News Intel Arc Pro B70: Big Battlemage zeigt sich im Teardown der Grafikkarte

MichaG

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Ein Teardown zeigt, wie Intels neue Profigrafikkarte Arc Pro B70 mit „Big Battlemage“ BMG-G31 von innen aussieht. Unter dem Alukühlblock mit Kupferkern sitzt der rund 370 mm² große Chip. Die rückseitigen Speicherchips werden von der blauen Metall-Backplate passiv gekühlt.

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Sehr spannend. Wenn es jetzt noch gute Aftermarket-Kühler gäbe und die Treiber brauchbar sind, könnte die Karte für KI zuhause und Gaming echt eine brauchbare Alternative sein, wenn man keinen Platz hat für 2 RTX 5060Ti oder andere nvidias mit 16GB.
 
Ok, ... Benchmarks für Gaming-Workloads sind aber nicht geplant?
 
Ich hoffe das Intel da auch mehr zur Konkurrenz wird.
Ein weiterer Player wird dem Markt sicher gut tun.
Wenn Intel es wirklich schafft die anderen etwas aufzumischen dann würde ich mich freuen.
Aber sie entwickeln Fleissig weiter.

Aber ich mag auch das Design der Karte.
Angenehm Schlicht.
 
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Grafikkarten mit Radiallüfter-Design sehen optisch am besten aus. Leider laut.
 
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Mal zu dem Punkt der immer wieder geäußert wird, ein dritter Player würde den Markt gut tun.

Ich verstehe den Gedanken und er ist natürlich auch grundsätzlich richtig, aber im Fall von Consumer Gaming Grafikkarten sehe ich das entscheiden anders, sogar ganz im Gegenteil.

Ich fürchte nämlich, dass Intel natürlich für zusätzliche Konkurrenz sorgt, aber das sie damit eben nicht an den Prozenten von Nvidia knappern, sondern dass sie sich zusammen mit AMD um die wenigen Prozent Marktanteil die Nvidia überhaupt übrig lässt streiten und diese noch untereinander aufteilen. Das könnte dann natürlich irgendwann die Überlegung bei beiden aufkommen lassen, ob es sich überhaupt noch lohnt auf diesen eher unattraktiven Markt zu bleiben.

GPUs werden sie beide weiterhin mit Hochdruck entwickeln, weil sie sie einfach essentiell brauchen und der Profi-Markt trotz der absolut dominanten Stellung von Nvidia weiterhin extrem profitabel ist, aber dafür braucht man keine Consumer Produkte mit ihren im Vergleich lächerlichen Margen. Siehe unlängst die Einstellung von Crucial. Auch für Nvidia ist das ja nur das letztlich zweitrangige Nebengeschäft.

Am Ende könnte das Ergebnis eben nicht mehr Konkurrenz durch 3 Player sein, sondern nur noch 1 Player. Ein Dritter Player würde Sinn machen aus Gamer Sicht, wenn der Markt wesentlich ausgeglichener und gesünder wäre, also meinetwegen 60:40 oder 70:30 zugunsten Nvidia, aber was sind es 90:10 oder gar noch schlimmer?

Ich fände es besser, wenn sich Intel voll auf das Profigeschäft konzentrieren würde.
 
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@MoD23 Wenn NVidea keine Consumer-Produkte mehr anbietet, weil nicht profitabel, dann gibt es auch eine andere Aufteilung des Marktes. So einfach ist das.

Zumal du in deiner Prämisse davon ausgehst, dass NVidea überhaupt noch am Consumer Markt interessiert ist. Was wäre, wenn NVidea nur noch Teile des Marktes (z.B. die Spitze weil profitabel oder die breite Basis weil hier Teil-defekte Chips verwendet werden können) bedient oder sich aus dem Markt weitestgehend zurückzieht oder die Weiterentwicklung auf diesem Markt stoppt?

