i5-2400 oder i3-2120 zum gaming

Einen i5 2400 kann man sehr wohl übertakten, schwieriger als meinen, aber es geht trotzdem. Mit einigen bestimmten P67 Boards bis zu 4.2 Ghz und ansonsten eben auf 3.8 Ghz.Quelle

Da ich den TE aber einschätze als hätte er noch nie übertaktet, denke ich das kleinere Modell wäre besser für ihn geeignet.

Der i5 2380P ist momentan nur schwer zu bekommen und entspricht eigentlich dem i5 2400. Und bevor du dir diesen holst legst lieber noch die 10€ drauf und holst doch den i5 2500k.
 
Also entschuldigt mal, aber mit eben mal 10 € mehr für einen 2500 K halte ich für mehr als überzogen.

Der aktuelle preisstand sind: 2400 > 160 € und 2500 K > 185 € und das nur beim billigsten Onlineshop (meistens der, bei dem man eh nicht einkauft)

Hier mal schnell 25 € mehr, dann versandkosten und ein teurer Onlineshop und schon zahlt man fast annähernd 200 € nur für eine CPU.

Der i5- 2400 reicht für jemand ohne Fachverständniss vollkommen aus, es gibt keinen ersichtlichen grund sich eine noch teurere CPU zu holen.
 
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Ich finde der Turbomodus des i5 ist kein wirkliches Kaufargument beim Duel von i5-2400 vs i3-2120. Der i5 läuft bei einer Anwendung, die alle 4 Kerne belastet nur mit 3,1GHz. Der i3 läuft bei der Auslastung von 4 Kernen dagegen weiterhin mit vollen 3,3GHz. Der i5 hat nur dann Vorteile, wenn lediglich ein Kern genutzt wird und die anderen gerade in einem Sleep-State sind (Turbo auf 3,4GHz). Das sind auch nur läppische 100MHz mehr.

Hyperthreading wird meiner Meinung nach unterschätzt. Immerhin sind z.B. die vollständigen Registersätze eines nativen Quadcores enthalten. Auch AMD hat erkannt, dass Multithreadinganwendungen nicht von monolithisch Kernen profitieren, sondern hat sinnvolles Ressourcensharing im Sinne der Energieeffizienz eingeführt(auch wenn das jetzt nicht so ganz geklappt hat, ist der Trend aber klar zu erkennen).

Wenn wir jetzt mal das Preisleistungsverhältnis betrachten, kostet der i5-2400 ca. 60% mehr als der i3-2120 und hat eine Mehrleistung von 0% bei Spielen. Siehe hier und hier.

Ich würde den i3 kaufen und das gesparte Geld später lieber für eine neue Grafikkarte zurücklegen.
 
Bei einer Anwendung die alle 4 Kerne belastet taktet der i5 2400 zwar nur mit 3.1 Ghz, allerdings profitiert die Anwendung dann mehr von einem Quadcore als von einem Dualcore mit 3.3 Ghz. Das ist bereits bei BF3 so und wird sicher auch in kommenden Spielen so sein. Außer vielleicht Call of Duty, falls die immer noch die gleiche Engine verwenden.
 
Ich finde den i3-2120 exzellent als Übergangslösung: Er reicht noch dicke die nächsten 1-2 Jahre (je nach Ansprüchen) und lässt sich im Anschluss gegen einen Ivy Bridge Quadcore austauschen.
So hat man immer das Neueste und Stromsparendste und es mangelt nie an Performance.
 
Auf Dauer ist natürlich ein i5 besser. Im Moment und sicherlich noch die nächsten 2-3 Jahre reicht der i3.
Ist die Frage wie du es mit der Grafikkarte halten willst. Soll nach dem jetzigen Kauf nichts mehr erweitert und ausgetauscht werden, reicht ein i3 und die HD 6870 (oder ne nummer schneller).
Bei nem i5 wärst du jetzt mit ner 6870 ganz gut ausgestattet. Könntest aber, um den Prozessor voll auszunutzen in 2-3Jahren ne dann wieder um einiges schnellere Mittelklasse Graka kaufen.

Siehe hier: https://www.computerbase.de/artikel...cpu.1584/seite-4#abschnitt_auf_radeon_hd_6970
Getestet mit 1680x1050. Grafikkarte deutlich wichtiger als CPU. Es sei denn du spielt mit geringer Auflösung und wenig Details.
 
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