Informatiker: Jobvorschläge? Wunsch: Zeitliche Flexibilität!

te one schrieb:
höchster Entgeltgruppe (EG 12, Stufe B) bei 95k für 35h
Dann weißt du ja jetzt nach was du suchen musst.
Diese Stellen sind auch sicher überhaupt nicht beliebt und gibt es haufenweise, dank Fachkräftemangel wird auch jeder Bewerber genommen, egal ob er passt oder nicht.

/sarcasm off
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: mental.dIseASe, Skysnake, Pogrommist und 3 andere
h00bi schrieb:
Diese Stellen sind auch sicher überhaupt nicht beliebt und gibt es haufenweis
Nur weil es so eine Entgeltgruppe in einem Tarifvertrag gibt, heißt das ja auch noch lange nicht, das Firmen überhaupt Stellen in diesem Bereich anbieten. Da legt man doch als Arbeitgeber lieber ein paar EUR drauf und stellt die Leute außertariflich ein.

Die tarifliche Arbeitszeit sagt außerdem überhaupt nichts darüber aus, wieviel man arbeitet, sondern nur wie viele Stunden vom Tariflohn abgedeckt werden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Skysnake
te one schrieb:
höchster Entgeltgruppe (EG 12, Stufe B) bei 95k für 35h
Ist halt leider Gottes auch sowas wie der heilige Gral der low- und mid-performer.
Mal davon abgesehen, dass da schon die 14% Leistungszulage und alle Sonderzahlungen drin stecken die du auch erst nach 3 Jahren bekommst.
Ich weiß aus unseren HR-kreisen, dass sie Leuten eher direkt AT anbieten (da Vertrauenszeit und damit Stechen und 35h vom Tisch) als EG 12 bei 35h zu geben.
Zumal du für ne EG12-Stelle schon auch was bringen musst. Entweder fachlich hohes Niveau oder dann disziplinarische Teamleitung.
Für mich wäre das auch die perfekte Stellung. Dann noch auf 30h reduziert und 4-Tage Woche draus gemacht und mit grob 80k brutto heimgehen.
Würde mir zum Leben mehr als ausreichen^^

gymfan schrieb:
M.M.n. bleibt für Dich als einzige Möglichkeit, Dich selbstständig zu machen, nur Aufträge zu akzeptieren, die eine vom Auftraggeber fest vorgegebenen Leistungsumfang haben, dafür eine für Dich und Dinene gewünschte Halbtagsarbeit passende Zeitabschätzung abzugeben und zu hoffen, dass dieser von Dir dann zu fordernder Preis von AG langfristig akzeptiert wird.
An den Punkt zu kommen ist aber sicher nicht einfach. Das mag aus meiner Sicht ein längerfristiges Ziel sein wenn man bis dahin ein gutes Netzwerk sowie viele gute Arbeit abgeliefert hat.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TomH22
Der Thread erinnert mich an diese Reportage
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: sh. und Skysnake
TomH22 schrieb:
Die tarifliche Arbeitszeit sagt außerdem überhaupt nichts darüber aus, wieviel man arbeitet, sondern nur wie viele Stunden vom Tariflohn abgedeckt werden.
Absolut richtig. Ich hab 40h IGM BaWü und arbeite zwischen 25 und 50+xh die Woche. Die meiste Zeit bewege ich mich aber zwischen 38 und 43h
 
Also vorab:
Ich verstehe, dass meine hier geäußerten Wünsche/mein Zielbild sich leicht als "Prinzessin" oder "klassisch Gen Z" abstempeln lassen. Vermutlich wäre das auch mein erster Gedanke beim Lesen.
Aus meiner Sicht betrachtet:
Ich habe die letzten >10 Jahre einiges geleistet. Ich habe über mehrere Jahre ca. 60-70 Wochenstunden geackert um Vollzeit-Job und Fortbildungen unter einen Hut zu bekommen. Ich habe alle meine Abschlüsse mit Auszeichnung beendet. Bei jedem meiner bisherigen Arbeitgeber konnte ich bisher richtig etwas bewegen - auch wenn dies von meiner Position nicht erwartet wurde. Ich habe jegliche verfügbare Verantwortung übernommen und teilweise Wochenenden (komplett) durchgeackert. Ich habe ebenfalls dieses StartUp mit aufgebaut.

