wird nicht viel zu rechnen haben, aber wenn er denn mal muss, dann sollte er auch im Sommer bei 30° Raumtemperatur standhaft bleiben.

Mein aktueller PC (ATX mit Scythe Samurai) hat diesbezüglich nämlich null Probleme... :-)

Gruß
Fresh
 
G

Garky

Gast
also wenn du mit der integrierten grafik zufrieden bist nimm dir doch einen AMD
kleines Gehäuse bekomsmte auch gut gekühlt. notwendigerweise mit wenigstens 3 Lüftern. 1 intake bei der hdd 1 outtake hinter cpu und 1x auf der cpu
und gute Tower kühler machen da schon viel kühlung.
weis nur nicht wie das case aussieht bin zu faul zum googlen. wenn du platz hast was die höhe für die kühlung angeht wirst darin genauso viel oder wenig wärme haben wie in deinem großen rechner
 

Majestro1337

Commander
Dabei seit
Sep. 2008
Beiträge
2.048
also eigentlich sollte der laptop nicht ausgehen, wenn er nur ein paar files bereitstellt. gut ne VM braucht schon wieder etwas mehr leistung, aber die grafikkarte sollte ja nah am idlen sein.
zur eigentlichen frage: nein da gibt es keine probleme. in die meisten kleinen gehäuse beiten deutlich mehr volumen und sind zudem mit großen lüftern ausgestattet. kein vergleich zu nem laptop. der hat nunmal bauartbedingt nur (meist einen) kleinen lüfter und wenig kühllamellenfläche drumherum das von dir verlinkte bietet ausreichend platz für einen angenehm großen top-blow kühler
 

haha

Lt. Commander
Dabei seit
Sep. 2012
Beiträge
1.305
normalerweise kann man sagen, dass ein kleineres Gehäuse besser ist, da dadurch weniger Luft im Gehäuse ist, die bewegt werden muß. Es müssen aber auch vernünftige Lüfter verbaut sein.
 

JustGee

Commander
Dabei seit
Okt. 2010
Beiträge
2.688
sind zudem mit großen lüftern ausgestattet
Bitte sag das nicht so, das heißt noch lange nicht das sie auch viel Luft bewegen ;-) Wenn du irgendwelche 0815 Plunderdinger hast, dann hast du es entweder zu laut, dafür wird viel Luft ausgetauscht (oder nicht mal das) oder du hast billige Silence-Teile die du aber auch draußen lassen kannst, weil sie nichts bringen.
 

KaHaKa

Lieutenant
Dabei seit
Juli 2012
Beiträge
922
Moin moin,
ich habe im Chieftec Flyer FI-02BC (quasi das FI-01BC mit Kartenleser, daher evtl auch die bessere Wahl für dich) ein APU-System gebaut (Erfahrungsbericht siehe Signatur). Falls dir das nicht zusagt könntest du einen Cooltek Coolcube (Mini wenn du keine Erweiterungskarten brauchst) nehmen.
In beiden Gehäusen solltest du mit einem vernünftigen Top-Blow-Kühler + einem Gehäuselüfter keine Probleme kriegen. Versuch halt nur so viel Power einzubauen wie auch notwendig ist, d.h. nimm z.B. low-power-RAM (1,25V/1,35V statt 1,5V/1,65V; hier ein Test dazu.) und ein sparsames Mainboard (denn jedes gesparte Watt kann garnicht erst zu Hitze werden und schont außerdem beim zu erwartenden 24/7-Betrieb deinen Geldbeutel).
 

computerbase107

Commodore
Dabei seit
Okt. 2007
Beiträge
4.672
Zuerst einmal: Ein Notebook ist für den Servereinsatz 24/7 nicht gedacht/gebaut.

Ein kleineres Gehäuse als Server einzusetzen funktioniert in der Regel ganz gut, sofern man einige Grundregeln beherzigt:

1. aktuelle Hardware (CPU + Mainboard) mit geringerer Verlustleistung und höherer Effektivität auswählen.
1.1 bei der CPU eher eine Server-CPU nehmen, z.B. Xeon E3-12xx als ein Modell mit einem K am Ende zur Übertaktung.

2. eventuell auf die Grafikkarte verzichten und die interne IGPU/APU nutzen, denn ein Server ist keine Workstation.

3. sorgfältige Auswahl des Gehäuses (hier nicht am falschen Ende sparen), der Gehäuselüfter (Effektivität und Laufruhe) und des CPU-Kühlers

4. Spaß haben
 

Fresh0razoR

Ensign
Ersteller dieses Themas
Dabei seit
März 2011
Beiträge
171
Moin moin,
ich habe im Chieftec Flyer FI-02BC (quasi das FI-01BC mit Kartenleser, daher evtl auch die bessere Wahl für dich) ein APU-System gebaut (Erfahrungsbericht siehe Signatur). Falls dir das nicht zusagt könntest du einen Cooltek Coolcube (Mini wenn du keine Erweiterungskarten brauchst) nehmen.
In beiden Gehäusen solltest du mit einem vernünftigen Top-Blow-Kühler + einem Gehäuselüfter keine Probleme kriegen. Versuch halt nur so viel Power einzubauen wie auch notwendig ist, d.h. nimm z.B. low-power-RAM (1,25V/1,35V statt 1,5V/1,65V; hier ein Test dazu.) und ein sparsames Mainboard (denn jedes gesparte Watt kann garnicht erst zu Hitze werden und schont außerdem beim zu erwartenden 24/7-Betrieb deinen Geldbeutel).
Sag mal ist in dem Chieftec eigentlich genug Platz für 2 Festplatten? Soll heißen: Ich würde gerne eine 2,5 SSD UND eine normale 3,5 einbauen. Kann das problematisch werden?

Ansonsten hatte ich auch geschaut, dass ich möglichst Komponenten nehme die wenig Aufnahmeleistung haben. Deshalb eben der Pentium G2120. Der hat bis zu 55W (der AMD dagegen bis zu 65W).

Als Board ASUS P8H77-I.

Ja also ich denke auch, dass das mit einem Laptop schwer vergleichbar ist. Müsste eigentlich Kühl bleiben. Hoffe ich :)
 

KaHaKa

Lieutenant
Dabei seit
Juli 2012
Beiträge
922
Das kann ich bestätigen. Wir haben bei unserem Projekt nur eine SSD verbaut und waren mehr als froh den 3,5"-Schacht als Kabelstauraum zu nutzen. Das Gehäuse ist nämlich wirklich eng (siehe Fotos im Erfahrungsbericht). Prinzipiell passen also 2,5"+3,5" rein, aber dann solltest du auch sehr kurze SATA-Kabel kaufen um soviel Kabelsalat wie möglich zu vermeiden.
Eine APU wollte ich dir garnicht verkaufen, wir haben aber nunmal eine benutzt - und solltest du mit der TDP runter wollen und trotzdem Interesse an einer APU haben dann empfehle ich dir folgendes: Link 45W TDP (und vermutlich leistungsstärker als dein Pentium).
 
Top