News Intel: Mehr Transparenz bei CPU-Lieferproblemen versprochen

Scr1p

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Ich finde ok was Intel da macht, dann verdient AMD weiterhin gutes Geld und hat mehr und mehr Budget um Intel und Nvidia die Stirn zu bieten.
Man sieht ja was passiert mit den Preisen, wenn ein Grafikchip Hersteller das Monopol hat.
 

Smartbomb

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@Scr1p: was genau davon ist okay? Dass Intel seinen Partnern weniger CPUs liefert als abgemacht und die jetzt mächtig Ärger am Hals und Scherereien haben, finde Ich nicht okay.
Mit der Situation vs AMD hat das wenig zu tun. Ich denke auch nicht dass AMD sehr davon profitiert.
Es könnte aber ein Denkanstoß für OEMs sein, die bisher quasi oder vollständig Intel only gefahren sind, auch AMD Systeme anzubieten wenn Intel mal wieder nicht liefert/liefern kann oder will.
Einfach mal abwarten.
 

DerHechtangler

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SV3N

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An die OEMs da draußen, es könnte alles so einfach sein.

In Sachen Desktop (Mainstream), Workstation (HEDT) und Server, hat AMD mittlerweile die bessere und modernere Microarchitektur sowie Plattform.

Wie wäre es mal damit, verstärkt auf AMD Systeme zu setzen und damit ein deutliches Zeichen in Richtung Intel zu senden?

Nein? Dann habt ihr eben Pech gehabt.

:daumen:

Liebe Grüße
Sven
 

FranzvonAssisi

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Ich hoffe echt, dass sich da bis nächstes Jahr noch was tut. Will mir eigentlich ein Surface kaufen wegen des Stylus, aber ohne AMD und USB C wird das nichts...

Vielleicht stellt Lenovo ja noch ein gutes Gerät vor - die haben ja schon mal ein paar AMDs verbaut...
 

ZeroZerp

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In Sachen Desktop (Mainstream), Workstation (HEDT) und Server, hat AMD mittlerweile die bessere und modernere Microarchitektur sowie Plattform.
Das nicht- Aber die sehr sehr deutlich Preiswertere.

Die Zen Architektur ist ja letztenendes weniger Modern oder revolutionär als es die von Bulldozer war. Eher wieder ein Rückbesinnen auf alte Werte.

Ich bin gespannt, ob AMD nächstes Jahr einen neuen Hammer setzt und dann tatsächlich die bessere, weil rundherum leistungsfähigere Architektur auf den Markt wirft.

Hoffen wir das Beste.

Grüße
Zero
 

Volkimann

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Kann aber auch an langfristigen Verträgen liegen, der sie an Intel bindet.
Dann muss man sich fragen was diese Unternehmen für Verträge haben.
Intel kann die ja wohl vertraglich festgelegten Produkte nicht in den passenden Stückzahlen liefern und dafür soll es keine Strafzahlungen geben o.ä.?

Vermutlich werden aber die Branchen Primuse beliefert, sprich HP, Dell, Lenovo, und der Rest muss zusehen.

Man muss sich aber auch fragen was diverse OEMs scheinbar für langsame Dinosaurier sind, welche so unflexibel sind.
Ist ja nicht so das mit Ryzen nicht erst seit gestern präsent wäre.
Aber vermutlich ist es ein besseres Geschäft die Vertragsstrafen von Intel zu kassieren mit weniger Aufwand.
 

EchoeZ

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@Smartbomb
Du widersprichst Dir doch jetzt selbst, und gleich zweimal! ;)

Erst machen sich die 'Partner' fast vollständig abhängig von einem Hersteller und nehmen dessen großzügige Rabatte gerne mit um den letzten Cent Gewinn abzuschöpfen.
Als dann - schon sehr früh - ersichtlich wird daß Intel nur zögerlich liefern kann nutzen sich nicht die Verfügbarkeit anderer Hersteller (die sie eigentlich schon länger hätten nutzen können, also ja, hat mit AMD sehr wohl zu tun)
Das bestätigt Du im letzten Absatz, daß die OEMs doch zu AMD hätten greifen können...

Kurz: Ich gebe Deniss recht @Hersteller: Heul(t) doch :D
Ergänzung ()

Kann aber auch an langfristigen Verträgen liegen, der sie an Intel bindet.
Auch hier... wenn man sich an einen Hersteller bindet, ist man selber Schuld wenn's mal zu Problemen kommt...
 

Volkimann

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Auch hier... wenn man sich an einen Hersteller bindet, ist man selber Schuld wenn's mal zu Problemen kommt...
Tja, viele OEMs dürften ja sowieso noch in der gemütlichen Blase leben, wo sie noch vor einigen Jahren waren (illegale Rabatte, nette Werbezuschüsse).

