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News Hochgeladene Musik bei Deezer: Nur rund jeder zweite neue Titel nicht KI-generiert

Shoryuken94 schrieb:
Die werkzeuge um das umzusetzen sind dann ein anderes Thema.
Die Werkzeuge heißen Schlagzeug, Gitarre (1-3), bass, Gesang und vlt noch ne Nord Stage oder wenn es stylischer sein soll ne keytar.

Bedient von Menschen und hingestellt vom jeweiligen Tech.
 
BDR529 schrieb:
Wüsste ich nicht, dass es seine Musik auf Platte gibt.
Das sollte man mal gesehen, wenn nicht gehört haben:

https://www.discogs.com/de/master/553-Phil-Collins-Face-Value .

Besonders der erste Titel haut richtig rein.


Krik schrieb:
Ich bin musikalisch bei den meisten Sachen vor 2005 hängen geblieben.
Ich auch.
Da hab ich die letzte gute CD gekauft: Brave New World von Iron Maiden, die ich auch heute noch öfters mal höre.

Alles, was danach kam, war uninspiriert und fad.

Von Ozzys "13" hab ich mir nur God Is Dead gemerkt, alles andere war schlecht.
Jethro Tulls letzter CD merkt man ganz deutlich an, daß die Luft schon lange raus ist bei Herrn Anderson.
Nicht mal ansatzweise so ein Ohrwurm wie Locomotive Breath oder Crooeyed Mary sind da zu finden - nur gleichförmiger Einheitsbrei.

Sie haben alle nachgelassen, die Idole meiner Jugend.
So etwas, wie A Light In The Black von Rainbow, was man so lange spielt, bis die Platte abgehobelt ist, werde ich wohl nie wieder sehen.

Der kreative Schwung ist weg.
Phil Collins hat schon lange mit den elektronischen Trommeln gespielt, weil er die Stöcke nicht mehr richtig halten konnte und es hat sich keiner aufgeregt ( doch, ich ... ).

Bei In The Air Tonight hört man das ganz deutlich.

Aber er hat bis 2007 fast jede Woche auf der Bühne gestanden und nicht immer das gleiche gespielt.
Das ist doch der Kick, der der Zuhörer anspringt.

Jon Lord spielt Bach auf der "Perfect Strangers" maö so eben zwischendurch.
Die Platte klingt heute noch frisch und knackig als Live-Album, obwohl her Gillan schon wieder einige Drehzahlen auf dem Kessel zu haben scheint.

Krik schrieb:
KI gab es damals noch nicht.
Zwischendurch haue ich gerne auch mal generisches Lofi in Spotify an. Da kann durchaus viel KI drin stecken und ich merke es nicht. Diese Art Musik dürfte sich relativ einfach durch ein Programm generieren lassen.

Genesis hat sicher auch viel mit dem Computer getrickst, wenn man sich die Klänge von Tony Banks mal genau anhört.

Bei Home By The Sea ist im Mittelteil viel Synthesizer zu hören.
Und der heißt so, weil er syntehtische Klänge generiert.
Aber die Anschlaglänge und das -tempo generiert immer noch der Keyborder.

Das ist von Konzert zu Konzert anders, deswegen geht man zum Konzert, auch wenn man die Platte 8 CD schon hundert mal gehört hat.

Frijid Pink hat mal The House Of The Rising Sun mit völlig verzerrten Gitarren gespielt.
Das klang besser, als Eric Burdon mit der Orgel als Leitmotiv.

Dann haben sie noch den Röhren-Verstärker übersteuert, bis es gekratzt hat.
Das kann man eben nicht mal so eben mit der 5. oder 7. Oberwelle erklären mathematisch, wenn die Signale unsymmetrisch von der Endstufe kommen wegen des nichtlinearen Bereiches der Kennlinie.

Genau diese Ungenauigkeiten sind das, was ein Stück interessant macht.
Ich hab 6 oder 8 Versionen von Home By The Sea gehört und angesehen, weil ich unbedingt die Version mit den fließenden Gesichtern von Munk, die sich voneinander weg bewegen sehen wollte, aber irgendwie gibt es die nicht mehr auf Youtube und Co.

