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News Hochgeladene Musik bei Deezer: Nur rund jeder zweite neue Titel nicht KI-generiert

Syntax_41 schrieb:
Doch die habe ich dir gebracht passen aber nicht in dein Weltbild,
Ach hör doch auf mit dem Blödsinn. Das merkt man doch an Deiner gesamten Diskussion hier, auch mit anderen. Für Dich zählt anscheinend nur Dein eigenes Weltbild.

Syntax_41 schrieb:
ich habe lediglich darauf hingewiesen das ich in den 90ern die Diskussionen mitbekommen habe in der Musikbranche wie soll ich das den heute als Quelle angeben? das ist über 35 Jahre her...
Der Behauptende hat die Behauptungzu belegen. So einfach.

Du bist mit der Behauptung um die Ecke gekommen, dass wegen Cubase "Puristen sofort den Untergang der Kunst prophezeit" haben. Du legst nicht mal fest, wer diese Puristen waren. Mal abgesehen, dass zwischen Cubase und der ersten wirklichen DAW, wie wir sie heute kennen, Jahre liegen (das Soundstream Digital Editing System von 1977 lasse ich hier bewusst mal aus), legt der Zusammenhang nahe, dass es sich um Puristen der elektronischen Musik handelt - für die sich aber nicht viel ändert, nur, dass sie von Hardware-Sequencern, bei denen sie ihre Noten auf einem Zwei-Zeilen-Display editierten, das nun deutlich bequemer an einem großen Monitor machen konnten. Für andere Musiker war Cubase seinerzeit völlig uninteressant, weil es zu beginn ein reines Sequenzer-Programm war.

Syntax_41 schrieb:
Achso gute Musik ist nur was dir gefällt... das die lieder einflüsse hatten auf eine ganze Popkultur ist egal
Ja, ich habe oben von Musik gesprochen, die MIR gefällt - oder nicht. Was "gute Musik" ist, ist also rein subjektiv.

Syntax_41 schrieb:
Zu der liste würde übrigends noch Britney Spears kommen oder Matthias Reim, Coolio usw.
Reim finde ich musikalisch nicht wirklich spannend, als Mensch aber eine coole Socke.

Syntax_41 schrieb:
Huch ganz vergessen Michael Jackson mit Dangerous
MJ fand ich beispielsweise immer völlig überbewertet. Was hat er denn geschaffen?

Syntax_41 schrieb:
Prince fande ich zb. nie besonders gut aber Geschmacksache
Ach, hier ist es dann Geschmackssache, bei Deinen Sachen dann aber nicht?
 
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Gibt es eine KI, die mir hilft, KI generierten Schrott gar nicht erst an meine Musiksuche ranzulassen?
 
@cbforum.scooter
Auweia...schon wieder der Abgesang auf die Musik...wie viele Tode ist die jetzt gestorben? Bei Dir erkenne ich 5 ;-) . Obwohl ich S.A.W. nur bedingt dazu zähle...die haben zu Anfangstagen richtig gute Sachen gemacht...Ende der 1980er wurde es aber immer mehr zum Einheitsbrei. Obwohl Rick Astley heute noch eine coole Socke ist. Der nimmt sich weniger wichtig als die meisten, die über Musik diskutieren.
 
@mischaef Mir geht's da tatsächlich auch nicht um die Qualität. Ich bin jetzt auch Niemand der sich Künstlern so massiv verbunden fühlt.

Zuweilen interessiert mich aber, nicht nur bei Musik, auch die Absicht des Künstler, seine Geschichte, das Warum hinter dem Werk, weil das alles eine Verbindung schafft. Seele wäre hier dann eher ein abstrakter Überbegriff dafür und das fehlt bei KI-Musik dann teils komplett wenn der Promptschreiber einfach nur "3 Minuten fetziger Trommelbasstrack im Stil von Unknown Interpret XY" hinrotzt.

Bei Musik die in Masse konsumiert wird, vermutlich nicht wirklich relevant...bei Titeln die einen irgendwo im Herzen treffen, im inneren Berühren... fühlt sichs doch massiv komisch an, wenn das fehlen würde.
 
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@Return2Burn
Ich verstehe was Du meinst, aber auch in einem Stück, das in einer Stunde entstanden ist, kann das sein, was Du als "Seele" bezeichnest. Ich würde eher von "Ehrlichkeit" sprechen. Also ob ein Stück so aus einem "herausspringt", oder ob es es gezielt so gemacht wurde, damit es sich viel verkauft.

Aber das kann auch bei einer KI sein. Mancher Songwriter sagt seinen Musikern ja auch, wie sie ein Stück, was er geschrieben hat, spielen sollen. Das ist bei einer KI nicht viel anders. Es kommt vielleicht eher drauf an, wie viel Arbeit man sich macht.
 