Ich habe Bock reinzuhauen! Ich habe Bock Brände zu löschen!
Aber mit ca. 30 Jahren überdenke ich auch einiges und merke, dass das Leben kurz ist. Ich möchte Zeit für Familie&Kinder und mein Anspruch an mich selbst ist hierbei hoch. Sicher beinhaltet meine Betrachtung Zielkonflikte: Maximales Gehalt bei minimalem Aufwand ist natürlich ein Konflikt.
Sich die Frage zu stellen, welchen Job es gibt, der langfristig in Teilzeit ausführbar ist (z.B. 30-35h), dabei flexibel ist (z.B. 2h Meetings täglich statt 6-8h) und ein anständiges Gehalt abwirft, finde ich aber valide und langfristig gedacht.
Eure Kommentare zeigen teilweise ja ebenfalls, dass dies eigentlich euer Wunsch wäre. Ich versuche mir diesen Wunsch zu erfüllen, auch wenn es noch mehrere Jahre Übergangszeit benötigt.

TomH22 schrieb:
Vielleicht ist Dein inniger Wunsch nach 35 Stunden Woche und Möglichkeit zu „spontaner Freizeit“ in Wirklichkeit einfach Ausdruch davon, dass Du Dich Dein Job anödet. Und die Meetings findest Du auch nur so belastend weil sie dich einfach ankotzen. Auch da gilt: Einen Job mit vielen Meetings sollte man nur machen, wenn man Meetings liebt.
Du sprichst hier etwas gutes an. Tatsächlich bin ich Product Owner für mehrere Softwareprodukte, habe keinen zusätzlichen Scrum Master und führe zusätzlich ein kleines Team von Projektmanagern/Supportmitarbeitern. Ich habe eine Art Vertrauensarbeitszeit auf 35h-Basis: Bis zu 10 Tage kann ich auf Überstunden frei machen - alle Überstunden verfallen am Jahresende.
Im Schnitt verfallen bei mir am Jahresende ca. 100 Überstunden => ca. 38h-Woche. Allerdings bringe ich in der Zeit eben kaum alle Aufgaben unter. Alle Bereiche leiden, ich komme kaum zu produktiver Arbeit, stattdessen sitze ich 4-7h täglich in Meetings und versuche den Rest der Zeit Herr über meine Mails und Kundenanfragen zu werden.
Ich bringe gerne schlaue Menschen an einen Tisch und diskutiere mit ihnen, die detaillierte Umsetzung darf dann auch gerne jemand anderes übernehmen. Ich führe gerne Teams und setze mich für meine Mitarbeiter ein. Ich betrachte wahnsinnig gerne Unternehmensprozesse und verbessere sie. Auch lösche ich mal gerne einen Brand und habe kein Problem dafür auch mal 12 Stunden am Stück oder über ein Wochenende zu arbeiten (solange das nur 1-2x im Jahr passiert und man es wieder ausgleichen kann). Aber ich hasse es, regelmäßig über 50% meiner Arbeitszeit in Meetings festzustecken und deshalb wie "gelähmt" zu sein - ich kann nur noch reagieren (und das auch nur, wenn man mir dafür einen Terminblocker eingestellt hat).
Das bringt mich zurück zur eigentlichen Frage: In welcher Position habe ich nicht so viele Meetings, kann aber dennoch die eben genannten Lieblingstätigkeiten ausführen?
Ich möchte keine Jobs ausschließen, nur weil ich jetzt die letzten 2 Jahre im Projektmanagement verbracht habe. Davor habe ich beispielsweise viel programmiert und pflege noch heute meine öffentlich verfügbaren Repos. Davor habe ich Netzwerke administriert. Spaß hatte ich überall - am genialsten war es halt wichtige Dinge zu erledigen und damit einen Impact zu leisten.

gymfan schrieb:
Das sind bei uns zwei völlig unterschiedliche Tätigkeiten (bzw. wörtlich genommen, sogar drei, was aber daran liegt, dass "Product Owner" bei uns keine Rolle in der IT ist, da gibt es eher den "System Owner")
Interessant. Genau solche praktischen Erfahrungen interessieren mich. Womöglich gibt's nämlich meinen Traumjob (mit nur 2-4h Meetings täglich) doch irgendwo. Ich habe auf Stepstone mal nach "System Owner" gesucht um zu verstehen wie dort die Jobbeschreibungen sind. Leider ergab die Suche nur zwei Treffer... Der Rest sind "Product Owner".