Jede Version ist anders und wenn das Licht ausgeht, weiß man nie, wo Phil Collins beim nächsten Gesangspart wieder auftaucht und welche Faxen er dann macht.

Krik schrieb:
Ich stimme aber nicht zu, dass Musik einfach nur Mathematik ist.
Ich auch nicht.

Wenn die Ki mal die Stufe von Marillion erreicht hat, höre ich mal rein,
Aber das kann dauern, denke ich.

Da geh ich in der Zwischenzeit lieber zu Chris Hülsbeck und höre mir den alten Turrican Sound an.
 
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ThirdLife schrieb:
Wie üblich wird einfach wieder hemmungslos dahingeweint. Dazu Weltuntergangsprognosen und auf der anderen Seite die sich selbst krass was einbildenden "Puristen" mit ihren Vinyls auf die sich ordentlich was eingebildet wird.

Es war mir schon beim Titel klar was hier kommt. 🤣
Mir auch. Die üblichen KI Bros hier im Forum ;)
Ergänzung ()

wuselsurfer schrieb:
Da geh ich in der Zwischenzeit lieber zu Chris Hülsbeck und höre mir den alten Turrican Sound an.
Den hatte ich hier vor 1-2 Tagen verlinkt als jemand bei alten Games "Musik" geschrieben hatte ;)

MUSIK

https://m.soundcloud.com/chris_huelsbeck/sets/turrican-soundtrack-anthology
 
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Weyoun schrieb:
Gibt es eine KI, die mir hilft, KI generierten Schrott gar nicht erst an meine Musiksuche ranzulassen?

Wenn die KI-Anbieter keine Flaggen setzen, wird das nie jemand erkennen können. Zwar kann eine KI die Wahrscheinlichkeit sagen, ob es KI generiert ist, aber da kann sie auch falsch liegen. Weil sie quasi raten muss
 
Dead Internet Theorie is real.

Naja, ist nichts neues. Erst vor kurzem gab es eine News, dass jemand verklagt wurde, da er das System ausgenutzt hatte. Songs massenweise erstellt, Songs via KI immer wieder angehört und somit Geld für die Klicks generiert. Warten wir nochmal ein paar Jahre ab, dann ist das sicherlich normal und die Vorschläge diverser Suchseiten wird sich drastisch ändern.
 
mischaef schrieb:
Ach hör doch auf mit dem Blödsinn. Das merkt man doch an Deiner gesamten Diskussion hier, auch mit anderen. Für Dich zählt anscheinend nur Dein eigenes Weltbild.


Der Behauptende hat die Behauptungzu belegen. So einfach.

Du bist mit der Behauptung um die Ecke gekommen, dass wegen Cubase "Puristen sofort den Untergang der Kunst prophezeit" haben. Du legst nicht mal fest, wer diese Puristen waren. Mal abgesehen, dass zwischen Cubase und der ersten wirklichen DAW, wie wir sie heute kennen, Jahre liegen (das Soundstream Digital Editing System von 1977 lasse ich hier bewusst mal aus), legt der Zusammenhang nahe, dass es sich um Puristen der elektronischen Musik handelt - für die sich aber nicht viel ändert, nur, dass sie von Hardware-Sequencern, bei denen sie ihre Noten auf einem Zwei-Zeilen-Display editierten, das nun deutlich bequemer an einem großen Monitor machen konnten. Für andere Musiker war Cubase seinerzeit völlig uninteressant, weil es zu beginn ein reines Sequenzer-Programm war.


Ja, ich habe oben von Musik gesprochen, die MIR gefällt - oder nicht. Was "gute Musik" ist, ist also rein subjektiv.


Reim finde ich musikalisch nicht wirklich spannend, als Mensch aber eine coole Socke.


MJ fand ich beispielsweise immer völlig überbewertet. Was hat er denn geschaffen?


