Test Huawei Watch D3 im Test: Smartwatch mit präziser 24/7-Blutdruckmessung

Frank

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Die Huawei Watch D3 ist die einzig echte Blutdruck-Smartwatch eines namhaften Herstellers, die als Medizinprodukt zertifiziert ist und keine manuelle Kalibrierung benötigt. Mit kleiner Manschette im Armband und leiser Mini-Pumpe in der Uhr klappt die Überwachung des Blutdrucks rund um die Uhr auch im Schlaf, ohne wach zu werden.

Zum Test: Huawei Watch D3 im Test: Smartwatch mit präziser 24/7-Blutdruckmessung
 
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Sowas sollte mein Hausarzt zum Verleih anbieten, als Ersatz für das klobige Ganztags-EKG. ;)
 
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Finde ich toll. Hoffe Apple zieht da bald nach mit der Blutdruckmessung.
 
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Schade, dass das Thema Datenschutz in einem derart ausführlichen Bericht keine Erwähnung findet.
Man muss schon wirklich wollen, dass hochsensible Gesundheitsdaten auf chinesischen Server landen.
 
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Finde ich nett.
Aber ich kaufe erst wieder eine, wenn die mindestens so viele Tage Akkulaufzeit hat, wie meine Amazfit GTR3. Einfach schön 12-14 Tage ohne Ladegerät auszukommen.
 
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Hab eigentlich immer gedacht Blutdrucküberwachung ist was für alte Leute, für die wär so ne Uhr aber viel zu kompliziert.
 
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Dass die Watch D3 primär ein medizinisches Wearable ist, zeigt sich allerdings auch bei den Einschränkungen: Die Uhr ist nicht wasserdicht und darf weder beim Duschen noch beim Schwimmen getragen werden.

Insgesamt betreibt Huawei aber eher Modellpflege als eine Revolution. Ich würde dennoch meinen, wer ein echtes Blutdruckmessgerät am Handgelenk sucht, kommt an der Watch-D-Reihe kaum vorbei – und die Watch D3 ist dafür eine sehr gute Wahl. Der Preis von 449 Euro geht in Ordnung, wobei die 80 Euro günstigere Watch D2 für viele Käufer weiterhin eine vernünftigere Alternative sein dürfte.
 
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Leider unbrauchbar für Menschen die an Hypotonie leiden, bei solchen Abweichungen von bis zu 15mmHg.

Aber für den Preis ist der Funktionsumfang schon enorm. Ich hoffe, dass Hersteller wie Apple hiermit zunehmend unter hohen (Blut)Druck geraten und nachziehen.
 
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Gut das sich in dem Bereich etwas tut, aber ich bleibe trotzdem lieber beim Hilo-Band. 2 Wochen Akkulaufzeit, wasserdicht, Genauigkeit ebenfalls medizinisch zertifiziert, misst 30-40 Mal am Tag je nach Aktivität. Das es einmal pro Monat kalibriert werden muss (kostet ca. 5 Minuten) stört mich nicht.
 
Fujiyama schrieb:
Hab eigentlich immer gedacht Blutdrucküberwachung ist was für alte Leute
Regelmäßige Blutdruckmessungen sind nie verkehrt. Klar, statistisch gesehen wird ne jüngere Person eher nicht an Bluthochdruck leiden aber die Statistik sagt nunmal nichts über das jeweilige Individuum.

Wenn das ne Smartwatch nebenher so mitmacht, warum nicht?
 
Jongleur666 schrieb:
Man muss schon wirklich wollen, dass hochsensible Gesundheitsdaten auf chinesischen Server landen.
Tun sie nicht, die Daten deutscher Huawei-Nutzer liegen alle auf Servern in der EU.
BDR529 schrieb:
Leider unbrauchbar für Menschen die an Hypotonie leiden, bei solchen Abweichungen von bis zu 15mmHg.
97 % weniger als 15 mmHg. In der Realität liegen zwischen den Messungen wenige mmHg, die auch bei mehrfacher Messung mit einem herkömmlichen Blutdruckmessgerät immer auftreten, da es nur eine Momentaufnahme ist. Normale Oberarmmessgeräte haben eine Standardabweichung(!) von zB 8 mmHg und trotzdem sieht sie jeder als genau an.
 
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Relict schrieb:
Sowas sollte mein Hausarzt zum Verleih anbieten, als Ersatz für das klobige Ganztags-EKG. ;)
Ganztags EKG oder ganztags RR? Mein Hausarzt hat nur Letzteres.
 
Fujiyama schrieb:
Hab eigentlich immer gedacht Blutdrucküberwachung ist was für alte Leute, für die wär so ne Uhr aber viel zu kompliziert.
Bei mir wurde damals mit 12 Jahren zufällig Bluthochdruck festgestellt.
Also betrifft es nicht nur alte Leute.
Man kann auch mit 18 Jahren einen Herzinfarkt bekommen, selbst wenn man sich topfit fühlt und es ist.
 
