News CPU-Lieferprobleme: Intel steckt 1 Mrd. USD zusätzlich in vier Fabriken

Volker

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#1
Intel hat erstmals öffentlich die seit Wochen andauernden Kapazitäts- und daraus resultierend auch vielfältigen Lieferprobleme von 14-nm-CPUs bestätigt. Zusätzliche Investitionen von insgesamt einer Milliarde US-Dollar in vier Fabrikstandorte sollen die Engpässe beheben.

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#2
Sonst kaufe ich immer zur falschen Zeit.
Hatte wohl unbewusst einmal Glück, als ich wegen eines Defektes im Frühjahr u. a. auch die CPU wechseln musste.

Ich denke, dass die Preise noch weiter steigen werden.
Aktuell ist es nicht schön in PC Hardware zu investieren.
 
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#4
Wenn man sich zu lange auf Erfolg ausruht passiert sowas.
Ich drücke AMD beide Daumen dass wir 2019 einen richtigen Knall erleben.

Und bei Nvidia hätte ich die selbe Preiskampf Situation auch gerne.
 

Gorby

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#5
Die 9000er werden wohl tatsächlich ein Paperlaunch. Naja, ich war ja überrascht, dass mein alter i5 immer noch meist über 60 FPS in BFV schafft. Nur in Kingdom Come habe ich ein bisschen CPU-Probleme, aber hier kackt auch die Grafikkarte ein bisschen ab, von daher müsste ich auch hier alles aufrüsten, wenn ich einen echten Mehrwert haben will. Vermutlich kann ich als doch noch sogar bis Ryzen 3000 die Füße still halten :D
 

tookpeace.

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#6
Das passiert wenn man nicht in Innovationen investiert und vorhandene Technik über ein halbes Jahrzehnt aussaugt
 
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#7
Der richtige Schritt von Intel, denn im Mainstream sollten sich die Flaggschiffe wie R7 2700X und Core i7-8700K bei 300,— bis 350,— Euro bewegen.

Es kann nicht sein, dass sich das Preisgefüge so verschiebt, dass man für eine 2080 Ti (~ 1.250,—) und den kommenden i9-9900K (~ 560,— ) zusammen über 1.800,— Euro hinlegen und sich dann noch um Board, RAM, SSD & Co. kümmern muss.

Das ist alles etwas aus den Bahnen geraten.

Für i7-9700K und i9-9900K sowie den aktuellen i7-8700K sehe ich noch keine Besserung, denn so schnell wird das Investment keine Wirkung zeigen.

Wenn AMD mit Zen2 auf gleichem Preisniveau bleiben kann, sollte Intel aber auch wieder auf dem Niveau wiederfinden.

Liebe Grüße
Sven
 

Florianw0w

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#9
Ich hoffe das der i9-9900K keine probleme haben wird, ich werde auf den warten :D soll ja in ca 2-3 tagen kommen was ich gelesen habe oder zumindest info's

edit : oder AMD haut einen 10/12 core 2800x raus für 400 :D das wäre auch geil
 
Zustimmungen: Bert

SKu

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#11
Auch wenn der 9900K wahrscheinlich das Flaggschiff im Mainstream-Bereich werden wird, der Beigeschmack durch Spectre, Meltdown & Co. macht Coffee-Lake für mich nicht wesentlich attraktiv. Ich werde auf Ryzen 2 alias Zen 2 in 7nm warten und dann zuschlagen. Da investiere ich vorher lieber in einen UWQHD Monitor und da ist die GPU so oder so in neueren Spielen der Flaschenhals.
 

keviin_

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#14
Kauft man sich halt einen AMD.
Für Spieler macht der Intel Vorteil kaum etwas aus, da die CPU sowieso in keinem Spiel der Flaschenhals ist und so viel schlechter sind die Rizens jetzt auch nicht in Spielen.
Eben, wenn man sich einfach mal die Vergleiche bei YT anschaut, ist ein Ryzen nicht schlechter als ein Intel.
Und den R5 2600 bekommst Du aktuell für etwas um die 140€ bei MF.
Takte diesen auf 4GHz und habe Spaß ;)
 
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#16
Auch wenn der 9900K wahrscheinlich das Flaggschiff im Mainstream-Bereich werden wird, der Beigeschmack durch Spectre, Meltdown & Co. macht Coffee-Lake für mich nicht wesentlich attraktiv. Ich werde auf Ryzen 2 alias Zen 2 in 7nm warten und dann zuschlagen. Da investiere ich vorher lieber in einen UWQHD Monitor und da ist die GPU so oder so in neueren Spielen der Flaschenhals.
:daumen:

Ich warte auch schon gierig auf die Ryzen 2 7nm.. Kleinere TDP dafür mehr Kerne 8-10 und Takt. :love:
Die i7 5820K wird zum zweit PC degradiert.
 
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#17
@Volker Dankeschön für den Artikel.
blinx15x18.gif

Es dürfte den einen oder Anderen hier schon gewundert haben, weswegen diese Meldung bereits seit geraumer Zeit im Umlauf war – ohne das hier etwas darüber zu lesen war. Angenehm neutral formuliert und trifft den Kern der Sache.

Zum Thema: So langsam aber sicher schlägt der Konzern in der Öffentlichkeitsarbeit endlich die richtige Richtung ein und man kann zumindest erahnen, daß man sich seitens Intel langsam aber sicher von der Vorstellung zu lösen hat, man könne all diese kritischen wie kapital wichtigen Brennpunkte wie bisher ignorieren und weitestgehend aussitzend.

Der offene Brief von Interims-CEO Bob Swan liest sich denn auch überraschend ehrlich – was man so die letzten Jahre von Intel gar nicht mehr gewöhnt ist noch war. Das ist eindeutig ein Novum und bedeutet hoffentlich auch bei Intel intern in den Führungsebenen ein Paradigmenwechsel.

Was das für den Endkunden wie Zulieferer bedeuten mag, bleibt besonders in den nächsten Monaten nicht sonderlich positiv. Die Preise werden wenn nicht steigen, so doch zumindest aufgrund der Lieferengpässe zumindest weitestgehend und bestenfalls stagnieren. Von einer preislichen Entspannung dürfte in naher Zukunft daher keine Rede sein.


In diesem Sinne

Smartcom
 
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#18
Für i7-9700K und i9-9900K sowie den aktuellen i7-8700K sehe ich noch keine Besserung, denn so schnell wird das Investment keine Wirkung zeigen.
Vor allem werden sie wohl die Xeons priorisieren. Denn da verdient man das große Geld.

Sieht also schlecht aus für die Desktop CPUs IMO.


Wenn AMD mit Zen2 auf gleichem Preisniveau bleiben kann, sollte Intel aber auch wieder auf dem Niveau wiederfinden.
Sollte der 3700X (oder wie auch immer) nahe an den 9900K rankommen, wären sie schön blöd, den für die knapp über 300€ anzubieten, die der 2700X kostet.
 

SKu

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#19
AMD wäre schön blöd ihre auf Fertigungskosten optimierte Ryzen-Architektur überteuert auf den Markt zu werfen, wenn sie Marktanteile zurückgewinnen wollen.
 
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#20
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