Ach, hier ist es dann Geschmackssache, bei Deinen Sachen dann aber nicht?
Du verwechselst hier zwei völlig verschiedene Dinge: Persönlichen Geschmack und objektiven kulturellen Einfluss

Zu der Cubase-Sache: Du betreibst da historische Haarspalterei. Natürlich war Cubase anfangs 'nur' ein MIDI-Sequenzer. Aber es steht stellvertretend für die damalige Digitalisierung der Musikproduktion am Rechner (Atari ST etc.). Und der Aufschrei der 'echten' Musiker war real: Die britische Musikergewerkschaft (Musicians' Union) hat in den 80ern mit Kampagnen wie 'Keep Music Live' massiv gegen Synthesizer, Drum-Maschinen und Sequenzer protestiert, weil echte Schlagzeuger und Bassisten um ihre Jobs fürchteten. Das ist genau dieselbe Existenzangst wie heute bei der KI. Die Technologie ändert sich, die Panik bleibt gleich.

Zu Jackson, es ist absolut okay, wenn dir seine Musik nicht gefällt. Das ist subjektiv. Aber zu fragen 'Was hat der denn geschaffen?' ist schon wild. Er hat das meistverkaufte Album der Musikgeschichte produziert, das moderne Musikvideo quasi erfunden und Pop/R&B für Jahrzehnte geprägt. Das abzusprechen, hat nichts mehr mit Geschmack zu tun, sondern ist schlichtes Ignorieren von Fakten.

Und genau das ist mein Punkt: Ein Künstler kann einen massiven Einfluss auf die Popkultur haben, auch wenn wir beide seine CDs nicht im Schrank stehen haben. Gleiches gilt für die Produktion: Nur weil ein Song am PC berechnet (oder von KI generiert) wird, macht ihn das nicht weniger wirkungsvoll für das Publikum, das ihn feiert.
Ergänzung ()

Alphanerd schrieb:

Doch und seit jahren mit KI und keiner hats gemerkt
 
Alphanerd schrieb:
Mir auch. Die üblichen KI Bros hier im Forum ;)
Ich nehm ehrlich gesagt hauptsächlich einen Anti-AI Frust wahr an jeder Ecke, als Menschen, die totale "KI Bros" sind. Und üblicherweise sind die Leute die am meisten gegen AI schreien auch die Leute die am wenigsten Plan von den jeweiligen Tools und ihrem Nutzen haben. :D
 
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Musik ist immer auch ein Gefühl. Man kann sich damit identifizieren, wenn die Band einem sozusagen aus der Seele singt. Jeder kennt das: es gibt für jede Situation im Leben einen Song.

Musik: das sind auch Konzerte und Festivals. Dinge die mit viel Hingabe von Menschen gestaltet werden. Wo die Menschen ausmachen, was es ist, und was erst durch Menschen dieses einzigartige Gefühl eines Konzerts oder Festivals ausmacht.

Ich kann mir nicht vorstellen, wie sowas durch einen Computer ersetzt werden soll.
 
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Conqi schrieb:
1. Weil vieles davon eben doch schlecht ist. Meine Blockliste auf Spotify nähert sich dank KI den 100 Musikern an. Gerade Mittelalter- und Fantasymusik zur Hintergrundbeschallung bei Pen&Paper Sessions ist bei mir durchseucht mit schlechtem KI-Rotz. Freut mich ja für die Leute, dass sie sich jetzt musikalisch ausdrücken können, aber ich wills einfach nicht hören.
2. Ähnlich wie bei Bildern: für mich besteht einfach kein Bedarf an mehr Zeug. Ich hab mir seit dem Beginn des Streaming-Zeitalters wirklich noch nie gedacht "oh man, ich hab einfach nichts zu hören". Spotify hat über 100 Millionen Lieder von Menschen und kriegt jeden Tag haufenweise dazu. Für mich füllt KI hier einfach keine Lücke.

Ich hab sogar ein oder zwei Lieder in meinen Favoriten von denen ich weiß, dass da KI am Werk war. Mein Erlebnis wäre komplett ohne KI aber trotzdem besser und deshalb hätte ich auch gerne eine Kennzeichnungspflicht und Möglichkeit, das abzuschalten.

1. bei müll bin ich bei dir braucht keiner aber ehrlich waren die charts besser als der KI Slop? oder ballerman mucke... ehrlich wir hatten schon vorher viel digitalen müll, du hörst es aber inzwischen du kannst dir nicht mehr sicher sein ist das jetzt KI oder nicht, Künstler können inzwischen ihre stimme clonen und du merkst das nicht.

