@vander:
Ja. Ging es ursprünglich nicht. Macht aber nur so Sinn.
2 Leute haben den Selben Vertrag. Der eine lässt aber monatlich wesentlich mehr liegen (auf Grund von Auslandstelefonaten zB, Roaming-Datenverkehr, etc).
Beim einen wird nun bei seinen vertraglich zugesicherten 200MB gedrosselt, beim anderen nicht, da wird aus "Kulanz" noch nicht gedrosselt.
Da wäre ich wieder bei einem der vorherigen Beispiele, wo ich sage: Wo ist das Problem? Beide bekommen ihren Vertrag erfüllt! Der eine erhält durch die Kulanz nur etwas mehr. Er bringt dem Unternehmen auch mehr.
Das mag dann auch intransparent sein, da der User, der den Standardservice genießt, davon nix weiß.
Und nun? Ist das so tragisch? Behandelt man bessere Kunden nicht immer besser?
*edit1:
Um das nochmal klar zu stellen: Den Autovergleich habe ich weiter vorne aufgegriffen und in eine passende
re Richtung gedrückt. Auch da ist es überigens so, dass ich von gleichen Bedingungen bei unterschiedlichem Preis ausgegangen bin. Das dieser unterschiedliche Preis nicht zwingend der Grundpreis der Flat sein muss, ist ja klar. Wie o.g. zB Roaming.
Sag dann einfach Kunde, der zusätzlich zu seiner Flat mehr telefoniert, und der, der nur die Flat nutzt, anstatt 1&1 und Telekom. Selbes Prinzip.
*edit2:
Und es geht immer um Geld. Ob hier ein Leecher nach 5GB gebremst wird, oder eben der besser zahlende aus Kulanz nicht, ist nebensächlich. Der eine Kunde ist ungleich besser für den Reingewinn. Hier ein paar Zitate aus dem Ursprungsartikel:
Flatrate-Kunden werden nicht nur schlechter behandelt als der Rest, die Nutzer mit den teuersten Tarifen genießen überdies eine Bonusbehandlung.
Interessant ist hingegen, dass auch eine Vorzugsbehandlung von gut zahlenden Kunden bereits Status quo sein soll. Dabei wenden die Netzbetreiber umfassende Datenanalysen an, um etwa festzustellen, ob Vorzugskunden mit Netzproblemen zu kämpfen haben, um diese dann besser stellen zu können.
Und mMn gehts hier halt genau darum: Wer mehr zahlt, bekommt mehr.