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zEtTlAh schrieb:
Ich hoffe da gibt es einen Haken den man setzen kann, der KI Musik ausblendet und in Playlists überspringt....
Ist mir von keinem Anbieter bekannt. Wurde bei Spotify auch schon lange gefordert, aber wird wohl niemals kommen. Die Anbieter freuen sich schließlich über mehr Content und die Erkennung ist schwer wirklich zuverlässig umzusetzen.

Syntax_41 schrieb:
Mal ganz ehrlich: Am Ende des Tages erkennt doch sowieso niemand mehr den Unterschied zwischen KI-generierten Werken und handgemachter Arbeit. Warum also diese ständige, fast schon hysterische Aufregung?
1. Weil vieles davon eben doch schlecht ist. Meine Blockliste auf Spotify nähert sich dank KI den 100 Musikern an. Gerade Mittelalter- und Fantasymusik zur Hintergrundbeschallung bei Pen&Paper Sessions ist bei mir durchseucht mit schlechtem KI-Rotz. Freut mich ja für die Leute, dass sie sich jetzt musikalisch ausdrücken können, aber ich wills einfach nicht hören.
2. Ähnlich wie bei Bildern: für mich besteht einfach kein Bedarf an mehr Zeug. Ich hab mir seit dem Beginn des Streaming-Zeitalters wirklich noch nie gedacht "oh man, ich hab einfach nichts zu hören". Spotify hat über 100 Millionen Lieder von Menschen und kriegt jeden Tag haufenweise dazu. Für mich füllt KI hier einfach keine Lücke.

Ich hab sogar ein oder zwei Lieder in meinen Favoriten von denen ich weiß, dass da KI am Werk war. Mein Erlebnis wäre komplett ohne KI aber trotzdem besser und deshalb hätte ich auch gerne eine Kennzeichnungspflicht und Möglichkeit, das abzuschalten.

Genicksalto schrieb:
Nennt mich old school, aber ich höre nur Musik von der ich die Bands/den Künstler kenne und auch im echten Leben (Konzerte o. Festivals) sehen/hören kann.
Und wie findest du neue Musik und Künstler? Ich fand die generierten Playlists immer toll, weil man neue Sachen entdeckt hat, die mal mehr mal weniger an die eigenen Vorlieben angepasst sind.
 
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zEtTlAh schrieb:
Ich hoffe da gibt es einen Haken den man setzen kann, der KI Musik ausblendet und in Playlists überspringt
Das würde ich mir auch dringend wünschen. Die Wochenlisten werden immer mehr davon verwässert.

Petezilla schrieb:
Bei Spotify gibt es einen Feature-Request, dass KI-Musik über eine Funktion rausgefiltert werden soll.
Wird bestimmt nicht kommen. Spotify kennzeichnet KI Musik ja nicht mal, obwohl man es qualitativ schnell erkennt. Als Streaminganbieter könnten die auch einfach selber diese KI Musik erstellen. Da braucht es niemand extern für, den man dann an der Auszahlung beteiligt. Also ich glaube nicht, dass die Interesse an einer Filterung haben.
 
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@mischaef Ja, das will ich nicht ausschließen...und vieles was die Popkultur in den letzten 2 Jahrzehnten hervorgebracht hat, kann definitiv auch als seelenlos bezeichnet werden, dafür hat es keine KI gebraucht.

KI gibt sicher auch Menschen die Möglichkeit, Kunst zu erschaffen, für die sie die physischen Talente vielleicht nicht besitzen...das ist sicherlich ein Aspekt, den man nicht ausklammern darf.

Eventuell müssen wir da auch im KI-Zeitalter an unserer Definition von Kunst arbeiten.

Was wir meineserachtens aber nicht brauchen...noch mehr völlig austauschbare Musik, die nur fürs schnelle Geld produziert wurde. Vielleicht werde ich alt, aber ich vermisse schon etwas die Zeiten wo man sich auf ein Album gefreut hat und wenn es gut war, dieses einen das nächste halbe Jahr begleitet hat. Heute wird man von zig Millionen "Künstlern" vollgemüllt und der Überblick geht völlig verloren.
 
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@Return2Burn
Das habe ich eigentlich noch immer. Ich habe mich monatelang auf das letzte Kebu-Album gefreut und wurde nicht enttäuscht. Gleiches gilt für das neue Bleachers-Album, was im Mai erscheinen soll. Doch, so etwas gibt es noch...^^
 
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Syntax_41 schrieb:
Und noch mal, was ändert das? 90 % der Musik wurde eh bereits vor KI am Computer erstellt und mit Plugins wie Autotune korrigiert, was dann auf Konzerten demnächst abgemischt wird.
Nein.
 
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Der Sprung von Drum-Bots zu KI-Musik ist doch gar nicht so weit, oder? Klar, das eine ist nur durch eine Texteingabe und das andere wird in FL-Studio (oder so) hingeschoben. Aber ist der Unterschied von "350bpm blastbeat for 15sec for this part of the song" so unterschiedlich vom Hinschieben von ein paar Tonspuren?