2. Ja haben wir wir haben auch genug filme und serien aber dennoch will ich das neues produziert wird
Im endeffekt ist es doch egal solange das lied gut ist
 
mischaef schrieb:
@Equinaut
Eben nicht. Anspruch ist etwas subjektives und völlig eigenes. In dem von mir zitierten Zusammenhang ist es in meinen Augen aber eher elitärer Natur...
Moment, dein persönlicher Anspruch an dein Konsumverhalten ist etwas anderes wie objektive Qualitätsmerkmale. Ob Musik Anspruchvoll ist, hat nicht mit deinem persönlichen Geschmack oder deinem Anspruch zu tun. Daran ist auch nichts elitär. Man muss sich aber damit auseinander setzten um Musik auch wirklich auf allen Ebenen zu verstehen. Musik/Komponieren ist ein Handwerk das man erlernt und wie ein Tischler einfache oder aufwändige Möbel herstellt, so kann ein Komponist auch einfache oder komplexere Musik komponieren (so man sein Handwerk versteht). Das macht das rein emotionale Konsumieren nicht falsch. Es ist aber ein gewaltiger Unterschied ob man nur seinen 08/15 Radiotrack der überwiegend nur aus Kadenzen besteht hört oder ob sich ein Lied chromatisch einmal durch alle Tonarten hangelt. Das fordert auch das Gehirn ganz anders. Daher hat Kuomo nicht völlig Unrecht.

@Taxxor: Da sind wir weitgehend einer Meinung. Man muss sich nur man anschauen, seit wann es Band in a Box gibt. Da gibt man ja auch nur ein paar Parameter vor und hat seinen Track. Das Thema ist damit eigentlich auch alt. Wobei sich mir die Frage stellt, ob KI auch zu Leistungen wie Bach in der Lage wäre.
 
Alphanerd schrieb:
Und ja: KI Slop hat keine Seele, sry. Auch wenn du die Idee und die Texte geliefert hast.
Was bleibt denn dann noch übrig, wenn du schon die Texte geliefert hast?

Einfach nur noch Instrumente dazu zu spielen und dafür braucht es keine Menschen, du würdest niemals erkennen, ob eine Gitarre in einem Track von einem echten Menschen im Studio eingespielt oder komplett künstlich erzeugt wurde.
 
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Mozart und Brahms haben gefühlt bereits zur Hälfte das äqivalent zur Fahrstuhlmukke komponiert. Wenigstens die Hälfte aller Alben besteht aus Fillern. Alle zwei Jahre der geneigten Hörerschaft was auf den Tisch zu legen, ist Handwerk. Eine Band liefert als Ganzes einen relativ repetetiven Gesamtsound. Würde man den nicht mögen, ginge man auch nicht ins Konzert oder Geld für Alben ausgeben. Die Frage ist eher in welchem Zusammenhang man KI Zeug konsumieren sollte, wenns schon x-Literationen von allem möglichen gibt. Muss ja nur den Albentitel eingeben und nicht mal prompten um was "neues" zu machen.
 
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Tevur schrieb:
Einfach so?
Ohne Komposition?
Damit hat eine KI ja kein Problem, die komponiert dir alles mögliche zusammen und keiner kann später sagen ob es ein Mensch komponiert hat oder nicht.
Und das ist mir auch völlig egal solange es sich gut anhört.

Finde es immer lustig wenn sich Kollegen über KI Rock/Metal aufregen weil das alles so generisch klingt, wo ich mir denke exakt so klingen 90% aller Metalbands
 
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Kennzeichnungspflicht wie in China, jeglicher Einsatz muss sofort angezeigt werden (visuell oder klanglich), es muss in den Metadaten stehen, Entfernung ist strikt verboten und wird hart geahndet. Jeder in der Kette, vom Original und Verbreiter, müssen das angeben.

Mir geht das so dermaßen auf den Sack, sonst habe ich in Streams tolle neue Künstler entdeckt, jetzt kommt immer mehr Einheitsbrei der so belanglos ist, dass es 100% KI Slop ist.
 
Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich meine Playlists selber baue. Musik ist für mich mehr als nur irgendwelches geblabbel im Hintergrund. KI Musik ist für mich, genau wie genrierte Bilder und Videos, eine eigene Kategorie. etwas ähnliches, aber auch minderwertiges. Wie ein schrumpliger Hamburger von McDonalds im verglich zu einem richtigen Burger in einem Restaurant.

