ascer schrieb:
ich hätte subjektiv gesagt, dass die "AI Hater" deutlich in der Mehrzahl waren - mit Beiträgen von eher fraglicher Substanz.
Das würde ich an der Stelle nicht nur subjektiv sagen, sondern das ganze sogar als Fakt hinstellen, dass stumpfe "AI-Hater"-Kommentare deutlich in der Mehrzahl waren. Nur ist das an der Stelle kein "exklusives" Problem dieser Diskussion, sondern allgemein ein Problem des Internets. Ich habe in den letzten 20 Jahren gar 25 Jahren keine einzige Diskussion in Foren und Co verfolgt, die primär von "Sachlichkeit" getrieben war, sondern dass ein paar "Hater" immer früher oder Später die Diskussion übernehmen. Genauso ist die Lautstärke von diesen Hatern immer sehr groß, wodurch eine disonate Wahrnehmung entsteht: Sie erscheinen größer, als sie sind.
ascer schrieb:
Grundlegend würde ich aber auch sagen, dass selbst die konstruktive Kritik bei näherer Betrachtung einige Mängel aufweist.
Da muss ich dir an dieser Stelle widersprechen, wobei es auch auf die Formulierung ankommt und was dann die Fragen sind. Für mich gilt zum Beispiel, dass ich aktuell den "Look" kritisiere, weil es alles einheitlich aussieht und für mich da einiges verloren geht. Gleichzeitig erkenne ich allerdings das Potenzial und gebe Anregungen, was für mich gegeben sein muss. Und für sowas sind auch "technologischen Previews" da.
ascer schrieb:
Es ist ein technologischer Preview und daher unter Berücksichtigung der überschaubaren Menge an Kooperationspartnern/Games (=geringer Datenmenge) bisher sowie dem pre-release Status (=kein Nutzerfeedback) eigentlich eher sehr erstaunlich, wie gut die Technologie bereits funktioniert.
Und genau zu diesem Zeitpunkt ist gerade kritische aber auch sachliche Kritik sehr wichtig, weil hier noch Weichen gestellt werden können, damit es am Ende noch besser wird. Würden jetzt alle Jubeln und das so hinnehmenh, dann wäre bis zum Erscheinen vorläufig der Zug abgefahren.
Ich beziehe in meine Entwicklungen auch gewisse Personen relativ früh mit in den Prozess um auch früh genug Feedback zu haben, damit ich an der Stelle auch Wünsche schon eingehen kann und in der Planung zumindest "strukturell" schon beachten kann. Das macht vieles dann deutlich einfacher.
Das Problem ist viel mehr, dass sachliche Kritik oft untergeht, weil sie von zwei Seiten unter Beschuss genommen wird. Da sind die Hater, denen die sachliche Kritik oft nicht "hart" genug ist, während die andere Seite die Kritiker dann in einen Topf mit den Hatern werfen und teilweise sich auch Taktiken bedienen, die die Hater verwenden um jegliche Kritik "mundtot" zu machen, weil alles doch so toll ist.
Das ist mir jetzt hier im Thema - nicht der Thread hier, das Thema als Ganzes - aufgefallen. Da werden dann teilweise Argumente mit Strohmännern und Verallgemeinerungen angegriffen, obwohl das eigentliche Argumente in der Form valide ist. Ich merke es ja an den Beiträgen von ein paar Nutzern, die die Kritik dann teilweise mit "unmöglich" zu beantwortenden Gegenfragen versuchen zu entkräften oder quasi einen Kritiker zwingen sich in einer unsinnigen Diskussion zu verlieren.