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News Hochgeladene Musik bei Deezer: Nur rund jeder zweite neue Titel nicht KI-generiert

Tevur schrieb:
Und der KI-Bro Bullshit fängt an


Ich könnte jetzt Herrn Dunning und Herrn Kruger in den Raum werfen...
Euch steht das ganze Internet voll Wissen zur Verfügung, aber ihr verbeist euch in eurer Bubble.
Seit Jahren wird KI in der Musikindustrie verwendet, und keiner hat’s gemerkt.
Ergänzung ()

Chilliwalker schrieb:
Ob deine Aussage in ein paar Jahren noch stimmt, wage ich sehr zu bezweifeln. Bei den Fortschritten die KI´s innerhalb der letzten 2 Jahre gemacht haben.


Sie stimmt jetzt schon nicht, frag jeden Mathematiker der erklärt es dir. Er hört schon KI ohne es zu merken
 
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Syntax_41 schrieb:
Und wie soll die KI erkannt werden? Wenn die KI die zu generierenden Zeichen kein Zeichen hinterlässt, ist es quasi unmöglich zu erkennen.
Das müssen andere sich was einfallen lassen.
Nur so wie es jetzt ist, geht es nicht weiter. Es müssen Mechanismen eingeführt werden, die ganz klar kennzeichnen was KI ist oder nicht oder mit Hilfe von KI generiert wird. Und da die Flut an KI täglich wächst, ist es aus meiner Sicht sinnvoller, das nur das was vom Künstler erschaffen wurde, auch gekennzeichnet werden sollte. Dies betrifft auch alle Bereiche: Musik, Filme, Nachrichten, Behauptungen...
da kann man ja froh sein, das man die ÖRR (nicht ZDF, den die haben ja schon gelogen) noch hat.

Im Grunde genommen ist es wie oben schon erwähnt wurscht, ob ein Künstler dahinter steckt oder eine KI, so lange es den Geschmack trifft.
 
Alphanerd schrieb:
Wieso? Frage als metalhead.
Ergänzung ()


Weil ich handgemachte Musik möchte und will, dass da eine Handvoll Leute von Leben kann. Bei Tourneen mehrere handvoll. Simple as that.


Und noch mal, was ändert das? 90 % der Musik wurde eh bereits vor KI am Computer erstellt und mit Plugins wie Autotune korrigiert, was dann auf Konzerten demnächst abgemischt wird.
 
Syntax_41 schrieb:
Ich höte nicht die Jauche, die in irgendeiner "Industrie" "produziert" wird, das war vor 30 Jahren keine Musik und ist es auch heute noch nicht

Der Rest von deinem Geschreibsel ist einfach nur Bullshit. Musik ist weder reine Mathematik, noch funktioniert unser Gehirn wie ein LLM
 
Independent schrieb:
Das müssen andere sich was einfallen lassen.
Nur so wie es jetzt ist, geht es nicht weiter. Es müssen Mechanismen eingeführt werden, die ganz klar kennzeichnen was KI ist oder nicht oder mit Hilfe von KI generiert wird. Und da die Flut an KI täglich wächst, ist es aus meiner Sicht sinnvoller, das nur das was vom Künstler erschaffen wurde, auch gekennzeichnet werden sollte. Dies betrifft auch alle Bereiche:

Wie gesagt wenn der Anbieter wie Suno das nicht kennzeichnet geht das nicht mehr im nachhinein, selbst Bilder und Videos werden bald unmöglich zu erkennen sein ob es KI ist oder nicht und inzwischen kann jeder sich eine entsprechende KI zuhause hosten
 
Ob KI oder nicht ist doch egal, man erkennt den Unterschied nichtmal. Was halt fehlt ist das ganze Lore rund um den Interpreten - bzw das wäre dann nicht real - wobei viele (nicht alle) Interpreten auch nur eine Scheinwelt vorspielen. Ist ja iwo auch Teil des Entertainments.