Keine Ahnung, ob ich schonmal bewusst KI-Musik auf Spotify gehört habe, ist mir zumindest nicht aufgefallen. Das Thema ist aber durchaus interessant, dass es so weitreichende Auswirkungen auf die Branche hat, war mir aber auch nicht klar. Wenn man die Musik einfach kennzeichnet, wie sie es ja vorhaben, dann sollte das Problem doch auch nicht zu groß sein?
 
...das ist selbst bei Livemusik schon so. Gitarren und Keyboard fallen aus und der Sound spielt unverändert weiter. Beim Schlagzeug wird es dann spannend. Mittlerweile traue ich weder der Musik wie auch irgendwelchen Videos in den sozialen Medien. Da sehen die Leute das schnelle Geld. Diese Produkte sollten anders vergütet werden oder gar nicht. Das entwickelt sich aktuell zur Seuche. Selbst wenn die Leute kommentieren das es ein KI Video ist, verdient mit jedem Kommentar der Ersteller.
 
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Mystique_ schrieb:
…sich eine Platte von Phil Collins auflegt und den Kaffee genießt…
Bei mir war es gestern "In-A-Gadda-Da-Vida" von Iron Butterfly (natürlich als Originalpressung von 1968) :D
 
Rollkragen schrieb:
...das ist selbst bei Livemusik schon so. Gitarren und Keyboard fallen aus und der Sound spielt unverändert weiter.
Das hat aber nichts mit KI zu tun, Playback oder Halb-Playback gabs ja schon immer.

Mich nervt es auch auf Konzerten, wenn eine Band die nur einen Gitarristen hat, meint sie müsse auf dem Album einen Track mit 3 Gitarrenspuren drauf packen und dann hört man live entweder nur eine einzige Gitarre wodurch der Song kacke klingt, oder die anderen 2 Gitarren kommen eben vom Band
 
CtrlFreak schrieb:
Ich finde Autotune hat schon sehr viel Kunst zerstört. Und die Algorithmen der Streamingdienste haben die Kultur zerstört.
Vor Autotune gab es auch Talent!
 
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Taxxor schrieb:
Das hat aber nichts mit KI zu tun, Playback oder Halb-Playback gabs ja schon immer.

Mich nervt es auch auf Konzerten, wenn eine Band die nur einen Gitarristen hat, meint sie müsse auf dem Album einen Track mit 3 Gitarrenspuren drauf packen und dann hört man live entweder nur eine einzige Gitarre wodurch der Song kacke klingt, oder die anderen 2 Gitarren kommen eben vom Band
hatte das erst kürzlich bei einer Metalband da kenne ich Playback bisher so noch nicht. Es stehen jedoch auch kaum noch Technik auf der Bühne bis auf Laptops. Mich hatte jedoch auch das eigenartige spielverhalten gewundert, wenig Bewegung auf den Instrumenten, jedoch Mega Bombast Bühne, das kann so nicht von 4 Personen kommen.
 
@mischaef Dann sei dir das gegönnt 😉 Bei mir ist in der puren Masse leider untergegangen. Mir spült nur hin und wieder der Insta-algo ein paar interessante Punk Bands rein...ansonsten hänge ich meist auf irgendwelchen Genrestreams bei Spotify fest🙈
 
Kuomo schrieb:
Gönn dir, es gehen auch genug Menschen zu McDonalds weil's ihnen schmeckt.
Danke und übrigens, nicht jeder Vergleich hinkt - manche liegen 6 Fuß tief unter der Erde. 😂

Ich schlage dir vor den Artikel nochmal zu lesen, versuchen zu verstehen und auf dich selbst mal zu projizieren. Ich wette auch du wirst KI Musik als gut empfinden, weil du eben nicht erkennst ob es KI oder oder nicht. Dann kommt der Moment - du gröllst ein KI Lied mit, weil der elitäre Herr es noch nicht besser weiß, und jemand sagt dir das es KI ist. Was nun? Bricht eine Welt zusammen? Musst du nun eine Tüte über den Kopf tragen, damit dich niemand erkennt? Kannst du absolut nicht mit dieser "scharm" leben?

Naja, Hauptsache man kann sich echauffieren - ohne grundlosen Stress macht das Leben anscheinend nur halb so viel Spaß.
 
Rollkragen schrieb:
...das ist selbst bei Livemusik schon so. Gitarren und Keyboard fallen aus und der Sound spielt unverändert weiter. Beim Schlagzeug wird es dann spannend.
Schau Dir mal den Konzertmitschnitt von Peter Gabriels "Secret World" an...das, was da an Instrumenten zu hören ist, wird auf der Bühne gar nicht gespielt...
 
Obgleich ich selbst KI-Musik erstelle (nicht komponiere), bin ich für eine KI-Kennzeichnung.
Da darf jeder selbst Entscheiden, ob er dieser Musik eine Chance gibt.
Ich zwinge ja auch keinen Fleischesser, veganes Ersatzzeug zu schlucken.
 
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