TomH22 schrieb:
Führung und inhaltliche Arbeit schliessen sich gegenseitig aus. Bei den untersten Führungsebene (wie Teamleiter) mag man es noch in Grenzen mischen können, aber wenn man höher kommt, klappt das irgendwann nicht mehr. Ein Product Owner, der noch selber Features entwickelt, hat seinen Job nicht verstanden (oder kann nicht loslassen). Früher oder später lernt man es auf die harte Tour, weil man der einzige im Team ist, der seine Backlog Einträge nicht mehr abgearbeitet bekommt, mit der immer gleichen Entschuldigung: „Ich hatte zu viele Meetings“.
gymfan schrieb:
Die Führungskraft muss führen, wozu nicht nur das Verständlis für die Mitarbeiter und deren Aufgaben gehört, je nach Art der Führungskraft auch nicht nur die rein personelle Führung sondern auch die Unterstützung der MA in Problemfällen. Und dazu kommt die Kommunikaiton mit dem Management.
Wenn ich das richtig sehe, hat eine Führungskraft tendenziell weniger feste Meetings als ein Projektleiter, oder? Es muss ja Zeit sein, sich um spontane Angelegenheit der Mitarbeiter zu kümmern. Meine Angst als Projektmanagement-Teamleiter ist, dass ich in die wichtigsten Projekte dennoch reingezogen werde und damit wieder keine reine Führungskraft bin.
Aus dem Projektmanagement kommend, kann ich mir trotz Informatik-Studium aber nur schwer vorstellen, dass Softwareentwickler (wo ich das Problem vielleicht nicht hätte) mich als Führungskraft präferieren würden. Vielleicht kann hierzu jemand ein paar Worte sagen.

gymfan schrieb:
Bei nahezu allem, was mit anderen Personen zu tun hat, wird es feste Termine geben.
Das ist klar. Ich sage nicht, dass ich keinerlei Meetings möchte. Irgendwas um maximal 2-4h am Tag sind OK. Die derzeit 4-8h sind mir aber zu viel.

gymfan schrieb:
Hoffentlich ist te one bekannt, dass 100k Brutto als Freelancer etwas ganz anderes ist wie 100k Brutto als Angestellter.
Der hatte auch BWL und kennt sich mit Finanzen als Selbstständiger und Unternehmer halbwegs aus, das ist ihm also durchaus bekannt.

TomH22 schrieb:
Die sammeln im Winter, wenn man eh nicht viel mit seiner Freizeit machen kann, Überstunden, die sie im Sommer abbummeln (wenn die Kunden eh auch alle im Urlaub sind).
Das ist natürlich auch ein super Konzept. Derzeit wird mein Überstundenkonto halt zum Jahresende auf 0 zurückgesetzt (siehe oben) und ein Abfeiern im Sommer ist aufgrund der Arbeitslast nicht möglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie wärs mit pentester Netzwerksecurity usw
 
te one schrieb:
Wenn ich das richtig sehe, hat eine Führungskraft tendenziell weniger feste Meetings als ein Projektleiter, oder?
Du bist irgendwie auf dem völlig falschen Dampfer unterwegs. Wie die Arbeit strukturiert und organisiert ist, hat nichts mit dem Job zu tun, sondern damit wie eine Firma (und ggf. man selbst) organisiert ist.
Überbordende und ineffektive Meetings lassen auf schlechte Organisation der Firma als Ganzes schliessen.In so einer Firma ist jeder Job dann genauso „Scheiße“.
te one schrieb:
Alle Bereiche leiden, ich komme kaum zu produktiver Arbeit, stattdessen sitze ich 4-7h täglich in Meetings und versuche den Rest der Zeit Herr über meine Mails und Kundenanfragen zu werden.
Was ist denn für Dich „produktive Arbeit“?
te one schrieb:
Ich bringe gerne schlaue Menschen an einen Tisch und diskutiere mit ihnen, die detaillierte Umsetzung darf dann auch gerne jemand anderes übernehmen. Ich führe gerne Teams und setze mich für meine Mitarbeiter ein
D.h. es kommt nicht auf die Anzahl der Stunden im Meeting an, sondern auf das Thema. Eine 8 stündiger Workshop mit Entwicklern über die beste Softwarearchitktur würde Dich vermutlich eher inspirieren als abschrecken.

