News Hochgeladene Musik bei Deezer: Nur rund jeder zweite neue Titel nicht KI-generiert

Syntax_41 schrieb:
Sorry das ich keine quellen aus den 90ern habe, oder quellen die dir genehm sind,
Das hat nichts mit dem zu tun, was mir "genehm" ist, sondern mit Deiner Behauptung, dass manche "Puristen" bereits Cubase verteufelt haben. Dafür bringst Du eben keine Belege. Und was Dein Vater ist, spielt dabei keine Rolle.

Syntax_41 schrieb:
The Cranberries – "Zombie" (1994)
Das Stück ist für mich das musikalische Pendant zu Fingernägel auf der Tafel...dieser dreifache Kelhkopfüberschlag ist für mich einfach nur schrecklich. Wird für mich nur noch durch...ohje, ich sehe es schon.

Syntax_41 schrieb:
Nirvana – "Smells Like Teen Spirit" (1991)
Sorry, dieses ganze genuschele kann ich mir noch weniger anhören. Meine Frau ist großer Foo-Fighter-Fan...da gibt es zumindest ein paar Stücke, die ich mir anhören kann. Aber Grunge? Nein Danke.

Syntax_41 schrieb:
Whitney Houston – "I Will Always Love You" (1992)
Da bleibe ich lieber beim Original.

Syntax_41 schrieb:
Sinéad O’Connor – "Nothing Compares 2 U" (1990)
Ich liebe Prince (obwohl "Kiss" mir einiges abverlangt). Aber das? Ne. Dieses gesangliche Gejammere ist für mich auf einer Stufe mit "Un-Break My Heart" von Toni Braxton...
 
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Ich habe absolut keinerlei Interesse an von einer KI erstellter Kunst.
Ich werde auch niemals dafür in irgendeinerform freiwillig Geld ausgeben.
Hätte die KI ein Bewusstsein und würde dadurch auch verstehen was sie da macht...tut sie aber nicht.


Der Mist muss m.M.n Kennzeichnungspflichtig und herausfilterbar sein.
 
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Und wie soeht das bei anderen Anbietern aus wie Spotify, Youtube Music oder Apple Music?

Und schön dass die Lieder markiert werden aber habe ich dann auch die Möglichkeit einzustellen dass mir diese nie vorgeschlagen werden?
 
Syntax_41 schrieb:
daher stecke ich etwas notgedrungen in der Materie da mein Vater mich (unmusikalisch) in die richtung drücken wollte
Jaja, Dunning Kruger my ass.

Woher kommt eigentlich dieser Fetisch, Kritik am Einsatz von KI immer mit Dunning Kruger totzuschreien?

Und warum propagieren KI-Bros den Einsatz von LLMs bevorzugt in Feldern, von denen sie nur so halb Ahnung haben?
 
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Ich kann mir gut vorstellen, dass KI generierte Musik für uns Menschen gut klingt. Die Schweden zeigen schon seit Jahrzehnten, dass es nicht um künstlerisches Schaffen sondern um feste Regeln geht um einen erfolgreichen Hit zu schreiben. So hat der Mensch wenigstens mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben. Toilette putzen usw.
 
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KI ist gekommen um zu bleiben. Wird spannend wie sich das zukünftig in der Gesellschaft integrieren wird.

Ich höre sehr viele unterschiedliche Genres, je nach Stimmung und da ists für mich eigentlich nicht wirklich relevant, von welchem Künster da gerade ist. Aktiv habe ich jetzt zumindest aber noch nicht nach KI-Musik gesucht. Glaube auch, ich würde den Unterschied nicht bemerken.

Mir wäre es aber trotzdem lieber, wenn die Musik, die ich höre menschengemacht bleibt. Ein bisschen Seele gehört zur Kunst dann doch dazu.
 
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Tevur schrieb:
Jaja, Dunning Kruger my ass.

Woher kommt eigentlich dieser Fetisch, Kritik am Einsatz von KI immer mit Dunning Kruger totzuschreien?

Und warum propagieren KI-Bros den Einsatz von LLMs bevorzugt in Feldern, von denen sie nur so halb Ahnung haben?

Weil du es quasi vorlebst, ich habe ja nichts an sachlicher Kritik, aber wie oft lese ich irgendeinen Schwachsinn, den man nach kurzer Googeln wiederlegen kann...
Unmusikalisch bedeutet nicht das ich kein Theoretisches wissen über Musik habe sondern einfach kein Talent habe eine Instrument zu bedienen.

Wo hast den den ahnung? Bis jetzt noch nichts gesehen
 
@Return2Burn
Ichbin eher in der elektronischen Musik beheimatet. Und ich mag treibende Sequenzen, die haben für mich eine unheimlich schöne "Ordnung". Mag sein, dass da der Autist in mir durchkommt, aber so etwas könnte ich stundenlang hören. Diese Stücke sind von Menschen gemacht...aber eine Seele kann ich da nicht erkennen.

Auf der anderen Seite liebe ich Bleachers, da ist für mich ganz viel "Seele" drinn.