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Fujiyama schrieb:
Hab eigentlich immer gedacht Blutdrucküberwachung ist was für alte Leute, für die wär so ne Uhr aber viel zu kompliziert.
Bluthochdruck ist ab dem dreißigsten Lebensjahr bei vielen Menschen ein Thema, selbst wenn man einen gesunden Lebensstil pflegt. Für Übergewichtige auch schon früher, je nach Genetik vielleicht sogar im jugendlichen Alter.
Dass viele Menschen erst spät im Leben auf ihren Blutdruck zu achten beginnen, ist da sogar eher leichtsinnig zu nennen. Schließlich tötet dieses Phänomen sehr langsam, über Jahrzehnte gegebenenfalls, da macht Prävention also umso mehr Sinn :)
Popey900 schrieb:
Finde ich nett.
Aber ich kaufe erst wieder eine, wenn die mindestens so viele Tage Akkulaufzeit hat, wie meine Amazfit GTR3. Einfach schön 12-14 Tage ohne Ladegerät auszukommen.
Ist halt einfach nicht sehr realistisch, zumindest dann nicht, wenn man die Kernfunktion, die Blutdruckmessung, auch tatsächlich regelmäßig verwendet. Und nur dann hat diese Uhr wirklich Sinn. Diese Funktion wird einen Smartwatch-Akku immer schleifen, selbst wenn der Rest der Uhr ausnehmend effizient ist - und für ihre Leistungsfähigkeit halten Huawei-Uhren ja schon recht lange durch.
 
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Frank schrieb:
Normale Oberarmmessgeräte haben eine Standardabweichung(!) von zB 8 mmHg und trotzdem sieht sie jeder als genau an.
Selbst ich Krankenpfleger habe bei manueller Messung eine. Ich gebe meine Messungen in 5er Schritten an. Wie soll ich bei laufender Nadel sagen ob es jetzt 119, 118 oder 117 waren? 120. Oder 115 wenn ich bei unter 117,5 was gehört habe.

Bin doch nicht Chuck Norris :D
 
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Nicht nur der Weißkitteleffekt fällt dann weg, bei dem ein Patient beim Arzt wegen Aufregung einen erhöhten Blutdruck aufweisen kann, sondern es lassen sich aufgrund von regelmäßigeren Messungen auch Fälle von Bluthochdruck entdecken, die bei einer einmaligen, punktuellen Messung beim Arzt nicht auffällig sind.
Oder wenn man drei Stockwerke der Reha-Klinik hoch japsen muss, um zur Messung zu kommen, die dann auch umgehend durchgeführt wird.

"Herr Sverebom, wieder 160/100. Da müssen wir wohl mit Ramipril ran."
"Verdammte Axt, messt mich morgens nach dem Aufstehen auf meinem Zimmer, aber nicht dem Sportprogramm, das nötig ist, um hierher zu kommen!"

Die 24h-Messung nach der Reha und meine Selbstmessung waren unauffällig (welche Überraschung, wenn man vorher oder währenddessen keinen Treppenhaus-Ironman läuft), und meine Hausärztin hat dann auch gesagt, dass wir den ACE-Hemmer weg lassen können.

Ich weiß aber, dass ich an der leichtgradigen Hypertonie kratze (aber halt noch nicht so, dass man es behandeln müsste). Daher bin auch interessiert, eine Armbanduhr zu haben, die meinen Blutdruck überwacht, damit eine evtl. behandlungspflichtige Hypertonie rechtzeitig bemerke (wird halt mit dem Blutdruck nicht besser, wenn man altert und früher oder später werde ich den ACE-Hemmer wohl doch brauchen).

P.S.: Ich hatte einen Schlaganfall nach Karotisdissektion und bekomme jetzt das volle Vorsorgeprogramm (nur eben ohne das typische Blutdruck-Medikament) obwohl meine Blutgefäße tiptop in Ordnung sind (bis eben auf diese kurzzeitige mechanische Verletzung).
 
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Ich kann den Huawei Service nicht empfehlen. Bereits bei der D2 wurde ein unkomplizierter und kostenloser Airbag-Austauschservice beworben. Nach 12 Monaten weigerte sich Huawei diesen durchzuführen. Nur ein Austausch im Huawei-Servicecenter wäre möglich. Dauer und Kosten konnte man mir vorab nicht mitteilen.

Ansonsten machte die Uhr das, was mit der Blutdruckfunktion versprochen wurde. Puls wird aber im Idle oft falsch angegeben. Uhr muss aktiv sein, damit der Wert stimmt. Datentransfer zwischen iPhone (z.B. Wetter) geht meistens nicht. Die Huawei-App ist für ältere Menschen zu kompliziert.
 
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Fujiyama schrieb:
Hab eigentlich immer gedacht Blutdrucküberwachung ist was für alte Leute, für die wär so ne Uhr aber viel zu kompliziert.
Ich hatte einen Schlaganfall mit 42 (durch eine mechanische Verletzung einer Halsschlagader). Mein Schwager muss jetzt mit Mitte 40 auf seinen Blutdruck achten. Das Thema fängt nicht immer erst ab ü70 an. Es kann auch früher los gehen, trotz normalgesundem Lebensstil.
 
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Wie umgeht die das Problem, dass man bei der Handgelenkmessung die Manschette auf Herzhöhe halten muss? Oder muss man das tagsüber bei jeder Messung so machen? Ich nehme mal an, dass man Nachts automatisch die Hand ungefähr auf Herzhöhe hat.
 
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