te one schrieb:
Tatsächlich bin ich Product Owner für mehrere Softwareprodukte, habe keinen zusätzlichen Scrum Master und führe zusätzlich ein kleines Team von Projektmanagern/Supportmitarbeitern.
Ok, d.h Du hast mindestens drei Jobs auf einmal. Das ist schon mal problematisch. Und wenn Du ein „Team von Projektmanagern“ führst, warum delegierst Du keine Aufgaben an sie?
Man kann auch schlecht Product Owner für mehrere Produkte sein.
Wenn das so stimmt und Dein Gehalt 60K ist, wirst Du eigentlich gerade ausgebeutet…

Aber Du schreibst ja auch, dass Dein jetziger Arbeitgeber ein Startup ist, wo man noch viel gestalten kann. Dann würde ich, anstatt hier im Forum mit Unbekannten Leuten zu diskutieren mal mit Eurer Geschäftsführung reden und Deine Painpoints ansprechen. Ggf. auch mit dem sanften Hinweis, dass die Situation für Dich nicht hinnehmbar ist. Und dann muss man sich gemeinsam überlegen wie man Dinge verbessern kann. Natürlich muss man realistisch sein, man verändert die Welt nicht in einem Schritt.

Was ich an Deiner Stelle alternativ oder zusätzlich mal überlegen würde, wäre dass Du Dir einen Coach holst und Dir erst mal selber klar wirst, was Deine Prioritäten sind. Momentan versucht Du die Symptome zu korrigieren (z.B. zu viele Stunden in Meetings) anstatt an die Ursachen zu gehen. Mit dem Coach kann man auch herausarbeiten, ob Dein bisheriger Job „sanierungsfähig“ ist, oder ob es was ganz anderes sein sollte.

Mit Deinen Gehaltsvorstellungen sollte z.B. auch eine Rolle als z.B. reiner Teamlead eines kleinen Entwicklungsteams (ca. 10 Leute) oder eine reine Product Owner Rolle für ein Produkt möglich sein. Da wird sicher auch nicht das ganze Jahr über Sonnenschein herrschen, aber man hat eine größere Chance nicht völlig aufgerieben zu werden.

te one schrieb:
Das ist natürlich auch ein super Konzept. Derzeit wird mein Überstundenkonto halt zum Jahresende auf 0 zurückgesetzt (siehe oben) und ein Abfeiern im Sommer ist aufgrund der Arbeitslast nicht möglich.
Wie gesagt, klingt eher nach Ausbeutung…
Falls Du ansonsten die Firma magst und da Perspektiven siehst und es ja ein Startup ist, kannst Du vielleicht eine passendere Regelung für Dich aushandeln. Und dabei auch überlegen ob Du den Schwerpunkt auf Geld oder Work/Life Balance setzt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: prh und Skysnake
te one schrieb:
Ich habe die letzten >10 Jahre einiges geleistet. Ich habe über mehrere Jahre ca. 60-70 Wochenstunden geackert um Vollzeit-Job und Fortbildungen unter einen Hut zu bekommen.
Das ist auf Dauer auch zuviel. Jetzt aber direkt auf 30h bei sehr gutem Gehalt fallen zu wollen ist halt schon eine Herausforderung die nicht viele schaffen.

te one schrieb:
Sich die Frage zu stellen, welchen Job es gibt, der langfristig in Teilzeit ausführbar ist (z.B. 30-35h),
Ja Teilzeit geht das. In großen Konzernen wirst du das durchaus finden, dann wird es aber mit den 90k eventuell schon schwierig und/oder du sitzt halt quasi nur in Meetings.