Es geht also so und so...;-)
 
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Bei Spotify gibt es einen Feature-Request, dass KI-Musik über eine Funktion rausgefiltert werden soll. Leider fehlen noch viele Stimmen, die das auch fordern. Sonst wird es bei Spotify keiner umsetzen.
 
Klingt erst mal schlimmer als es ist - aber man muss das ganze ja auch mal in Relation setzen. Bei der Menge die da täglich eingereicht wird ist immerhin mehr als die Hälfte nicht von KI gemacht - und das meiste davon wird nie oder kaum gehört. Ich bin mir sicher, da schlummern noch viele Perlen, die nur nie entdeckt werden. Vielleicht sogar unter den KI-Songs.

KI als Werkzeug ist sicher nützlich, aber ich denke insgesamt entsteht so einfach noch mehr von dem was eigentlich gar nicht gebraucht wird. Oder aber man hat seine Nische gefunden und möchte einfach mehr davon und dies kann nur durch KI-Musik angemessen bedient werden, vielleicht auch weil man noch nicht die richtigen echten Künstler gefunden hat oder es sie einfach nicht gibt.

Persönlich würde ich mich wohl schwerer damit tun, KI-Musik gut zu finden...wenn man es nicht weiß ist es ja irgendwo auch egal, und bei manchen Genres macht es auch keinen wirklichen Unterschied, aber in anderen Fällen steckt auch mehr dahinter, Musik transportiert Emotionen und Gefühle, und die kann eine KI nicht empfinden.

Ich versuche eigentlich ständig neue Musik zu entdecken und nicht bei meinem Musikgeschmack stehen zu bleiben, klar ich habe jetzt bestimmte Artists und daneben tausende von Songs die ich gerne höre auf die ich immer wieder zurückkomme, aber nicht auch ständig was neues zu entdecken und die Sammlung zu erweitern wäre doch auch langweilig, oder? Konnte noch nie verstehen warum ich musikalisch auf einem Standpunkt verharren sollte, das was ich heute am meisten schätze hätte ich so nie entdeckt.
Es gibt auch heute noch viele neue tolle Musik die so erscheint...von echten Menschen, die natürlich Hilfsmittel benutzen die es früher gar nicht gab - daher sind auch die Einstiegshürden deutlich geringer geworden. Durch KI muss man sich jetzt nicht mal mehr wirklich mit Musik auskennen, um die Musik seiner Träume zu verwirklichen. Daher wäre es auch töricht zu sagen, brauch ich nicht, will ich nicht, kann weg.

Aber eine Kennzeichnung von KI-Musik fände ich auf jeden Fall sinnvoll. Würde mich auch interessieren ob es schon der eine oder andere KI-Song in meine Rotation geschafft hat. Vielleicht nicht direkt offensichtlich, um eine Voreingenommenheit zu verhindern, aber wenn man in die Song-Credits schaut defintiv, vielleicht auch mit Unterscheidung ob es mit KI-Hilfe entstanden oder so vollkommen durch KI. Wobei ersteres wahrscheinlich eher doch irrelevant ist, weil KI dann nur als Werkzeug eingesetzt wurde, wie eine DAW oder ein Instrument, und das wird mittelfristig wohl die meisten Songs betreffen.

Zusammenfassend ergibt sich wie fast immer ein differenziertes Bild. Komplette Ablehnung ist ebenso sinnlos wie sich dem komplett hinzugeben. Es muss der passende Mittelweg gefunden werden, der richtige Umgang damit. Es wird nicht wieder verschwinden, aber es wird "echte" Musik auch nicht vollständig verdrängen.
 
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mischaef schrieb:
Das hat nichts mit dem zu tun, was mir "genehm" ist, sondern mit Deiner Behauptung, dass manche "Puristen" bereits Cubase verteufelt haben. Dafür bringst Du eben keine Belege. Und was Dein Vater ist, spielt dabei keine Rolle.


Das Stück ist für mich das musikalische Pendant zu Fingernägel auf der Tafel...dieser dreifache Kelhkopfüberschlag ist für mich einfach nur schrecklich. Wird für mich nur noch durch...ohje, ich sehe es schon.


Sorry, dieses ganze genuschele kann ich mir noch weniger anhören. Meine Frau ist großer Foo-Fighter-Fan...da gibt es zumindest ein paar Stücke, die ich mir anhören kann. Aber Grunge? Nein Danke.


Da bleibe ich lieber beim Original.


Ich liebe Prince (obwohl "Kiss" mir einiges abverlangt). Aber das? Ne. Dieses gesangliche Gejammere ist für mich auf einer Stufe mit "Un-Break My Heart" von Toni Braxton...