Vielleicht nimmt es der ein oder andere OEM sogar AMD noch übel das genau jene "Hilfen" seitens Intel nun weggefallen sind. (Sofern Intel überhaupt ihre "Vertriebsstrategie" geändert hat)
 

Compu-Freak

Banned
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Sehe ich auch so. Hilft AMD und mit der Kohle können sie Nvidia in den Hintern treten.

Gut für uns Kunden, dass wir mehr Grakaleistung für weniger Geld erhalten.
 

Onkelpappe

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Ich kenne die Rechtslage im Ausland nicht, aber hier dürfte ich ersatzkäufe tätigen, und Intel sogar noch zur Kasse beten, weil ich ja jetzt einen höheren Aufwand habe was Marketing etc betrifft. Aber vermutlich wird es bei dengrosen Gespräche gegeben haben, das Intel lieber Schadenersatz zahlt als die OEMs aus den Verträgen raus zu lassen.
 

deo

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Zusätzlich ist die PC-Nachfrage entgegen des langfristigen Trends gestiegen. Hätte sich der Trend fortgesetzt, wäre die Lieferschwäche nicht so durchgeschlagen. Die Mengen, die Intel produziert, hätten vielleicht sogar gepasst, was ja das Ziel jeder Planung ist.
Ja, wo soll die Hardware herkommen, wenn die Planungen von der Wirklichkeit über den Haufen geworfen worden sind? AMD kann zwar beim Endkundengeschäft massiv zulegen und damit die Lieferschwäche von Intel ausgleichen, aber bei den großen PC-Herstellern werden Stückzahlen in höheren Dimensionen umgesetzt, wo auch AMD erstmal neue Kapaziten schaffen muss.
 

iGameKudan

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Liebe OEMs,

statt Produkte zu verschieben, einzustellen oder teurere/höherwertigere CPUs zu verwenden, die das System teurer machen oder die Marge schmälern, könntet ihr auch einfach AMD Ryzen verbauen...

Die CPUs und deren Plattformen kann man zwar nicht generell als besser bezeichnen, dafür haben die CPUs eine super Anwendungsperformance, eine gute Spieleleistung, im Falle der APUs vergleichsweise viel Grafikperformance und einen geringeren Preis bei vergleichbarer Effizienz. Achja, und Spectre/Meltdown sind für AMD mit nur einer praktisch nicht nutzbaren Spectre-Lücke auch kein Thema.

Würdet ihr verstärkt zu AMD greifen, könntet ihr langfristig bei Intel durch simple Konkurrenz auch die Preise drücken und die Entwicklung fördern. Dann hättet ihr auch weniger Probleme, wenn es zu Lieferausfällen eines Herstellers kommt.

Von daher: Heult doch...
 
C

CPU-Bastler

Gast
Es handelte sich um Fertigungsprobleme und keine Lieferprobleme. Wenn man gewollt hätte, hätte man die Fertigungsprobleme kommunizieren können. Aus den Fertigungsproblemen resultieren die Lieferprobleme.
Lieferprobleme hört sich besser an als "Wir Wissen nicht mehr wie wir die CPU schneller und effektiver machen können". Die kleinen Strukturen erfordern ein andere Produktion. Dies hat Intel nicht im Griff. Und das ist
nicht gut für den Aktienkurs.
In 5 Jahren gerade mal 25 % mehr Speed (Singel Thread). Armselig. Zur Zeit werden Coffe-Lake CPUs uns als das neuste und Beste verkauft. Dabei dürften die aus Sicherheitsgründen gar nicht ausgeliefert werden. Spectre läßt Grüßen.

Es ist wie seit über 30 Jahren so, das man erst alles verspricht um dann Stück für Stück das Versprochene zurückzunehmen.
 
E

ed25519

Gast
An alle "heult doch". Tja, wie alles im Leben ist das halt alles nicht schwarz oder weiß. Wir sind ein kleiner Betrieb, man möge heut zu Tage wohl "Systemintegratoren" dazu sagen. Wir sind Intel Technology Provider und verkaufen meist Intelsysteme, da bekommen wir auch Vorabaustausch ALLER Teile in 24 Stunden, kostenlos.

Tja, Szenario: Kunde will einen kleinen Server (Xeon E3). Nun gäbe es die E-2000-Familie, da hat Intel aber 6 MONATE nach Release noch nicht EIN EINZIGES SYSTEM oder MAINBOARD im Portfolio! Die alten E3v6 kann man aber nirgens mehr wirklich kaufen, Komplettsysteme von Intel selbst auch nichtmehr. Tja, was solls werden? Hab mir bei AMD und Epyc umgesehen. Nur Asus und Supermicro bieten Boards, nirgends lagernd. Toll. Fertigsysteme? Fehlanzeige HP hat irgendein System, nicht lagernd und auch mehr als DOPPELT so teuer wie das Intelsystem.

Es ist deshalb zwar schön auf die OEM einzuschlagen, es trifft aber halt auch weit mehr Firmen :rolleyes: .

In diesem Sinne frohe Weihnachten!
 
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