Mach mal aus den 30-35 ein 35-40 und das wird alles realistischer.

te one schrieb:
dabei flexibel ist (z.B. 2h Meetings täglich statt 6-8h)
Dann solltest du eher eine oder zwei Karrierestufen runter.

te one schrieb:
und ein anständiges Gehalt abwirft,
Das ist halt der Knackpunkt. Du willst schon ke ganze Stange Geld am Ende.

te one schrieb:
Im Schnitt verfallen bei mir am Jahresende ca. 100 Überstunden => ca. 38h-Woche.
Naja, 35h Regelarbeitszeit ist jetzt auch wirklich nicht viel. Wenn du auf relativ 38h im Schnitt kommst dann ist das doch super.

te one schrieb:
Allerdings bringe ich in der Zeit eben kaum alle Aufgaben unter.
Das kann ja durchaus sein das man einfach zu viel hat. Oder was meinst du?

te one schrieb:
Aber ich hasse es, regelmäßig über 50% meiner Arbeitszeit in Meetings festzustecken und deshalb wie "gelähmt" zu sein
Naja, ne nach Aufgabe sind Meetings eben der Kernpunkt. Man synched und macht strategische Planung und kommuniziert diese aber setzt es nicht um.

te one schrieb:
und das auch nur, wenn man mir dafür einen Terminblocker eingestellt hat).
Warum stellen dir andere Terminblocker ein und nicht du selbst?

Für mich klingt das etwas nach Mikromanagement, wobei irgendwie auch nicht. Du hast glaub einfach zu viele Baustellen und gibst diese nicht einfach ab. Du bekommst die Sachen irgendwie gestemmt. Also mit 38h sogar in ner guten Zeit, aber dann bleibt halt nichts mehr übrig für anders. Das ist aber auch ein Problem von dir.

Gib was ab und schieb dir nen Blocker für die frei gewordene Zeit rein. Du arbeitest noch immer 38h und kannst mehr von dem machen was dir fehlt.

60k ist da jetzt aber nicht so ganz geil. Da verstehe ich warum man auf 30h runter will. Das passt einfach besser zum Gehalt. StartUp ist aber halt auch ne Wette und man kann viel bewegen wenn man will....

Musst du am Ende wissen was du machst, aber die Grundproblematik Meetings wird dich immer verfolgen, vor allem wenn du zu viele Themen bearbeitetst.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TomH22
te one schrieb:
Tatsächlich bin ich Product Owner für mehrere Softwareprodukte, habe keinen zusätzlichen Scrum Master und führe zusätzlich ein kleines Team von Projektmanagern/Supportmitarbeitern.
Darf ich fragen, wie viele Softwareprodukte und Projektmanager dein 20–Mann–Startup denn hat?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TomH22
Mehr Geld und weniger Arbeit ist eben nicht einfach. Da wird dir hier auch keiner eine Roadmap geben können.
 
Hier im US-Konzern mit Standort in Deutschland kriegt jeder popelige Midlevel Softwareentwickler > 90k € Total compensation (Basisgehalt + Bonus + RSUs).
 
Pogrommist schrieb:
@Cokocool wie sieht es dort mit WLB aus?
Ganz schwer zu pauschalisieren. Ich komme auf meine vertraglichen 40 Stunden im Schnitt. Klar wenn es mal brennt mache ich Überstunden, aber die werden abgefeiert.

Das hängt am Ende stark von jeweiligen Team und der Arbeit ab. Es genug Leute mit ordentlicher WLB, aber auch viele die (freiwillig) mehr/spät Abends arbeiten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Pogrommist
Kandira schrieb:
Mehr Geld und weniger Arbeit ist eben nicht einfach. Da wird dir hier auch keiner eine Roadmap geben können.
Wird in späteren Lebensphasen und mit mehr Erfahrung und besserem Netzwerk leichter. Ich habe bin 56, habe >100K Gehalt + Dienstwagen + Firmenanteile und einen recht relaxten Job.
Dafür hat meine aktuelle Rolle etwas weniger Status als meine bisherigen Jobs. Aber das ist mir auch weniger wichtig als früher...

Generell gilt die Regel, je näher am Kunden die eigene Rolle ist, desto weniger kann man seinen Arbeitslast planen. Oft gibt es auch einen ausgeprägten saisonalen Verlauf (Sommerloch + max. Stress im 4ten Quartal wenn Jahresziele gefährdet sind).