Doch die habe ich dir gebracht passen aber nicht in dein Weltbild, ich habe lediglich darauf hingewiesen das ich in den 90ern die Diskussionen mitbekommen habe in der Musikbranche wie soll ich das den heute als Quelle angeben? das ist über 35 Jahre her...
Achso gute Musik ist nur was dir gefällt... das die lieder einflüsse hatten auf eine ganze Popkultur ist egal

Zu der liste würde übrigends noch Britney Spears kommen oder Matthias Reim, Coolio usw.
Huch ganz vergessen Michael Jackson mit Dangerous
Prince fande ich zb. nie besonders gut aber Geschmacksache
Ergänzung ()

Kuomo schrieb:
Ja hört sich an wie Musik, irgendwie. Aber statt diesem matschigem KI Gedudel höre ich lieber eine von den Millionen Playlists oder Webradios mit menschgemachter Musik. Da findet man dann auch regelmäßig echte Perlen die in die eigene Sammlung wandern.

Also hörst du KI Musik an oder was denkst du wird da drunter gemischt?
 
Vor einigen Tagen habe ich angefangen "FAKE MUSIC" auf Spotify zu hören - Verdammt.... KI Musik ist geil!

Ihr könnt gerne im Keller bleiben und nur das fressen was Bauer Manfred euch vorwirft, ich probiere überall mal und entdecke bei jedem Buffet leckeres!

Smells like Teen Spirit in einer verdammt guten Raggae Version? KI machts möglich und es hört sich verdammt gut an!
 
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Syntax_41 schrieb:
Mal ganz ehrlich: Am Ende des Tages erkennt doch sowieso niemand mehr den Unterschied zwischen KI-generierten Werken und handgemachter Arbeit. Warum also diese ständige, fast schon hysterische Aufregung?
Sprich bitte für dich, ich wurde schon mehrfach mit AI Slop auf Spotify belästigt. Hab's also ganz klar, weil es hingerotzt war ohne Hirn und Herz war.

Problem was wieder kaum einer auf dem Schirm hat ist, dass die Slop Spammer kaum Aufwand in der Produktion haben und damit ihre ganze Zeit ins analysieren und manipulieren von Empfehlungsalgorithmen stecken können, um ihren Schund effizient zu verbreiten. Pop Musik auf Steroide und in jedem Genre.

KI als Werkzeug, gerne, KI als Slopmachine, bitte nicht.
 
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Marcel55 schrieb:
aber in anderen Fällen steckt auch mehr dahinter, Musik transportiert Emotionen und Gefühle, und die kann eine KI nicht empfinden.

Doch kann sie weil das nur Mathematik ist, natürlich empfindet die KI nichts aber sie weis wann sie sie setzen kann anhand von Mathematischen Algorithmen, denkst du wirklich die Musikindustrie produziert so lange bis sie den richtigen ton getroffen hat?
Ergänzung ()

Kuomo schrieb:
Sprich bitte für dich, ich wurde schon mehrfach mit AI Slop auf Spotify belästigt. Hab's also ganz klar, weil es hingerotzt war ohne Hirn und Herz war.

Ob jetzt KI Slop oder Menschgemachter Slop ist jacke wie hose gut gemachte erkennt man nicht
 
Mystique_ schrieb:
…sich eine Platte von Phil Collins auflegt und den Kaffee genießt…
Wüsste ich nicht, dass es seine Musik auf Platte gibt. Auf CD ja...

Auf Platte gäbe es höchstens von Genesis. Habe ich selbst einige...
 
Lan_Party94 schrieb:
Ihr könnt gerne im Keller bleiben und nur das fressen was Bauer Manfred euch vorwirft, ich probiere überall mal und entdecke bei jedem Buffet leckeres!
Gönn dir, es gehen auch genug Menschen zu McDonalds weil's ihnen schmeckt.
 
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Ich bin musikalisch bei den meisten Sachen vor 2005 hängen geblieben. KI gab es damals noch nicht.
Zwischendurch haue ich gerne auch mal generisches Lofi in Spotify an. Da kann durchaus viel KI drin stecken und ich merke es nicht. Diese Art Musik dürfte sich relativ einfach durch ein Programm generieren lassen.

Ich stimme aber nicht zu, dass Musik einfach nur Mathematik ist. Ein Lied an sich ist das zwar, aber sobald ein Künstler seinen Touch anwendet, dann ist es mehr. Sein Beitrag ist ja, gezielt das mathematische Grundgerüst nach seinem Gefühl zu manipulieren, daraus auszubrechen.
Das hört man auch. Zum Beispiel Pianospieler: Anfänger hauen immer auf die gleiche Art in die Tasten, die Musik wird dadurch eher zu einem Marsch. Ein Fortgeschrittener hingegen bringt seinen eigenen Touch ein, was sich in verfrühten oder verspäteten, weicheren oder härteren Anschlägen äußern, die nicht im Notenblatt stehen. Und das macht jeder anders.
 
Zuletzt bearbeitet: (Typos korrigiert)
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Die Musik starb mit Rock, mit Midi, Synthesizern, Stock Aitken Waterman, jetzt mit KI.
Bei Letzteren kann ich mich noch an ein Interview erinnern, als ein „Experte“ meinte, dass es keine wirklich neue Musik mehr geben könne, weil sämtliche für Menschen wohlklingenden Melodien, Rhythmen, Klänge etc. schon da gewesen wären… ;)

Der Slop wird gehen, aber KI wird sich auch in der Musik in bestimmten Bereichen etablieren.
 
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