Traurigeweise erlebe ich aktuell immer mehr Situationen, wo ein wirklich guter Act, Bild, Video etc, KI bezeichnet wird.

Ich benutze ich beruflichen Umfeld schon lange KI als Werkzeug. Kunst wäre das letzte was ich damit in Verbindung setzen wollen würde.
 
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Taxxor schrieb:
Einfach nur die Instrumente zu spielen und dafür braucht es keine Menschen
Ich habe noch nie einen Clanker Instrumente spielen gesehen. Oder ein Konzert geben.
Taxxor schrieb:
Finde es immer lustig wenn sich Kollegen über KI Rock/Metal aufregen weil das alles so generisch klingt, wo ich mir denke exakt so klingen 90% aller Metalbands
Bleiben ja noch 10%. Und wie gesagt, der Clanker gibt keine Konzerte.
 
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Endlich mal eine Sache, die mir bezüglich "Künstlicher Intelligenz" komplett Arsch vorbei geht.

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Erläuterung:

Die Musik, die ich sehr gerne höre, gibt es schon lange und viel davon in verschiedenen Einspielungen.

Ich höre generell kaum Musik, die jünger als 25 Jahre alt ist mit Genuss (und davon auch nur sehr wenig) und mein Schwerpunkt liegt auf europäischer Musik, die zwischen 300 und 150 Jahre an Alter vorweisen kann.

Selbst meine favorisierten Aufnahmen dazu sind oft aus den 1950er bis 1990ern.

Also kann ich nur wiederholt sagen: MIR EGAL

Es ist nicht so, dass ich nicht breitgefächert in andere Musik* reinhören würde - der Pool ist schließlich unendlich groß und erweitert sich ständig. Aber überzeugen kann mich das Allermeiste davon gegenüber der von mir präferierten Musik nicht. Geschmackssache eben.

Wer weiß, vielleicht tauschen die Menschen aber ja demnächst z.B. die Wiener Philharmoniker durch KI-Roboter aus und das Neujahrskonzert 2035 wird dann von Maschinen präsentiert. Möglich wäre es.

Aber in dem Fall habe ich aber ja noch z.B. die Neujahrskonzerte von 1989 und 1992 mit Caros Kleiber auf CD.

Zu dem ganzen Thema könnte ich noch viel mehr schreiben und ins Detail gehen, da ich aber eher faul bin... äh... ich meine energiesparend bin, denn in Deutschland darf man ja nicht faul sein, lasse ich das.

Außerdem will ich den Musikgeschmack anderer auch nicht beleidigen... obwohl... das kann manchmal mit dem richtigen Gegenüber schon ein schöner unflätiger Sport sein... Monkey Island Beleidigungsfechten oder so... :evillol:

Abschließend möchte ich noch sagen: KEINE PANIK!
Bedenkt mal, wie viel Musik es schon gibt. Braucht man da wirklich neue Musik in seinem winzig kleinen sehr kurzen Menschenleben? Die meisten Leute haben doch noch nie wirklich auch nur im Ansatz die Musik gehört, die schon vorhanden ist. Bzw. viel weniger, als sie hätten hören können.

---

*damit meine ich ganz global alles
 
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ThirdLife schrieb:
Wie üblich wird einfach wieder hemmungslos dahingeweint. Dazu Weltuntergangsprognosen und auf der anderen Seite die sich selbst krass was einbildenden "Puristen" mit ihren Vinyls.
Und dann noch diejenigen, die ganz viel schlauer sind als die anderen und deren Beitrag allein darin besteht, genau das alle wissen zu lassen.
 
Taxxor schrieb:
Damit hat eine KI ja kein Problem
Oh, doch!
Die kriegen in der Regel nicht mal ein einfaches Strophe-Bridge-Refrain-Schema auf die Reihe.
Komplexe Stücke mit wiederkehrenden musikalischen Themen? Iregendwas verrücktes, wie ein Dal Segno? Nope.


Taxxor schrieb:
wo ich mir denke exakt so klingen 90% aller Metalbands
Sobald du mehr als 10 kennst, verschiebt sich dss Verhältnis schnell
 
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