Cokocool schrieb:
Das hängt am Ende stark von jeweiligen Team und der Arbeit ab. Es genug Leute mit ordentlicher WLB, aber auch viele die (freiwillig) mehr/spät Abends arbeiten.
Man muss auch sagen, Mitarbeiter sind sehr unterschiedlich effektiv. Es gibt welche mit mäßigen Zeitmanagement die gerne mal "trödeln", dafür aber dann auch lange im Büro sind.

Gerade bei Entwicklern habe ich oft erlebt, dass Halbtagskräfte (meist Frauen mit Kindern) ungefähr 80% der Produktivität der Vollzeitkräfte erreichen. Die kurze Arbeitszeit begünstigt halt den effektiven Umgang mit Zeit. Dafür sind manchmal die kreativsten Köpfe nicht unbedingt die Effizientesten. Gutes Teambuilding besteht daraus, verschiedene Leute gut zu mischen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Pogrommist
Cokocool schrieb:
Hier im US-Konzern mit Standort in Deutschland kriegt jeder popelige Midlevel Softwareentwickler > 90k € Total compensation (Basisgehalt + Bonus + RSUs).
Was sind so die Anforderungen..? Studium? Ausbildung..? X-Jahre Erfahrung. Gerne auf PN, wenns hier nicht reinpasst.
 
Der_Picknicker schrieb:
Was sind so die Anforderungen..? Studium? Ausbildung..? X-Jahre Erfahrung. Gerne auf PN, wenns hier nicht reinpasst.
Die Anforderungen sind normal und in Stellenausschreibungen sollte man nie alles für bare Münze nehmen :) Ich bin habe kein IT Studium und bin "nur" gelernter FiSi (Fachfremder B.Sc. ist aber auch vorhanden) und wurde als Midlevel DevOps Engineer eingestellt (damals ca. 3.5 Jahre BE). Im Vorstellungsgespräch gab es ein kleines einfaches Live-Coding + Fragen zum Thema AWS.
TomH22 schrieb:
Man muss auch sagen, Mitarbeiter sind sehr unterschiedlich effektiv. Es gibt welche mit mäßigen Zeitmanagement die gerne mal "trödeln", dafür aber dann auch lange im Büro sind.

Gerade bei Entwicklern habe ich oft erlebt, dass Halbtagskräfte (meist Frauen mit Kindern) ungefähr 80% der Produktivität der Vollzeitkräfte erreichen. Die kurze Arbeitszeit begünstigt halt den effektiven Umgang mit Zeit.
Absolut richtig. IT ist halt auch IT. Manchmal schafft man in 2 Stunden mehr Fortschritt als in 2 Tagen.

Dazu kommt bei Scrum kann man ja PBIs schätzen und sich im Sprint nicht überladen. "Why You Should Under Promise And Over Deliver". Mit mehr Erfahrung/Fähigkeiten arbeitet man bereits bekannte Sachen locker ab.

Mit dem gleichen Einsatz/Arbeit kriegt man z.B. im KMU 60k, während man bei IGM oder Konzernen gerne mehrere Zehntausend mehr bekommt. Man kann also durchaus
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Der_Picknicker
@Cokocool … Danke dir!

Ist das 100% Remote..? Weil ich kenne eigentlich gar keine US-Firma die hier nen Sitz hat, hast du da ne Empfehlung wo man am besten recherchieren kann?
 
Der_Picknicker schrieb:
Ist das 100% Remote..? Weil ich kenne eigentlich gar keine US-Firma die hier nen Sitz hat, hast du da ne Empfehlung wo man am besten recherchieren kann?
Hybrid. 3 Tage Büro und 2 Tage HO

Keine ? Nur mal für die Großen: Microsoft in München oder Köln. Google ist in München - Apple auch. Aber da kommt man natürlich schwer rein.

Ich würde einfach in Jobbörsen schauen. Alternativ die Karriere Webseiten aller Nasdaq-100 Unternehmen durchgehen. (Bin selber in einem Nasdaq-100 Unternehmen)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Der_Picknicker
Zurück
Oben