Was passiert, wenn die Bewertung von NVidea massiv abfällt, weil irgendein Baustein in dem KI-Hype fällt und NVidea auf einmal massiv abschreiben muss (weil die Aktien, mit denen sie bezahlt werden / wurden, weniger wert werden)?

Jede Konkurrenz in diesem Endkundenmarkt ist gut, weil sie für bessere Preise sorgt.
 
GPU Power einer 5060, aber der VRAM würde mir für massiv gemoddete Spiele Reichen.
 
Replay86 schrieb:
Grafikkarten mit Radiallüfter-Design sehen optisch am besten aus. Leider laut.


dann besorgt man sich das
1775903964282.png


aber das rüfte aufwendig werden... insbesondere weil sowas nicht in bei FliegengitterKunden funktioniert. Die Dinger müssen halt Idiotensicher sein. Ein Radi ist Idiotensicher und funktioniert halt auch auf nen Board, in einem Gehäuse mit 3-4 Stück, und stehen dann beim Server, nicht im Wohn und Schlafzimmer.

Wer das nicht will, und Ahnung hat, der Baut sich das Ding für sich um. Damit ist dann der Hersteller wie aber auch der User aus dem Schneider. Oder es geht direkt B2B, wo auch der Kunde allein für die einbaufehler haftet.
Für die, die franzöischen können oder den Artikel sich schnell in den Translator werfen wollen.
https://puissance-pc.net/news/asrock-propose-ses-arc-pro-b70-creator-et-passive/
 
MoD23 schrieb:
Mal zu dem Punkt der immer wieder geäußert wird, ein dritter Player würde den Markt gut tun.

Ich verstehe den Gedanken und er ist natürlich auch grundsätzlich richtig, aber im Fall von Consumer Gaming Grafikkarten sehe ich das entscheiden anders, sogar ganz im Gegenteil.

Ich fürchte nämlich, dass Intel natürlich für zusätzliche Konkurrenz sorgt, aber das sie damit eben nicht an den Prozenten von Nvidia knappern, sondern dass sie sich zusammen mit AMD um die wenigen Prozent Marktanteil die Nvidia überhaupt übrig lässt streiten und diese noch untereinander aufteilen. Das könnte dann natürlich irgendwann die Überlegung bei beiden aufkommen lassen, ob es sich überhaupt noch lohnt auf diesen eher unattraktiven Markt zu bleiben.

GPUs werden sie beide weiterhin mit Hochdruck entwickeln, weil sie sie einfach essentiell brauchen und der Profi-Markt trotz der absolut dominanten Stellung von Nvidia weiterhin extrem profitabel ist, aber dafür braucht man keine Consumer Produkte mit ihren im Vergleich lächerlichen Margen. Siehe unlängst die Einstellung von Crucial. Auch für Nvidia ist das ja nur das letztlich zweitrangige Nebengeschäft.

Am Ende könnte das Ergebnis eben nicht mehr Konkurrenz durch 3 Player sein, sondern nur noch 1 Player. Ein Dritter Player würde Sinn machen aus Gamer Sicht, wenn der Markt wesentlich ausgeglichener und gesünder wäre, also meinetwegen 60:40 oder 70:30 zugunsten Nvidia, aber was sind es 90:10 oder gar noch schlimmer?

Ich fände es besser, wenn sich Intel voll auf das Profigeschäft konzentrieren würde.
Du ignorierst dabei eine Sache vollkommen: Intel braucht eine gute iGPU-Architektur. Und was ist der einfachste Weg, um eine gute iGPU-Architektur voranzutreiben, wenn man sonst schon alles durchprobiert hat? Richtig, man baut dGPUs und nutzt die gewonnenen Erfahrungen.

Genau deshalb hätte Intel Arc ja auch nicht erst vor so kurzem starten sollen, sondern bereits vor Jahren. Sie hatten unfassbare Budgets zur Verfügung, aber Krzanich wusste es halt besser...
 
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