Ich glaube dass durch KI die Musikbranche ähnliches durchmachen wird wie Serien im Streaming Zeitalter.

Masse und noch Longtailiger also immer mehr spezifischer auf die Geschmäcker abgestimmt.

Das sorgt dafür dass Musik noch individueller wird aber auch die Verbindung zwischen den Menschen durch die Musik leidet weil immer weniger die gleiche Musik hören.

Alles hat zwei Seiten....
 
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Tevur schrieb:
Ich höte nicht die Jauche, die in irgendeiner "Industrie" "produziert" wird, das war vor 30 Jahren keine Musik und ist es auch heute noch nicht

Egal, was du hörst, am Ende ist es Mathematik, mehr nicht, keine Seele usw., nur Emotionen, die bei dir nach mathematischen Regeln ausgelöst werden.


Ich höre das, was mir gefällt an egal ob KI, Major Label, Indie Label oder Straßenkünstler wenn es meinen Geschmack trifft, höre ich es an.
 
Zweite Sonja schrieb:
eine Playlist laufen lassen und so tun, als wären die Knöpfe glühend heiß
Ich bin ja schon froh wenn die Tables überhaupt angeschlossen sind und unter Strom stehen. Da sieht man auf youtube seltsame Sachen. oO
 
CtrlFreak schrieb:
Ein Album muss nicht mehr mit jedem Track überzeugen. 10 Minuten wie November Rain gibt es gar nicht mehr.
Naja, auf fast jedem Album gibt es doch Songs, die nicht soooo sehr überzeugen.
Lange Songs, jenseits der vier, fünf Minuten gibt's bei Metal noch immer, gern auch mal sechs.
Aber stimmt schon, 10 Minuten, oder länger (Ghost Love Score) habe ich länger nicht gehabt.

Das Problem des KI-Zeugs ist, nicht nur die fragwürdige Herkunft des Quellmaterials, daß es zwar stellenweise gut klingt, aber doch austauschbar, es reist nicht mit, hat keine Seele, ist oft irgendwie zu perfekt.
Ich kann es nicht so recht beschreiben.
 
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@Klueze
Das hat nichts mit Ignoranz, sondern Geschmack zu tun. Es mag ja sein, dass Du da tolle Musik für Dich gefunden hast, für mich war zumindest im populären Bereich kaum etwas dabei. Was gab es vor allem in der ersten Hälfte der 90er denn wirklich? Das meiste dieser sich ständig wiederholende EDM-Rotz, wo in den meisten Fällen nur andere Stücke "gecovert" (eher verunstaltet) wurden. Dazu noch so schreckliche Sachen wie Grunge. Ne, war nichts für mich.

Ich bin dann in den Indi- und EBM-Bereich untergetaucht, da gab es interessante Sachen. Aber in den Charts? Mag ich lieber nicht drann denken.

@Syntax_41
Das mit dem Untergang bei Cubase fällt mir schwer zu glauben, da es ja auch vorher schon Hardware-Sequenzer gab...die waren vielleicht nicht so komfortabel zu bedienen (habe selbst in den 1990ern mit einem Kawai Q80 gearbeitet), aber haben in vielen Belangen gereicht. Und die genannten "Puristen" dürften auch eher in der Minderheit gewesen sein.
 
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Gefällt mir, was ich höre, höre ich es weiter. Ob von KI oder Mensch ist mir da relativ egal.
Wer 100% echte Musik hören will, muss halt die Köpfhörer absetzen und sich zu einer Live-Musik-Bar begeben und dort zuhören.
Immer wieder witzig zu lesen, wie manch einer hier meint, den absoluten Geschmack zu haben und alles ab 19XX nur noch als Rotz hinzustellen, den man sich ja keinesfalls anhören kann. Ok Hans-Dieter, dann schleuder dir einen während du dir deine Vinyls von 1955 auflegst aber betitel doch nicht ganze Musikgenerationen als unfähig und talentlos.
 
Syntax_41 schrieb:
Und noch mal, was ändert das? 90 % der Musik wurde eh bereits vor KI am Computer erstellt und mit Plugins wie Autotune korrigiert, was dann auf Konzerten demnächst abgemischt wird.
Für die 90% hast Du sicherlich eine Quelle, oder? Und ob etwas mit oder an einem Computer erstellt wurde, hat jetzt nicht wirklich etwas mit "KI" zu tun.

@Khaotik
Für mich war das meiste in den 1990ern aber Rotz. Das hat nicht mal was mit persönlichem Geschmack zu tun, sondern wer zu dieser Zeit selbst Musik gemacht hat, hat erkannt, wie billig manche Dinge produziert wurden - und wie sich alles immer wieder wiederholt hat. Da gab es kaum neue Ideen. Ansonsten kannst Du mich gerne aufklären, was an "1,2, Polizei" so außergewöhnlich war...;-)

Das Problem war einfach, dass durch die Digitalisierung elektronische Musikinstrumente ende der 1980er deutlich günstiger waren, so dass man bereits Anfang der 1990er für rund 10.000 DM damals ein kleines Tonstudio einrichten konnte, mit dem man zumnindest gute Demo-Aufnahmen machen konnte. Das führte dazu, dass jeder leicht Musik machen konnte - und manche es leider auch machten.

Natürlich gab es auch gute Sachen in den 90ern..."Behaviour" von den Pet Shop Boys finde ich heute noch genial...aber auch wegen der Arbeitsweise...nur alte analoge Geräte, nur Hardware-Sequencer. Das war echt noch Handarbeit.
 
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mischaef schrieb:
Ich bin dann in den Indi- und EBM-Bereich untergetaucht, da gab es interessante Sachen. Aber in den Charts? Mag ich lieber nicht drann denken.

Muss sagen ich habe schon lange nichts mehr aus den Charts gehört

mischaef schrieb:
Das mit dem Untergang bei Cubase fällt mir schwer zu glauben, da es ja auch vorher schon Hardware-Sequenzer gab...die waren vielleicht nicht so komfortabel zu bedienen (habe selbst in den 1990ern mit einem Kawai Q80 gearbeitet), aber haben in vielen Belangen gereicht. Und die genannten "Puristen" dürften auch eher in der Minderheit gewesen sein.
https://www.moon-audio.com/blogs/expert-advice/analog-vs-digital-which-is-better
https://forums.steinberg.net/t/help-cubase-souless-and-soundless-and-seemingly-no-way-out/1015788/30
https://recordinghacks.com/2013/01/26/analog-tape-vs-digital/

„Heutzutage kann jeder mit einem Computer Musik machen. Das Allerschlimmste sind Drum Machines. Sie sind eine Krankheit, die sich auf der Welt immer mehr verbreitet. Ich hasse sie und sie machen mich krank.“ George Harrison
„Wir leben im digitalen Zeitalter und unglücklicherweise degradiert es unsere Musik, anstatt sie zu verbessern.“ Neil Young
 
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Syntax_41 schrieb:
Ich könnte jetzt Herrn Dunning und Herrn Kruger in den Raum werfen...
Euch steht das ganze Internet voll Wissen zur Verfügung, aber ihr verbeist euch in eurer Bubble.
schön gesagt. unterschreibe ich so!
 
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Postman schrieb:
Bei Rock oder Heavy Metal mit Gitarreneinsätzen stelle ich mir das schon schwieriger vor.
Überhaupt nicht.
Gibt einige Rock/Metal channel.

Tatsächlich ist das erschreckend replizierbar 😅.
 
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mischaef schrieb:
Für die 90% hast Du sicherlich eine Quelle, oder? Und ob etwas mit oder an einem Computer erstellt wurde, hat jetzt nicht wirklich etwas mit "KI" zu tun.

84% geschätzt

https://www.musikindustrie.de/filea.../Musikindustrie_in_Zahlen_2024_geschuetzt.pdf


https://aristake.com/ai-tools-musicians-study/

87 % der Produzenten KI-Tools in ihrem Workflow am PC nutzen –
davon 79 % für technische Aufgaben wie Mixing und Mastering.

die 90% waren eine schätzung meinerseits (und ich war nah dran)
 
@Syntax_41
Die Iinks haben doch gar nichts mit Deiner Aussage zu tun. im ersten und letzten geht es generell um Analog vs. Digital. Der zweite Link ist eine Diskussion über Cubase aus dem Novemebr 2025. In allen dreien finde ich nicht von irgendwelchen Puristen, die mit Cubase den Untergang des Abendlandes gesehen haben.

Und was ein George Harrison zu Drum Machines sagt, interessiert mich ehrlich gesagt, gar nicht. Man mag mich gerne für einen Banausen halten, aber ich fand die Beatles schon immer sterbenslangweilig. Gilt für die Stones allerdings genauso.

Und im Musikindustrie-Link werden auch Dinge als KI angesehen, die einfache Funktionen sind. Wenn ich in Cubase Noten quantisiere, ist das KI oder einfach eine mathematische Funktion?

Auch im zweiten Link wird im Grunde nicht erklärt, was die Verfasser als KI bezeichnen...es wird lediglich von "LANDR Mastering" geschrieben, alles andere bleibt im Dunkeln.
 
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Sollen die machen was sie wollen, Fakt ist, jeder Mensch hat 99,99% der existierenden Musik noch nie gehoert. (oder sogar noch mehr)
Fuer jede bekannte Band, gibts 1000e unbekannte. Somit gibts halt noch ein paar mehr unbekannte Songs.
Und z.b. Musik mit Autotune und anderen Verschlimmbessereren, finde ich auch zum kotzen.
 
mischaef schrieb:
@Syntax_41
Die Iinks haben doch gar nichts mit Deiner Aussage zu tun. im ersten und letzten geht es generell um Analog vs. Digital. Der zweite Link ist eine Diskussion über Cubase aus dem Novemebr 2025. In allen dreien finde ich nicht von irgendwelchen Puristen, die mit Cubase den Untergang des Abendlandes gesehen haben.

Und was ein George Harrison zu Drum Machines sagt, interessiert mich ehrlich gesagt, gar nicht. Man mag mich gerne für einen Banausen halten, aber ich fand die Beatles schon immer sterbenslangweilig. Gilt für die Stones allerdings genauso.


Sorry das ich keine quellen aus den 90ern habe, oder quellen die dir genehm sind, mein Vater hatte einen Doktor in Musikwissenschaft und war Dozent bei uns an der Uni, daher stecke ich etwas notgedrungen in der Materie da mein Vater mich (unmusikalisch) in die richtung drücken wollte
Ergänzung ()

mischaef schrieb:
Für mich war das meiste in den 1990ern aber Rotz. Das hat nicht mal was mit persönlichem Geschmack zu tun, sondern wer zu dieser Zeit selbst Musik gemacht hat, hat erkannt, wie billig manche Dinge produziert wurden - und wie sich alles immer wieder wiederholt hat. Da gab es kaum neue Ideen. Ansonsten kannst Du mich gerne aufklären, was an "1,2, Polizei" so außergewöhnlich war...;-)

The Cranberries – "Zombie" (1994)
Nirvana – "Smells Like Teen Spirit" (1991)
Whitney Houston – "I Will Always Love You" (1992)
Sinéad O’Connor – "Nothing Compares 2 U" (1990)
 
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Haldi schrieb:
Ich finde wenn man nur so bissel Hintergrund Gedudel benötigt und sonst irgend so nen mieser Radio sender laufen würde, ist AI Musik inzwischen recht brauchbar.
Ja hört sich an wie Musik, irgendwie. Aber statt diesem matschigem KI Gedudel höre ich lieber eine von den Millionen Playlists oder Webradios mit menschgemachter Musik. Da findet man dann auch regelmäßig echte Perlen die in die eigene Sammlung wandern.
 
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